

Kabul (dpo) - Aufgrund massiver Fälschungs- und Betrugsvorwürfe nach der afghanischen Wahl am 20. August stimmte der amtierende Präsident Hamid Karsai jetzt zu, sich einer Stichwahl gegen seinen Herausforderer Abdullah Abdullah zu stellen.
"Ich werde Afghanistan und dem Rest der Welt beweisen, dass ich die nötigen gefälschten Stimmen auch in einem zweiten Wahlgang erringen kann", erklärte der 51-jährige Paschtune. Karsai zeigte sich zudem überzeugt, dass ihm in einigen Regionen wieder bis zu 500% der Wähler ihr Vertrauen aussprechen werden.
ssi; Foto links: Kann die gefälschten Wahlzettel gleich noch einmal einsetzen: Hamid Karsai; Foto rechts: Hat zwar den cooleren Namen, aber keine Chance: Herausforderer Abdullah Abdullah.
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