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Mittwoch, 8. April 2009

Mehdorn ganz bescheiden

Berlin (dpo) - Überraschung: Ex-Bahnchef Mehdorn pocht auf die Einhaltung seines Vertrages bis 2011 und möchte bis dahin Gehalt von der Deutschen Bahn beziehen. Seitdem haben sich folgende beliebte Politiker als echte Menschenkenner geoutet:
1. Bundeswirtschaftsminister K. T. z. G.* (CSU) forderte mehr Fingerspitzengefühl (!) von Mehdorn.
2. Vizeregierungssprecher Thomas Steg betonte, es bestehe "ein Gebot zum Maßhalten".
3. Der Verkehrsexperte der Grünen, Anton Hofreiter, sagte, Mehdorn müsse verzichten und: "Es ist schon verblüffend, wie dreist manche Leute sind."
4. Horst Friedrich, verkehrspolitischer Sprecher der FDP, zeigte sich entsetzt: "Herrn Mehdorn fehlt offenbar jegliches Unrechtsbewusstsein."
Postillon-Recherchen zufolge ist daher jeden Moment mit folgender Mitteilung Mehdorns zu rechnen: "Selbstverständlich halte ich Maß und verzichte auf Teile meines Gehalts. Mein Unrechtsbewusstsein sagt mir, dass ich nicht so verblüffend dreist sein sollte, sondern mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legen muss." Genau so kennen wir unseren alten Bahnchef!
*Name ist der Redaktion bekannt
ssi; Foto: Wird sicherlich den Aufforderungen der Menschenkenner Folge leisten: Noch-Bahnchef Mehdorn (Bigbug21).

Der Bahnskandal im Postillon-Archiv:
Stuhlprobe negativ
Bahnchef Mehdorn wirft hin: Darf er seinen Vornamen behalten?
Welch feine Ironie, Herr Mehdorn
Neuer Bahnskandal
Spitzenspitzelei



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