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Freitag, 23. Januar 2009

Heroin legalisieren: Das Interview

Berlin (dpo) - Finanzminister Peer Steinbrück kämpft in Zusammenarbeit mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) dafür, Heroin zu legalisieren. Der Postillon hat die beiden Sozialdemokraten in ihrer gemeinsamen WG besucht und zum Thema befragt.

Der Postillon: Sie planen also, Heroin zu legalisieren. Warum?
Steinbrück: Na, das ist doch ganz einfach: Wegen der Finankrise werden die Menschen immer panischer und unglücklicher. Verstehen Sie?
Der Postillon: Noch nicht ganz...
Steinbrück: Das Letzte, was wir jetzt brauchen, ist ein Sturm auf die Banken und daher...
Bätzing (leckt sich lasziv die Lippen): Daher wollen wir Heroin legalisieren und nicht nur das: Wir wollen es auch in den Behörden an die Bevölkerung ausgeben.
Der Postillon: Warum gerade Heroin?
Bätzing (zwinkert neckisch): Wir möchten die beruhigende und euphorisierende Wirkung des analgetischen Opioides nutzen.
Steinbrück: Ich hatte ja keine Ahnung, aber die Bätzing hat's raus.
Der Postillon: Wie steht es denn mit den Gefahren? Viele Heroinabhängige sterben doch an einer Überdosis. Heroin ist lebensgefährlich!
Steinbrück: Klar ist das Zeug gefährlich, aber wenn wir etwas im Moment ohnehin nicht brauchen können, dann sind es 82 Millionen hungrige Mäuler, die wir stopfen müssen.
Der Postillon: Respekt, Herr Steinbrück. Sie haben wie immer an alles gedacht. Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg.
Steinbrück: Gern geschehen.
Bätzing (steht auf, zwinkert und verschwindet in ihrem Zimmer): Wir sehen uns ja gleich noch.
ssi; Foto: Kuebi

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