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Samstag, 21. März 2009

Opferfamilien fordern einzig und alleine Killerspieleverbot

(dpo) - In einem offenen Brief haben die Familien von fünf der beim Amoklauf getöteten Schüler an die Politiker appelliert. Der Postillon zeigt die Forderungen durch die Brille eines Journalisten:
Die betroffenen Familien fordern, den Zugang für Jugendliche zu Waffen zu erschweren, Gewaltdarstellungen im Fernsehen einzuschränken, sogenannte Killerspiele zu verbieten, den Jugendschutz im Internet auszubauen und die Berichterstattung der Medien über Amok-Täter zu reglementieren.
Zu erkennen ist dies an den Schlagzeilen zahlreicher großer wichtigen Zeitungen:

Opferfamilien fordern Killerspiele-Verbot (sueddeutsche.de)

Opfer-Familien fordern Verbot von Killerspielen (bild.de)

Opferfamilien fordern einzig und alleine Killerspieleverbot (der-postillon.com)

Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot (SpiegelONLINE)
"In so einer Schlagzeile ist aber auch wirklich wenig Platz", erklärte der Chefredakteur von Der Postillon auf Anfrage von Der Postillon. "Und die Aufgabe der Medien ist es ja auch, nur das aus einer Nachricht herauszufiltern, was die Menschen hören wollen."
ssi; Foto: Durch die Brille des Journalisten sieht man, was man sehen will.

Sehr empfehlenswert: Stefan Niggemeier zum Thema Medien und Amoklauf


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