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Freitag, 13. März 2009

Dem Tappert sein Geist

München (dpo) - In einem Interview mit der Abendzeitung erklärt Fritz "Harry" Wepper, ihm sei Horst "Stefan" Tappert im Traum erschienen. Der 67-jährige leitet daraus die Existenz eines Lebens nach dem Tode ab:
Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

An ein Leben vielleicht nicht. Aber ich glaube an ein Weitersein. Wie immer das auch aussehen mag. Ich bin davon überzeugt, dass es den Verstorbenen gut geht. Bei Horst Tappert weiß ich genau, dass es ihm gut geht.

Wieso sind Sie sich so sicher?

Ich habe ihn nachts im Traum gesehen. Es war eine Erscheinung. Horst strahlte mich an und sah dabei sehr glücklich und auch jünger aus, als ich ihn in Erinnerung habe. Solch eine Erfahrung habe ich noch nie gemacht, sie war gewaltig. Und gleichzeitig sehr realistisch. Ich bin unwahrscheinlich froh um diese Erfahrung.

Können Sie sich erklären, warum er sich gerade Ihnen gezeigt hat?

Genau weiß ich das nicht. Aber man muss als Mensch offen sein, dass man so etwas empfangen kann. Das ist eine Frage der Sinne. Wer offen und bereit ist, dem fallen manche Dinge auf oder zu.
Kurioserweise ist auch dem Chefredakteur des Postillons vergangene Nacht Horst Tappert im Traum erschienen: "Es war eine Erscheinung. Horst sah mich an und sah dabei sehr traurig und noch älter aus, als ich ihn in Erinnerung habe", erklärte der Starjournalist in gewohnt cooler Art. Der Geist von Tappert sagte dann folgende Worte: "Glaubt dem Wepper kein Wort! Ich bin ihm nie erschienen! Nie! Es gibt kein Leben nach dem Tod und erst recht keine Träume, in denen Verstorbene mit den Lebenden kommunizieren!"
Tappert habe dann mit seinen Ketten gerasselt und sich mit einem Rückwärtssalto aus dem Schlafzimmer verabschiedet, schilderte der smarte Postillon-Chef und fragte anschließend. "Und wem wollen Sie jetzt glauben?" Die Antwort dürfte wohl klar sein.
ssi; Foto: Dem Red. gelang es, Tappert im Traum zu fotografieren - toll.