Berlin (dpo) - Fast einen Monat nach dem Ende der großen Koalition hat sich der neue Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei einem Pressetermin darüber beklagt, in welchem Zustand ihm sein Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) das Ministerium hinterlassen hat."Im Mietvertrag stand, dass die Bude besenrein übergeben werden muss", so Schäuble. "Damit sind, soweit ich weiß, auch die Ecken und die Stellen hinter den Schränken gemeint." Zudem hätten nach Ansicht des CDU-Mannes die Wände nach dem Umzug gestrichen werden müssen.

"Außerdem: Ist es wirklich so schwierig einen Nachsendeantrag bei der Post einzureichen?", fragte Schäuble und wedelte dabei mit einem Stapel Schweizer Drohbriefe. "Der glaubt wohl, ich hätte nichts besseres zu tun, als ihm seinen Kram hinterherzuschicken."
Schäuble erklärte abschließend, er sehe aufgrund dieser Nachlässigkeiten seines Vorgängers überhaupt nicht ein, sich selbst am Ende seiner Amtszeit um eine ordentliche Ministeriumsübergabe zu bemühen.
ssi; Foto rechts (BotMultichillT): Muss sich selbst um Schönheitsreparaturen kümmern: genervter Schäuble; Foto links: Glaubt man den Legenden, dann liegen irgendwo unter Steinbrücks altem Schreibtischchaos noch ein oder zwei HRE-Milliarden begraben.
Schäuble im Postillon-Archiv:
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Da die Linke-Spalte-Wahl ja keine eigenen Kommentare hat, schreib ichs jetzt einfach hier rein, wo wir schon bei Politik sind: Waren da eigentlich UN-Wahlbeobachter dabei? Wie sind 28% für "schlimm, einfach nur schlimm" bei 5 von 179 Stimmen zu erklären? Steckt da ein handfester Politskandal dahinter? Oder werden die Postillon-Praktikanten tatsächlich von Monat zu Monat schlechter?
AntwortenLöschenIch sag mal so, der Dreck stammt noch vom 1. WiMi aus ca. 1950 oder so. Jeder hätte den Dreck wegmachen müssen aber jeder sagte sich das kann der Neue machen. Deshalb ist das Geld (DM und Euro) auch weg. Wo das ist kann Schäuble beantworten, der hat seine Vorgänger überwachen lassen. Wegen der inneren Sicherheit und so.
AntwortenLöschen@Vox Populi:
AntwortenLöschenEine berechtigte Frage. Tatsächlich ergeben sich die 28% aus 51 von 179 Stimmen. Die 1 ist jedoch auf weißem Untergrund so gut wie unlesbar, es sei denn man markiert die Zahl mit der Maus.
Die Postillon-Praktikanten werden ungeachtet dessen allerdings wirklich von Monat zu Monat schlechter, was sich auch in ihrem Gehalt widerspiegelt.
Oh wat fürn Irtrum, ist er doch FiMI. Tschuldigung Herr S.
AntwortenLöschenMan sieht nur mit einer Markierung gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!
AntwortenLöschenAh jetzt ja.
AntwortenLöschenDann will ich mal auf Steinbrück zu sprechen kommen: Vielleicht sollte der Schäuble ihn mal bei ThyssenKrupp verpfeifen, was für ein Mietnomade das ist. So einen wollt ich nicht bei mir haben...
Dann möchte ich mal ne Lanze für den Ex-Minister brechen. Ich finde er wird zu hart behandelt. Erst abgewählt, dann soll auch noch Ordnung gemacht werden, was schon vorher nicht gelungen ist. Das Personal ist sicher sofort weggelaufen - also: Wer soll dann putzen? Er selbst? Neinneinnein! Aber den Nachsendeantrag hätte er schon stellen können. Andererseits kann Schäuble jetzt die Briefe ja heimlich lesen. So mit Wasserdampf vorsichtig geöffnet - das merkt kein Mensch...
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