Donnerstag, 11. Juni 2009

al-Qaida und die Pleite

Geheimversteck bin Laden (dpo) - Medienberichten zufolge steht die Terrororganisation al-Qaida kurz vor dem finanziellen Aus und hat bereits in der Türkei um Spender geworben. Der Postillon hat die wahrscheinlichsten Folgen der drohenden al-Qaida-Pleite recherchiert und stellt sie seinen Lesern exklusiv vor:
1. al-Qaida könnte gezwungen werden, faule Kredite in eine sogenannte "Good terror organization" auszulagern.
2. Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier fordern eine Rettungsaktion in Form einer Staatsbürgschaft - immerhin stehen laut Verfassungsschutz auch zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland auf dem Spiel.
3. Wirtschaftsminister zu Guttenberg hält eine Insolvenz für das Beste und betont, dass dies keineswegs das Aus für al-Qaida bedeuten muss.
4. Terrorfürst Osama bin Laden könnte seinen überteuerten Sekretär entlassen (schafft allerdings 370 Anschläge pro Minute).
5. Goldene Sprengstoffgürtelschnallen werden abgeschafft.

Aus den Kommentaren:
6. Al-Qaida lässt Flugzeugentführer nur noch in der Economy fliegen.
7. Selbstmordattentäter (Einweg) müssen in Zukunft mehrfach verwendet werden.

Kleiner Spartipp zum Schluss: Auch Spenden an al-Qaida sind von der Steuer absetzbar!
ssi; Foto: Klamm: Osama bin Laden.

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15 Kommentare:

  1. Der Gag mit den Anschlägen war ein bisschen billig. Musste aber wohl sein, ich hätt mir den auch nicht verkneifen können. Ich kann noch billiger:
    Al-Qaida könnte in Zukunft seine (ihre?) Hijacker nur noch Economy fliegen lassen.
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  2. Diese Ein-Weg-Amok-Attentäter sind aber auch pure Verschwendung. Kann man die nicht mehrmals benutzen?
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  3. @Muriel und Bornabas:
    Vielen Dank für Nr. 6 und 7.
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  4. der Gag mit den 370 Anschlägen pro Minute war der Hammer ich krieg mich nicht mehr ein!!!!!!! :))))))))
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  5. Mir fehlen hier ein bißchen die Hintergrundinformationen. Was nützt es, die Folgen zu recherchieren, wenn man die Ursachen verschweigt? So ein großer Laden wird schließlich nicht so einfach ohne Grund insolvent. Dabei würde es zu kurz greifen, einfach nur allgemein auf Managementversagen hinzuweisen. Der eigentliche Grund, der Al Quaida in den Ruin treibt, sind die teuren CO2-Emissionsrechte, die für jede Sprengung, jede Granate, einfach für jeden x-beliebigen Explosionsvorgang gekauft werden müssen. Derzeit liegen größere Mengen an Sprengstoffen in verschiedenen Depots nutzlos auf Halde, weil sie wegen der verschärften Umweltauflagen einfach nicht zur Explosion gebracht werden können. Allein die Lagerhaltung und die Absicherung derselben kosten jeden Monat ein kleines Vermögen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das ein Fiasko, die Effektivität der Organisation leidet ernsthaft darunter. Al Quaida setzt nun alle Hoffnungen auf die Anfang Dezember in Kopenhagen stattfindende Vertragsstaatenkonferenz zum Klimaschutz. Wie ein Sprecher mitteilte »müssen endlich wirksame Mechanismen gefunden werden, die es gemeingefährlichen Organisationen erlauben, ihre Arbeit fortzusetzen. Es könne ja nicht sein, daß nicht gewinnorientierte Terrororganisationen, die ausschließlich auf Spendengelder angewiesen seien, CO2-Emissionsrechte genauso teuer einkaufen müssen wie kommerzielle Unternehmen.«
    Wer gegen diese Ungerechtigkeit protestieren will, kann das hier.
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  6. Eulenspiegel-LeserJun 11, 2009 08:11 AM
    Beim Einsatz von Mehrweg-Attentätern könnte doch auch die Bevorratung mit 72-Jungfrau-Kontingenten im Himmel reduziert werden. Sehr zur Freude der Lebenden auf der Erde...
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  7. alles in allem eine gute entwicklung. jetzt wird es nicht mehr lange dauern, und däubler-gmelin (oder wars eine andere doppelnamendame?) wird entwicklungshilfemittel dorthin schaufeln. mit der auflage, nur noch kontrollierte sprengungen abseits belebter plätze durchzuführen. ich freu mich drauf
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  8. Um Mietkosten zu sparen überlegt die Al-Qaida Führung, einen Teil ihres Personals auf die Karibik-Insel Kuba zu verlegen. Dort werde demnächst in einer gut geschützten Immobilie günstiger Wohnraum frei, wie aus Insider-Kreisen verlautete. Zudem sei das neue Gelände näher am Einsatzort der Selbstmord-Azubis, was die Reisekosten erheblich senken könnte. Die Vermietungsgesellschaft Central Real Estate Agency möchte den neuen Bewohnern sogar einen Trip im Privatjet (Typ Gulfstream) spendieren. Dass es sich bei den Umzüglern um leistungsschwächere Organisationsmitglieder handele wollte man aber nicht bestätigen. Al-Qaida Sprecher Scheich Bombala war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
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  9. Eulenspiegel-LeserJun 11, 2009 06:01 PM
    Der Bundesumweltschutzminister weist darauf hin, daß Selbstmordattentäter nur Sprengstoffe aus biologischem Anbau verwenden dürfen.
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  10. Noch desolater ist die Situation bei Al Quaida Deutschland GmbH auf dem Personalsektor. Laut ver.di zahlt die Organisation ihren deutschen Selbstmordattentätern weder Überstunden noch Urlaubsgeld. "Eine Abgeltung durch Jungfrauen im Paradies ist lt. deutschem Arbeitsrecht nicht zulässig" so die Gewerkschaft. Abdullah Schmitz von Al Quaida Köln ist entsetzt: "Wir sind doch gar nicht in der Gewerkschaft. Wenn sich das durchsetzt sind deutsche Attentäter international nicht mehr konkurrenzfähig und werden immer mehr durch billig-Bomber aus Pakistan ersetzt werden. Gut daß wir nicht auch noch für die Rente aufkommen müssen"
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  11. Unbestätigten Gerüchten zufolge gibt es trotz akuter Finanznot Pläne für eine Erweiterung des Angestelltensektors in Richtung Golf von Aden. Man könne man auf beiden Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren. Al-Quaida erhält durch die Fusion mit der dort ansässigen Internationalen Piratenvereinigung IPV geschultes Personal mit geringen Lohnkosten und kann im Gegenzug mit besserer Geschäftspraxis aufwarten.
    Schließlich könne es nicht sein, dass Öl im Wert von 200 Mio € mitsamt dem Schiff zu einem Bruchteil des Wertes verscherbelt wird.
    Geplant sind Weiterverkauf des Öls unter Rabatt an nicht näher bezeichnete Staaten und die Erpressung sämtlicher Länder mit gesunden Küsten.
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  12. Eulenspiegel-LeserJun 12, 2009 03:06 AM
    Lange bevor die prekäre Lage von al-Qaida durch den Postillon aufgedeckt wurde schlossen sich drei junge sympathische Männer zur sogenannten Sauerland-Zelle zusammen und versetzten die gesammte Bundesrepublik in Angst und Schrecken.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerland-Zelle

    Sie beschafften sich eine große Menge einer Flüssigkeit die normalerweise zur Desinfektion oder zum Bleichen der Haare verwendet wird. Aus dieser Flüssigkeit wollten sie nach einem geheimen Rezept einen hochexplosiven Sprengstoff herstellen, der schon detonierte wenn man ihn schief anschaute.

    http://de.wikipedia.org/wiki/TATP

    Mit diesem Sprengstoff sollten nach unbestätigten Meldungen alle Banken und die Regierung in die Luft gesprengt werden.

    In der Zwischenzeit konnte die gefährliche Gruppe von unserem heldenhaften BKA gefangengenommen werden. Gegenwärtig wird den schweren Jungs der Prozess gemacht.
    Hier die wahre Geschichte.

    http://tinyurl.com/Sauerland-Ente
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  13. Na, das mit dem Banken sprengen haben die Banker ja schon selber sehr schön erledigt. Und das ohne Blondiermittel.

    Ich warte mit Spannung auf den bevorstehenden kollektiven Selbstmord der großen Koalitionäre. Die arbeiten ja noch dran
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  14. aus unsbestätigter Quelle ist durch Al-Kaida die Planung für eine Fluglinie in die Entscheidungsphase gegangen. Ein groß angelegte Werbekampagne mit ganzseitigen Anzeigen in der "BILD" sind geplant. Motto:
    BIN-LADEN AIRLINE - Wir fliegen auch Sie in Ihr Büro...
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  15. Die EU-Gesundheitsminister: Die Explosion einer Bombe gefährdert Ihre Gesundheit!
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