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Mittwoch, 16. September 2009

Bundeswehr weitet Einsatz gegen Zivilbevölkerung aus

Kabul, Berlin (dpo) - Bei den umstrittenen Bombardements zweier Tanklaster am 4. September (wir berichteten) wurden 30 Zivilisten getötet und neun weitere verletzt. Diese traurige Bilanz zog eine afghanische Untersuchungskommission. Thomas Raabe, ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte daraufhin: "Sollte es zivile Opfer gegeben haben, wäre dies tragisch. Dann würde man sich um die Familien kümmern."
Ob sich die Bundeswehr ebenfalls mit Luftangriffen um die Angehörigen der zivilen Opfer kümmern möchte oder auf Bodentruppen zurückgreifen will, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unbekannt.
ssi; Foto: Sind als nächstes dran: Familien der Opfer.

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