Zu viel Essen für Welternährungsgipfel vorbereitet
Dienstag, 17. November 2009
Rom (dpo) - Am Montag hat in Rom der Welternährungsgipfel begonnen, auf dem Maßnahmen gegen den weltweit zunehmenden Hunger beschlossen werden sollten. Allerdings blieben bis auf Gastgeber Silvio Berlusconi alle Regierungschefs der reichen Industrienationen der Veranstaltung fern.
Dino Petrone, der Chef des Cateringunternehmens, das den Gipfel beliefert, ist enttäuscht: "Wir haben eigentlich mit deutlich mehr Besuchern gerechnet und deswegen viel zu viele Speisen für die zahlreichen Buffets vorbereitet", so der korpulente ehemalige Sternekoch. "Merkel, Sarkozy, Obama und vor allem Lech Kaczyński - das sind alle ausgezeichnete Esser, die uns jetzt fehlen."
Hätten sich nicht einige afrikanische und und asiatische Staatschefs ein wenig für zu Hause einpacken lassen, so hätte man alles wegwerfen müssen, fügte Petrone kopfschüttelnd an. Das wäre schade, immerhin hungern in Afrika Kinder.
ssi; Foto (Gveret Tered): Nahezu unangetastet: üppiges Buffet beim Welternährungsgipfel.
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4 Kommentare:
Sowas wäre bei uns nicht passiert. Es ist Deutschland hier, und da wird gegessen, was auf den Tisch kommt.
Dem Italiener an sich fehlt da einfach die Disziplin. Die kapitulieren zu schnell vor großen Herausforderungen.
Naja, der Muriel hat schon Recht- hier ist es Deutschland und sowas könnte hier ja nicht passieren...
Dass den Gipfelteilnehmern nicht die Schamesröte ins Gesicht steigt...
Berichtet doch auch mal über den Stammtisch der Anonymen Alkoholiker. Treffpunkt jeden Abend um 20 Uhr im "Grünen Krug".
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