Frankfurt a.M. (onn) - Bizarr: Ärzte des St. Katharinen-Krankenhauses in Frankfurt haben bereits gestern einen vier Kilo schweren Mann lebend aus der Vagina einer ansonsten gesunden Frau entfernt. Der ungewöhnlich kleine Mann, der sich weder ausweisen konnte, noch Gründe angab, warum er sich in besagter Vagina aufhielt, wirkte während des gesamten Vorfalls stark desorientiert. Zudem war er Augenzeugenberichten zufolge völlig nackt und blutverschmiert.
Besagte Frau, Ruth Hessmann, eine 33-jährige Systemanalytikerin aus dem Frankfurter Umland, wurde bereits in der Nacht zum Mittwoch auf der Station eingeliefert, nachdem sie unter starken Unterleibsschmerzen und Verkrampfungen litt, die sich in regelmäßigen Intervallen wiederholten. Als die schmerzhaften Phasen in fünfminütigen Abständen kamen, fuhr ihr Mann sie in das Krankenhaus.
"Wir bekommen hier auf der Intensivstation alle möglichen seltsamen Dinge zu sehen", erklärte Chefarzt Dr. Karl Meindel. "Aber das war etwas völlig Neues. Erst dachten wir, Frau Hessmann wäre einfach nur fett, aber nachdem sie uns ihre Symptome geschildert hatte, führten wir eine vaginale Untersuchung durch. Was glauben Sie, wie schockiert und überrascht wir waren, als wir herausfanden, dass da ein winziger menschlicher Kopf war, der uns mit großen Augen ansah?"
Nachdem der erste Schrecken abgeklungen war, stellten die Ärzte fest, dass der groteske Miniaturkopf zu einem kleinen Mann gehörte. Um ihn aus seiner misslichen Lage zu entfernen, wurde sofort eine Notoperation durchgeführt. Nach der OP wehrte sich der kleine Mann verzweifelt gegen sämtliche Versuche, ihn zu beruhigen, schrie laut und trat wild nach dem medizinischen Personal, bis dieses entnervt die Polizei rief.
"Im Augenblick können wir noch nicht sagen, wie dieser Mann in die Vagina der Frau gekommen ist oder aber, welche Motive er gehabt haben könnte, dort überhaupt zu sein", sagte Polizeioberkommissar Guido Pade. "Sein verwirrter Zustand, das Koten in der Öffentlichkeit und die fehlende Kleidung lassen vermuten, dass es sich um einen geisteskranken Obdachlosen handelt, der einfach nur einen Unterschlupf gesucht hat. Andererseits ist es eher unwahrscheinlich, dass jemand, der derartig verstört ist, zu solch einem Eindringen überhaupt fähig wäre. Wir müssen also in Betracht ziehen, dass er einen Komplizen hatte."
Pade rät der Bevölkerung, Ruhe zu bewahren: "Es handelt sich um einen Einzelfall. Wir werden aber dennoch eine Untersuchung aller Vaginas des Großraumes Frankfurt veranlassen, um sicher zu gehen, dass nicht noch mehr kleine, nackte Männer auftauchen."
Der Vier-Kilo-Mann hat bislang jedwede Kooperation mit der Polizei verweigert und alle Fragen mit seltsamen gurgelnden Geräuschen beantwortet. Er hat weiterhin plötzliche Stimmungsschwankungen, schläft im einen Moment und schreit im nächsten. Seine Identität wird indes äußerst schwer zu ermitteln sein, da der Mann weder über Fingerabdrücke noch Zähne verfügt, die mit den Polizei-Datenbanken abgeglichen werden könnten.
Chefarzt Meindl erklärte zuletzt: "Dieser Mann muss während der letzten 24 Stunden eine Art heftiges Trauma erlitten haben, das ihm komplett das Gedächtnis gelöscht hat. Um ehrlich zu sein, dieser Fall könnte nicht einmal seltsamer sein, wenn ein Storch den Mann vom Himmel hätte fallen lassen."
ssi; Foto: roadhunter; Quelle: The Onion
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