Newsticker

Sonntag, 30. November 2008

Das Wort zum Sonntag (5)

Kommentar:
Erst Bomben und Terror in Mumbai, dann die 0:1 Auswärtsniederlage des Chemnitzer FC gegen den VfB Lübeck: Auch wenn für den Laien ein Zusammenhang ausgeschlossen scheint, so ist er doch im Recht. Angela Merkel tut daher gut daran, sieben magere Jahre auszurufen, denn unser aller Gürtel muss nicht nur enger, sondern auch tiefer geschnallt werden. Je niedriger die Gürtellinie desto höher die Trefferzone. Hosenträgerträger betrifft dies nicht, weswegen diese zurecht mit der Zunge und besagten Hosenträgern schnalzen dürfen. Dies alles hat nichts, gar nichts, damit zu tun, dass Wolfgang Clement zurückgetreten hat. Die Prämisse muss also lauten: Im Notfall darf man auch hin und wieder mit einem Auge lächeln.
ssi

Nicht finanzierbar: Deutschland steigt aus Bankenkrise aus

Berlin (dpo) - Aufgrund der schlechten Finanzlage und der schwächelnden Konjunktur in Deutschland hat die Bundesregierung ein neues Maßnahmenpaket beschlossen.
Kern des Paketes ist der Ausstieg aus der Bankenkrise: "Wir können uns das im Moment einfach nicht leisten, bei der Bankenkrise mitzumachen", räumte Finanzminister Peer Steinbrück bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz ein. "Auch wenn es einen Alleingang bedeutet: Deutschland wird sich nicht mehr beteiligen. Eine gute Krise will gut finanziert sein und der Bundeshaushalt gibt das im Moment einfach nicht her."
Die Finanzexperten von Der Postillon sind sich einig, dass durch den Ausstieg Deutschlands aus der Bankenkrise das weltweite Projekt in keinster Weise gefährdet sei. Steinbrück gab sich zudem optimistisch: "Sollte der Konjunkturmotor wieder anspringen, sind wir ab Mitte nächsten Jahres natürlich wieder voll dabei!"
ssi; Foto: peter schmelzle

Samstag, 29. November 2008

Anschlag auf Mancademy

Dallas (Texas) (dpo) - Glück für alle Männer, die sich wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen lassen wollen, denn gestern Nacht konnte ein Brandanschlag auf die Burger King Mancademy verhindert werden.
Einige Studenten höheren Semesters überraschten auf dem Heimweg von einem Stripclub-Seminar einen Unbekannten beim Versuch, Feuer am schuleigenen Sprengstofflager zu legen. Der Brandstifter konnte jedoch knapp entkommen, da sich die Studenten darum prügelten, wer den Übeltäter verprügeln dürfe.
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe: Den maskulinen Augenzeugen zufolge handelte es sich bei dem Feuerteufel um einen rothaarigen Clown (siehe Phantombild).
ssi

Weniger als erwartet

München (dpo) - Umfragen des Instituts Opinion Control haben ergeben, dass die bundesdeutsche Frau im Schritt 0,9 Höschen trägt.
ssi

Freitag, 28. November 2008

Sensationelle Schleckerei

Osnabrück (dpo) - Die Teufelskerle von Coppenrath & Wiese haben einen neuen Coup gelandet. Pünktlich zur besinnlichen Zeit haben sie neue süße Leckereien für ein nettes Adventskaffeetrinken mit der Familie oder mit Freunden zusammengestellt. Der Champion unter den neuen Kreationen ist eindeutig der Himbeer-Frischkäse-Kuchen à la Creme Brûlee. Offensichtlich handelt es sich bei ihm um eine ganz besondere, erst knusprige, dann herrlich cremige Kuchenkreation. Die eigentliche Stärke des neuen Kuchens sehen Fachleute allerdings darin, dass die Conditoren von Coppenrath & Wiese saftige Himbeeren mit cremigem Frischkäse umhüllen. Andere Freunde der süßen Sensationen hingegen bewundern vor allem die karamellisierte Zuckerdecke à la Creme Brûlee. Nur ein einziger Kritikpunkt lässt sich vorab ausmachen: Der knusprige Crumbleboden könnte noch einen Hauch knuspriger sein.
ssi, Foto: bei Coppenrath & Wiese gestohlen

Donnerstag, 27. November 2008

Drama bei 1&1

Montabaur (dpo) - Ein mehrfacher Amoklauf hat sich heute Morgen im Hauptsitz der 1&1 Internet AG (United Internet) ereignet. Unabhängig voneinander hatten drei Männer - jeweils durch schlechten Service in den Wahnsinn getrieben - ein Blutbad verursachen wollen. Gemein ist dem Trio, dass nach vier Monaten und einer beispiellosen Orgie sinnloser Dauertelefonschleifen und inkompetenter Beratung der sprichwörtliche Kanal irgendwann voll war.
Bewaffnet mit Schrotflinten stürmten die Amokläufer das Gebäude zeitgleich durch verschiedene Eingänge. Dies wurde ihnen allerdings zum Verhängnis: Bei ihrem Aufeinandertreffen erschossen sie sich - wohl erschrocken vom wahnsinnigen Anblick der jeweils anderen - gegenseitig.
Unternehmenschef Ralph Dommermuth sieht sich in seiner Konzernstrategie bestätigt: "Man muss seine Kunden wie Dreck behandeln und dabei darauf achten, dass möglichst viele Menschen gleichzeitig vor den Kopf gestoßen werden. Professionelle Inkompetenz ist ein hartes Brot, daher arbeiten wir Tag und Nacht daran, unseren Service zu verschlechtern." Amokläufe bei United Internet sind die häufigste Todesursache von 1&1-Mitarbeitern und werden vor Gericht als Kavaliersdelikt geahndet.
ssi; Foto: Fantagu

Anschlag in Indien - Kurzmeldung

Mumbai (dpo) - Aufgrund der heftigen Terroranschläge ist der Name Bombay nun endgültig vom Tisch.
ssi

Mittwoch, 26. November 2008

Alte Zöpfe abschneiden!

Hamburg/Lübeck (dpo) - Bild und die Bundesregierung haben es vorgemacht. Sat1 plant es bereits. Wer etwas von sich hält, hat es vor. Der Postillon folgt diesem Trend! Das neue schicke Domizil wird www.der-postillon.com bzw. www.der-postillon.de heißen und weitaus luxuriöser ausgestattet sein. Als deutsches Leitmedium ist dies Der Postillon seinen geschätzten Lesern schuldig. Zudem können so auch praktischerweise einige überflüssige Stellen abgebaut und die aufgeblähte Verwaltung ausgedünnt werden. Sämtliche Störungen in den nächsten Tagen möchten wir ausdrücklich entschuldigen.
ssi

Dienstag, 25. November 2008

Zukunftsvisionen

Köln (dpo) - Nach dem unfassbaren Erfolg der Pro7-Geller-Show "Ufos & Aliens - Das unglaubliche TV-Experiment" (wir berichteten) setzt nun auch der Marktführer RTL auf Übersinnliches: In "Die Prophezeiung 2009" (Anfang kommenden Jahres) werden die besten Hellseher der Welt einen Blick in die Zukunft werfen und voraussagen, welche Überraschungen das Jahr 2009 bereithält. Der Hausastrologe von Der Postillon Swami Müller hat exklusiv für unsere werten Leser Tarotkarten gelegt. "Unglaublicher Erfolg wird dieser Sendung beschieden sein", so der große Swami. "Alle Voraussagen werden eintreffen, auch die mit dem Gnu." Für Ende 2009 plant RTL eine weitere Show des Übersinnlichen. Bei "666 - Die große Satansbeschwörung" soll der Fürst der Finsternis höchstselbst der Star der Sendung sein und anschließend unter notarieller Aufsicht von Exorzisten wieder ausgetrieben werden.
ssi

Voodoo virkt

Berlin (dpo) - Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement tritt aus der SPD aus. Grund dafür sei unter anderem die Rüge der Bundesschiedskommission. Ein Problem weniger für die angeschlagene SPD.
Deren frisch gegründete Arbeitsgemeinschaft "Sozis praktizieren Voodoo (SPV)" konnte mit dem freiwilligen Ausscheiden Clements einen ersten Erfolg verbuchen. "In naher Zukunft werden übrigens die vier hessischen Abweichler doch noch ihre Meinung ändern und Oskar Lafontaine wird vom Blitz erschlagen werden. Daran arbeiten wir Tag und Nacht", verriet der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Thabo Mbonga in einem Exklusivinterview mit dem Postillon.
ssi

Montag, 24. November 2008

Frei wie Kloßbrühe

Stuttgart (dpo) - Der ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar soll nun nach 26 Jahren Haft in die Freiheit entlassen werden. Beobachter erhoffen sich, dass Klar demnächst einige wichtige Fragen beantworten wird, die die RAF in einem anderen Licht erscheinen lassen. Er könnte zum Beispiel einen seit Jahrzehnten schwelenden Streit schlichten und sich dazu äußern, ob die Terrorvereinigung nun korrekt Raff oder Err-A-Eff ausgesprochen wird.
ssi

Poldi will nach Hause

München/Köln (dpo) - Noch Ende vergangener Woche teilte Uli Hoeneß mit, Lukas Podolski bleibe mindestens bis Sommer in München. Nun meldet sich Prinz Peng in einem Interview mit dem renommierten Blatt "Bild" zu Wort. Schluchzend gibt er dort bekannt: "Ich habe meine Entscheidung getroffen, dass ich den Verein im Winter verlassen will. Ich will wieder nach Köln. Ich will heim." Spätestens jetzt kullern ihm dicke Tränen über die kindlichen Wangen. Podolski schluckt schwer. "Ich habe den Bayernleuten schon gesagt, dass ich im Winter weg will. Ich halte es nicht mehr aus!" Die Schleusen öffnen sich jetzt vollends, die Tränen schießen Sturzbächen gleich aus den zusammengekniffenen Augen und Poldi wimmert. "Warum lassen die mich nicht? Ich will heim zu meiner Mami." Der beliebte Stürmerstar krümmt sich am Boden, nimmt eine fötale Stellung ein. "Heiiiiiim, heiiiiiiiim", greint er nur noch und wird anschließend von seinem Manager hinausgeführt. Fußball lebt eben auch von Emotionen.
ssi, Foto: MKBN

Sonntag, 23. November 2008

Das Wort zum Sonntag (4)

Kommentar:
Jeder Popel fährt 'nen Opel. Dieser Spruch gilt mehr denn je. In Zeiten der Krise müssen nämlich alle enger zusammenrücken. Dabei können auch lästige Kleidungsstücke abgestreift werden. Eine beiläufige Berührung kann etwas bedeuten, sie muss es jedoch nicht. Wichtig ist jetzt, dass alle an einem Strang ziehen, wenn nötig von zwei Seiten. 2009 wird alles besser, 2007 war alles besser und 2008 war wie es war und ist ein bezaubernder Reinfall.
ssi

Feiges Attentat

Dingolfing (dpo) - Skandal bei der 24. Internationalen Kartenhaus-Meisterschaft in Dingolfing! Fünf Stunden nach Beginn war der Wettbewerb an Spannung kaum noch zu übertreffen, denn nur noch die gigantischen Kartenhäuser des amtierenden Meisters Sven Dikolson aus Dänemark und seines Herausforderers Christian Wuckel aus dem Mittelfränkischen standen.
Kopf an Kopf errichteten die beiden Stockwerk um Stockwerk, ein neuer Weltrekord lag in der Luft. Doch dann kam alles anders: Zwei höchstwahrscheinlich ferngesteuerte Modellflugzeuge flogen unvermittelt durch die offene Saaltür und krachten in kurzen Abständen in die Kartenhäuser von Dikolson und Wuckel. Erst sah es so aus, als wären die Türme stabil genug, doch dann fielen sie in sich zusammen wie zwei Kartenhäuser.
Voller Wut äußerte sich der Veranstalter Jörg Busch anschließend gegenüber der Sportredaktion des Postillons: "Das gibt Krieg! Welche Bestie ist zu so etwas fähig? Wir werden den Schuldigen finden." Kartenhaus-Insider haben allerdings schon eine Vermutung. Beim Täter könnte es sich um den aus dem Hochstaplerverband ausgeschlossenen Adam Binladner handeln, der bereits in den späten 90ern einen Anschlag auf ein Kartenhausturnier verübt hatte. Die Ermittlungen laufen.
ssi; Foto: Sind auch von der Immobilienkrise betroffen: Kartenhäuser.

Samstag, 22. November 2008

BND-Terror


Beim BND werden Bomben noch handgemacht
Berlin/Pristina (dpo) - Bereits am Mittwoch waren drei Deutsche im Kosovo festgenommen worden. Brisant dabei: Dem - verglichen mit dem Postillon - eher unwichtigen "Spiegel" zufolge handelt es sich bei den Verhafteten um BND-Agenten. Die kosovarischen Ermittler verdächtigen die Beamten, an einem Anschlag auf die EU-Vertretung in Pristina beteiligt gewesen zu sein.
Damit erklärt sich nun endlich, warum Innenminister Wolfgang Schäuble derart vehement auf die Durchsetzung des BKA-Gesetzes drängt (wir berichteten). Nur das BKA wäre imstande, den Bundesnachrichtendienst so lückenlos zu überwachen, dass er nicht auch in Deutschland Anschläge durchführt. Aufgrund der neuen Nachrichtenlage sollte nun der Widerstand im Bundesrat schnell in sich zusammenfallen.
ssi

Bub erschießt Bub

Ostfilden (dpo) - Ein tragischer Vorfall erschütterte heute morgen Ostfilden. Ein 10-jähriger Junge erschoss seinen gleichaltrigen Freund mit einem geladenen Gewehr, das er kurz zuvor in einem Feld fand. Der noch nicht strafmündige Knabe steht unter Schock und wird psychologisch betreut. Die Polizeidirektion Baden-Württemberg appelliert dringend: Man sollte die Flinte nicht einfach leichtfertig ins Korn werfen. Schusswaffen gehören in die Hände von Polizisten, Soldaten und Kriminellen und keinesfalls in die von Minderjährigen.
ssi

Freitag, 21. November 2008

Wehrhafte Demokratie

Berlin (dpo) - Da das BKA-Gesetz im Bundesrat voraussichtlich abgelehnt werden wird, hat Wolfgang Schäuble nun die Abstimmungsregeln kritisiert und eine Änderung angemahnt. Beobachter sind sich einig, dass der Innenminister noch verhältnismäßig milde reagiert. Immerhin könnte er auch den Bundesrat von Polizeitruppen stürmen lassen und das gewünschte Ergebnis erzwingen. Seine Verbissenheit gibt allerdings auch Anlass zu medizinischer Sorge. Unabhängig voneinander äußerten mehrere Koryphäen auf dem Gebiet der Proktologie Bedenken, Schäuble "habe den Arsch offen".
ssi; Foto: Dramatisierung

Polizei überwältigt in Haus herumtanzenden Bi-Ba-Butzemann

Köln (dpo) - Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr konnte gestern einen unkontrolliert tanzenden Bi-Ba-Butzemann einfangen. Der offensichtlich geisteskranke Wicht war völlig überraschend im Haus der siebenköpfigen Großfamilie Schlinck aufgetaucht.
Als die vom Familienvater alarmierten Rettungsdienste vor Ort eintrafen, rüttelte und schüttelte sich besagter Bi-Ba-Butzemann gerade.
Was er allerdings anschließend vorhatte, bezeichnen die meisten Augenzeugen schlicht als widerwärtig. Die Polizei konnte ihn gerade noch rechtzeitig mit einem gezielten Fidibum betäuben und abtransportieren. Andernfalls wären gerade bei den Kindern psychische Schäden nicht auszuschließen gewesen.
ssi; Foto rechts (p.schmelzle, cc-2.5): Ob hier je wieder Frieden einkehren wird? Das Haus der Schlincks; Foto links: So oder so ähnlich sah der Bi-Ba-Butzemann aus.

Donnerstag, 20. November 2008

Arrrrrrrr!

(dpo) - Noch immer liegt der von Seeräubern gekaperte saudische Öltanker "Sirius Star" vor der Küste von Somalia. Angeblich haben die Freibeuter jetzt ihre Forderungen durchgegeben. Dem saudischen Verhandlungsführer zufolge fordern sie Gold, Silber und Geschmeide in mehreren Holzkisten sowie 50 Fässer Rum. Es gibt bereits Stimmen, die fordern, man solle den berühmten Piratenjäger Jack Flint aus Kiel holen.
ssi; Foto: Dramatisierung

Kein deutsches FBI


Potsdam (dpo) - Seit Mittwochabend tagen die deutschen Innenminister in Potsdam und wollen das BKA-Gesetz retten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann meinte dazu in der taz: "Wir wollen kein deutsches FBI." Insider bestätigen: Das Gesetz soll eher eine lückenlose Überwachung im Stile von Stasi oder KGB vorbereiten. Auch Gestapo-Ansätze lassen sich erkennen, aber auf keinen Fall FBI!
ssi

Gleichgewicht wieder hergestellt

Mainz (dpo) - Nachdem "Der Weiße Ring", der Gemeinnützige Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.V., in der Vergangenheit große Erfolge verbuchen konnte, wurde gestern - ebenfalls in Mainz - "Der Schwarze Ring" gegründet. "Der Schwarze Ring" - hauptsächlich durch Spenden, Schutzgelder und andere "krumme Geschäfte" finanziert - hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kriminelle bei der Ausübung von Straftaten beratend zu unterstützen. Zudem bietet "Der Schwarze Ring" juristische Hilfe für den Fall an, dass "mal etwas schief geht". Die gesamte Redaktion von Der Postillon reiht sich ein in die Schar der Gratulanten und wünscht viel Erfolg.
ssi

Mittwoch, 19. November 2008

Alle Räder stehen still

Rüsselsheim (dpo) - Gute Nachrichten für Anwohner in Innenstädten und an Hauptverkehrsadern: Der Solaranlagenhersteller SolarWorld will die vier deutschen Opel-Standorte und das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim übernehmen. Man kann also erwarten, dass der nächtliche Verkehrslärm deutlich abnehmen wird.
ssi

Pisa liegt in Sachsen!

Dresden (dpo) - Nach dem überraschend guten Abschneiden Sachsens bei der Pisa-Studie ist Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) optimistisch. Sachsen könnte Finnland auch was die Selbstmordrate anbelangt in nächster Zukunft ein-, vielleicht gar überholen.
ssi, Foto: photovision

Dienstag, 18. November 2008

Eine Maus wird 80

New York (dpo) - Micky Maus feiert heute seinen 80. Geburtstag. Der lustige Nager hatte am 18. November 1928 im legendären achtminütigen Zeichentrickfilm "Steamboat Willie" seinen ersten großen Auftritt. Eine ausgelassene Feier ist indes nicht zu erwarten: Micky Maus hat alle seine Freunde, Bekannten und Verwandten überlebt und ist aufgrund eines Hirnschlags halbseitig gelähmt.
ssi; Foto: Jung und geschmeidig: Micky Maus früher.

Affentheater

Burladingen (dpo) - Schon immer hat die Trigema GmbH ihre Sportbekleidung nur in Deutschland herstellen lassen und dies besonders in ihren Werbeauftritten betont. Jetzt kam ans Licht wie: Zwar hat das Unternehmen tatsächlich 1200 Mitarbeiter, aber Greenpeace-Aktivisten konnten aufdecken, dass es sich dabei ausnahmslos um Affen der Gattung Schimpanse handelte.
Eine extrem chaotische Polizeirazzia am Sonntag konnte dies bestätigen. In den riesigen Manufakturen mussten die armen Kreaturen offensichtlich bis zu zehn Stunden am Stück für zum Teil weniger als fünf Bananen schuften - ohne Unfallversicherung oder Rentenansprüche.
Kontrolliert wurden die Affen nach ersten Polizeiaussagen von dem aus Funk und Fernsehen bekannten sprechenden Schimpansen Coco Straboni (Archivbild), der bislang allerdings jede Aussage verweigerte. Die Polizei ermittelt.
ssi; Foto: wikipedia

Montag, 17. November 2008

Kurz berichtet

Erfurt (dpo) - Kurz nach seiner Wahl zum Parteichef der Grünen hat Cem Özdemir all denjenigen, die ihm islamistische Tendenzen unterstellen, mit dem Dschihad gedroht.
ssi

Die neuen Grünen

Erfurt (dpo) - Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat auf ihrem Parteitag in Erfurt am vergangenen Wochenende eine neue Marschrichtung vorgegeben. In einer feurigen Rede brandmarkte Claudia Roth Arbeit als Klimakiller Nummer 1. Denn Umfragen zufolge sollen arbeitende Menschen bis zu viermal so viel CO2 in die Luft pusten wie ihre untätigen Artgenossen. Entsprechend heizte Roth die Stimmung an: "Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, brauchen wir eine deutlich höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland. Ich möchte den arbeitenden Teil der Bevölkerung jetzt nicht stigmatisieren und auch keine Pogromstimmung auslösen, aber wer fleißig ist, ist ein Schwein, eine richtige Umweltsau!" Anschließend forderte die quirlige Politikerin ein Anti-Konjunkturprogramm und trat dann - mit gutem Beispiel vorangehend - von allen Parteiämtern zurück.
ssi

Bibel neu auflegen?

Ist Gott doch entspannter als viele denken?
Ashkelon (Israel) (dpo) - In einer Höhle nahe Ashkelon wurde das lange verschollen geglaubte Shimon-Evangelium gefunden. Expertenmeinungen zufolge können Altes und Neues Testament erst zusammen mit dem Shimon-Evangelium als Einheit begriffen und somit sinnvoll werden. Im Shimon-Evangelium finden sich einer vorläufigen Übersetzung zufolge Jesus' unverhohlene Aussagen, dass Mann und Frau gleich seien, dass Homosexualität Gott sehr wohl gefalle und Verhütung sowie Abtreibung - wenn nötig - durchaus in Ordnung gingen. Weiter wird der Gläubige von Shimon, der auch als der lustige Evangelist bekannt war, im bislang verschollenen Bibelstück aufgefordert, sein Leben so zu führen, wie es ihm praktisch erscheine. Ziemlich sicher sollte nun auch das Schisma überwunden sein, denn das neue Evangelium gibt klare Hinweise darauf, dass alle christlichen Strömungen, ob nun Zeugen Jehovas oder Presbyterianer, ausnahmslos richtig lägen. Es gibt noch keine offizielle Stellungnahme aus dem Vatikan, doch alle Beobachter gehen davon aus, dass Papst Benedikt XVI. erfreut auf den Fund reagieren wird.
ssi, Foto: Michelangelo

Sonntag, 16. November 2008

Das Wort zum Sonntag (3)

Kommentar:
Eines hat uns Hessen gelehrt: Wenn Koch in den Medien ist, dann werden in bayerischen U-Bahnen Rentner verprügelt - diesmal in Nürnberg, der Stadt der Lebkuchen und der preisgünstigen Liebe. Doch es gibt auch andere Baustellen, allerdings zu wenige um den stotternden Konjunkturmotor zum Brummen zu bringen. Was braucht sein Getriebe? "Öl" schreien die einen, "Sand" die anderen. Nicht zu vernachlässigen ist zudem: Angst. Denn Angst ist die Triebfeder, die unser Schulsystem jetzt braucht. Unter Stress macht jeder Fehler und aus Fehlern wird man klug.
ssi

Heckmeck: Besteck-Schreck weg

München (dpo) - Der renommierte Mentalist Uri Geller wurde kurz nach seiner gestrigen Show von Außerirdischen in Handschellen gelegt und entführt. Geller wird beschuldigt Besteck in mehreren Galaxien verbogen zu haben.
ssi, foto: wikipedia

Samstag, 15. November 2008

Drogenprobleme der Zukunft

Berlin (dpo) - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) hat gestern die neue repräsentative Studie zur "Drogenaffinität Jugendlicher" vorgestellt.
Die Zahlen geben Grund zur Besorgnis. In den Jahren 2004 bis 2008 haben Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren in allen wichtigen Disziplinen nachgelassen: Der Haschischgebrauch fiel von 3% auf 2,3%, regelmäßiger Alkoholgenuss sank von 22% auf lächerliche 17%. Die Anzahl der Raucher hat sich nahezu halbiert.
Deutschland sinkt damit auf der "internationalen Coolness-Skala" um 3 Punkte und fällt somit hinter Spaßbremsen-Länder wie Nordkorea und Kanada zurück. "Die Drogenpolitik der Bundesregierung hat auf der ganzen Linie versagt", vermeldeten die Sprecher der Oppositionsparteien unisono. "Wenn sich die Jugend nicht mehr zuballert, wer dann?" Gerade auf den Sauf- und Sextourismus in Deutschland kann sich das äußerst negativ auswirken. Der weit über die Landesgrenzen hinausreichende Ruf Deutschlands als Land der harten Trinker steht auf dem Spiel.
Dass der Nachwuchs wegbricht, wirbelt zudem den Markt der illegalen Drogen kräftig durcheinander. Denn: Bei mangelnder Nachfrage wird auch das Angebot schlechter. Die Drogensüchtigen von heute sind daher die Leidtragenden von morgen.
Um Rücktrittsforderungen entgegenzutreten hat Bätzing jetzt eine umfangreiche Prodrogenkampagne angekündigt, die unter anderem auf starke Vorbilder wie David Hasselhoff, Helmut Schmidt und Snoop Dog setzt.
ssi, Foto: freedigitalphotos

Yogi tot

Bhubaneswar/Indien (dpo) - Aufmerksame Nachbarn meldeten gestern Nacht ein Feuer in der Wohnung des weltberühmten Schlangenbeschwörers Ranshid Sharma. Trotz aufopferungsvoller Löscharbeiten konnte die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden nur noch einen verkohlten Leichnam bergen. Der Fakir wurde offensichtlich im Schlaf von einer Nagelbettentzündung überrascht.
ssi; Archivfoto: Sharma bei einem Nickerchen.

Freitag, 14. November 2008

Verwirrend

München (dpo) - Bei einer repräsentativen Umfrage stellte das renommierte Meinungsforschungsinstitut Opinion Control 3000 Münchnern die Frage: "Könnten Sie Ihre Antwort einfach genug halten, damit wir keine Schwierigkeiten beim Auszählen bekommen?" Darauf antworteten 77% der Befragten mit "Ja", 12% mit "Jein" und immerhin 22% mit "Nein". Weitere 1,4% antworteten "Alaska". Statistisch gesehen liegt München damit knapp neben Brüssel und um Ulm herum.
ssi

Deutschland noch sicherer

Berlin (dpo) - Neues aus dem Innenministerium: Wolfgang "Online-Durchsuchung" Schäuble möchte jetzt auch die Gehirnströme von Komapatienten messen und anschließend auswerten.
"Wo kämen wir denn hin, wenn sich hier jeder ins Koma versetzen lassen könnte, nur um dann Terroranschläge zu planen. Da besteht eine Lücke im Gesetz und Terroristen könnten sie aktiv nützen", vermeldete der sportliche Minister auf einer Pressekonferenz. "Die liegen zum Teil ja auch aus gutem Grund im Koma, diese Komapatienten, das sind ja nicht unbedingt unbescholtene Bürger. Da muss in der Vergangenheit schon irgendetwas schief gegangen sein."
Schäuble kann aber auch beruhigen: "Wer nichts Unredliches plant, der muss auch nicht mit Beugehaft oder Schutzverwahrung rechnen." Einer gemeinsamen Erklärung von CDU/CSU und SPD zufolge will die Bundesregierung das Gesetz nun so schnell als möglich durchwinken, solange die Menschen durch Obamaeuphorie und Finanzkrise abgelenkt sind.
ssi

Donnerstag, 13. November 2008

Polizeiverhör

Berlin, Hannover (dpo) - Nachdem es bei der gestrigen bundesweiten Schülerdemonstration vor dem Landesparlament Hannover zu handfesten Ausschreitungen kam, muss die Polizei umdenken. Dazu steht uns Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rede und Antwort.

Postillon: Was halten Sie von den Ausschreitungen in Hannover?
Wendt: Das hat eine neue Qualität bekommen. Wir müssen uns der Situation anpassen.
Postillon: Sie haben gesagt, Tränengas solle überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Das finden wir sehr anständig.
Wendt: Die kleinen Rotzlöffel heulen ohnehin schon bei geringer Gewaltanwendung wie am Spieß.
Postillon: Wie wollen Sie denn vorgehen?
Wendt: Wichtig bei diesen Rowdies ist, dass die Sicherheit der Polizisten über der der aufmüpfigen Wichte steht. Im Notfall muss eben auch der Einsatz von Gummischrot oder modernen Elektroschockern, sogenannten Tasern erlaubt sein.
Postillon: Könnte man nicht wenigstens bei Grundschülern etwas vorsichtiger zur Sache gehen?
Wendt: Wenn die Knilche nicht von vornherein lernen, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist, dann überleben sie auf der Straße ohnehin nicht. Im Übrigen kommt uns das im Moment alles gerade recht. Wir sind immer noch wütend von den Verzögerungen beim Castor-Transport. Da sind die Pimpfe genau das richtige Ventil.
Postillon: Vielen Dank.
ssi

Müssen wir jetzt alle sterben?

(dpo) - Das Bruttoinlandsprodukt schrumpft das zweite Quartal in Folge - damit steckt Deutschland in einer Rezession. Der Postillon-Wirtschaftsexperte Guillaume de Brax-Meier empfiehlt den Bundesbürgern folgende Maßnahmen:
1. Hamsterkäufe (siehe Bild), solange die Regale noch voll sind.
2. Bewaffnen Sie sich (Schrotflinte empfohlen).
3. Plündern Sie, solange noch etwas zum Plündern da ist.
4. Bauen Sie Ihr/e Haus/Villa/Loft zur Festung aus.
5. Essen Sie, wenn nötig Ihre toten Mitmenschen auf (Fremde sind Verwandten vorzuziehen).
Mit etwas Glück zieht die Konjunktur im nächsten Quartal wieder an und Sie können Ihr altes Leben wieder aufnehmen.
ssi; Foto: freedigitalphotos

Mittwoch, 12. November 2008

Gut geölt

Titting (dpo) - Gute Nachrichten für Freunde des gepflegten Öl-Wrestlings. Die sinkenden Ölpreise kommen beim Endverbraucher an. Die Ticketpreise für Ölwrestling-Events sind seit der Preisspitze im Juni um mehr als 20% gesunken und im Jahresmittel nicht mehr über dem Niveau vom Vorjahr.
Die einzige Bedrohung sieht Jörg Sichelmann, Chef des Bundesverbandes der Öl-Wrestlerinnen, im Moment aus dem Osten kommen: "Wenn die Chinesen jetzt plötzlich auch auf den Trichter kämen und auf einmal alle Öl-Wrestling sehen wollten, dann könnte es hier schon zu Engpässen kommen. Die Zeiten des Sports für den kleinen Mann oder für einen Familienausflug wären dann natürlich vorbei," verriet der bierbäuchige Funktionär in einem Interview mit dem Hochglanzmagazin "Penthouse". Man sollte Öl-Wrestling also genießen, solange es noch möglich ist.
ssi; Foto: Freedigitalphotos

Verschluckungsgefahr: Bayer ruft Aspirin zurück

Leverkusen (dpo) - Der Pharmakonzern Bayer hat 700 Millionen Packungen des Medikaments Aspirin® zurückgerufen. Zuvor hatten Verbraucherschützer festgestellt, dass sich aus den Packungen weiße Kleinteile in Pillenform herausbrechen lassen, bei denen akute Verschluckungsgefahr besteht.
ssi

Dienstag, 11. November 2008

Clowns streiken


Schluss mit lustig! Streikende Clowns. foto: wikipedia
Berlin (dpo) - Ausgerechnet zu Beginn der närrischen Zeit hat die Gewerkschaft der Clowns (GedeClo) bundesweite Streiks angekündigt. Die beliebten Spaßmacher streiken für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten: "Wir blödeln zum Teil bis zu 48 Stunden am Stück. Gegen Ende einer Schicht unterlaufen einem da leicht Fehler und es kommt nur noch Unfug raus", meint Gewerkschaftsführer Ziffo und hakt nach. "Wollen Sie von einem völlig übermüdeten August bespaßt werden? Wollen sie das?"
Professor Pennywise Beppo von der Clown-Universität bestätigt, dass die Löhne viel zu niedrig sind: "Viele Schalke teilen sich einen Kleinwagen mit bis zu zehn Kollegen. Auf großem Fuße leben ist da nicht drin. Entweder die Zirkusdirektoren bezahlen uns ein narrenwürdiges Gehalt oder wir streiken bis ihnen das Lachen vergeht. Noch fühlen sie sich groß mit ihren kugelrunden Bäuchen, ihren Fräcken und Zylindern..." An den Streik der Clowns haben sich auch die Vereinigungen der Dorfdeppen und Totengräber angeschlossen.
ssi

In eigener Sache

Die Chefredaktion von Der Postillon bittet vielmals um Entschuldigung. Leider wurden die Bilder von zwei Artikeln kurz vor der Drucklegung vertauscht. Das Foto von "Karlsruhe entscheidet über Verbot" gehört eigentlich zu "Cats, Drugs, Rock 'n' Roll" und andersherum. Der zuständige Bildredakteur wurde gefeuert.
ssi

Karlsruhe entscheidet über Verbot

Karlsruhe (dpo) - Noch hat Parteichef Guido Westerwelle gut lachen. Aber: Nach der Sozialistischen Reichspartei (SRP) im Jahre 1952 und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) 1956 könnte 2009 das Jahr des FDP-Verbots werden.
Die Sachlage ist klar: Seit nunmehr fast 60 Jahren (runder Geburtstag am 11.12.) versucht die sogenannte "Freie Demokratische Partei" getreu der Parole "So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich" gegen Judikative, Exekutive und Legislative zu hetzen.
Nun soll das Bundesverfassungsgericht darüber entscheiden, ob diese Politik der verbrannten Erde als verfassungswidrig eingestuft werden könne und ein Parteiverbot gegen die FDP somit in Frage käme. Mit einer Entscheidung wird noch vor den im nächsten Jahr anstehenden Wahlen gerechnet.
ssi

Eilbeschluss gegen Karneval

Berlin (dpo) - In letzter Minute war man sich dann auch über Parteigrenzen hinweg einig, dass dem sinnlosen Treiben ein Ende gesetzt werden muss. Die Bundesregierung und sämtliche Oppositionsparteien haben soeben ein Gesetz beschlossen, das heute sämtliche Karnevalsstimmung unterbinden soll.
Weder ist es erlaubt, um 11.11 Uhr "Karneval" oder etwa "Fasching" zu rufen, noch, auf Straßen zu tanzen oder gar ein Prinzenpaar vorzustellen. Bereits ein wissendes Lächeln kann schwere Strafen nach sich ziehen. "In Zeiten der Krise brauchen wir keine aufgesetzte Fröhlichkeit", sagte der ohnehin als knorrig geltende Bundestagspräsident Norbert Lammert bei einer Pressekonferenz.
Das Gesetz tritt mit umgehender Wirkung in Kraft und sieht Strafen von bis zu 2 Jahren Freiheitsentzug vor. Da die Polizei nicht überall vor Ort sein kann, ruft die Bundesregierung dazu auf, fröhlich zu denunzieren.
ssi

Montag, 10. November 2008

Agent verhaftet

Siena (dpo) - Kurz nach der Verfolgungsjagd zu Beginn des neuen James-Bond-Streifens "Ein Quantum Trost" wurde Daniel Craig in Siena (Norditalien) festgenommen. Offensichtlich war seine Lizenz zum Töten schon 2002 abgelaufen. Somit waren alle Morde und Totschläge in "Casino Royale" (2005) nicht rechtens.
Grund dafür ist wohl ein Missverständnis bei der Übergabe des Staffelstabes zwischen Daniel Craig und dem vorherigen Bond Pierce Brosnan, welcher seine Lizenz zum Töten meistens schon mehrere Monate vor ihrem Ablauf verlängert hatte. Viele Besucher des Filmes, der kaum länger als 007 Minuten dauert fordern jetzt ihr Geld zurück. Der Feuilleton-Chef von Der Postillon meint dazu: Bester Bond aller Zeiten.
ssi; Foto (NYTrotter): Da hatte er noch gut lachen: Craig vor seiner Festnahme.

Rückschlag für Castor-Gegner

Gorleben (dpo) - Auf der Bahnstrecke R 21 nach Gorleben ist ein Regionalexpress auf mehreren Atomkraftgegnern entgleist. Unter den Zuginsassen gab es einige Verletzte. Die Verursacher des Unfalls hingegen konnten sich einer Strafverfolgung durch ihr plötzliches Dahinscheiden entziehen.
ssi

Sonntag, 9. November 2008

Cats, Drugs, Rock 'n' Roll - Alf ist tot


Los Angeles (dpo) - Alf ist tot. Der 54-jährige Schauspieler und Entertainer, der mit bürgerlichen Namen Gordon Shumway hieß, wurde von einer Putzfrau gestern Nachmittag leblos in seiner Villa in Malibu aufgefunden.
Bekannt wurde der mit einem Gendefekt geborene Alf durch die gleichnamige Serie "Alf", in der er einen auf der Erde gestrandeten Außerirdischen spielte. Dabei kamen ihm seine üppige Körperbehaarung und ungewöhnliche Statur entgegen.
Als die Serie 1990 nach 102 Folgen abgesetzt wurde, begann der langsame Absturz Alfs, der - ganz auf den lustigen Außerirdischen festgelegt - keine neuen Engagements fand. Alf versuchte sich als Stand-Up, lachte jedoch meist nur laut über die eigenen Witze.
In den letzten Jahren machte er dann nur noch durch Alkohol- und Drogenexzesse auf sich aufmerksam. Eine Überdosis Heroin war nun wohl für Shumways frühen Tod verantwortlich. Dabei kündigte er in einem Interview Mitte Oktober noch an, er wolle demnächst wieder "voll durchstarten". Alf hinterlässt mehrere uneheliche Kinder.
ssi; Foto: Da war seine Karriere noch in Schwung: Alf Mitte der 80er.

Programmhinweis: Arte zeigt zum Gedenken am Montag, 10.11. ab 22 Uhr die gesamte erste Staffel von "Alf"; am Dienstag, 11.11. um 20.45 Uhr die einstündige Dokumentation "Alf, Außerirdischer der Herzen"

Wulff und das Pogrom

Berlin, Hannover (dpo) - Nach Hans-Werner Sinn hat sich am Freitag, nur zwei Tage bevor sich die Reichspogromnacht zum 70. Mal jährt, auch Christian Wulff (CDU) auf einen gewagten Vergleich eingelassen. In der N24-Show "Studio Friedmann" sprach der niedersächsische Ministerpräsident bezüglich der Diskussion um Managergehälter von einer "Pogromstimmung". Dazu der Chefredakteur des deutschen Leitmediums "Der Postillon": Christian Wulff benimmt sich schlimmer als seinerzeit Reichspropagandaminister Joseph Goebbels.
ssi

Das Wort zum Sonntag (2)

Kommentar:
Jetzt, wo Obama gewählt ist, müssen sich Nackte warm anziehen. Es wird nicht ohne Folgen bleiben, wenn der eine gewählt wird und der andere (Vize) auch. Nirgends sonst als in einer Demokratie wird das so deutlich wie in Hessen, wo Verrat noch groß geschrieben wird, groß jedoch klein. Es gilt, jetzt wieder zurück in die Spur zu finden, sich ein-, ja gar unterzuorden und besagte Spur dabei nachzuziehen. Man muss linksblinkend aufholen, darf aber nicht überholen. Wenn einer vom Chinesen lernen kann, dann ist es der Chinese selbst. Im Auge behalten werden muss dabei immer Sand.
ssi

Samstag, 8. November 2008

Mops tot

Wolfsburg (dpo) - In einer Großküche der VW-Werke Wolfsburg kam heute Mittag ein Hund zu Tode. Eine Küchenhilfe schilderte die Situation folgendermaßen: "Wir bereiteten gerade das Mittagessen für Schicht 4 zu, als ein Mops in die Küche kam. Zunächst wunderten wir uns alle. Als das dickliche Tier jedoch unserem Koch Wolfgang W. ein Ei stahl, da wurde der wütend."
Offensichtlich nahm der 33-jährige W. daraufhin einen Löffel, mit dem er den diebischen Mops entzwei schlug. Die Polizei Wolfsburg ermittelt nun wegen Tierquälerei gemäß §17 Tierschutzgesetz (TierSchG).
ssi; Foto: Ließ sich kurz vor seinem Tod auf einer Wiese ablichten: der Mops.

Mogelpackung: "Jever Fun" enthält keinen Alkohol

Jever (dpo) - Von wegen "Viel Spaß da draußen"! Wissenschaftler des renommierten Institutes Safenius in Hamburg haben einen waschechten Skandal aufgedeckt. Nach ausführlichen Analysen und Teststrecken mit Doppelblindverkostungen konnten sie nachweisen, dass das so irreführend betitelte Bier "Jever Fun" keinen Alkohol enthält. Kunden wurden offenbar jahrelang geprellt.

Freitag, 7. November 2008

Obama verzichtet

Chicago (dpo) - Barack Obama, der frisch gewählte amerikanische Präsident, hat soeben seinen Rücktritt erklärt. "Ich dachte, ich wäre geeignet für dieses Amt, aber jetzt wo ich am Ziel bin, habe ich irgendwie keine Lust mehr. Kennen Sie das? Sie denken, dass Sie etwas ganz unbedingt haben wollen und wenn Sie es haben, dann ist es plötzlich nicht mehr interessant", erklärte der Hoffnungsträger in einer eilig einberufenen Pressekonferenz.
"Präsident zu sein, scheint auch stressiger zu sein, als ich dachte. Ich bin ein Familienmensch und möchte meine Zeit lieber meinen beiden Töchtern widmen. Ich will diese vier bis acht Jahre nicht einfach so vergeuden und von einem Termin zum nächsten hetzen. Mir hat schon der Wahlkampf gereicht." Die Frage, wer denn nun Präsident sein sollte, beantwortete Barack Obama mit den Worten: "Das ist mir eigentlich egal. Biden könnte das und sicherlich auch McCain. Aber am fairsten fände ich es, wenn Hillary das macht. Im Gegensatz zu mir scheint sie das Amt wirklich gewollt zu haben."
Dann verabschiedete er sich von der Pressekonferenz mit den Worten: "Tut mir echt leid, das Ganze. Ich hoffe, ich habe keine Umstände gemacht oder allzu großen Hoffnungen geweckt. Ich bin einfach nicht so der Präsidententyp. Entschuldigen Sie mich bitte, aber meine Familie wartet auf mich. Wir wollen noch heute in Urlaub fahren." "Wohin verrate ich aber nicht", fügte der smarte Obama hinzu und zeigte noch einmal sein so überzeugendes strahlendes Lächeln bevor er abtrat. ssi

Donnerstag, 6. November 2008

Pendler erleichtert

Berlin (dpo) - Hartchef Bahnmut Mehdorn hat angekündigt, dass die Deutsche Bahn plant, aufgrund der ICE-Engpässe teilweise wieder auf ältere Modelle umzusteigen. "Beim Fahrkomfort müssen unsere Kunden jedoch keinerlei Abstriche machen", so heute Nachmittag ein Sprecher zum Postillon. An der Frankfurter Börse scheinen erste Informationen schon heute Morgen durchgesickert zu sein. Dampfaktien und -optionen schossen daraufhin in die Höhe. ssi; Foto: www.freedigitalphotos.net

Augen auf beim Drogenkauf

Den Haag (dpo) - In überaus amüsanten Feldstudien mit über 200 Probanten hat die niederländische Kannabis-Integration-Fallstudie (KIFS) interessante Ergebnisse erzielen können. Der Konsum von Marijuana kann sich der Studie zufolge durchaus negativ auf die Konzentrationsfähi

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Mittwoch, 5. November 2008

Koryphäen ausgebrochen

Nürnberg (dpo) - Aus dem Nürnberger Tiergarten sind zwei Koryphäen ausgebrochen. Die spezialisierten Lebewesen gelten zwar als äußerst scheu, können jedoch, wenn sie sich bedroht fühlen von ihren kleinen Fäusten und einer scharfen Stimme Gebrauch machen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Gerade auf ihrem eigenen Gebiet können Koryphäen praktisch jeden schlagen.
ssi; Foto (Doug Coldwell): Von hier sind sie geflohen: Koryphäengehege.

Vieraugenfeindlichkeit


Wiesbaden (Hessen), Wasilia (Alaska) (dpo) - Schlechte Zeiten für Politikerinnen mit Brille. Innerhalb von nur zwei Tagen wurden mit Andrea Ypsilanti (KPD, wir berichteten) und Sarah Palin (Rep) zwei schillernde Politfiguren mit Sehhilfe von der Bühne gefegt. Dabei ähneln sich die Umstände in beiden Fällen frappierend: Die beiden Augengläser tragenden Volksvertreterinnen traten für rote Parteien an und mussten sich jeweils einem Schwarzen geschlagen geben. Ob Staatsleute weiblichen Geschlechts Konsequenzen ziehen und fortan auf ihre "Nasenfahrräder" verzichten werden, bleibt abzuwarten. ssi; Foto: www.freedigitalphotos.net

Dienstag, 4. November 2008

++Nachrichtenticker++++Nachrichtenticker++++Na

Wien (dpo) - Blutproben des jüngst verstorbenen österreichischen Volkshelden Jörg Haider haben ergeben, dass der Kärntner Landeshauptmann von rechter Gesinnung war. Die Familie Haiders bittet darum, die Toten ruhen zu lassen. Lesen Sie dazu auch Der Postillon vom 12. Oktober: "Barschel, Möllemann, Haider - Die düsteren Zusammenhänge" 
 ssi

Google Adsense

Berlin, New York, Tokio (dpo) - Viele Online-Angebote großer Zeitungen können sich dank der Werbeangebote von "Google Adsense" ein paar Groschen dazu verdienen. Dabei sucht sich Adsense automatisch einige Stichwörter aus dem Text und passt die Werbung dann an die vermeintlich an Hunden interessierten Leser an. Geld fließt dabei jedoch nur, wenn die Leser auch dann und wann auf diese Werbeeinblendungen klicken, und zwar nicht nur auf die Google-Suche, sondern auch auf eine tatsächliche Homepage, wie der hundedoktor.de oder leckerhundamstiel.org. Der Postillon bittet - auch aufgrund seiner vorzüglichen wirtschaftlichen Lage - darum, dass die Werbung auf www.der-postillon.com nur von Usern geklickt wird, die tatsächlich Interesse an den knuddligen Vierbeinern aufbringen.
ssi

Montag, 3. November 2008

Erdrutschartiger Sieg für Obama

Washington D.C. (dpo) - Barack Obama wird bei der morgigen Präsidentschaftswahl mit großem Vorsprung gewinnen. Das geht aus einem inoffiziellen Dokument hervor, das dem Qualitätsblatt Der Postillon von Insidern zugespielt wurde. Das Ergebnis stand wie immer bereits seit geraumer Zeit fest. Unseren Informationen zufolge wird Obama seinen Konkurenten John McCain mit knapp 54% aller Stimmen "alt aussehen lassen" und anschließend mit den Worten "Yes, we did it!" sichtlich gerührt vor das amerikanische Volk treten. Dafür möchte die Redaktion von Der Postillon schon im Voraus gratulieren.
ssi

Mauerbau gestoppt

Wiesbaden (dpo) - Hessen bleibt Staatsgebiet der BRD. Eine tapfere Gruppe um den ehrenwerten Jürgen Walter konnte im letzten Moment eine Machtübernahme der Kommunisten um Andrea Ypsilanti verhindern. Die Kommunisten der Linkspartei sind schockiert: "Wir hatten nie die Absicht, eine Mauer zu errichten", so der kommunistische Abgeordnete der kommunistischen Linkspartei Hermann Ludwig Schaus.
Auch die Öko-Kommunisten um den Islamisten Tarek Al-Wazir sind enttäuscht, wollten sie doch morgen eine Räterepublik ausrufen. Aus der Affäre als Sieger hervor geht hingegen der lupenreine Demokrat Roland Koch: "Jetzt können wir endlich unsere seit 1999 erfolgreiche Regierungsarbeit fortsetzen." Der Postillon gratuliert dem moralisch tadellosen und ehrlichen Führer der einzigen Partei Hessens.
ssi; Foto: Doch keine Berliner Mauer für Hessen.

Sonntag, 2. November 2008

Das Wort zum Sonntag (1)

Kommentar:
In der Bankenkrise ist die Zeit gekommen, um zu handeln. Wir brauchen jetzt eine blutige Revolution mit Augenmaß und ruhiger Hand. Es muss ein Ruck der Anständigen das Brutto in Netto umwandeln und Ausbeutung muss sich wieder lohnen. Wenn die Bonzen weiterhin meinen, sie könnten mit den Anlegern Vabanque spielen, dann ist das Versagen immer das Versagen der anderen. Aber Vorsicht: So manche Heuschrecke schmeckt süßlich. Die Bürger werden sich nicht mehr lange zum Narren halten lassen, denn die Narren von heute sind die Kinder von gestern. Die Zeitung der Revolution, Der Postillon, wird dabei selbstverständlich immer hinter denen Deckung suchen, die voranmarschieren. Glück auf!
ssi

Bank zusammengebrochen

Stuttgart (dpo) - Im Oberen Schlossgarten ist eine Bank zusammengebrochen. Besonders betroffen ist Bankchef Werner Sins (46), der zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs besagte Bank zum Schlafen nutzte. "Ich bin entsetzt, dass so etwas immer nur die kleinen Leute betrifft", beschwert sich der Arbeitslose. "Einen Manager habe ich hier noch nie gesehen." Auf eine Anfrage des Blattes für den kleinen Mann, Der Postillon, hat der Stuttgarter Gemeinderat beschlossen, Sins ein Rettungspaket zu schnüren und die Bänke in Zukunft besser zu warten.
ssi

Schauriger Fund

New York (dpo) - Bei Wartungsarbeiten an der Lexington-Avenue-U-Bahnlinie hat die New York City Transit Authority einen schaurigen Fund gemacht.
In einem 1992 stillgelegten und versiegelten Abschnitt der Kanalisation fanden Bauarbeiter einen provisorisch angelegten Wohnraum. Aufgrund von Kratzspuren vermutet das New York Police Department, dass dieser Raum damals noch bewohnt war.
Gefunden werden konnten allerdings zwischen alten Pizzakartons und japanischen Waffen nur vier braun-grüne Schalen, die übergroßen Schildkrötenpanzern ähneln, sowie ein Grafitti ("Cowabunga!"). Die Polizei ermittelt.
ssi

Samstag, 1. November 2008

Tauwetter für Merz

Berlin (dpo) - Es gibt Grund zum Jubeln: Finanz-Allrounder Friedrich Merz ist wieder da. Dem "Spiegel" zufolge soll er Wirtschaftsminister Glos (CSU) unterstützen und Konzepte zu wichtigen Themen des Bundestagswahlkampfs 2009 erarbeiten. Unter anderem soll Merz auch Vorschläge zur Regulierung der Finanzmärkte erbringen. Dies bestätigt einen momentanen Trend. Bereits gestern wurde Osama bin Laden zum irakischen Verteidigungsminister ernannt und bei der Verwaltung des New Yorker Central Park denkt man darüber nach, einen Bock zum Gärtner zu machen.
ssi