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Dienstag, 17. März 2009

Die erste Afrikareise, der Papst und die Kondome

In der Luft (dpo) - "Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln", erklärte eine 81-jährige männliche Jungfrau in buntem Kostüm an Bord eines Flugzeugs auf dem Weg nach Kamerun. "Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem", behauptete das Männchen. Die Lösung liege vielmehr in einem "spirituellen und menschlichen Erwachen" und der "Freundschaft für die Leidenden".
25 Millionen afrikanische AIDS-Tote gab es bislang, die meisten davon sind Christen. Sie haben wohl alle kein Kondom benutzt und dürften dem Papst nach seinem baldigen Ableben im Himmel - falls er es überhaupt dorthin schafft - einen freundschaftlichen Empfang bereiten.
ssi; Foto: Kann es einfach nicht lassen: Bene (16) (Agência Brasil).

Thomas Niederbühl, Geschäftsführer der Münchner Aids-Hilfe e.V., im Interview



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