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Montag, 31. August 2009

Die Kosten der Krise

New York (dpo) - Die Finanzkrise wird die Weltwirtschaft laut einer Studie bis Ende dieses Jahres rund 10,5 Billionen Dollar (7,3 Billionen Euro) kosten. Zu diesem Anlass trat gestern die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen, um darüber zu beraten, wie diese Kosten bewältigt werden könnten.
"10,5 Billionen Dollar - das kann sich die Welt nicht leisten, schon gar nicht in der Finanzkrise", warnte Generalsekretär Ban Ki-Moon. "Die Gläubiger werden unseren Planeten ausnehmen wie eine Weihnachtsgans." Deshalb, so die einhellige Meinung der meisten Mitglieder, müsse man eine Totalinsolvenz anmelden. Der Vorteil: Nach einem sechsjährigen Restschuldbefreiungsverfahren wäre die Welt wieder voll einsatzfähig.
Nur eine kleine Minderheit favorisierte die Möglichkeiten, einfach kein Licht mehr brennen zu lassen und nicht an die Tür zu gehen, wenn es klingelt oder an einem anderen Ort unter neuem Namen eine neue Welt zu gründen. Auch die Überlegung, das gesamte noch vorhandene Erdvermögen in einem Spielkasino mithilfe eines totsicheren Systems zu versechsundreißigfachen (11, schwarz), wurde verworfen.
ssi; Foto (Nino Barbieri): Das bliebe der Welt nach Abzug der 10,5 Billionen Dollar übrig.



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