Links! Zwo! Drei! Vier! (12)
Samstag, 21. November 2009
Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.
1. Kabel1 hat die "Hymne des Machens" (aktuelle Hornbach-Werbekampagne) für einen Programmhinweis auf "Shining" zweckentfremdet. Gar nicht mal so unlustig:
2. Der Spiegelfechter beschreibt im Artikel "Wenn der Spiegel mit dem Oskar und der Sahra..." sehr anschaulich, wie man trotz Krebs noch ganz bequem mit attraktiven Kommunistinnen ins Bett steigen kann. Der sogenannte Qualitätsjournalismus wohnt eben doch beim Boulevard (siehe auch Postillon vom 14.10.09) gleich um die Ecke.
Nachtrag 16.48 Uhr: Auch Stefan Niggemeier hat sich dem Thema gewidmet: Lafonataine & das Medien-Perpetuum-Mobile
3. Die fabelhafte amerikanische Zeitung The Onion hat dem Postillon einen Gag gestohlen: Der Nachrichteneinspieler "Obama's Home Teleprompter Malfunctions During Family Dinner" (16.11.09) erinnert verdächtig an "Das Schweigen des Köhlers" (Postillon vom 17.5.09). Offensichtlich rächt man sich jetzt in den Staaten für die zahlreichen Raubübersetzungen der Vergangenheit.
4. Nichts für schwache Nerven. Sehen Sie die fesselnde Reportage eines von der Ego-Shooter-Krankheit betroffenen:
ssi
6 Kommentare:
Da decken wir aber lieber den Mantel des Schweigens drüber oder hat hier nur ein Praktikant geübt?
@Eulenspiegel-Leser:
Das bedarf einer näheren Erklärung.
Damit nicht der Eindruck entsteht, ich käme nur zum Nörgeln her: Ich verstehe die Kritik auch nicht. Tatsächlich fand ich die Links heute sogar besonders gut ausgewählt.
Als Ego-Shooter-Kranker ist man aber meiner Meinung nach noch ziemlich gut dran. Ich litt früher mal an Super-Mariolitis. Ihr könnt euch die Kopfschmerzen nicht vorstellen.
"...in der aktuellen Printausgabe des ehemaligen Nachrichtenmagazins..."
Köstlich.
1. „Shining“ ist ein guter Horrorfilm doch die Hornbachwerbung ist einfach nur krank.
2. Ich kann in der Diffamierungskampagne gegen Oscar Lafontaine keinen Anlaß für irgendeine Art von Humor finden. Ganz gleich ob darüber beim Spiegelfechter, bei Fixmbr oder bei Stefan Niggemeier berichtet wird, Humor kommt in deren Artikeln nicht vor.
(In politischen Blogs wird der „Spiegel“ übrigens schon seit langem als ehemaliges Nachrichtenmagazin bezeichnet. Spätestens nach dem Ausscheiden von Stefan Aust ging es mit dem „Spiegel“ steil in Richtung Boulevard.)
3. Durch die Verlinkung auf ältere Postillonartikel wird der Film über Obamas Teleprompter auch nicht viel lustiger.
4. Da ich keine Ego-Shooter spiele kann ich dem Film nichts abgewinnen.
Hier noch zwei Filme ohne Teleprompter:
Ohne TP sah die Kanzlerin nicht gut aus
http://www.youtube.com/watch?v=DeTZCirgQi4
Wolfgang Schäuble ließ Maybritt Illner auflaufen. Ganz clever.
http://www.youtube.com/watch?v=tPbN2Aio4i4
Man vergleiche die Fragen des holländischen Journalisten mit dem Geschwätz von Frau Illner.
@Eulenspiegel-Leser:
1. Ich habe die Hornbachwerbung nicht gelobt und finde es sympathisch, dass Kabel1 sie parodiert hat.
2. In der Überschrift steht "Der Chefredakteur persönlich stellt (...) vier interes- oder amüsante Fundstücke (...) vor". Die Lafontaine-Geschichte fand ich interessant. Dass sie amüsant ist, habe ich nicht behauptet.
3. Mir gefiel, dass die Jungs von The Onion, die ich sehr schätze, auf fast den gleichen amüsanten Gag kamen und das wiederum berichtenswert.
4. Das mit den Ego-Shootern ist natürlich Pech, wobei die meisten Nicht-Ego-Shooter-Spieler trotzdem wissen dürften wie Ego-Shooter aussehen und funktionieren.
Vorschläge für Links234 (Videos oder Links) dürfen übrigens gerne an eine der hier angegebenen Kontaktadressen geschickt werden. Das könnte zukünftigen Enttäuschungen vorbeugen.
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