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Mittwoch, 12. August 2009

Satirepartei darf zur Bundestagswahl antreten

Berlin (dpo) - Jetzt sind alle Bedenken ausgeräumt! FDP-Generalsekretär Dirk Niebel dementierte heute bei einer eilends einberufenen Pressekonferenz aktuelle Gerüchte, laut denen die Liberalen nicht an der kommenden Bundestagswahl teilnehmen dürften.

"Bei der Satirepartei, der vom Bundeswahlleiter der Parteistatus aufgrund mangelnder Ernsthaftigkeit entzogen wurde, handelt es sich um die vom ehemaligen Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn gegründete Gruppierung "Die Partei" und nicht etwa um die FDP", erklärte Niebel den anwesenden Journalisten und fügte unter allgemeinem Gelächter einen beliebten freidemokratischen "Running Gag" hinzu: "Wer sonst außer uns sollte dafür sorgen, dass sich Leistung wieder lohnt?!"
Die Satirepartei FDP karikiert bereits seit Jahrzehnten den trockenen Politikbetrieb seriöser Parteien. Die bunte Truppe um Chefsatiriker Guido Westerwelle (bürgerlicher Name: Frank Bauz) nimmt außerdem genüsslich Gier, Besitzstandwahrung und Elitarismus in Deutschland aufs Korn und greift zu diesem Zweck vornehmlich auf das Stilmittel der ironischen Überzeichnung zurück.
ssi; Foto: Seine Satirepartei darf zur Bundestagswahl antreten: Dirk Niebel.

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