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Donnerstag, 19. März 2009

Hundeurin hilft

Bonn (dpo) - Durchbruch in der Medizin: Wissenschaftler der Fachgruppe Chemie der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn beriefen heute Morgen eine Pressekonferenz ein und stellten ihre neuste Entdeckung der Öffentlichkeit vor.
Mit etwas brüchiger und in der Tonhöhe schwankender Stimme verkündete der Leiter des Teams Dr. Stefan Weber: "Wir haben den Beweis erbracht, dass das Trinken von Hundeurin die Wahrscheinlichkeit einer Herzattacke drastisch senkt. Unseren Untersuchungen zufolge kann man das Herzinfarktrisiko bereits mit sechs bis acht Gläsern frischen Hundeurins täglich um 70% senken", führte Weber aus, während er seinen Mund mit der Hand verdeckete. "Das liegt an sogenannten Cardio-Flux-Einheiten, die in der glücklicherweise weltweit leicht verfügbaren Substanz enthalten sind."
Sein gelegentliches Gekicher mit einer Krankheit entschuldigend erklärte Webers Teamkollege Professor Erol Löwenstein weiter: "Wir kamen auf die Idee, als wir bemerkten, dass wir noch nie von einem Hund mit einem Herzinfarkt gehört haben. Wir fanden anhand der pavlovschen Klapadings-Methode heraus, dass das am Urin der Hunde liegt. Wir empfehlen daher jedem, sich einen Hund zu beschaffen und ihm beizubringen, in einen Eimer zu pinkeln - idealerweise einen Labrador-Retriever, die haben den perfekten pH-Wert." Nachdem sich Löwenstein - wohl aufgrund seiner Kranheit - prustend und mit tränenden Augen wegdrehte und den Bauch hielt, übernahm der mittlerweile hochrote Weber wieder das Mikrophon.
"Man muss die Hundepisse, Entschuldigung, den Urin pur trinken", führte Weber mit etwas zu hoher Stimme weiter aus. "Auf keinen Fall mit Wasser oder anderen Substanzen mischen!"
Dann beendete Weber die Pressekonferenz und verschwand ohne sich zu verabschieden hinter die Bühne, wo - dem Gelächter nach zu urteilen - beste Stimmung herrschte.
Dass Hundeurin Herzinfarkten vorbeugen kann, ist vermutlich der bedeutendste medizinische Durchbruch des Weber-Löwenstein-Forscherteams seit es 2002 nachweisen konnte, dass eine in das linke Nasenloch gestopfte Weintraube blutdrucksenkende Wirkung hat.
ssi; Quelle: The Onion; Foto: Wenn's hilft: Hundeurin



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