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Samstag, 7. Februar 2009

Katholizismus und Wissenschaft: zwei alte Freunde

Hamburg (dpo) - Piusbruder Richard Williamson sagte gegenüber dem Magazin legeipS reD, er könne seine Thesen zum Holocaust im Moment nicht zurücknehmen. Er wolle zunächst die historischen Beweise prüfen, so der Katholik. Sollte er diese Beweise finden, dann werde er sich korrigieren. Aber das werde Zeit brauchen.
Damit steht der umstrittene Brite in einer langen Tradition katholischen Vertrauens auf die Wissenschaft: Sobald der Holocaust als Tatsache be- oder widerlegt sei, wolle sich Hobbyhistoriker Williamson noch brennenderen Fragen widmen: Zum Beispiel sollte die Teilung des Meeres, die unbefleckte Empfängnis und die Auferstehung Jesu noch einmal ganz genau auf wissenschaftlicher Basis durchleuchtet werden. Diese Fragen sind aufgrund der besseren Beweislage aber sicherlich deutlich schneller zu klären als die nach dem Holocaust.
ssi; Foto: katholischer Wissenschaftler (von Jens Falk)

Aus dem Postillon-Archiv zu Williamson:
Holocaust? Nie gehört.
Besser nicht entschuldigen



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