Mittwoch, 28. Oktober 2009

Jubiläum: 164 Jahre Postillon!

Hamburg (dpo) - Unfassbar! Wahnsinn! Schnapszahl! Der Postillon feiert heute seinen 164. Geburtstag. Exakt am 28. Oktober 1845 gründete der ostfriesische Schweizer Stefano "Schmarrn" Sichemarn inspiriert von der Perspektive auf schnelles Geld und leichte Frauen eine Zeitung, die heute täglich von gut zwei Milliarden Deutschen gelesen wird.
Und weil das Traditionsblatt vor genau einem Jahr als letzte große Tageszeitung den Sprung ins Internet gewagt hat, gibt es sogar ein Doppeljubiläum. Feiern Sie mit uns, besuchen Sie eine der spontanen Partys, die seit 00:00 Uhr deutschlandweit gefeiert werden oder lesen Sie wenigstens die nun folgende kurze Historie der letzten 12 Monate mit vom Chefredakteur persönlich ausgewählten Sternstunden des investigativen Journalismus.

Oktober 2008: Der Postillon erblickt unter der Adresse derpostillon.blogspot.com am 28. das Licht der Welt. Ohne sich selbst groß anzukündigen läutet der Artikel Hund beißt endlich wieder Mann (Foto) eine neue Ära ein. Von Anfang an dominierten die Ausscheidungen von Vierbeinern und die sinnlichen Lippen von EU-Kommissaren die Berichterstattung. 4 bis 13 Besucher (unique visitors) verirren sich täglich auf die junge Seite.

November 2008: Im November decken die Enthüllungsjournalisten des Postillons einen großen Bierskandal (Foto) auf, berichten vom Rücktritt Obamas, dokumentieren einen schweren Fall von Mopsquälerei und verfassen einen Nachruf auf Alf. Das erste Wort zum Sonntag erscheint. Auch über die Freilassung Klars, ein feiges Kartenhausattentat und einen gefährlichen Bi-Ba-Buzemann-Angriff lesen im November immerhin täglich 8 bis 25 User. Am 26.11. zieht der Postillon im Zuge eines größeren Stellenabbaus in das neue und immer noch aktuelle Redaktionsgebäude unter der Adresse der-postillon.com.

Dezember 2008: Der Dezember brachte neben einer Reportage über Schachhooliganismus, ersten Umfragen von Opinion Control und erstklassiger Sportberichterstattung immerhin eine erste Erwähnung bei medienrauschen, was sagenhafte 100 Besucher an einem Tag auf die noch immer junge Seite trieb. Ein Exklusiv-Interview mit Jesus (Foto) an Heiligabend durfte da natürlich nicht fehlen. Über die Weihnachtsfeiertage erhält der Postillon sein aktuelles mehrfach prämiertes Design. Tägliche Besucher: ca. 30.

Januar 2009: Im neuen Jahr konnte der Postillon seinen ersten Google-Erfolg verzeichnen: Der Artikel Jackpot geknackt wurde im Zuge des Lottofiebers ca. 500fach ergoogelt und angeklickt. Mit Tollste Achterbahn aller Zeiten feierte die erste Onion-Übersetzung ihren Einzug. Ihr sollten noch viele weitere folgen. Weitere Themen im Januar waren ein prominenter Selbstmord, ein Hochstapler, der erste Auftritt des kleinen Timmys und die Wiederwahl Roland Kochs (Foto). Gelesen wurde all das von 34 bis 254 (Google-Jackpot) Besuchern pro Tag.

Februar 2009: Im kürzesten Monat des Jahres scheiterte die Ehe von Timmys Eltern (Foto) und ein Krokodil bedrängte den Kasper. Außerdem erschien der erste Newsticker, Obama misshandelte kleine Raucher und eine Politesse musste hinter schwedische Gardinchen. Dass im Februar der Ku-Klux-Klan ausgelöscht wurde und Amnesty International zur Atommacht aufstieg, konnten immerhin schon stabile rund 150 Leser exklusiv erfahren.

März 2009: Im März berichtete der Postillon exklusiv über das Aus für die Bremer Stadtmusikanten, wandte sich seiner albanischen Leserschaft zu und entdeckte die hohe Kunst des Photoshoppens. Der Amoklauf in Winnenden war ein gefundenes Fressen und wurde mit vier Artikeln ordentlich ausgeschlachtet. Weiterhin verschwanden im März eine Polonaise, die Autobiographie eines Amnesie-Kranken und Horst Köhler aus dem Fokus der Öffentlichkeit (Foto). Gelesen oder weggeklickt haben das unveränderte 150 tägliche Besucher.

April 2009: Der April sollte der bislang folgenreichste Monat in der Geschichte des Postillons werden: Angestachelt von einem mittlerweile entlassenen Praktikanten twitterte der Chefred. unter dem Namen DerChefred und mit einem Foto von Kai Diekmann über den harten Büroalltag eines Topjournalisten. Diekmanns Anwalt ließ den Account löschen und den Chefred. wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung blechen. Der Artikel, in dem diese Ereignisse zusammengefasst waren (Foto), wurde vom BILDblog verlinkt und brachte allein im April ca. 12.000 Besucher herein (siehe Kommentare). Danke noch einmal dafür, Kai! Eine Erwähnung im selben Medium zum Thema Pro-Reli brachte weitere Besucherströme und sorgte für durchschnittlich (lange nicht mehr erreichte) 600+ Visits täglich. Außerdem gab es im April noch Kühlschrankplünderungen, einen toten Hasen, einen iranischen Doppelkopf, ein Nordic-Walking-Desaster und einen ersten Artikel über die Übertragung der Schweinegrippe, der ein wenig Wellen schlug.

Mai 2009: Den Mai durfte Franz Beckenbauer einläuten. In diesem Monat erfand Bild Drosselspuren (Foto), warf ein Außenseiter erfolgreich das Handtuch, bekam die FDP ernsthafte Konkurrenz und die "Neue Germanische Medizin" Ärger mit dem Postillon. Das erste Postillon-Bilderrätsel erschien ebenso im Mai wie das erste Exemplar der beliebten Nachrichten in Bildern und die erste Presseschau. Außerdem stellte sich heraus, dass der Postillon jugendgefährdend ist. Bis heute ist er auf manchen Rechnern nicht aufrufbar, was rund 450 Besucher (immer noch leicht BILDblog-geschwängert) täglich im Mai aber nicht davon abhielt, fleißig vorbeizuschauen.

Juni 2009: Im Juni machte sich die Redaktion gen Thailand aus dem Staub. Dennoch ging es auf Sparflamme weiter: Ein Mausmaki (Foto), die Lebensmittelampel, Arkandor und die Europawahl dominierten die Schlagzeilen. Beinahe wäre übrigens im Anschluss an die Wahl die Partei der Nichtwähler gegründet worden. Aufsehen erregten aber auch ein vernachlässigtes iPhone, eine außer Kontrolle geratene Elbfähre und eine drohende al-Qaida-Pleite. Trotz Thailand besuchten den Postillon täglich im Schnitt 400 Leser.


Juli 2009: Der Juli in Stichpunkten: Rückkehr, Jacko tot, Clown, Schuhe, Mondreport, Bienen (Foto), Kleinanzeige, Timmy und ein Arschbombenattentat - und das Alles bei rund 450 Lesern täglich. Toll! Wer jetzt das Gefühl bekommt, dass der Red. langsam keine Lust mehr auf diese historische Übersicht hat, der liegt richtig.


August 2009: Der August brachte nicht nur halbnackte Frauen in den innerstädtischen Parks mit sich, sondern auch jede Menge bahnbrechende Artikel. Ein beraubter Luftgitarrist durfte dabei ebensowenig fehlen wie bekiffte Polizisten oder die Satirepartei FDP. Der Postillon konnte außerdem sowohl einen Wahlumfragebetrug um Horst Schlämmer aufdecken, als auch das 60-jährige Jubiläum von adidas feiern. Ein Geißeldrama auf der Reeperbahn rundete den durchweg erfolgreichen Monat August schließlich ab (Besucherdurchschnitt 600).


September 2009: Im September berichtete der Postillon über den Tatort-Skandal, über eine Bande Wildschweine, den neuen Tarantino-Film und einen Kettensägenmörder. Außerdem startete die neue Rubrik Links234. Die Bundestagswahl rückte selbstverständlich mehr und mehr in den Fokus. Das zeigte sich beim Kampf für eine starke Mitte (FDP) (Foto), Terrordrohungen nach der Wahl, in einer fundierten Bundestagswahlanalyse und einem Ratgeber wie man richtig wählt. Gelesen wurde das von rund 650 Besuchern täglich.

Oktober 2009: Der noch nicht ganz vollendete Oktober schließt das erste Postillon-Online-Jahr ab. Warum hassen alle Lafo und warum lieben alle zu Guttenberg? Diesen und anderen Fragen stellte sich die tapfere Redaktion in dieser herbstlichen Zeit. Eine vollständige Geschichte des Postillons pünktlich zum 164-jährigen Jubiläum (Foto) gibt schließlich einen gekonnten Überblick über die vergangenen 12 Monate. Besucherschnitt Oktober: ca. 700.

Danke auch an Eulenspiegel-Leser, Anonymus, Muriel, Mimimat, Leftfield, bornabas, Runaway Brain, der besen, Paramantus, Gedankenpflug, diverse Anonyms und all die anderen Kommentatoren, die hier nicht extra aufgeführt wurden.

Für Gratulationen, 'weiter so!'s und Fangekreische ist jede Menge Platz in den Kommentaren.
ssi; Fotos: Quellenangaben in den jeweiligen Artikeln.

Johnbook gratuliert dem Postillon auf die ihm eigene Art:
Herzlichen Glühstrumpf

36 Kommentare:

  1. Glückwunsch oder auch weiter so, 'st nett bei euch, manchmal.
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  2. Alles Gute fürs zweite Jahr.

    Bin ja mal gespannt, ob der Herr Chefred. auch an den Jahrestag mit der Frau Chefred. denkt. Und ob er sich da wohl ähnlich viel Mühe gibt?

    Wie siehst Du das J****?
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  3. Ich lese den Postillon online seit er am 25.04.09 bei Bildblog verlinkt war (die Printausgabe natürlich schon so lang ich denken kann), ich konnte also vor drei Tagen mein eigenes halbjähriges Postillonlesejubiläum feiern!
    Und bevor ich es vergesse: Bravo! Weiter so!
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  4. Aber supi Jubiläum gibt das ab, Glückwunsch und weiterhin viel Spaß
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  5. Na wer so viel unterwegs ist im Dienste der Leserschaft und keine Mühen scheut und dann noch Postillon heißt, dem gebühren mindestens 1 1/2 Paar neue "echte Postillon - sieben - Story - Stiefel. Glückwunsch sagt Johnbook
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  6. na, da gratuliert doch auch das abgefüllte organ der unterschicht ganz artig und beflissen.. ihre freundliche verlinkung verschaffte meinem jungen blog rekordumsätze von schwindelerregenden 100+ klicks an nur einem tag.. womit die relevanz ihres hervorragenden meinungsblättchens ja eindeutig bewiesen wäre.. immer munter weiter spuckt die stimmung heiter ..HUSSA!
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  7. Herzlichen Glühwein! Ich bitte um dauerhafte Fortsetzung, aus ganz egoistischen Gründen. :)
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  8. orthographiegeschwängert ,.:;-?! werfe ich (29) meinen roten schlüpper und gebe dabei allerlei unartikuliertes und unanständiges fangekreisch von mir.
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  9. Den roten Schlüpfer werfe hoch, solange die Strümpfe anbleiben.
    Congratulation Postillion von stockingart!
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  10. *fangekreisch* Weiter so!

    Schließe mich Charles D. im Weiteren an. Gleicher Grund, gleiche Wirkung... :)

    Gruß,
    Judugrovee
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  11. Er lebe hoch, er lebe hoch, er lebe hoch! hoch! hoch! er lebe hoch, er leeebee hoch!!!
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  12. Das ist ja alles schön und gut, aber bei all der Euphorie möchte ich jetzt auch mal über die Schattenseiten berichten.

    Der ChefRed...

    ...hat sich hier bei uns im Lektorat äußerst kläglich mit trockenem Streuselkuchen, dünnem Kaffee, abgezählten Bierschinken-Schnittchen und leiser MIDI-Musik bedankt und das Ganze dann auch noch "Amüsante Festlichkeit" genannt.

    ...hat den armen Praktikanten, der ihm neue Vermarktungswege über Twitter empfohlen hat nicht nur rausgeworfen, sondern auch im Zuge dessen weitere Artikelempfehlungen und Anregungen einfach ignoriert und lieber seine Rohrkrepierer veröffentlicht.

    ...hat trotz steigendem Wachstum die gesamte Grafik-Abteilung entlassen und legt seitdem selbst Hand an.

    ...hat bisher hervorragende Arbeit geleistet! Glückwunsch!
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  13. Herzlichen Glückwunsch zu 10.000 Jahren Postillon, ich freue mich auf die nächsten.
    Besonders neidisch sind wir bei überschaubare Relevanz ja auch eure stabilen Leser. Solche hätten wir auch gerne.
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  14. Herzlichen Glückwunsch von einem der ersten Abonnenten und treuesten Leser. Danke für die launigen Morgenstunden, in denen mir der Postillon den Kaffee versüßte.
    Tipp zur nass-kalten Jahreszeit: Alte Postillon-Ausgaben eignen sich hervorragend zum Ausstopfen nasser Schuhe (mit besten Grüßen an Johnbook).

    Auf mein Werbegeschenk fürs Postillon-Abo warte ich übrigens heute noch...
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  15. Toll Postillon und weiter im Dienste des ordentlichen Journalismus
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  16. wünsche auch viel erfolg für die nächsten 2 milliarden jahre postillon
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  17. |:Happy Birthday to you:|
    Happy Birthday, lieber Postillon,
    Happy Birthday to you!

    singe ich und rufe ein lautes

    weiter so!
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  18. Hallo!
    Happy birthday und ein Dankeschön an den Postillon für die amüsanten unterhalsamen Augenlicke.Ich hoffe es gehr noch recht lange weiter so.
    Ich trinke ein Gläschen auf die nächsten unendlichen Jahre!
    Prosit!
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  19. @Anonym:
    Danke.
    @bornabas:
    Danke. Berechtigte Frage.
    @Charles D.
    Danke. Toll.
    @Gedankenpflug:
    Danke.
    @Petau:
    Danke.
    @Johnbook:
    Ich fühle mich geehrt.
    @ulysses:
    Freut mich und danke.
    @Anonym:
    Danke und gerne.
    @Anonym:
    Rrrrrrrrrrrr!
    @stockingart:
    Thanks.
    @judogrovee:
    Danke.
    @Anonym:
    Danke, danke, danke.
    @Runaway Brain:
    Alles dreiste Lügen und... Danke!
    @Muriel:
    Danke und willst du damit sagen, meine Leser wären fett? Ich gebe zu: stabile Leser ist ein wenig ungeschickt ausgedrückt.
    @Anonym:
    Ich habe zu danken. Sie können Ihr Werbegeschenk für nur 1 Euro 50 am nächsten Kiosk abholen.
    @VULCC:
    Danke.
    @nextgen:
    Danke.
    @Vox Populi:
    Ein wenig schräg gesungen - trotzdem: danke.
    @Lui: Prosit und danke!
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  20. Zum wohlverdienten Jubiläum scheint sich heute zusätzlich auch noch ein neuer Rekordpegel an Kommentaren abzuzeichnen, Bravo.
    Wir hätten ja jetzt eigentlich mal einen Photoshoppen Jpeg & Chanson Schammpanjer vom Herrn Red. für uns eifrig dichtende Wortklempner aus Kalau erwartet aber nee, is nich. Muß eben auch mal so gehen.

    Aber deshalb geben wir´s nicht auf, nur daß das mal klar ist.

    Anonymus
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  21. @Der Red.: ad 1.: Das hast du gesagt.
    ad 2.: Ich sehe da nichts ungeschickt Ausgedrücktes. Bei der Formulierung "stabile rund 150 Leser" kann man dir wirklich keinen Vorwurf machen. Anders wäre das bei "rund 150 stabile Leser" gewesen, oder bei "breite Leserbasis", oder "korpulente Kundschaft" oder "Fette, passive Konsumenten" - äh, Pardon. Manchmal lasse ich mich von meinem etwas kindischen Humor mitreißen und verliere dabei jedes Augenmaß.
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  22. ich möchte natürlich auch noch mein herzlichstes beileid darüber ausdrücken, dass auch eine so großartige tageszeitung, welche ich nun auch schon seit etwa einem dreiviertel jahr aboniere, den widrigkeiten des alterns nicht so ohne weiteres ausgesetzt ist.

    gleichzeitig bitte ich die verspätung meiner verspätung zu entschuldigen, aber gestern musste ich noch ein paar blaue papageien in ladonien umtauschen, weil sich heraustellte dass sie tot waren, den löffel abgegeben haben, über den jordan geflogen sind, ihren scheck eingelöst haben, nicht mehr sind bzw. einfach nur das zeitliche gesegnet haben.

    aber ich sehe ihr habt hier ordentlich gefeiert und mache deshalb meinem namen etwas ehre, indem ich für den herrn chefred. aufräume und das kehrgerät schwinge.
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  23. Auch von mir herzlichen Glückwunsch!
    Leider scheint in der Euphorie die Qualitätssicherung geschlampt zu haben - die Verlinkung der Drosselspuren ist falsch. Und nach 23 Kommentaren hats noch keiner bemerkt...
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  24. @Anonymus:
    Der Kommentarrekord ließe sich ja noch beliebig erhöhen.
    @Muriel:
    Kindlicher Humor ist keine Schande.
    @der besen:
    Sehr aufmerksam, aber ich glaube ein besen alleine reicht nicht. Ein Mopp tut not.
    @Anonym:
    Wichtig ist doch nur, dass es der 24. bemerkt hat.
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  25. Herzlichen Glückwunsch und weiter so! Schaue sehr gerne hier rein! :-)

    (War das richtig so? Wenn nicht, bekomme ich meine 5 Euro trotzdem?)

    ;-)
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  26. Eulenspiegel-LeserOct 29, 2009 04:00 AM
    @ DerRed
    Zunächst einmal herzliche Glühstrümpfe zum Jubiläum.

    Muß der Leser Anonym bei Dir etwas gutmachen oder warum gratuliert er sooft? Oder sind es mehrere durch die hohen Zeitungskosten verarmte Leser die sich keinen eigenen Namen mehr leisten können?
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  27. Ich möchte in meinem Namen der weltbesten Zeitung von ganz Deutschland zu Ihrem ersten Geburtstag gratulieren! Mögen noch viele weitere folgen!

    Also Geburtstage, nicht einjährige Geburtstage. Dafür müsste sich der Postillon ja alljährlich auflösen und neugründen. Und das will ja niemand (emotionaler Stress und so); außerdem sind zweijährige und höherjährige Geburtstage ja auch was feines.
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  28. Ein Thema, das im Postillon leider immer noch zu kurz kommt, ist "Neues vom Spocht".

    So melden die Agenturen heute, daß der FC Schlacke 04 eine neue Geldquelle gefunden habe und Anteile seines Stadions verkaufen werde. Die betreffenden Teile sollen in Kürze zerlegt und im chinesischen Kick Man Tau wieder aufgebaut werden um so den Platz für die dringend benötigten Bohrtürme und Geldpumpen zu schaffen. Leider wird man während der Bauarbeiten aus Platzmangel (!) bis auf weiteres auf eine 2. Halbzeit verzichten müssen, dafür soll dann aber doppelt so schnell gespielt werden. Die Kicker werden das bei schlechtem Wetter sicher begrüßen.

    Ist nur so ein Vorschlag, dachte ich erwähne das mal um den Kommentarpegel weiter hochzutreiben

    Anonymus
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  29. Oder um es in Ollis Worten zu fassen:

    Schlafwagenfußball:

    Beim Spiel zwischen Lokomotive Leipzig und dem ICE Mailand überhörte Ives Eisenbahn den Pfiff des unparteiischen Schaffners. Sah dafür die BahnCard, verstand nur Bonnhof und wurde vom Sitzplatz gestellt! Der Grund, er zog die Notbremse gegen Günther Gepäcknetzer, den er von der Bahnsteig kannte.
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  30. @ bornabas
    wie konnte er es nur so Kühlwagen ihm gegen das Schienenbein zu treten?

    Anonymus
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  31. Eulenspiegel-LeserOct 29, 2009 10:58 AM
    An Fußball interessiert mich nur ob es Tote gegeben hat.
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  32. Glückwunsch! Immer wieder eine Freude, hier zu lesen :)
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  33. Ähm, im März ist der Link zum Artikel "Autobiographie eines Amnesie-Kranken" der gleiche wie zu dem Artikel mit der verschwundenen Polonaise. Hat das nach einem halben Jahr immer noch keiner gemerkt?

    Trotzdem, recht gut gemachte Zeitung, nur weigert sich mein Zeitungsausträger, mir das überschwere Exemplar der Sonntagsausgabe bis an die Wohnungstür zu bringen.
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  34. @Timo Beil:
    Sehr aufmerksam, danke. Ist korrigiert.
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