Berlin, Kabul (onn) - Die afghanische Regierung hat soeben den brutalen Einsatz von Guido Westerwelle (FDP) gegen ihr Land aufs Schärfste verurteilt. Sie sieht darin die Verwendung unverhältnismäßiger Mittel gegen Unschuldige.Medienberichten zufolge traf der deutsche Außenminister heute Morgen zu einem hinterhältigen Blitzbesuch in Kabul ein, zu einer Uhrzeit, in der die meisten Menschen nichtsahnend zur Arbeit gingen oder sich zum Morgengebet versammelten.
Ein afghanischer Polizeisprecher bestätigte gegenüber dem Postillon Berichte, im Gebiet um den Kabuler Flughafen und entlang der Fahrtroute des deutschen Außenministers hätten über 1.000 unschuldige Menschen unvorbereitet Westerwelles Aussehen ertragen müssen oder sich in Hörweite seiner Stimme befunden. Die Druckwellen seien noch in über vier Kilometer Entfernung zu spüren gewese
n.Ein Postillon-Korrespondent vor Ort sprach mit der traumatisierten Bevölkerung. "Ich war nur wenige Meter von ihm entfernt, als seine Limousine meinen Obststand passierte", wimmerte ein in Tränen aufgelöstes Marktweib. "Nahe genug um seine kalten, toten Augen zu sehen. Allah steh mir bei! Ich habe Kinder." Mehdi Hosseini, ein paschtunischer Tagelöhner haderte mit zum Himmel erhobenen Blick: "Was haben wir getan, um das zu verdienen? Ich dachte, Deutschland wäre unser Part
ner!"Auch die Vereinten Nationen verurteilten nach einer eilends einberufenen Krisensitzung den rücksichtslosen Einsatz von Guido Westerwelle gegen Afghanistan: "Die UNO sieht hier einen Verstoß sowohl gegen die Menschenrechte als auch gegen die Genfer Konventionen. Es gibt keine Rechtfertigung für einen Präventiveinsatz von Guido Westerwelle. Nirgendwo auf der Welt."
Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ sich vom internationalen Aufschrei nicht beirren: "Wir werden auch weiterhin nicht davor zurückschrecken, in Krisengebieten, in denen alle militärischen und diplomatischen Mittel versagt haben, von Guido Westerwelle Gebrauch zu machen."
ssi; Quelle und Idee: The Onion; Foto rechts oben: Deutschlands gefährlichste Waffe: Guido Westerwelle; Foto links: Hatten sich gerade vom Besuch zu Guttenbergs erholt: entsetzte Marktweiber in Kabul; Foto rechts unten: Suchen ihr Heil in der Flucht: Westerwelleflüchtlingstreck auf dem Weg zur pakistanischen Grenze.
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