Newsticker

Immer mehr Selbstmordattentäter fühlen sich Vorurteilen ausgesetzt

Berlin (dpo) - Manch einer mag denken, Deutschland wäre ein tolerantes Land, doch immer mehr Angehörige einer lange vernachlässigten Minderheit fühlen sich diskriminiert: Selbstmordattentäter. Nur die wenigsten wagen es, sich zu outen, denn viele haben wegen ihrer politischen Einstellung bereits den Job verloren. Immer werden dabei andere Gründe vorgeschoben: Sie seien unpünktlich, unkollegial oder man müsse schlicht rationalisieren.
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Mit dem dritten Gesichtsausdruck zur Kanzlerschaft

Berlin (dpo) - Medienberichten zufolge hat Frank-Walter Steinmeier (SPD) für den 2009 anstehenden Bundestagswahlkampf noch ein Ass im Ärmel. Der ambitionierte Kanzlerkandidat feilt anscheinend bereits seit Oktober 2008 an einem dritten Gesichtsausdruck.
Zwei - besorgt neutral und neutral optimistisch - beherrscht der knuffige Spitzenpolitiker bereits im Schlaf. Der neue Gesichtsausdruck soll ein Meisterwerk des Minenspiels darstellen und könnte im letzten Moment das Ruder für die SPD herumreißen.
Es wird sich dabei wohl um eine Art Hybridblick aus den beiden bereits bekannten Gesichtsausdrücken handeln. Mimikexperten beschreiben ihn als besorgt optimistisch. Sollte der Außenminister den neuen Gesichtsausdruck tatsächlich bis zur Bundestagswahl perfektionieren können, dürfen sich Union und Liberale warm anziehen.
ssi; Foto: Ein neutral optimistischer Steinmeier (Kuebi; cc3.0)

Terroristen zu sehr mit Erstellung von Terrorvideos beschäftigt, um Anschläge zu planen

Berlin (dpo) - Nach ARD-Informationen gibt es ein neues Terrorvideo der Islamischen Dschihad-Union (IJU), in dem Vermummte mit Anschlägen drohen - bereits das vierte 2009. Postillon-Terrorexperte Dr. Gregor Degenhardt weiß zu beruhigen: "Es besteht kein Grund zur Panik. Die Terroristen sind so sehr damit beschäftigt, Terrorvideos zu drehen, dass frühestens im Jahre 2027 mit einem Anschlag zu rechnen ist. Im Moment rekrutieren Al-Qaida und Konsorten vor allem Kameraleute, Tontechniker, Regisseure und Kabelhilfen. Sorgen sollte man sich erst machen, wenn keine Drohvideos mehr kommen. Dann gnade uns Gott."
ssi

Bundeskanzler Konrad Adenauer warnt vor Anachronismen

Bonn (dpo) - In einer heute Morgen eilig einberufenen Pressekonferenz warnte Bundeskanzler Konrad Adenauer die Bevölkerung Westdeutschlands müsse sich in der nächsten Zeit auf zahlreiche Anachronismen einstellen. Dahinter steckten, so der ehemalige Oberbürgermeister von Köln, vermutlich Kommunisten. Eine deutsche Wiedervereinigung käme daher erst in Betracht, wenn Napoleon I. aus der Verbannung (Elba) zurückgekehrt sei.
ssi; Foto: Bundesarchiv

Gespenstisch

Stuttgart (dpo) - Ein 178-jähriger Geisterfahrer wurde in den frühen Morgenstunden beim Überqueren eines toten Gleises seitlich von einer einfahrenden Geisterbahn gerammt. Glücklicherweise kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon.
ssi

Zumwinkel für Oscar nominiert

Bochum, Los Angeles (dpo) - Große Ehre für Klaus Zumwinkel: Der sympathische Steuerbetrüger wurde jetzt für den Oscar als bester Schauspieler in einer Gerichtsshow nachnominiert. Denn nachdem der Nominierte im Gerichtssaal überzeugend den größten Fehler seines Lebens eingeräumt hat und allgemein als reuiger Sünder auftrat, erscheint er nun seit Verhandlungsende völlig verändert und beklagt sich über die schlechte Behandlung, die er erfahren musste, sowie über das viel zu harte Urteil. Der Feuilleton von Der Postillon meint: Chapeau! Eine wahrlich oscarreife und besonders für die Staatsanwaltschaft überzeugende Darstellung eines einsichtigen Menschen.
ssi

Smart-Crash

Feuerwehrleute reinigen das Wrack von Ameisensäure
Pfullendorf (dpo) - In der Nähe von Pfullendorf kam gestern ein Smart aufgrund eines Windstoßes von der Straße ab und raste ungebremst in einen Ameisenhaufen. Ergebnis der Katastrophe: ein schwerverletzter Fahrer und Totalschaden am Auto. Weiterhin erlitten mehrere Ameisen leichte Schürfwunden.
ssi; Foto: Matchbox

Das Wort zum Sonntag (13)

Kommentar:
Internetwurm Conficker, Mauli und die Frage: wurde der Jackpot geknackt? Das sind die Stichwörter, die man besser fallen lässt (hiermit erledigt), wenn man derzeit in den Internet-Suchmaschinen ganz nach oben möchte. Die beiden schwarzen Wahlsieger Obama und Koch spielen da eher die zweite und dritte Geige bzw. Arschgeige. Um heutzutage interessant zu sein, muss man also zerstören, nerven oder Geld ausspucken. Was das alles mit spärlich bekleideten Frauen zu tun hat, weiß keiner, stört aber auch niemanden.
ssi

Ein Herz für Putin

Moskau/Russland (dpo) - Gerüchten zufolge wird sich der russische Ministerpräsident Wladimir Putin im Laufe des Jahres 2009 einem größerem chirurgischen Eingriff unterziehen. Ein anonymer Kremlkenner verriet, dass es sich hierbei um eine Herzimplantation handeln wird. Der herzlose Putin wolle endlich Mitgefühl für Dissidenten und Opposition empfinden.
Ein Herz, so Putins Ärzte, wäre die Grundvoraussetzung für den 56-jährigen, um menschliche Gefühlsregungen zeigen zu können. Beim Spender handelt es sich um einen der in der letzten Zeit auf offener Straße hingerichteten unabhängigen Journalisten.
ssi

Volkssport Handball

So könnte Handball in Zukunft aussehen
Kroatien (dpo) - Kaum einer weiß, dass die deutsche Handballnationalmannschaft mit einem Bein im WM-Halbfinale steht. Weil Handball trotz der großartigen Leistungen des Teams um Heiner "Mustache" Brand nach wie vor schlechte Popularitätswerte aufweist und nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, plant der Deutsche Handballbund (DHB) für die nächste Saison einige Regeländerungen, um die Sportart für das breite Publikum attraktiver zu machen.
Die Funktionäre haben zu diesem Zweck beschlossen, das Spielfeld zu vergrößern und die Anzahl der Feldspieler um drei bis fünf Spieler zu erhöhen. Auch das lästige Handspiel soll verboten werden. Im Gegenzug dürfen die Handballer jedoch in Zukunft den Ball mit dem Fuß vorantreiben. Handball könnte, so die Expertenmeinung, nach diesen Regeländerungen in naher Zukunft ähnliche Einschaltquoten erzielen wie der Erzrivale Fußball.
ssi; Foto: Rick Dikeman (Gnu1.2)

Ausgeschwommen

Dresden (dpo) - Tragischer Unfall im Schwimmbad: Nachdem ein 31-jähriger bereits 16 Bahnen geschwommen war, musste er feststellen, dass das Becken, in dem er sich befand, aufgrund von Wartungsarbeiten vollkommen leer stand. Offensichtlich erschreckte diese Erkenntnis den Schwimmer derartig, dass er ertrank.
ssi

Regenbogenmythos entzaubert

Münster (dpo) - Typisch aufgebauschtes Volksmärchen: Neusten Studien der Wilhelms-Universität Münster zufolge befindet sich am Ende eines Regenbogens nicht etwa ein Topf voll Gold, sondern lediglich ein ranziger Beutel mit Rohdiamanten minderer Qualität und ein bis zwei Smaragden.
ssi; Foto: AlterVista (cc3.0)

Jackpot geknackt

Frankfurt (dpo) - Große Enttäuschung für Zocker: Wie erst jetzt bekannt wurde, sind in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag Unbekannte in die Zentrale des Deutschen Lotto- und Totoblock eingestiegen und haben den viertgrößten Jackpot der Lottogeschichte geknackt. Von den Tätern und den 25 Millionen fehlt bislang jede Spur.
ssi; Foto: Friedrich.Kromberg.

Kleinanzeige: Nachwuchs gesucht

Berlin (dpo) - Die deutsche Russisch-Roulette-Nationalmannschaft sucht aufgrund einiger Ausfälle mutigen Nachwuchs.
ssi

Unglaublich! Obama soll genießt haben

Washington D.C./USA (dpo) - Völlig überraschend musste Barack Obama, seines Zeichens frischgebackener 44. Präsident der Vereinigten Staaten, gestern während des Lunchs mit dem Kongress im Anschluss an die Feierlichkeiten seiner glamourösen Amtseinführung nießen.
Zunächst sah es schlicht aus, als wäre der neue Anführer der freien Welt von etwas geblendet worden, doch dann rümpfte er bereits die Nase und musste kurz lächeln - engelsgleich: Erlöserlächeln.
Im nächsten Moment passierte es dann. Völlig ohne Vorwarnung. Barack Hussein Obama, der erste Schwarze im Präsidentenamt nießte. Nicht zaghaft, wie man es von einem weichen Franzosen wie Sarkozy erwarten würde, sondern herzhaft, wie es sich für den mächtigsten Mann der Welt gehört.
Obama hat aber auch Fingerspitzengefühl, hält sich die Hand vor die Nase - das unterscheidet ihn von seinem texanischen Vorgänger. Trotz des heftigen Nießers keine Spritzer. Obama wird das Kyoto-Protokoll sicherlich nicht mit Füßen treten. Dann unterhält sich Obama weiter mit seinem Sitznachbarn, als wäre nichts gewesen. Obama wird also die Nahostgespräche wiederaufnehmen und sich durch nichts von einer Lösung des Konflikts aufhalten lassen.
Der 47-jährige Demokrat ist erst seit wenigen Stunden an der Macht und nießt bereits wie ein Washington, ein Lincoln oder ein Kennedy. Aufregende Zeiten brechen an. Gesundheit, Mr. President, God bless you!
ssi

Großartiger Discounter trickst

Eine der rund 3000 Lidl Filialen: Überall in Ihrer Nähe
Neckarsulm (dpo) - Skandal! Der preisgünstige Lebensmitteldiscounter Lidl betreibt unlauteren Wettbewerb. In mehreren großen Tageszeitungen - darunter auch Bild - schaltet das Unternehmen große und teuere Anzeigen. Im Gegenzug berichten die Blätter durchweg positiv über die Ladenkette, die bekanntlich für wenig Geld beste Qualität bietet. Dabei lassen sich redaktionelle Inhalte und Werbung oft nicht auseinanderhalten. Auch wenn Lidl immer frische Produkte führt und für das freundliche Personal der Kunde stets im Mittelpunkt steht, prangert Der Postillon eine solche Verquickung von Marketing und Journalismus an.
ssi

Phantombildzeichner gesucht

Berlin (dpo) - Dutzende von Menschen sitzen unschuldig hinter Gittern. Das kam ans Tageslicht als Werner Willuwei, ein erfahrener Phantombildzeichner der Berliner Polizei, öffentlich gestand, er habe seine künstlerischen Fähigkeiten über Jahrzehnte missbraucht, indem er Leute aus seiner Umgebung zeichnete, die ihn persönlich verärgert hatten. "Erinnern Sie sich an den Serienvergewaltiger vor acht Jahren? Das war mein Nachbar", erklärte Willuwei den anwesenden Reportern. "Das Arschloch hat nie seinen Hund angeleint."
Weiterhin enthüllte der 54-jährige, dass der mutmaßliche Mafiapate Luigi Gianlucca, der nur Stunden nachdem ein Phantombild von ihm angefertigt wurde, festgenommen wurde, Willuwei während des Studiums die Freundin ausgespannt hatte. "Der kam sich so stark vor", sagte Willuwei lakonisch. "Dem hab' ich's gezeigt."
Nach der öffentlichen Beichte entkam der Kriminalkünstler durch die Hintertür. Von Willuwei existieren keinerlei Bilder. Die Fahndung dürfte sich somit als schwierig erweisen, da die Berliner Polizei seit Kurzem keinen Phantombildzeichner mehr beschäftigt.
ssi; Bild: nicht vorhanden

Roland Koch im Amt bestätigt

Roland "Palpatine" Koch
Die gesamte Redaktion von Der Postillon gratuliert Roland Koch zur erfolgreichen Wiederwahl. Die schwarze Seite der Macht hat gesiegt.
ssi; Foto: wikipedia

Das Wort zum Sonntag (12)

Kommentar:
Wenn Hessen wählt, dann rappelt's im Karton - und zwar gewaltig. Zawautz! Da fegt ein eisiger Wind durch die Republik und ein Heulen und ein Zähneklappern gleich hinterher. Überhaupt: Die Tränendrüsen werden in steifen Brisenzeiten besonders häufig gedrückt und geknetet. Aber wäre es nicht viel besser, der Stirn den Sturm zu bieten und mit erhobener Faust Kinnhaken zu verteilen? Wer diese Frage mit "Ja" beantwortet, hat nichts, aber auch gar nichts verstanden. Denn der sanftmütige Reiter weiß, wo die Klapperschlangen sitzen. Sie klappern und klappern und klappern - mit giftigen Zähnen.
ssi

Postillon beliebteste Zeitung für Erpresserbriefe

Besser erpressen mit dem Postillon
Lübeck (dpo) - Große Ehre für das deutsche Leitmedium Der Postillon: Erhebungen des BKA zufolge hat die beliebteste Zeitung in Deutsch- und im Ausland allen anderen Blättern wieder einmal den Rang abgelaufen. 2008 wurde nahezu jeder zweite (44%) Erpresserbrief aus Schnipseln von Der Postillon gefertigt. Besonders die großen bunten Schlagzeilen scheinen es Erpressern und Entführern angetan zu haben.
ssi

Die Legionen der Verdammnis

Gruselig: römischer Skelettkrieger
Damaskus/Syrien (dpo) - Der spektakuläre Fund eines römischen Skelettkriegers nahe der antiken Stadt Dura-Europos (Syrien) hat eine bislang für unmöglich gehaltene These endgültig bestätigt: Die antiken Römer waren offensichtlich mit dem Teufel verbündet oder zumindest nekromantisch veranlagt. Ihr Weltreich konnten die eher kompakten Latiner demnach nur durch die Beschwörung und anschließende Beherrschung von Skeletten errichten.
Erst den hundehaltenden Germanen gelang es im fünften Jahrhundert n.Chr. den Knochenlegionen Paroli zu bieten. Renommierte Historiker fordern jetzt, alte Wehrmachtsgräber zu öffnen, um zu überprüfen, ob sich nicht auch Hitler-Deutschland dieser perfiden Taktik bediente.
ssi; Foto: University Art Gallery, Dura-Europos Excavation Archive

15/1 Terroranschlag auf New York


Kommentar:
Von wegen "Wunder von Manhattan": Die naiven Bewohner New Yorks feiern ihre Helden und erkennen nicht, dass es sich beim gestrigen Absturz des Airbus A320 um einen weiteren - als Notlandung getarnten - Terroranschlag der immer noch aktiven al-Qaida handelte.
Nach dem Angriff auf das World Trade Center sollte ein weiteres Wahrzeichen New Yorks zerstört werden - der mächtige Hudson River. Zwar wurde niemand ernsthaft verletzt, doch die Narben des einst so stolzen und jetzt gedemütigten Flusses werden wohl nie wirklich verheilen, solange der zynische Vernichtungskrieg bin Ladens und seiner Helfer nicht gestoppt wird. Die amerikanische Regierung verschließt lieber die Augen als die brutale Realität anzuerkennen.
ssi; Foto: Airbus A320: Zu Lande, zu Wasser, selten in der Luft

Studie: Lautstärke von Blähungen nimmt im Alter zu

New York/USA (dpo) - Wissenschaftler der renommierten New York Academy of Flatulence Sciences haben die seit Langem bestehende Hypothese bestätigt, dass die Menge der öffentlich hörbaren Flatulenzen vom Alter abhängig ist. Die Studie, bei der 1.000 Männer jeden Alters - Frauen furzen nicht - über mehrere Monate hinweg mit einem sogenannten Flatometer ausgestattet wurden, zeigte jedoch, dass kein streng monoton steigender Kurvenverlauf besteht (siehe Grafik).
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Kleiner Timmy (9) in Brunnenschacht gefallen

Saarland (dpo) - Ein kleiner Junge ist gestern beim Spielen auf einer entlegenen Wiese in einen alten Brunnenschacht gestürzt und hat sich dabei beide Knöchel verstaucht. Hilferufen des Knaben zufolge handelt es sich dabei um den bereits seit 16 Stunden vermisst gemeldeten Timmy (9).
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Israel nicht mehr weit von Sieg über die UNO entfernt


In Israel nicht gerne gesehen: Die Flagge der UNO
Jerusalem (dpo) - Der sogenannte Krieg gegen die Hamas ist offensichtlich nur ein Vorwand Israels, den eigentlichen Feind, die UNO, zu schädigen (siehe verschiedene Links). "Sobald wir die Vereinten Nationen aus dem Gaza-Streifen herausgebombt haben, ziehen wir uns wieder zurück", sagte Schimon Peres am Rande einer Pressekonferenz. "Als nächstes sind dann die Stellungen der verdammten UNO im Westjordanland dran. Die Tage des demokratisch gewählten Ban-Ki-Moon-Regimes sind gezählt." Wenigstens sind jetzt die Fronten geklärt.
ssi 

Ackermann im Kreuzverhör

Frankfurt a.M. (dpo) - Es war heute nicht sein Tag: Deutsche-Bank-Chef Josef "Joe" Ackermann musste heute Milliardenverluste eingestehen und erleben, dass die Post Anteile an seiner Bank übernahm. Unserem Wirtschaftskorrespondenten in Frankfurt stand der knuffige Schweizer anschließend Rede und Antwort.

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Verbrechenswelle in Gotham City

Gotham City/USA (dpo) - Seit nunmehr vier Wochen herrscht in der sonst so friedlichen Stadt Gotham City beispiellose Kriminalität. Commissioner James Gordon vom Gotham City Police Department (GCPD) ist ratlos: "Wir sind heillos überfordert. Bis vor Kurzem saßen Verbrecher zu einem handlichen Paket verschnürt vor unserer Polizeiwache oder stürzten aus unerfindlichen Gründen von Wolkenkratzern. Deswegen haben wir auch viel zu wenig Personal." Der bereits im Dezember letzten Jahres wegen schwerer Steuerhinterziehung inhaftierte Milliardär Bruce Wayne sitzt wohl noch eine Weile alleine in seiner Zelle.
ssi

Auf die Folter gespannt

Washington D.C. (dpo) - Barack Obama hat juristische Schritte wegen möglicher Menschenrechtsverletzungen der US-Regierung unter George W. Bush nicht ausgeschlossen. Ein Sprecher Obamas erklärte: "Anklage und Verurteilung müssten allerdings schnell über die Bühne gehen, denn wenn wir erst einmal die überragend effektiven Verhör- und Foltermethoden (Stichwort: Waterboarding) der letzten Regierung verboten haben, wird es äußerst schwierig, Bush ein Geständnis abzuringen."
ssi; Foto: Bush (unten) bei einer ersten Probesitzung

Das Wort zum Sonntag (11)

Kommentar:
Die Commerzbank ist verstaatlicht, hohe Politiker verunfallen (zufällig?), Milliardäre liegen auf den Gleisen, Ex-RAF-Terroristen kommen frei und Obama isst Wurst mit dem gemeinen Volk: Wer hier ein System vermutet, liegt mal falsch, mal richtig, denn die Garde stirbt zwar, aber sie ergibt sich nur, wenn es brenzlig wird. "Lirum Larum Löffelstiel - Dschingderassa Bumm Bumm Bumm" mag sich da manch einer denken. Laut aussprechen würde es wieder niemand.
ssi

Eine Hand wäscht die andere

Sofia/Bulgarien (dpo) - Das bulgarische Parlament hat am Freitag beschlossen, eine unabhängige Kommission zu bestechen, damit diese gegen die im Lande herrschende Korruption vorgehe. Einem Pressesprecher zufolge sei genügend Schmiergeld zur Hand genommen worden, um Vetternwirtschaft und unlautere Vorteilsnahme in den nächsten Jahren nachhaltig einzudämmen. Allerdings erklärten bereits am Samstag mehrere Mitglieder der Kommission, dass das Geld nie bei ihnen ankam. Die Staatsanwaltschaft sieht keinen Grund zu ermitteln.
ssi

Deppendorf nur ein Hochstapler?

Berlin (dpo) - Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, ist spurlos verschwunden. Der bekannte Jounalist und Moderator hinterließ jedoch einen Abschiedsbrief, der dem Postillon in Auszügen vorliegt.
Dem Schreiben zufolge hatte Deppendorf die Posse endgültig satt: "Mein Name ist Diego Carboni. Ich hätte nie gedacht, dass die Menschen all die Jahre auf die Kunstfigur "Ulrich Deppendorf" hereinfallen würden." Weiterhin fand die Polizei eine Maske und falsche Zähne. Wie Carboni in Wirklichkeit aussehen könnte und was er eigentlich vorhatte, weiß niemand.
ssi

Gesundheitshinweis

Berlin (dpo) - Das Bundesgesundheitsministerium warnt: Rektal eingenommenes Brechmittel kann abführend wirken.
ssi

Somalierin natürlichen Todes gestorben

Amina
Gaarowe/Somalia (dpo) - Zunächst waren die Ärzte ratlos, als die 72-jährige Bantu-Bäuerin Amina Farah unerwartet verstarb.
Ersten Untersuchungen zufolge waren keine äußerlichen oder innerlichen Verletzungen festzustellen. Farah wurde nicht vergewaltigt oder verschleppt, kein Opfer von Clankriegen oder militanten Islamisten. Auch auf die gängigsten Seuchen und auf Unterernährung wurde sie getestet – ergebnislos.
Die erschreckende Diagnose lautete letztendlich, dass Amina Farah eines natürlichen Todes gestorben war. Für ihre Angehörigen ein Schock: "Man bereitet sich ja auf alles vor", sagte Ahmad (42), der einzige noch lebende Sohn der Verstorbenen. "Aber dass so etwas in unserer Familie vorkommt, hätten wir nie gedacht."
ssi

World of Warcraft von Blizzard verwüstet

Azeroth (dpo) - Heute Nachmittag wurde Azeroth, die World of Warcraft, von einem heftigen tornadoartigen Blizzard der Windgeschwindigkeit 12 heimgesucht. Die Sachschäden - vor allem gedropte und dann vom Winde verwehte Items und vereiste Heiltränke - sind ersten Berichten aus Azeroth zufolge immens.
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Y zum Unbuchstaben des Jahres gewählt

Wiesbaden (dpo) - Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gab heute das Ergebnis der Wahl zum Unbuchstaben des Jahres bekannt: Der Unbuchstabe des Jahres 2008 ist - wenig überraschend - das Ypsilon. Der Begründung der Jury zufolge neigt unser 25. Buchstabe zum Wortbruch und erschwert somit die Lesbarkeit (Sy lt; S yrien; Y vonne; Schäfer-Gy mbel). Kritiker monieren, dass das Ypsilon Opfer einer alphabetinternen Intrige wurde.
ssi

Von wegen Traubenzucker


Abi ohne Dextro? Fast unmöglich.
Krefeld (dpo) - Wissenschaftler der Universität Niederrhein haben die beliebte Konzentrationsbrause Dextro Energy, bis 2002 bekannt als Dextro Energen, chemisch analysiert und festgestellt, dass es sich um mit Zucker versetztes Kokain handelt. Köln-Coach Christoph Daum möchte nun eine erneute Haarprobe einreichen, denn er habe nie Dextro Energy konsumiert und daher ein absolut reines Gewissen.
ssi; Foto: dpo

Steinbrück verlegt milliardenschweres Konjunkturpaket

Berlin (dpo) - Während die große Koalition noch über die genauen Anwendungsgebiete des Konjunkturpakets von 50 Millarden Euro diskutierte, hätte es beinahe überhaupt nichts zu verteilen gegeben. Denn Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) hatte das bereits festgezurrte Paket gestern Abend versehentlich mit nach Hause genommen und dort irgendwo verlegt. Erst nach stundenlanger Suche konnte Steinbrücks Gattin den Fall aufklären. Sie hatte das ungekennzeichnete Paket einem Waisenhaus gespendet. Durch einen schnellen und grausamen Einsatz der GSG 9 konnte das eilig geschnürte Paket glücklicherweise sichergestellt werden.
ssi; Foto: pixelio

Glatteis! ICE ins Schleudern geraten

Hannover, Hamburg (dpo) - Mit dem Schrecken davongekommen: Auf der Strecke zwischen Hannover und Hamburg ist heute Morgen bei spiegelglatter Fahrbahn ein vollbesetzter ICE in einer Linkskurve ins Schleudern geraten.
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Ratgeber: Umweltschutz am Arbeitsplatz

Hamburg, Lübeck (dpo) - Pünktlich zum Arbeitsbeginn im neuen Jahr präsentiert Der Postillon, der Vorreiter in Klimaschutzfragen, nützliche Tipps und Tricks, mit denen man die Umwelt ganz einfach vom eigenen Rechner am Arbeitsplatz aus retten kann:

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Das Wort zum Sonntag (10)

Kommentar:
Vom Finanzkrisenregen 2008 in die Finanzkrisentraufe 2009. Da reibt sich der Regenschirmverkäufer ebenso versonnen das stramme Bäuchlein wie der Dachdecker oder der geisteskranke Bauchfetischist. Dies ist eben auch der ideale Moment für die FDP, den Hut wieder in den Ring zu werfen - ganz nach dem Motto: FDP, für alle, die mehr wollen oder "Gier ist geil!" Wer sich diesen Hut aufsetzen will, sollte vorsichtig sein, denn der Hut ist ein alter: er brennt und schmeckt bitter. Kaninchen enthält er nicht und falls doch, nur wenige, die ebenfalls brennen.
ssi

Fahrrad umgefallen

Oldenburg (dpo,an) - In Oldenburg ist gestern ein Fahrrad der Marke Gazelle umgefallen. Wie zuverlässige Quellen aus Polizeikreisen berichten, war das Zweirad in der Original Sonderlackierung „Ford T-Modell“, nicht ordnungsgemäß im Fahrradständer am Rande der Fußgängerzone befestigt. Stattdessen war es mit einem Ringschloß an einer Laterne gesichert. Über verletzte Fußhupen oder Sachschäden gibt es noch keine Angaben. Der Postillon berichtet weiter.
Quelle: anonym; Foto: So oder so ähnlich könnte das Fahrrad ausgesehen haben.

Bayerns Schulen durchlässiger als gedacht

München (dpo) - Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer hat heute bei einer Pressekonferenz verkündet, im nächsten Jahr doch weniger in die Schulen zu investieren. Grund dafür ist eine neue Studie, die beweist, dass das dreigliedrige Schulsystem Bayerns doch durchlässiger ist, als bisher gedacht. Der Studie zufolge ist es erstaunlich leicht, bei einem pupertätsbedingten Absinken der Leistungen, Schüler vom Gymnasium über die Realschule an die Hauptschule durchzureichen. "Nach unten läuft es in Bayern flüssig und zur Not gibt's ja noch die Sonder- äh Förderschule", gab der hühnenhafte Neuministerpräsident bekannt. "Der Weg nach oben ist natürlich ungleich schwieriger, aber diesen zu erleichtern kann und darf nicht Ziel einer CSU sein."
ssi; Foto: J. Patrick Fischer (cc1.2)

Kein guter Junge

Sido mit Schock-Maske
Berlin (dpo) - Israel und der Gazastreifen sind nicht alleine: Auch die Rapper Sido und Bushido befinden sich, wie Bild berichtet, im Krieg - vielleicht gar im totalen. Ohrenzeugen zufolge beleidigte Bushido Sidos Mutter, was unter Rappern als absolutes Tabu gilt. Beide scheinen offensichtlich nicht zu wissen, dass sie selbst die größte Beleidigung für ihre Mütter darstellen.
ssi; Foto: Cascari (cc1.2)

Glückspilz wird Prinz

Bottrop (dpo) - Glück für Brummifahrer Detlef Krumanski aus Bottrop: Vergangenes Wochenende erhielt der 37-jährige eine E-Mail vom nigerianischen Prinzen Baruti Mfana, dem exakt 1000 Euro fehlten, um das gigantisches Erbe seiner Vorfahren antreten zu können. Mfana bot Krumanski im Gegenzug die Hälfte seines Königreichs und den Titel Prinz von Nigeria an.
"Das klang äußerst fair bei einem so geringen Einsatz. Ich freue mich schon auf die kaffeebraunen Schönheiten, von denen ich bald umgeben sein werde", erklärte der LKW-Fahrer in einem Exklusivinterview mit dem Postillon. "Unendlicher Reichtum: Wenn den einer verdient hat, dann doch wohl ich."
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