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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Obama enttäuscht: Wahlversprechen eingehalten

Washington DC (dpo) - US-Präsident Barack Obama hat die Welt mit einer unpopulären Entscheidung überrascht: Genau wie im Wahlkampf 2008 versprochen will er das militärische Engagement in Afghanistan ausweiten.
Obamas politische Unterstützer und Gegner zeigten sich gleichermaßen irritiert von dieser Entscheidung: "Nicht mal auf gebrochene Wahlversprechen kann man sich mehr verlassen", jammerte etwa eine nicht weiter relevante US-Bloggerin. "Hätte ich gewusst, dass er das mit Afghanistan wirklich ernst meint, hätte ich Ralph Nader gewählt".

Auch konservative Stimmen kritisierten Obamas Entscheidung: "Es ist ein Zeichen von Schwäche, solchen Worten auch Taten folgen zu lassen", sagte etwa der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain, und nannte Obamas Vorgehen "enttäuschend und inkonsequent". Das Festhalten an Aussagen aus dem Wahlkampf sei nicht der "Change", den die Amerikaner letztes Jahr gewollt hätten.
mpr; Foto: Schockte die Welt mit gehaltenem Versprechen: Politiker.



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