Newsticker

Dienstag, 6. Oktober 2009

Geheimdienst warnt vor Sprengstoff-Zäpfchen

Paris (dpo) - Die neue Taktik von al-Qaida klingt wie ein schlechter Witz irgendeiner Satirezeitung: Der französische Inlandsgeheimdienst DCRI befürchtet, Terroristen könnten in Zukunft Sprengkörper wie ein Zäpfchen bei sich einführen. Attentäter könnten so durch Passagier-Kontrollen gelangen, um sich dann während des Flugs per Handy-Signal in die Luft zu sprengen.
Der Pharmakologenverband gibt jedoch vorerst Entwarnung. Man gehe davon aus, dass potentielle Attentäter warten, bis der Sprengstoff auch als Kautablette, Bonbon, Salbe oder Nasenspray erhältlich ist.
Auch die Risiken und Nebenwirkungen heftiger Explosionen innerhalb des menschlichen Körpers seien bislang nur unzureichend erforscht. Langzeitstudien, bei denen einem Teil der Testpersonen Zäpfchenbomben und einer zweiten Gruppe nur ein Placebo verabreicht wird, müssten hier erst neue Erkenntnisse gewähren.
"Selbst wenn diese Voraussetzung erfüllt sind, stellt sich immer noch die Frage, ob die Krankenkasse zahlt und ob Spreng-Supositorien rezeptpflichtig sind oder nicht", so Prof. Wiandt Schnurps, Facharzt für klinische Pharmakologie, gegenüber dem Postillon. "Das kann Jahre dauern."
Sollte die Bedrohung allerdings doch ernster sein als erwartet, dann wären "Passagierkontrollen in Zukunft leider für'n Arsch", so ein Sprecher der Bundespolizei.
ssi; Foto links: Diarrhoe könnte bald der größte Feind des Islamisten werden; Foto rechts: Toll! Sueddeutsche.de illustriert den Zäpfchenartikel mit Fotos der im vergangenen Jahr heftig kritisierten Nacktscanner, obwohl diese selbstverständlich ungeeignet sind, um Zäpfchen aufzuspüren.



Kommentare einblenden

Reklame


Powered by Blogger