Newsticker

BB Bank letzter sicherer Hafen


Lübeck (dpo) - Es ist allgemein bekannt, dass durch die Bankenkrise das Ersparte der Bundesbürger in großer Gefahr ist. Die BB Bank Lübeck scheint der letzte sichere Hafen für alle zu sein, die ihr Geld gewinnbringend anlegen möchten. Hier trifft Kompetenz auf den notwendigen Hauch Großspurigkeit und paart sich mit orthografischer Individualität. Daher raten die Finanzprofis von Der Postillon dringendst: Anlegen!!!
ssi; Foto: JennSche

Bizarre Hurerei

Hamburg (dpo) - Skandal!!!: Immer mehr Online-Angebote versuchen sich durch starke Worte nach vorne zu bringen. Denn im Netz gilt, je mehr Schmutz- und Sensationscontent, desto mehr Leser werden über Google-Suchen auf die jeweiligen Seiten gespült. Deswegen kann es durchaus sinnvoll erscheinen, Phrasen wie "einander die Fotzen lecken", "Penis", "Al-Qaida", "Osama" oder gar "Obama" in Texte und Artikel einzubauen. Auch "schwul", "Arsch", "Bombenattentat", "Britney", "Hilton" und "MSV Duisburg" bringen Klicks in Massen. Das Qualitätsblatt Der Postillon distanziert sich von solchen Praktiken, kann es doch seit Jahrzehnten auf seine treuen Abonnenten zählen.
ssi

Kapitale Wette

Madison, North Carolina (dpo) - Ein Ururenkel von Christofer Latham Sholes, dem Erfinder der ersten Schreibmaschine mit moderner Tastenbelegung, hat jetzt ein dunkles Geheimnis offenbart. Sholes entwarf im Jahre 1878 die heute noch immer übliche QWERTY-Tastatur für die legendäre "Remington No 2".
Aus seinen kürzlich wiedergefundenen Tagebüchern geht hervor, was viele schon erwartet haben. Die Tatsache, dass die CapsLock-Taste an der maximal unglücklichsten sTELLE LIEGT, IST EINER VERLORENEN wETTE geschuldet. Da Sholes nicht imstande war, an einem feucht-fröhlichen Abend mit mehr als 8 Lagen Klamotten am Leib im East River zu schwimmen, musste er den ihm auferlegten Wetteinsatz einlösen und eine völlig unnötige Taste an prominenter Stelle anbringen.
Damit dürften alle widerlegt sein, die behaupten, cAPSlOCK sei aus gutem Grund über Shift angebracht oder es läge an der mangelnden Konzentration des fluchenden Schreibers, der immer wieder aus Versehen auf die verhasste Taste komme.
ssi; Foto: Die verfluchte Dreckstaste und ihre Nachbarn, die man eigentlich drücken wollte.

Papst gerettet

Castrop Rauxel (dpo) - Der Polizei gelang gestern in Castrop-Rauxel ein heißer Fang. Zwei Streifenpolizisten konnten den 25-jährigen Tarek C. festsetzen, der nach eigener Aussage in einen Waffenladen einbrechen wollte. Das Diebesgut wollte er nutzen, um in Bochum einen vollbesetzten ICE zu kapern. Mit mindestens 200 Geiseln an Bord wollte er anschließend den Zugführer zwingen, erst wieder in Rom Termini anzuhalten.
"Von dort wollte ich mich dann alleine mit einer Knarre bis zum heiligen Vater durchschlagen und ihn dann abknallen. Es wäre das perfekte Verbrechen gewesen", prahlte Tarek C. bei einem von Postillon-Informanten mitgeschnittenen Telefongespräch - ironischerweise in bestem Deutsch. Der bei seinen Kollegen äußerst beliebte Elektroinstallateur ging der Polizei bei einer Routine-Führerscheinkontrolle ins Netz. Papst Benedikt XVI. hat sich zur Stunde noch nicht zu dem missglückten Attentat geäußert. Vermutlich sitzt der Schock noch immer zu tief.
ssi

Dicke Lippe

New York (dpo) - Das bekannte "People Magazine" hat "The sexiest lips alive" gewählt. Die Frau mit den sinnlichsten Lippen ist demzufolge - wen mag es verwundern - Angelina Jolie. Bei den Männern konnte sich völlig überraschend EU-Kommissar Günter Verheugen durchsetzen. Schon seit Jahren geht er gegen Gerüchte vor, er hätte der Natur mit Silikon ein wenig "nachgeholfen".
ssi; Foto: Sinnlich und voll: Verheugens Lippen.

Prostituierte wird zur Selbstmordattentäterin

Ankara/Türkei (dpo) - Oft treibt die Jagd nach der Schlagzeile schlimme Blüten. Das musste auch eine Prostituierte aus Ankara feststellen, die sich von einem als Kunden getarnten Reporter des Internet-Boulevard-Magazins Der Postillon überreden ließ, in das Kostüm einer Selbstmordattentäterin zu steigen. "Er gab mir Burka und Bombengürtel. Seitdem stehen Reporter Tag und Nacht vor meiner Tür. Dabei will ich doch nur meine Ruhe", verriet sie einem Reporter von Der Postillon, der sich zufällig im gleichen Etablissement aufhielt.
ssi; Foto: Ließ sich für Schlagzeile zur Selbstmordattentäterin verkleiden: Prostituierte aus Ankara.

Beben hat ein Ende


München (dpo) - Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München ist es nach langjähriger Forschung endlich geglückt, bei Hunden ein spezielles Gen zu isolieren und gezielt abzuschalten.
Das Gen verursacht das von vielen so verhasste Zittern der Hinterbeine, das die Vierbeiner bei der Verrichtung ihrer Notdurft ergreift. Warum überhaupt Hunde von diesem eher erbärmlich anmutenden Schütteln beim Koten erfasst werden oder vielmehr bald wurden, konnte allerdings nicht geklärt werden.
Durch die Isolierung des Gens könnte also in Zukunft Schluss sein mit dem verachtenswerten und unwürdigen Bibbern, das vom Schäferhund bis zum Chihuahua die große Familie der Hunde verbindet. Menschen, die bislang vom Kauf eines solchen Haustieres absahen, können somit bald ihrem neuen Liebling dabei zusehen, wie er in Anmut und Würde ohne auch nur zu zucken die Bürgersteige der Republik vollscheißt.
ssi; Foto: www.freefoto.com

Markt unschuldig

Berlin (dpo) - Führende FDP-Politiker haben in einem gemeinsamen Memorandum den Markt entlastet. An allen wirtschaftlichen Verfehlungen der letzten Jahre seien nicht etwa der freie Markt und Deregulierungen schuld, so ein Sprecher, sondern vielmehr irgend etwas anderes.
ssi

Sinn darf bleiben

München (dpo) - Nach der öffentlichen Entschuldigung von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn scheint auf einmal wieder alles möglich. Bundestrainer Löw habe die Entschuldigung zwar zunächst nur "registriert", doch nach einem klärenden Gespräch scheint auch eine Rückkehr in die Nationalelf nicht ausgeschlossen. SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy meinte dazu: "Der gute Herr Löw sollte aufpassen, dass er sich mit dieser Entscheidung nicht verlöwt."
ssi

Hund beißt endlich wieder Mann

Hamburg, Berlin (dpo) - Bundesweite Umfragen im Auftrag von Opinion Control haben ergeben, dass die Behauptung "Hund beißt Mann" endlich wieder eine Schlagzeile wert ist. Die jahrzehntelang bemühte Behauptung, dass nur "Mann beißt Hund" potentielle Leser vom sprichwörtlichen Hocker reiße, hat sich mit der Zeit derartig abgenutzt, dass viele (22,9%) nicht mehr wissen, was in der Realität tatsächlich häufiger geschieht.
In der Tat konnte sich bis vor Kurzem jedermann durch einen simplen Hundebiss ("Mann beißt Hund") in die Schlagzeilen von Boulevard und Feuilleton gleichermaßen katapultieren. Auf der anderen Seite fühlten sich die Opfer von Hundeattacken nicht ernstgenommen: "Ich wurde in meinem Leben schon zweimal von einem Hund gebissen, konnte aber nie jemanden finden, der sich ernsthaft für diese Geschichten interessierte", so Mark H., ein Betroffener. "Die gnadenlose Nichtbeachtung hat tiefere Wunden in meiner Seele hinterlassen als die Fänge der so genannten besten Freunde des Menschen."
"Glücklicherweise ändern sich Gewohnheiten", frohlockt Prof. Heinz Geiwasser von Opinion Control. "Erstmals seit 1967 interessieren sich wieder mehr Menschen für von Hunden gebissene Männer (41,3%) als für von Männern gebissene Hunde (39,2%)." Ob diese Zahlen Auswirkungen auf die Umfragewerte der Hundepartei FDP haben werden, muss sich erst noch zeigen.
ssi; Foto: Hat endlich wieder Unterhaltungswert: von Hunden gebissener Mann.
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