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Mittwoch, 23. September 2009

Die wirren Leiden des R.

Trier (dpo) - Am Dienstag kam der 34-jährige Finanzbeamte Ralf R. durch eine Serie zufälliger Unglücke - oder waren es unglückliche Zufälle? - zu Schaden. Kaum zurück von einer monatelangen Kur gegen seine Nikotinabhängigkeit geriet der Mann mit seiner Frau Gerda R. aneinander, weil er diese nicht nur mit einem Blumenstrauß, sondern auch mit seinem besten Freund im Bett aneinandergeratend überraschte.
Es fielen zunächst Kinnladen, dann heftige Worte. Der Streit eskalierte, woraufhin die beiden in flagranti Erwischten in einem italienischen Kraftfahrzeug der Marke Flagranti entwischten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd bewies der Finanzbeamte seine Stärke beim Versteuern: Nachdem er schließlich schräg auf der Bahn zum Stehen gekommen war, konnte er nicht ans Aufgeben denken und steckte sich eine Zigarette an. Zwar genoss er den ersten Zug seit Langem, doch als dieser einen Tunnel passierte das Unglück. Mit schwersten Verletzungen konnte die Feuerwehr den 34-jährigen schließlich bergen. Warum keine gesunden Rettungskräfte zur Verfügung standen, ist bisher ungeklärt. Später im Krankenhaus rissen sich die Ärzte zwar ein Bein für Ralf R. aus, doch die Transplantation kam zu spät.
Mittlerweile kam es auch zu einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung: "Attraktiver Mann mit gutem Job und leichter Behinderung sucht treue Sie, vorzugsweise Raucherin".
jsi; Foto (Herbert Ortner): Fataler Zug.



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