Newsticker

Freitag, 31. Juli 2009

Iranische Sicherheitskräfte helfen beim Trauern

Teheran/Iran (dpo) - Faire Geste! Medienberichten zufolge haben die iranischen Sicherheitskräfte endlich Solidarität mit Demonstranten gezeigt.
Regierungskritiker, die sich zu einer Trauerkundgebung versammelt haben, wurden mit Tränengas dabei unterstützt, den Opfern der Ausschreitungen der vergangenen Wochen angemessen zu gedenken. Ob auch Taschentücher verteilt wurden, ist indes nicht bekannt.
ssi; Foto (Sharam Sharif): Hilft nicht gegen Knüppel: grüne Fahne.

Kleiner Timmy zurück bei seinen Eltern

Saarbrücken (dpo) - Glück für den kleinen Timmy (9)! Bereits zum wiederholten Male gelang es der Polizei, die Eltern des Jungen ausfindig zu machen, nachdem diese ihn verloren hatten.
Timmys Eltern, die den Knaben vergangenen Samstag aus Versehen im Kinderparadies eines großen Möbelhauses zurückließen, zeigten sich sichtlich erleichtert, dass sie trotz eines spontanen Umzuges von den Behörden ausfindig gemacht werden konnten. "Wir sind sehr froh darüber, dass Timmy wieder da ist", erklärte seine sichtlich erleichterte Mutter zähneknirschend. "Der Racker hat aber auch nur Flausen im Kopf."
Timmy ging schon sieben Mal in seinem jungen Leben verloren. Zum ersten Mal wurde er vor neun Jahren aus einer Babyklappe zu seinen Eltern zurückgebracht und hatte sich jüngst sogar selbst an eine Autobahnleitplanke in der Toscana gebunden.
ssi; Foto (Miika Silfverberg): Der kleine Timmy (9) bei seiner Lieblingsbeschäftigung.

Alle Abenteuer des kleinen Timmys im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 30. Juli 2009

Gimmick: Die Postillon-Leserschere

Kennen Sie das? Sie möchten unbedingt etwas ausschneiden (z.B. Rabattmarken od. Löcher aus Käse), aber es ist keine Schere im Haus? Die exklusive Postillon-Leserschere verschafft hier unbürokratisch Abhilfe für jedermann!
Und so geht's:
1. Drucken Sie die Schere in der gewünschten Größe aus.
2. Malen Sie entlang der Ränder eine gestrichelte Linie.
3. Schneiden Sie die Schere entlang der gestrichelten Linie fein säuberlich aus.
4. Freuen Sie sich über Ihre neue Schere (1 Jahr Garantie).
Rechtlicher Hinweis: Sollte die Postillon-Leserschere aus Ihrer Zeitung bereits herausgetrennt worden sein, dann können Sie sich unter redaktion@der-postillon.com für 1,32€ E-Mail-Versandkosten ein neues Exemplar bestellen.
Gut Schneid!
ssi; Foto (Pavel Krok): Original Postillon-Leserschere.

Alle Postillon-Gimmicksauf einen Blick:
Hier!

Mittwoch, 29. Juli 2009

Scheck geplatzt - Bänker schwer verletzt

ssi; Foto (Allianz): Wird er je wieder Geld zählen können?

Alle Nachrichten in Bildern im Postillon-Archiv:
Hier!

Sommerloch gefüllt

(dpo) - Praktisch! Deutschlands führende Tageszeitungen schreiben aktuell Artikel darüber, dass die Schlagzeilen in Deutschlands führenden Tageszeitungen über die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt den Wahlkampfauftakt der SPD ausgebremst hätten.
Einzige Ausnahme: Der Postillon schreibt darüber, dass Deutschlands führende Tageszeitungen aktuell Artikel darüber schreiben, dass die Schlagzeilen in Deutschlands führenden Tageszeitungen über die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt den Wahlkampfauftakt der SPD ausgebremst hätten.
ssi; Screenshots: Bild, Spiegel, Welt.







Kleinanzeige: Dienstwagen zu verkaufen

Dienstag, 28. Juli 2009

Führerloses Fahrzeug rast in Volksfest

Hamburg (dpo) - Großes Aufsehen auf dem Hamburger Dom! Am Montag raste ein führerloses Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit durch das gut besuchte Volksfestgelände und überschlug sich unter lautem Kreischen der Fahrgäste mehrmals. Den Berichten zahlreicher Augenzeugen zufolge kam das Gefährt erst wieder vor dem Kassenhäuschen zum Stehen, von wo die verhängnisvolle Fahrt zuvor ihren Lauf genommen hatte.
Zynischer Schlusspunkt: Von den rund 20 Überlebenden der Höllenfahrt erwarben einige sofort wieder ein Ticket.
ssi; Foto (Hamburger Dom): Rast rücksichtslos auf dem Festgelände: führerloses Fahrzeug.

Montag, 27. Juli 2009

Schweinegrippe: Kommt jetzt die Maskenpflicht für Urlauber?

ssi; Foto (Infrogmation): Verringerte die Ansteckungsgefahr: Spanien-Urlauber mit Masken.

Mehr zur Schweinegrippe im Postillon-Archiv:
WHO: So überträgt sich die Schweinegrippe
Jetzt auch in Frankreich: Gallier hat Schweinegerippe
Schweinegrippe in Deutschland: Sind diese Promis die ersten?

Alle Nachrichten in Bildern im Postillon-Archiv:
Hier!

Arschbombenattentat verhindert

Arnsberg/Sauerland (dpo) - Der Bundesverfassungsschutz konnte durch den beherzten Einsatz einer Spezialeinheit des BKAs am Sonntag ein Arschbombenattentat in einem Arnsberger Freibad vereiteln. Wie das Innenministerium erst heute bekannt gab, hatten ein Jemenit (18), ein Araber (21) und ein deutscher Konvertit (19) geplant, gegen 4 Uhr nachmittags mit simultanen Sprüngen, sogenannten Arschbomben, in das große Schwimmerbecken Angst, Schrecken und stark gechlortes Wasser über zahlreiche unschuldige Badegäste zu verbreiten.
"Die jungen Männer wussten zum Glück nicht, dass sie von einem unserer Leute türkischer Herkunft infiltriert wurden", erklärte ein Sprecher des Bundesverfassungsschutzes auf Anfrage. "Die Planung war in einem fortgeschrittenen Stadium."
Es ist nicht ersichtlich, ob die anstehenden Wahlen in Afghanistan eine Rolle spielten. Aus Polizeikreisen ließ sich allerdings vernehmen, dass ein religöser Hintergrund nicht auszuschließen sei. Immerhin, so ein Insider, hätten die Attentäter keine Rücksicht darauf genommen, dass sie bei den Arschbomben auch selbst nass geworden wären. Stattdessen hätten sie sich geradezu auf ihre Aktion gefreut und geplant, kurz vor dem Eintauchen ins Wasser laut "Arschbombe!" zu schreien.
ssi; Foto: Solche Arschbomben wollten die Attentäter einsetzen.

Sonntag, 26. Juli 2009

Das Wort zum Sonntag (37)

Kommentar:
Lirum-larum-Löffelstiel, 1-2-Polizei oder Ene-mene-mu! Kinderreime müssen keinen Sinn ergeben und deshalb eignen sie sich auch nicht als Einleitung für einen Kommentar. Von wegen "eignen": Zu Guttenberg ist seit letzter Woche so unfassbar beliebt, dass ihn sich neun von zehn Deutschen zum Nachfolger von Günther Jauch als Moderator von "Wer wird Millionär" wünschen. Jauch wäre dann endlich frei für Höheres. Aber so ist das im Leben: Models fallen vom Fleisch, Fahrradfahrer vom Rad und Rennfahrer gleich ins Koma. Aufwischen will's wieder niemand.
ssi

Kleinanzeige: Dienstwagen zu verkaufen

Dienstwagen (Mercedes S 420 CDI, 320 PS), Baujahr 2007, umständehalber günstig abzugeben, Selbstabholung in Alicante/ Spanien, Preis Verhandlungssache, Chiffre: 4400.
ssi; Foto (Fadi): Top-Zustand! - alte Dame als Vorbesitzer

Nachtrag: Angebot wegen mangelnden Interesses abgelaufen.

Programmhinweis

Köln (dpo) - "Die Sendung mit der Maus" fällt heute katzenbedingt aus und wird ARD-internen Informationen zufolge ab kommenden Sonntag nur noch "Die Sendung" heißen.
ssi; Foto: Katz und Maus.

Samstag, 25. Juli 2009

Adoptionsrecht für Homosexuelle - so könnte es gehen

Berlin (dpo) - Der Vorstoß von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD), homosexuellen Paaren das volle Adoptionsrecht zu geben, ruft bei CDU und CSU heftigen Widerstand hervor.
Unions-Fraktionschef Volker Kauder räumte gegenüber dem Postillon allerdings ein, dass die Union eine Ausnahme zulassen würde: "Wenn ein Schwuler und eine Lesbe heiraten, dann dürften sie unsretwegen adoptieren. Bei uns Konservativen geht es schließlich nur um die Fassade. Was dahinter passiert, ist egal."
ssi; Foto: Ist der Union heilig: die klassische Familie, bestehend aus Vater, Mutter, Gott und adoptiertem Kind.

Freitag, 24. Juli 2009

Glos hadert

Schweinfurt (dpo) - Der Bundestagsabgeordnete Michael Glos ist verärgert. "Ich bereue heute", erklärte der CSU-Spitzenpolitiker gegenüber dem Postillon, "dass ich am 9. Februar 2009 als Wirtschaftsminister zurückgetreten bin."
Hätte er diesen Schritt damals nicht vollzogen und stattdessen noch acht Monate gewartet, so der Unterfranke weiter, dann wäre er heute der beliebteste Spitzenpolitiker Deutschlands und nicht etwa sein Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg.
ssi; Foto: Kurz nach seinem Rücktritt ging es aufwärts: Ex-Minister Michael Glos.

Fingerhakelei endet glimpflich

Dingolfing (dpo) - In einem Dingolfinger Daumenkino kam es zu einer heftigen Fingerhakelei, nachdem sich ein Besucher in der ersten Reihe weigerte, seinen Fingerhut abzunehmen. Abgesehen von ein paar eingerissenen Nägeln und einem blauen Hühnerauge wurde glücklicherweise niemand ernsthaft verletzt.
ssi; Fotos: Zwei entsetzte Hühneraugenzeugen.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Bienen als Haustiere immer beliebter

München (dpo) - Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control im Auftrag des Postillon haben ergeben, dass Bienen (9,99€ pro St. im Postillon-Shop) gleich nach Hund und Katze zu Deutschlands beliebtesten Haustieren zählen.
In bienengerechter Haltung im geräumigen Bienenkäfig (39,99€ im Postillon-Shop) mit hygienischem Bienenklo (24,99€ im Postillon-Shop) sind Bienen gerade für Kinder die idealen Spielgefährten, so Bienenexperten. Solange Bienen nicht stechen, können sie - gefüttert mit speziell von Bienologen entwickeltem Bienenkraftfutter (4,99€/10g im Postillon-Shop) - bis zu neun Monate (100 Bienenjahre entsprechen einem Menschenjahr) alt werden.
Übrigens: Da Bienen eher gesellige Wesen sind, geht der Trend in Deutschland schon seit einigen Jahren zur Zweit- oder gar Drittbiene.
ssi; Foto rechts (Beatriz Moisset): Bienenmarke (4,99€ im Postillon-Shop) im Ohr - so ist auch Ihre Biene sicher vor dem Bienenfänger; Foto links: Zwei unangeleinte Bienen (Bienenleine; 14,99€ im Postillon-Shop).

Alle Tierartikel im Postillon-Archiv:
Hier!

Mittwoch, 22. Juli 2009

Deutscher Soldat froh, nicht im Krieg, sondern bei Stabilisierungseinsatz gestorben zu sein

ssi

Alle Nachrichten in Bildern im Postillon-Archiv:
Hier!

Newsticker (17)

++++ Gruselig: Bauchredner hört Stimmen ++++
++++ Galgenhumor: Henker verwendet Bungeeseil ++++
++++ Neuer Seniorentrend: Omasaufen ++++
++++ Unter aller Sau: Ferkel ++++

Dienstag, 21. Juli 2009

Prostituierte erhebt schwere Vorwürfe gegen Berlusconi

Rom (dpo) - Wieder neue Sexgerüchte um den italienischen Ministerpräsidenten! Eine landesweit bekannte Edel-Hure teilte gestern mit, Silvio Berlusconi habe nie eine Affäre mit ihr gehabt.
Diese schweren Anschuldigungen könnten dem Image des "Cavaliere" laut Expertenmeinung nachhaltig schaden.
Berlusconi selbst wehrte die Vorwürfe als "Verschwörung" gegen sich ab und bezeichnete sie als gegenstandslos. Selbstverständlich habe er auch mit dieser Edelprostituierten ein Verhältnis gehabt.
Um alle Zweifel auszuräumen und um das italienische Volk zu beruhigen, könne sich der Ministerpräsident allerdings vorstellen, nachträglich noch mit der Dame zu Werke zu gehen.
ssi; Foto (Presidenza della Repubblica): Immer unter Druck: Berlusconi.

Italien im Postillon-Archiv:
Italien ist weg
Schon wieder - ehemaliger Kronzeuge umgezogen
Hilfe für die Cosa Nostra

Der große Postillon-Mondreport

Der Mond (dpo) - Vor genau 40 Jahren wurde der Mond von Buzz Aldrin, dem zweiten Menschen auf dem Mond, kurz nach Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond, betreten. Der Postillon bietet exklusiv zur Feier des Tages sieben weitgehend unbekannte Fakten über unseren liebsten Erdtrabanten und die erste Mondlandung.

1. Dass der Mond aus Käse besteht, darf getrost ins Reich der Legenden verbannt werden. Vielmehr besteht er aus minderwertigem Analogkäse.
2. Durch die mangelnde Gravitation kann man sich auf dem Mond nur rückwärts bewegen. Dabei wirkt es aber so, als ginge man vorwärts (sog. Moonwalk-Paradoxon).
3. Neil Armstrong konnte hervorragend Trompete spielen.
4. Die erste Landung verzögerte sich um mehrere Stunden, weil die Astronauten warten mussten, bis der Mond endlich aufgegangen war.
5. Ein romantisches Candlelight-Dinner von Aldrin und Armstrong auf dem Mond scheiterte an der schlechten Atmosphäre.
6. Armstrong und Aldrin mussten wegen der Gesteinsproben, die sie entnahmen, nicht mit Strafen rechnen, da es sich nur um "Mondraub" handelte.
7. Auf dem Mond gibt es seltsamerweise keine Werwölfe.
ssi; Screenshot: Abendausgabe von The Onion vom 21. Juli 1969 (zum Vergrößern anklicken).

Montag, 20. Juli 2009

Vier Synchronschwimmerinnen ertrunken

Mönchengladbach (dpo) - Drama im Becken! Vier Synchronschwimmerinnen ertranken am Sonntagabend während einer Trainingseinheit im städtischen Schwimmbad. Offensichtlich hatte eine der Athletinnen während der Kür einen Wadenkrampf erlitten.
ssi; Foto: Jesus de Blas, CC BY-SA 2.0

Sportliches im Postillon-Archiv:
Hier!

Sonntag, 19. Juli 2009

Das Wort zum Sonntag (36)

Kommentar:
Pardauz! Die Menschen wissen nicht, was sie wollen: Kaum gibt es Tote und Verletzte bei der Tour de France, da denken sie wehmütig zurück an Zeiten des gepflegten Dopingskandals (nicht nur für die Haare). Besonders erstaunlich dabei ist, dass der Satz von "Besonders erstaunlich..." bis "...ignoriert werden kann." lediglich dazu dient, einen Bogen zum CSU-Parteitag in Nürnberg zu schlagen und daher getrost ignoriert werden kann. In ebenjenem Nürnberg beißt die CSU angeblich wieder - farblich, in der Nase, herzhaft in die Bratwurst und sicherlich die Richtigen.
ssi

Samstag, 18. Juli 2009

Newsticker (16)

++++ Eklat: Internationaler Clownkongress gerät zur Farce ++++
++++ Schwache Quoten: RTL setzt Pille ab ++++
++++ Marktstudie: Rolls Royce immer noch der Rolls Royce unter den Autos ++++
++++ Gesundheitspolitik: Krebslobby fordert weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen ++++

Freitag, 17. Juli 2009

Päpstliches Handgelenk gebrochen

Aosta/Italien (dpo) - Bittere Pille für den Heiligen Vater! Der sonst so unfehlbare Papst Benedikt XVI. ist Medienberichten zufolge während seines Urlaubs im italienischen Aosta-Tal gestürzt und hat sich dabei das rechte Handgelenk gebrochen. Pikant an der Angelegenheit: Der Papst lebt im Zölibat!
ssi; Foto (Agência Brasil): Fällt das Zölibat oder kann er in seinem hohen Alter noch auf links umlernen?

Arme like Beckham

(dpo) - Die gigantischen Riesenarme, die David Beckham auf diesem hoffentlich photogeshopten (gephotoshopten?) Foto in einem aktuellen Artikel auf Bild.de leger vor sich verschränkt, sind der ideale Anlass, um endlich einmal auf die sehr unterhaltsame Website Photoshop Disasters hinzuweisen.
ssi; Foto (links: Screenshot Bild/Getty Images):
Seelenverwandt: Beckham und Popeye der Seemann.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Bätzing fordert Anti-Sauf-Unterricht

Berlin (dpo) - Um den immer weiter um sich greifenden Alkoholkonsum Jugendlicher einzudämmen, hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing jetzt vorgeschlagen, Schulunterricht gegen das sogenannte "Komasaufen" anzubieten. Vorbild dafür sei England, wo Kinder und Jugendliche im Fach "Lebenskompetenz" unterrichtet werden.
Zwar dürfte es vielen der zechenden Blagen schwer fallen, eine ganze Unterrichtsstunde nüchtern zu bleiben, der gerade wieder trockene Postillon unterstützt aber dennoch die Pläne Bätzings, denn: Wenn wir in Deutschland etwas von den Engländern lernen können, dann ist es der besonnene Umgang mit Alkohol.
ssi; Foto: Weiß, dass von den Engländern lernen siegen lernen heißt: Sabine Bätzing.

Mann von Laster getötet

Detmold (dpo) - Traurig! Der stark rauchende LKW-Fahrer Holger W. aus Detmold ist heute seinem Laster zum Opfer gefallen. Bekannte des 48-jährigen erklärten gegenüber dem Postillon, dass dies nur eine Frage der Zeit war. Der brummifahrende Kettenraucher hätte die Bremse ziehen sollen, solange er noch konnte.
ssi

Mittwoch, 15. Juli 2009

Brennender Weltraumfuchs attackiert Erde

ssi; Foto (Amateuraufnahme aus dem All): Sorgt für globale Panik: Brennender Weltraumfuchs.

Alle Nachrichten in Bildern im Postillon-Archiv:
Hier!

Kabeljau kennt keinen Schmerz

Bielefeld (dpo) - Possierlich: 14 nackte Albinos errichteten gestern in der Bielefelder Innenstadt einen 44 Meter hohen Turm aus Streichhölzern. Anschließend, so Schaulustige, entführten sie die Kinder der Schaulustigen und forderten mit der Stimme der verstorbenen Marlene Dietrich die Enthauptung des Gegenpapstes von Danzig.
Erst als die Mafia die Menge mit Maschinengewehrsalven in den Hinterkopf verstreute, verstreute sich die Menge. Verletzt wurde - abgesehen von einem Eichhörnchen, das sich auf dem Weg der Besserung befindet - glücklicherweise niemand.
ssi; Foto: Graf.

Dienstag, 14. Juli 2009

Gabriele Pauli ist unzufrieden

München (dpo) - Gabriele Pauli, Mitglied der am 21. Juni neu gegründeten Freien Union (FU), hat sich über die straffen Hierarchien in ihrer Partei beklagt. Alles laufe über die Bundesvorsitzende Gabriele Pauli, so die ehemalige Landrätin, die Basis werde kaum gehört.
Die 52-jährige erklärte gegenüber dem Postillon: "Sollten sich die verknöcherten Strukturen der Freien Union nicht aufbrechen lassen, dann werde ich austreten und entweder einer anderen Partei beitreten oder eine neue gründen."
ssi; Foto (Achates): Will das System verändern: FU-Rebellin Pauli.

Weitere Nachrichten aus der Politik im Postillon-Archiv:
Hier!

Montag, 13. Juli 2009

Passt wie angegossen: Frau mit unglaublich spitzen Füßen findet perfekte Schuhe

ssi; Foto: Deichmann.


Alle Nachrichten in Bildern im Postillon-Archiv:
Hier!

Kohl wird gesprengt

Oggersheim, Berlin (dpo) - Demontage eines Monuments! Bereits im Vormonat haben Statiker der TU Berlin Altbundeskanzler Kohl akute Einsturzgefahr bescheinigt. Besonders bedenklich, so die Experten, sei, dass der gewichtige Pfälzer Menschen in seiner Umgebung beschädigen oder gar ebenfalls zum Einsturz bringen könnte.
"Wir haben überlegt, ob es sich lohnen würde, Helmut Kohl noch einmal zu sanieren, aber das wäre einfach zu teuer und die Menschen verstehen so etwas nicht während der Krise", erklärte Verkehrs- und Bauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gegenüber dem Postillon. "Deshalb wird der Kanzler der Einheit mit 14 Kilo TNT gesprengt und kontrolliert zum Einsturz gebracht werden."
Die Sprengung des 79-jährigen Spitzenpolitikers wird voraussichtlich am kommenden Sonntag in Bonn unweit der alten Stätte seines Wirkens stattfinden. Tausende von Schaulustigen werden erwartet.
ssi; Foto (S.M.S.I, Inc): Seine Trümmer sollen im Souvenirshop des Kanzleramtes verkauft werden: Helmut Kohl.

Sonntag, 12. Juli 2009

Das Wort zum Sonntag (35)

Kommentar:
Der frühe Apfel fängt den Wurm! Dieses bekannte Bonmot gilt sowohl für den G-8-Gipfel, als auch für die Tour de France, die in diesem Jahr in Frankreich stattfindet. Blinder Aktionismus, sei es auf dem Rad oder im Rat, ist heute wieder mehr gefragt denn je: Geld muss fließen - egal wohin, Grenzen sollten kurz geöffnet und dann wieder geschlossen werden (Druckausgleich). Apropos kurz: Nicolas Sarkozy will den Dollar endlich ablösen, den ihm Nachbarskinder an die Haustür klebten und apropos apropos: Man sollte Themenwechsel häufiger mit französischen Wörtern herbeiführen oder aber auch einfach mitten im Satz abschweifen und sagen, dass wenigstens die Rentengarantie garantiert sicher ist.
ssi

Samstag, 11. Juli 2009

Obama: Merkel jetzt schon Sieger

Berlin, Washington (dpo) - Einem Bericht im Spiegel zufolge sieht US-Präsident Barack Obama Angela Merkel schon jetzt als Siegerin der kommenden Bundestagswahl und sorgte damit für Verstimmung im Lager von Frank-Walter Steinmeier. Neuere Informationen, laut denen Hillary Clinton (D) und John McCain (R) von einem SPD-Sieg ausgehen, konnten die Genossen jetzt aber beruhigen.
ssi; Foto: Glauben an Frank-Walter: John und Hillary.

Hitler geht immer

Berlin (dpo) - Clever! Die aktuell schwache Nachrichtenlage im Sommerloch kann der sympathischen Bild-Zeitung nichts anhaben.
Zur Vorgeschichte: Bereits im Februar 2009 erschien ein Buch von Ralf Georg Reuth mit dem Titel „Hitlers Judenhass – Klischee und Wirklichkeit“. Im Folgemonat wurde es von zahlreichen Medien rezensiert und diskutiert.
Heute, am 11. Juli 2009, schreibt endlich auch Bild im Artikel "Judenhass: Auto-Legende Henry Ford war Hitlers Vorbild" über das angeblich "jetzt (!) erschienene Buch".
Wichtiger Hinweis: Dieser Postillon-Artikel sollte eigentlich im Dezember erscheinen, wurde jedoch wegen der aktuell schwachen Nachrichtenlage vorgezogen.
ssi; Foto: Vielleicht lesen Bild-Redakteure auch einfach nur langsamer.

Weitere Postillon-Artikel zum Thema Bild:
Hier!

Freitag, 10. Juli 2009

Diebstahl: Zirkusdirektor beim Clown erwischt

ssi; Foto: Musikschule Dielsdorf.

Super-Gau: Vattenfall räumt Pannen ein

Geesthacht, Hamburg (dpo) - Der Stromkonzern Vattenfall hat heute eingeräumt, dass das Kernkraftwerk Krümmel bereits am vergangenen Freitag explodiert ist. Im Umkreis von 100 Kilometern soll es keine Überlebenden geben, zudem seien deutschlandweit Millionen Menschen an den Folgen der Verstrahlung gestorben.
Konzernchef Tuomo Hatakka erklärte dazu gestern in Berlin, man sei sich bei Vattenfall "bewusst, dass wir erneut Vertrauen verloren haben. Das müssen wir uns neu verdienen." Er, Hatakka, bürge mit seinem "guten Namen" für eine restlose Aufklärung der Vorfälle. Der Top-Manager betonte zugleich, dass der Reaktor nach Abschluss der Überprüfungen in einigen Monaten wieder ans Netz gehen solle.
ssi; Foto: Könnte Vattenfall beim nächsten Mal die Lizenz kosten: Explosion von Krümmel.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Klimaziele des G-8-Gipfels werden sicher umgesetzt

L'Aquila/Italien (dpo) - Auf dem G-8-Gipfel im italienischen L'Aquila haben sich die führenden Industrienationen zu dem Ziel bekannt, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 zu halbieren.
"Wir können jederzeit damit aufhören, die Luft zu verpesten. Es ist ja nicht so, als wären wir davon abhängig", beteuerte US-Präsident Barack Obama gegenüber dem Postillon und: "Ich bin mir sicher, die Menschheit ist klug genug, um eine Gewohnheit aufzugeben, die ihr selbst schadet - und jetzt entschuldigen Sie mich bitte. Ich gehe eine rauchen."
ssi; Foto: Hat seiner Frau versprochen, seine Emissionen einzuschränken: Barack Obama.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Japanischer Premierminister steht auf Asiatinnen

Gibt Fetisch zu: Kan
Tokio (dpo) - Pikante Neigung: Der japanische Premierminister Naoto Kan (65) bekannte sich heute zu seiner Vorliebe für Asiatinnen.
"Keine Ahnung, warum, aber so lange ich denken kann, stehe ich schon auf asiatische Frauen", erklärte er gegenüber dem Postillon. "Ich weiß nicht, was ich an ihnen finde. Sie sind einfach perfekt für mich."
Kan, der sogar mit einer Asiatin verheiratet ist, erklärte weiterhin, dass seine Vorliebe familiär bedingt zu sein scheine. Sein Vater habe ebenfalls Asiatinnen allen anderen Frauen vorgezogen.
ssi; Foto: WEF, CC BY-SA 2.0

Mehr zum Thema Sexualität:
Hier!

Große Rückrufaktion bei Volkswagen

Wolfsburg (dpo) - Sicher ist sicher: Die Firma Volkswagen kündigte heute in einer Pressekonferenz an, über 20 Millionen Automobile des Modells "VW Golf" weltweit zurückzurufen.
Ein Sprecher des Unternehmens begründete diesen drastischen Schritt damit, dass bei der Verkehrskontrolle eines Fahrzeugs der Serie Drogen im Kofferraum gefunden wurden.
ssi; Foto: Einzelfall oder serienmäßig? Betroffener Golf im niederländischen Grenzgebiet.

Weitere Verbraucherthemen im Postillon-Archiv:
Wieder Gift in Spielzeug aus China
Herdentrieb
Mahlzeit
Bayer ruft Aspirin zurück

Dienstag, 7. Juli 2009

Vorbildlich: Nordkorea rüstet ab

New York (dpo) - Bereits am Samstag hatte Nordkorea nach südkoreanischen Angaben erneut sieben ballistische Raketen in Richtung des Japanischen Meers abgefeuert. Der Weltsicherheitsrat hat dies heute ausdrücklich begrüßt.
Kein anderes Land, so die offizielle Begründung, nehme es mit der Abrüstung so ernst wie Nordkorea. Sollte das kommunistische Land die hohe Frequenz von Raketentests beibehalten, dürfte bald das gesamte Arsenal friedlich im japanischen Meer vor sich hinrosten. Die 15 Ratsmitglieder appellierten an die Regierung in Pjöngjang, weiterzumachen.
ssi; Foto (Kreml): Abrüstung liegt ihm am Herzen: Kim Jong-Il.

Kim im Postillon-Archiv:
Plateauskandal: Nordkoreanische Langstreckenrakete entpuppt sich als Kurzstreckenrakete

Montag, 6. Juli 2009

Schrecklicher Verdacht: Sind Die Ärzte schuld an Jackos Tod?

ssi; Foto: dä.

Michael Jackson im Postillon-Archiv:
Neue Michael-Jackson-Tournee?

Die Ärzte im Postillon-Archiv:
Drama über den Wolken geht glimpflich aus

Es gibt ein Leben nach dem Tod

Erlangen (dpo) - Es ist eine Nachricht, auf die Gläubige aller Weltreligionen schon lange gewartet haben. Wissenschaftler der Universität Erlangen haben jetzt herausgefunden, dass es tatsächlich ein Leben nach dem Tod gibt. Mit einer kleinen Einschränkung müsse man jedoch leben: Dies gilt selbstverständlich nicht für den eigenen Tod, sondern nur für den anderer Leute.
ssi; Foto (Liface): Genießen ihr Leben nach dem Tod eines anderen: Mitmenschen.

Sonntag, 5. Juli 2009

Das Wort zum Sonntag (34)

Kommentar:
Schon in der Bibel steht geschrieben (irgendwo in der Mitte): Wer Kuchen backen will, der muss mit Krümmel leben. Wenn der Supergau dann eintrifft, kann man dann sicherlich in den Schächten von Asse oder Gorleben Zuflucht finden. Da Michael Jackson und die angespannte Situation im Iran wohl kaum in ein und dem selben Satz genannt werden können, schließt das heutige Wort zum Sonntag mit einigen schockierenden Zahlen aus der Wirtschaft: 7, 15, 99,4 und 1.566.800.
ssi

Trend zur Weiblichkeit

München (dpo) - Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control haben ergeben, dass sich rund jeder zweite Deutsche dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlt.
Wenn dieser Trend anhält, so Professor Geiwasser, der Leiter des Instituts, dann könnte es sich bald bei der Hälfte aller Deutschen in Deutschland um Frauen handeln.
Zur Besorgnis bestehe jedoch keinerlei Anlass: Männer sind von diesem Phänomen nämlich kaum bis fast gar nicht betroffen.
ssi; Foto: Hut, Nase, Blumenstrauß: Attribute einer typischen Frau in Deutschland.

Samstag, 4. Juli 2009

Neue Michael-Jackson-Tournee?

Los Angeles (dpo) - Der Ansturm auf die 17.500 Tickets für die Trauerfeier zu Ehren des kürzlich verstorbenen Michael Jackson war mit über einer halben Million Online-Bewerbern derartig immens, dass die Veranstalter nun überlegen, die eigentlich einmalige Veranstaltung zu einer Tournee auszuweiten.
Günstigerweise - so ein Sprecher - sei der "King of Pop" derzeit ungebunden, da die ab dem 13. Juli geplante Comeback-Konzertserie This is it aufgrund seines tragischen Todes kurzfristig abgesagt werden musste.
Jacksons Leibärzte allerdings äußerten Bedenken: Sie bezweifelten, dass der Leichnam des Popstars in der nötigen gesundheitlichen Verfassung sei, um die Strapazen einer Trauertournee zu überstehen.
ssi; Foto: Der junge Jackson im Musikvideo zu seinem Hit "Thriller".

Der Postillon empfiehlt den Nachruf der amerikanischen Zeitung The Onion:
King Of Pop Dead At 12

Der Postillon ist wieder voll da!

Lübeck, Hamburg (dpo) - Zurück zum Vollbetrieb! Die Postillon-Chefredaktion hat ihre dreiwöchige Thailandexkursion (wir berichteten) malaria- und geschlechtskrankheitsfrei überstanden. Ab heute gibt es daher wieder täglich die neuesten Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Boulevard und Profi-Halma - noch ehrlicher, noch schneller, noch unabhängiger und schon seit über acht Monaten seit 1845! Viel Spaß beim Lesen.
ssi; Fotos: Konnte in Thailand neue Mitarbeiter für den Postillon gewinnen: der Chefredakteur (jeweils rechts im Bild).

PS: Besten Dank dem stellvertretenden Red!

Freitag, 3. Juli 2009

Was sich die FDP alles hätte kaufen können

Berlin (dpo) - Herber Verlust für die Liberalen! Bereits gestern wurde bekannt, dass die FDP wegen illegaler Parteispenden in der Ära das ehemaligen nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Jürgen W. Möllemann eine Strafe von insgesamt 4,337 Millionen Euro zahlen muss. Der Postillon hat exklusiv recherchiert, was sich die FDP für diesen stolzen Betrag stattdessen alles hätte leisten können:

1. ausreichend Kokain für 4.337 JuLi-Partys
oder
2. die finanziell angeschlagene NPD
oder
3. rund 43.370 Fallschirmsprünge für den Parteivorstand
oder
4. den Postillon als neues Parteiorgan (VHB).

ssi; Foto (Lautenbacher): Wird die FDP weich landen lassen: Fallschirm aus Spenden.

Die FDP im Postillon-Archiv:
Westerwelle von Ei getroffen
Ernsthafte Konkurrenz für die FDP
Schwarz-Gelbe Hormonie
Markt unschuldig

Mittwoch, 1. Juli 2009

Artisten festgenommen


Plauen (dpo) - Von wegen "Dib-di-dididididib-di-dii-diii"! Hunderten von Augenzeugenberichten zufolge wurden am Dienstag drei Angestellte des Circus Krone während der Spätvorstellung festgenommen. Die Hochseilartisten, denen wiederholte Verstöße gegen die Gesetze der Schwerkraft vorgeworfen werden, gingen der Polizei ins Netz, nachdem die entsprechenden Seile gekappt wurden.
ssi; Foto (Usien): Kommen hinter Schloss und Riegel ohne doppelten Boden: Hochseilartisten.