Newsticker

Es Wodd zum Sunndoch (31 - Ahnerdreißg)

"Energie ist unser Geschäft": So lautete die zynische Bandenwerbung des Nürnberger Hauptsponsors Areva* beim Relegationsspiel zwischen dem 1. FCN und Energie Cottbus, das der Club mit 2:0 (Hinspiel: 3:0 für Nürnberg) für sich entscheiden konnte. Um den siebten Aufstieg gebührend zu würdigen, erscheint das Wort zum Sonntag heute auf Fränkisch:
Kommendar:
Etz, wo der Glubb widder in der erschdn Liga schblld, gedd'm Franggn die Griesn dodal am Oersch vobbei. Die massdn denggn: Schaeffler hin odder her, wengsdns gibbds in Nermberch ka Obbl-Werch. Abrobo Obbl und Franggn: Wos isn eingli mid'm Guddenberch los? Mer socht ja, der wär fast zrickdredn. Der soll libber mol schee auf seim Schduhl hoggn bleim, wall no su an gschniegldn Affn werd der Seehofer ned aus'm Hud zaubern kenna. Wenn ieberhaubsd amohl anner zrickdredn sollerd, dann der Berlusconi, der Debb. Der is zwor ah gschniegld, obber wengsdns isser ned aus Franggn.
ssi (Der Autor ist gebürtiger Westmittelfranke)

*Beobachtet von Julia S.

Deutschland Spitzenreiter bei äthiopischem Essen

(dpo) - Einer am Freitag veröffentlichten Studie der Vereinten Nationen zufolge ist Deutschland das Land mit der größten Verfügbarkeit von Speisen der äthiopischen Küche. "Die Bundesrepublik kann sich einer konkurrenzlosen Fülle äthiopischer Spezialitäten rühmen. Allein im Jahr 2008 wurden knapp sieben Tonnen Ketfo, Injera, Wot und Alidscha verzehrt", so das Ergebnis. Die USA landeten auf Platz 2 - gefolgt von Frankreich, Äthiopien und Kanada.
ssi; Foto: Sehr beliebt: Injera und Wot.

Opel zerschlagen

Weimar (dpo) - Eine Gruppe Weimarer Jugendlicher hat einen 22 Jahre alten Opel Kadett mit Baseballschlägern und Stöcken vollkommen zerschlagen. Dies taten sie ausdrücklich in der Hoffnung, damit eine medientaugliche Schlagzeile zu erzeugen. "Wir haben einfach das alte Auto meines Onkels zerkloppt - natürlich mit vorherigem Einverständnis", schilderte Bolle W. (19), der älteste aus der Gruppe sichtlich stolz. "Süddeutsche und FAZ haben sich nicht dafür interessiert. Deswegen finden wir es klasse, dass die Leute vom Postillon sofort bereit waren hierherzukommen."
Die Frage der Jugendlichen, ob sie nun vor dem zerschlagenen Opel für ein cooles Foto posieren dürften, verneinte der eigens angereiste Reporter allerdings mit der Begründung, dass dem Artikel "Opel zerschlagen" (exklusiv hier!) ein schlecht auseinandergephotoshopter Opelkreis nebst -blitz weitaus besser zu Gesicht stehen würde.
ssi; Zerschlagenes Logo: Nicht die mediengeilen Knilche aus Weimar.

Geheimzahlbesitzer vergessen

Düsseldorf (dpo) - Die Sparkassen-Geheimzahl 4736 hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den Inhaber der zu ihr gehörigen EC-Karte vergessen. "Das gibt's doch gar nicht", beteuerte die vierstellige Nummer. "Eben stand ich noch mit meinem zugegeben stark angetrunkenen Besitzer und seinen Freunden vor einem Geldautomaten und plötzlich weiß ich nicht mehr, wer von den Schnapsdrosseln jetzt eigentlich zu mir gehört."
Die 4736 ist in Sorge, denn wenn ihr dreimal nicht einfällt, zu wem sie gehört, muss sie einen neuen Besitzer beantragen.
ssi; Foto: Die Dunkelziffer ist womöglich noch höher.

Demonstrationen gegen Lärm auf Kita-Streiks

Streiken für mehr Ruhe: Kita-Angestellte
(dpo) - Bereits seit Mittwoch gehen deutschlandweit mehr als 20.000 Mitarbeiter von Kindertagesstätten gegen den Lärm der jüngsten Kita-Streiks auf die Straße. Sabine Müller, eine der empfindlichen Demonstrantinnen gegen die Streiks, erklärte gegenüber dem Postillon im Flüsterton: "Acht Stunden lang Geschrei und Getriller: Die Lärmbelästigung beim Streiken ist so furchtbar und macht außerdem krank. Wir wollen nicht mehr streiken." Die 27-jährige Pädagogin leidet seit dem Beginn der Kita-Streiks unter einem sogenannten Demonstrationstinnitus.
Streikexperten befürchten, dass die streikgeplagten Erzieherinnen und Erzieher mit ihrem stummen Protest kein Gehör finden werden und empfehlen ihnen daher, "ordentlich Krach zu schlagen".
ssi

Toter Kojote im Tal des Todes gefunden

Death Valley/USA (dpo) - Verwirrender Fund im kalifornischen Death-Valley-Nationalpark: Park-Ranger stießen in der Nähe von Lake Badwater am Straßenrand auf eine unübersichtliche Anordnung von Werkzeugen, Seilen und Raketen der Firma ACME, die eindeutig darauf hinwiesen, dass dort eine riesige Kettenreaktion stattgefunden haben muss.
Inmitten dieser Szenerie lag ein toter Kojote (lat: Apetitius giganticus), der offensichtlich an einem Knochen seiner letzten, aus einem Laufvogel (lat: Fastius tasty-us) bestehenden Mahlzeit erstickt war.
Besonders seltsam erschien den Rangern jedoch der - trotz des sicherlich qualvollen Todes - zufriedene Gesichtsausdruck des Kojoten.
ssi; Foto: Auch das BYE!-Schild wirft Fragen auf.

Postillon-Bilderrätsel (3)

Was sehen wir hier (engl.)?
In den Kommentaren darf natürlich wie immer wild darauf losgeraten werden. Des Rätsels Löser gewinnt ein Jahresabo der Apothekenrundschau (Selbstabholung).









ssi

Fiat und Magna fusionieren

Rüsselsheim (dpo) - Überraschende Wendung! Der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna und der italienische Autohersteller Fiat wollen fusionieren. Die beiden Firmen haben sich nach eigenem Bekunden beim Bieterwettbewerb um Opel kennengelernt und mit der Zeit immer mehr Zuneigung zueinander entwickelt.
"Das beste ist", so Fiat-Chef Marchionne, "dass es keinerlei Überschneidungen in unseren Geschäftsfeldern gibt und somit kein größerer Stellenabbau notwendig sein wird." Außerdem sei Magna finanziell sehr stabil. Immerhin wollten die Austro-Kanadier erst kürzlich einen großen deutschen Autohersteller vor der Insolvenz bewahren und übernehmen. Auch die Magna-AG zeigt sich zufrieden: Ein Sprecher bestätigte erwartungsvoll, dass Fiat und Magna großartige Synergieeffekte erzielen könnten.
Auf die Frage, was denn nun aus der Adam Opel GmbH und ihren Beschäftigten werden solle, antworteten die beiden ehemaligen Konkurrenten: "Adam wer?"
ssi; Logos: Fusion mit guten Vorzeichen: "fiat magna (lat.)" bedeutet "sie werde groß".

Plateauskandal: Nordkoreanische Langstreckenrakete entpuppt sich als Kurzstreckenrakete

ssi

Newsticker (13)

++++ Unbequemer Präsident: Horst Köhlers Enkelkind will nicht mehr auf Opas Schoß ++++
++++ Recycling-Tipp: Leere Luftpumpen können im Sauerstoffzelt wiederbefüllt werden ++++
++++ Fuck: 48 percent of all Germans cannot speak English - poor bastards! ++++
++++ Zunge gebrochen: Fischers Fritz frischt Fische Fische... Ach verdammt! ++++
mehr...

Kanada spart Wasser

Ottawa/Kanada (dpo) - Vorbildlich: Um die wertvolle Ressource Wasser zu schonen, hat die kanadische Regierung beschlossen, die Niagarafälle an Werktagen von 22 Uhr abends bis 7 Uhr morgens abzuschalten. Bislang wurde die 1964 in Betrieb gesetzte Touristenattraktion nur für Reinigungs- und Wartungsarbeiten der Wasserdüsen deaktiviert.
ssi; Foto: Mehrere Liter Wasser täglich gehen hier den Bach runter: Niagarafälle im Vollbetrieb.

Das Wort zum Sonntag (30)

Kommentar:
In der letzten Woche überschlugen sich die Ereignisse, die zuvor noch einen soliden Handstand vollführten. Gesine München belegte einen knappen zweiten Platz in der Präsidentenliga, Benno Ohnesorg wurde deutscher Meister und Horst Köhler ertränkte im Auftrag der Stasi Uwe Barschel in Wolfsburg. Wenn da nicht der Hund in der Pfanne verrückt wird, wo dann? Am treffendsten sind hier immer noch die Verse des bekannten Dachabdichters Sören Draxlhuber: Scheiß die Wand an/alter Knabe/ist es schon so spät?/ich muss dann mal.
ssi

Köhler schlägt Schwan

Hagen (dpo) - Die Republik im Schockzustand! Völlig überraschend hat ein Köhler einen Schwan geschlagen. Grund: Der dreiste Langhals hatte versucht, das Vesperbrötchen des beim Kohlenmeiler Hagen angestellten Mannes zu stibitzen. Der weißgefiederte Schwimmvogel floh auf einen nahegelegenen See und kam so mit dem Schrecken davon.
ssi; Foto: Die Arbeit eines Köhlers: repräsentieren, repräsentieren, repräsentieren.

Die Stasi war schuld

Berlin (dpo) - Endlich ist es heraus: Karl-Heinz Kurras, der Mann, der Benno Ohnesorg erschoss, war Stasi-Mann. Hans-Herrmann Tiedje ist der erste, der diese neue Erkenntnis historisch korrekt einordnet. In einem Kommentar auf Bild.de schreibt er:

"(...) Punktgenau zum 60. Geburtstag der vereinten Republik wird klar: Manche Lenker der öffentlichen Meinung müssen sich komplett neu orientieren. Die Deutungshoheit über die Frage, was gut oder schlecht für Deutschland sei, lag bei Typen, für die man sich nur entschuldigen kann. Auch mit Kampagnen wie „Enteignet Springer!“ lagen sie falsch. Massendemos, Unruhen und brennende Barrikaden, ja selbst der Tod von Rudi Dutschke haben ihren Ursprung direkt im Einfluss- und Auftragsbereich von Erich Mielke, dem Stasi-Minister der SED (heute Linkspartei). So viel auch zum Thema, ob die DDR ein Unrechtsstaat war."
Massendemos, APO, 68er und letztlich die RAF resultierten also doch nicht aus
dem brutalen Vorgehen der Polizei,
den Hasstiraden der Springerpresse gegen alles Linke,
der absolutistisch herrschenden Großen Koalition,
den Hetztiraden der Springerpresse gegen Demonstranten und Studenten,
den Notstandsgesetzen,
der Berichterstattung der Springerpresse nach Ohnesorgs Tod*,
der Unterstützung autoritärer Regime durch die Bundesregierung,
der Bild-Hetze vor dem Attentat auf Dutschke und
den Altnazis in allen Behörden des Landes.
Stattdessen kam alles Übel direkt von der Staatssicherheit des Unrechtsstaates DDR. Schönen Dank, Herr Tiedje. Es ist ja fast schon zu einfach!
ssi; Foto: Von der Stasi aufgehetzt: arme manipulierte Chaoten.

*Die Berliner Bildzeitung berichtete am Folgetag (von Ohnesorgs Hinrichtung) unter der Schlagzeile „Blutige Krawalle: 1 Toter“:
"Ein junger Mann ist gestern in Berlin gestorben. Er wurde Opfer von Krawallen, die politische Halbstarke inszenierten …"
Abgebildet wurde daneben ein blutender Polizist. Der Kommentar lautete:
"Gestern haben in Berlin Krawallmacher zugeschlagen, die sich für Demonstranten halten. Ihnen genügte der Krach nicht mehr. Sie müssen Blut sehen. Sie schwenken die rote Fahne und sie meinen die rote Fahne. Hier hören der Spaß und die demokratische Toleranz auf. Wir haben etwas gegen SA-Methoden. … Wer bei uns demonstrieren will, soll es friedlich tun. Und wer nicht friedlich demonstrieren kann, gehört ins Gefängnis." (Quelle: Wikipedia)

Schäuble und das Grundgesetz: Das Interview

Berlin, Bonn (dpo) - Am Samstag feiert das Grundgesetz seinen 60. Geburtstag. Grund genug für den Postillon, Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zu interviewen:
Der Postillon: Herr Schäuble, was sagen Sie zu 60 Jahren Grundgesetz?
Wolfgang Schäuble: Ich reihe mich ein in die Schar der Gratulanten. Herzlichen Glückwunsch!
Der Postillon: Aber Herr Schäuble! Man soll nicht zu früh gratulieren. Das bringt Unglück.
Wolfgang Schäuble: Was Sie nicht sagen. Dabei will ich doch nur das Beste für das Grundgesetz.
Der Postillon: Das sehen viele aber anders. Wie äußert sich das?
Wolfgang Schäuble: Nun. Zum Beispiel werde ich alles unternehmen, damit das Grundgesetz spätestens zu seinem 65. Geburtstag* in Rente gehen und seinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Es besteht natürlich auch noch die Möglichkeit einer Frühverrentung.
Der Postillon: Warum glauben Sie, das Grundgesetz sei reif für die Rente?
Wolfgang Schäuble: Es kann sich ja nicht einmal gegen den Terrorismus wehren.
Der Postillon: Den internationalen?
Wolfgang Schäuble: Nein. Meinen.
ssi; Foto: Will nur das Beste für das Grundgesetz: Gollum Schäuble.

*Anm. des Red.: Hier irrt Schäuble. Als Jahrgang '49 darf das Grundgesetz erst mit 65 Jahren und drei Monaten in Rente gehen.

Goldgräberlegende gestorben

Coloma/USA (dpo) - Goldrausch beendet: Der bekannte kalifornische Goldgräber Daniel "Nugget" McChicken (71) ist heute Morgen im County-Hospital von Coloma (Kalifornien) seinen schweren Schürfwunden erlegen.
ssi; Archivfoto (August 2008): Schürfte Gold: Daniel.

Westerwelle von Ei getroffen

Rostock (dpo) - FDP-Chef Guido Westerwelle (47) ist bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei in Rostock mit einem Ei beworfen worden! Polizei sowie FBEi fahnden nach einem mittelgroßen Huhn mit Kontakten zur linksautonomen Szene.
ssi; Foto: Erkennbar am roten Kopfschmuck: linksautonomes Huhn.

Affenbande empört: Kokosnuss geklaut

Dschungel (dpo) - Großer Tumult im Dschungel! Einer Gruppe Kinder zufolge wurde einer Affenbande eine hartschalige Tropenfrucht gestohlen. Durch den Wald rasend hätten die Primaten daraufhin gebrüllt, wo denn die Kokosnuss sei, wo denn die Kokosnuss sei, wer denn die Kokosnuss geklaut habe.
Die Polizei ermittelt bislang noch nicht und verbittet sich überdies jede weitere Nachfrage von Seiten des Postillons.
ssi; Foto: Machen gerade Pause vom einander kalt machenden Rennen durch den Wald: Affen.

Postillon-Bilderrätsel (2)

Welche finale Situation wird hier dargestellt? In den Kommentaren ist Platz für wilde Spekulationen. Der Gewinner darf sich ein Bier unten am Kiosk holen.
ssi

Nachtrag: Postillon-Leser Bo hat gelöst (siehe Kommentare).

Endlich: Blühende Landschaften im Osten

Berlin (dpo) - Erfolgsmeldung trotz Wirtschaftskrise! 20 Jahre nach dem Mauerfall leben in Ostdeutschland endlich weniger Menschen in Armut als im Westen. Das ergibt zumindest der Armutsatlas des paritätischen Wohlfahrtverbandes (siehe Karte rechts).
"Der Armutsatlas zeigt deutlich, dass wir in den letzten Jahren genug in den Osten investiert haben", erklärte ein Regierungssprecher gegenüber dem Postillon. Ab sofort müsse daher wieder mehr Geld in die völlig verarmten Küstengebiete Südwestdeutschlands fließen.
ssi; Karte: Zeigt ein deutliches Nordost-Südwest-Gefälle: Armutsatlas.

Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA

Denver (dpo) - Bei einem afghanischen Luftschlag auf die amerikanische Kleinstadt Stantsville in der Nähe von Denver (Colorado) kamen heute Morgen zahlreiche Zivilisten ums Leben. Berichten der örtlichen Behörden zufolge wurden mehr als 100 Bewohner getötet, darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Die amerikanische Öffentlichkeit ist schockiert. Bei dem Angriff scheint es sich indes um ein Missverständnis zu handeln.
mehr...

Das Wort zum Sonntag (29)

Kommentar:
Wolfsburg wird Meister und Sex sellt nicht beim Eurovision Song Contest? Vielleicht ist es an der Zeit, sich einmal verblüfft die Augen zu reiben und mit dem Trinken aufzuhören - oder aber anzufangen. Augenwischerei hilft ohnehin stets weiter, wie man am humanitären Einsatz in Sri Lanka deutlich nicht sehen kann, weil man nichts zu sehen bekommt. Eins muss in der aktuellen Debatte jedoch klar sein: Steuersenkungen können nur durch identische Steuererhöhungen finanziert werden.
ssi

"Right Said Fred" nimmt neue Platte auf

Foto: Ab sofort zu dritt: "Right Said Fred" (rechts im Bild: die neue Platte).
ssi

Postillon-Bilderrätsel (1)

Frage: Wie könnte ein Computerspiel mit diesem von sonnenbedingten Pigmentablagerungen gezeichneten Helden heißen?
Die Auflösung finden Sie in den Kommentaren.

Schwarze Balken und Verpixelungen - die Reportage

(dpo) - Sie leben unter uns, sind aber doch anders: Zeitungsberichten zufolge haben mehr und mehr Menschen schwarze Balken vor den Augen. Dabei sind die dunklen Rechtecke sehr unpraktisch, denn sie versperren ihren Trägern die Sicht, was zu schmerzhaften Unfällen im Alltag führen kann. Erschwerend hinzu kommt dabei, dass verunfallte Personen mit einem schwarzen Balken vor den Augen meist deutlich schwieriger zu identifizieren sind als ihre balkenfreien Mitmenschen.
Doch manch einen trifft es noch schlimmer: Seit den frühen Neunzigern kann man laut Online-Berichten und Fernsehdokumentationen auf der Straße auch immer häufiger Personen mit starken Verpixelungen im Gesicht begegnen. Diese bemitleidenswerten Zeitgenossen sind kaum mehr zu irgendwelchen Sinneseindrücken in der Lage und können sich noch nicht einmal richtig artikulieren. Darum werden sie häufig stigmatisiert und gemieden.
Vor allem in den Vereinigten Staaten - aber auch in Europa - ist noch eine weitere Gruppe verbreitet, die man getrost als die traurigsten Opfer dieses Trends bezeichnen kann. Bei ihnen handelt es sich um Film- und/oder Pornostars, deren primäre, sekundäre und manchmal gar tertiäre Geschlechtsmerkmale durch Verpixelungen oder schwarze Balken (Ausnahme: Afroamerikaner) gänzlich unbrauchbar wurden.
Schlimm!
ssi; Foto links oben (endresident): Sieht nicht, dass er vergiftete Kekse isst: Mann mit schwarzem Balken; Foto rechts: Springt verpixelt gegen eine Wand: italienischer Klempner; Foto links unten: Wird nie ein Kind stillen können: Frau mit verpixelten Brüsten.

Jetzt auch in Frankreich: Gallier hat Schweinegerippe

Foto: Bekam einen ganzen Haufen Schweinegerippe, nachdem er Wildschwein aß: dicker Gallier.
ssi

Das Wort zum Sonntag (28)

Kommentar:
Der Bayernpapst Benedikt XVI. ist zwar im Nahen Osten, kommt aber leider irgendwann wieder zurück. In der Zwischenzeit kann man jedoch durchaus auch einmal fünfe gerade sein lassen und darf dabei nicht krumm nehmen, dass sich die Meisterschaft ähnlich dem pisanischen Turm dem Ende neigt. Ob die Bayern in der nächsten Saison international spielen dürfen, entscheidet allerdings immer noch die Europawahl im Juni. Einen Seehofer kann man leider nicht in den Nahen Osten schicken. Der ist zu heimatverbunden.
ssi

Amtliche Mitteilung: Sauerstoffausfall

(dpo) - Aufgrund von Wartungsarbeiten an der Atmosphäre des Planeten Erde fällt am Sonntag von 15.13 Uhr MEZ bis 16.57 Uhr MEZ weltweit der Sauerstoff aus. Der Bevölkerung wird empfohlen, in den Stunden zuvor auf Vorrat zu atmen oder solange in einem Gewässer der eigenen Wahl zu tauchen.
ssi; Foto: Gehört mal wieder ordentlich durchgelüftet: die Erdatmosphäre.

VW und Porsche fusionieren

Wolfsburg, Stuttgart (dpo) - Jetzt ist es raus: Volkswagen und Porsche fusionieren. Postillon-Informationen zufolge wollen die beiden Automobilhersteller bereits im Herbst das erste gemeinsame Modell auf den Markt bringen - einen VW Polorsche.
ssi; Foto: Schneidig wie ein Sportwagen und doch so kompakt.

Ernsthafte Konkurrenz für die FDP

Berlin (dpo) - Bislang lief alles prima für Guido und Co., doch seit Montag stellt sich plötzlich die berechtigte Frage: Scheitert die FDP bei den kommenden Bundestagswahlen an der Fünfprozenthürde?
Denn gestern ging mit der neugegründeten Liberalen Papartei (LP) eine Partei ins Rennen, die den Wirtschaftsfreunden der FDP durchaus den Rang ablaufen könnte. Bei der LP handelt es sich um einen bunten Schwarm Papageien, dessen Mitglieder ausschließlich folgende Sätze beherrschen: "Leistung muss sich wieder lohnen!", "Wir müssen die Leistungsträger entlasten!" und "Polly will einen Kräcker!"
Eine vom Postillon beauftragte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control hat ergeben, dass 66 von 100 bisherigen FDP-Wählern die beiden Parteien nicht auseinander halten könnten und daher an der Urne spontan entscheiden würden. 24 Prozent tendierten deutlich zur Papartei ("Die wollen das gleiche, aber ich mag den Parteivorsitzenden mehr."), während die übrigen zehn Prozent angaben, mittlerweile zu reich zu sein, um überhaupt noch wählen zu gehen.
Die Anfrage des Postillons, mit wem die liberale Papartei nach einem Wahlerfolg am liebsten koalieren würde, beantwortete ihr Generalsekretär clever mit den Worten "Croax! Koalieren!". Man lässt sich also noch nicht in die Karten blicken.
ssi; Foto links und rechts: Eitle Papageien zeigen stolz ihr Gefieder.

Jugendlicher bricht sich Rippe beim ROFLn

Frankfurt a.M. (dpo) - Ein mittelmäßiger Witz auf einer Internetseite hat Computerspezialist und Dauerchatter Nicolas Denninger einen Krankenhausaufenthalt eingehandelt. Beim Versuch, ein *rofl* in die Tat umzusetzen, brach er sich eine durch das viele Sitzen vor dem Rechner porös gewordene Rippe. Denninger erklärte anschließend lakonisch: "Also, *imho* werde ich darüber eines Tages noch *lol*."
ssi; Foto (Mattle): Autsch: Kaputte Rippe.

Das Wort zum Sonntag (27)

Kommentar:
Zack, Knuff, Peng! Und wieder einen ersten Mai heil überstanden. So denkt man zumindest und - flupdiwupp zibbeddizapp - liegt man mit Fieber im Bett wie das Kind in der Schweinekrippe und kann den Schweinepriester zur letzten Ölung kommen lassen. Ratz fatz, Hacke-Spitze-1-2-3 waren letzte Woche Bayerns Klinsmann, Berlusconis Frau und 300 Millarden Steuereinkünfte bis 2013 nicht mehr da. Alles neu macht der Mai? Schnick Schnack, Muckefuck, Rhabarber! Alles weg schon eher!
ssi

Außenseiter wirft Handtuch

Montreal/Kanada (dpo) - Bei den internationalen Bademeisterschaften in Montreal warf Außenseiter Diego Santos im Finale entnervt das Handtuch - und konnte mit einer Weite von unglaublichen 112,73 Metern das Turnier für sich entscheiden. Der erschöpfte Sieger erklärte anschließend, dass er mehrfach kurz davor stand, das Handtuch zu werfen. Er sei sehr froh, dass er es am Ende auch getan habe.
ssi; Foto: Das Sportgerät des Weltmeisters: ein 2006er Frottee 4mm.

Bild (er)findet Drosselspuren

Emskirchen (dpo) - Bild titelt heute:
Beifahrerin halb nackt und mit Drosselspuren -
Todesunfall in Emskirchen entpuppt sich als Verbrechen
Der Postillon hat recherchiert und herausgefunden, was man sich unter der Wortneuschöpfung aus dem Hause Springer, den sogenannten "Drosselspuren" vorzustellen hat (siehe Foto).
ssi; Foto (Erifyli Tsavdari): Die Polizei fahndet nach einer männlichen Drossel, die leicht hinkt.

Beckenbauer begrüßt Mai

München (dpo) - Im Zuge der traditionellen bayerischen Zeremonie zum Tag der Arbeit hat Franz Beckenbauer heute Morgen am Marienplatz wie in jedem Jahr den Wonnemonat mit den Worten "Jo Mai!" begrüßt.
ssi; Foto: Sieht immer noch aus wie früher: Franz Beckenbauer auf einem Bild von früher.
Powered by Blogger