Das Wort zum Sonntag (50)

Sonntag, 8. November 2009

Kommentar:
Wir alle erinnern uns daran, als am 9. November 1989 Günter Schabowski antrat, seinen Zettel zückte und zur Überraschung der versammelten Presse den von Esteban Cambiasso getretenen Elfmeter parierte. Klinsi und seine Jungs von der SED zogen ins Wiedervereinigungsfinale ein. Auch deshalb dürfen wir morgen den 7305. Tag nach dem Fall der Mauer feiern. Jetzt ist es an der Zeit, auch die Mauer in unseren Köpfen einzureißen oder wenigstens mit Graffiti zu bemalen bzw. Tunnel darunter durch zu graben. Und nicht vergessen: Lassen Sie sich umgehend gegen die Schweinegrippe impfen, aber auf keinen Fall gegen die Schweinegrippe impfen!
ssi

11 Kommentare:

Muriel hat gesagt…

Wer versucht, die Mauer in meinen Köpfen mit <Fehlernörgli>Graffiti</Fehlernörgli> zu beschmieren, der kann was erleben.

Der Red. hat gesagt…

Und wieder rollt die Kommentarproduktionslawine. Toll.

Eulenspiegel-Leser hat gesagt…

@Muriel
Wenn die Mauer lang und hoch genug ist könnte man ja eine Fehlernörgli-Gallery daraus machen.
Die kannst Du dann mit nach Hause nehmen und aufstellen.

@Der Red.
DWzS(50) sollte man an Stelle der eintönigen Nachrichten verlesen.

Fridericus unverlinctus hat gesagt…

Könnte das verehrte Nörgli darlegen, was ihm an dem schönen deutschen Wort »Graffiti« nicht behagt?

Der Red. hat gesagt…

@Fridericus unverlinctus:
Zuvor stand da "Grafitti".

Fridericus unverlinctus hat gesagt…

Aha, der Ureintrag wurde also nachträglich verfälscht. So, so. »Grafitti« ist aber ein läßlicher Fehler; solange da nicht »Graffitis« oder »Grafittis« steht, kann man das ganz gut verkraften. Mit graphischen Grüßen!

Anonym hat gesagt…

Die DUDEN-Redaktion sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, auf ihrer Homepage zur Kommentarfunktion des Postillon zu verlinken. Ein Hoch auf die Ordografi!!!

Fridericus unverlinctus hat gesagt…

Der Duden hats doch auch nicht (mehr) drauf:
http://www.geiernotizen.de/deppostroph

Der Red. hat gesagt…

@Fridericus:
Offensichtlich ist der Postillon die einzige nicht-homo-/islamophobe Internetseite, die Sie konsumieren. Schade.

Fridericus unverlinctus hat gesagt…

Da könne Sie mal wieder sehen, wie wichtig der Postillon als homo- und islamophiles Leitmedium ist, sonst würde ich ja noch ganz vom rechten, äh, linken Wege abkommen. Oder so ähnlich.

Aber der Link war doch nun wirklich nur dudenophob (oder heißt das »dudophob«?). Ich verstehe auch die Logik nicht, die hinter der Begriffsversammlung »homo-/islamophob« stehen könnte, da Moslems eigentlich per definitionem homophob sein müßten und umgekehrt Homosexuelle schon aus purem Selbsterhaltungstrieb islamophob. Oder habe ich da was übersehen? Phobophile (oder doch philophobe?) Grüße!

Der Red. hat gesagt…

Der Link war tatsächlich nur dudenophob und genau deswegen habe ich ihn dieses Mal auch stehen gelassen. Es nervt mich allerdings, dass man auf den Seiten, auf die Sie verlinken, immer auch gleich lernen kann, warum der Ausländer ein krimineller Stachel im Fleisch des strammen deutschen Volkes ist (deutschlandpolitik) oder warum die langsame Annäherung von homosexuellen Lebenspartnerschaften an die klassische Ehe nur dazu dient, Pädophilie zu legalisieren (geiernotizen).
Mit so einem Kram will ich hier nichts zu tun haben und ich hoffe, Sie respektieren das künftig.

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