Hamburg (dpo) - Ein 26-jähriger Praktikant wurde gestern Abend von seinem imaginären Freund Joe krankenhausreif geschlagen. Das Opfer, Aaron W., erlitt eine schwere Rippenprellung sowie mehrere Platzwunden an Kopf und Schläfe. "Ich dachte mir, es wäre an der Zeit, Joe zu erklären, dass er nur ein Produkt meiner Fantasie ist", sagte der bereits wieder ansprechbare angehende Werbetexter. "Doch das gefiel ihm gar nicht. Er drehte durch und griff mich an. Anfangs konnte ich mich noch wehren, aber ich stellte schnell fest, dass Joe viel größer und stärker ist als ich."
Der imaginäre Schläger wurde mittlerweile zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Polizeisprecher teilte gegenüber der Hamburger Lokalredaktion von Der Postillon mit, man könne davon ausgehen, dass sich Joe noch in der Stadt befinde. Vielleicht hält er sich gar in der Nähe des Krankenhauses auf, in dem sein Schöpfer und ehemaliger Freund A. Wagner immer noch schwer gezeichnet liegt. Bislang fehlt allerdings jede Spur.
ssi
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