Newsticker

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ratgeber: So feiert man Silvester richtig

(dpo) - In wenigen Stunden ist es so weit: Deutschland feiert zum ersten Mal seit einem Jahr wieder Silvester. Damit an diesem besonderen Tag auch garantiert nichts schief geht, müssen Sie sich nur an die nützlichen Tipps aus der großen Postillon-Agenda-2010 halten. So wird Ihre Silvesterparty ein voller Erfolg:

Vorbereitung
1. Kaufen Sie sich eine Bleigießkanne. Mit Ihr können Sie die Zukunft noch schneller und präziser vorhersagen.
2. Konfetti lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Einfach Konfetti-Packung im Laden kaufen, aufreißen und später behaupten, Konfetti lasse sich ganz einfach selbst herstellen.
3. Räumen Sie störende Tigerfelle aus dem Weg, wenn Sie vorhaben, Gäste zu bedienen. Stolpergefahr!

Während der Feier
4. Auch in diesem Jahr gilt das Motto "Brot statt Böller!" - denn Schießpulver schmeckt einfach nicht zum Käsefondue.
5. Trinken Sie sich Mut an. Nur wer furchtlos böllert, böllert richtig. Außerdem reduziert Alkohol das Schmerzempfinden, wenn Ihnen ein Ladykracher in der Hand explodiert.
6. Achten Sie nicht nur auf den Feuerwerkskörper - auch der Feuerwerkscharakter ist wichtig, vor allem dann, wenn man nicht nur auf einen One-Night-Bang aus ist.
7. Mit Ohropax schützen Sie sich gegen ohrenbetäubenden Silvesterlärm und lästiges Warngeschrei, wenn Sie vergessen haben, einen brennenden Chinaböller D wegzuwerfen.
8. Hochseilakrobaten und Fischer aufgepasst! Ab Mitternacht ist das Netz überlastet.

ssi; Foto links: Illegale Feuerwerkskörper machen viel mehr her als herkömmliche; Foto rechts (Bundesarchiv): So geht's: An Silvester herrscht ein strenger Dresscode.

Aktuell:
Gigantisches Sprengstoffattentat in Deutschland geplant?

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Newsticker (40)

++++ Diskrete Hilfe für Namenlose: Unbekannter gründet Anonyme Anonyme ++++
++++ Historiker besorgt: Ausgrabungen zur Tortenschlacht bei Leipzig geraten zur Farce ++++
++++ Nutzlos bei Glatteis: Streukäse ++++
++++ Hart für Xavier & Co.: Söhne Mannheims zur Adoption freigegeben ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Redaktionsinterna: Google-Suchbegriffe von Mitte August bis Jahresende (2)

(dpo) - Seit Der Postillon als letzte große Tageszeitung am 28. Oktober 2008 den Schritt ins Internet wagte, gelangten bereits über 27.000 Leser per Suchmaschine zu ehrlichen Nachrichten. Einige der Suchanfragen zeigen jedoch, dass nicht jeder das gefunden hat, was er eigentlich suchte.
Mit Hilfe von Google Analytics präsentieren wir pünktlich zum Ende des Jahres die häufigsten, besten und interessantesten Google-Suchanfragen seit der letzten Suchbegriffsanalyse am 16. August 2009 (Anm. d. Red.: Vorsicht! Einige Suchanfragen sind nicht für Minderjährige, Christen und Senioren geeignet.):

Dienstag, 29. Dezember 2009

Gigantisches Sprengstoffattentat in Deutschland geplant

Berlin (dpo) - Hört der Terror denn nie auf? Die Polizeien der Länder haben heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz vor einem gewaltigen Sprengstoffattentat in Deutschland gewarnt. Besonders erschreckend: Offensichtlich ist die Mehrheit der Bevölkerung in die Vorbereitungen involviert.
Solche Sprengkörper erwarben die Attentäter
"Wir mussten leider feststellen, dass sich in den vergangenen Tagen Millionen bislang unverdächtiger Bürger mit Sprengstoff eingedeckt haben", erklärte ein Polizeisprecher der versammelten Presse. "Diese Menschen horten Raketen, Bomben und andere Explosivstoffe in den verschiedensten Formen und Farben: Wir befürchten ein Attentat, gegen das der 11. September wie eine Lapalie wirken wird."
Noch wisse man nicht, wann und wo die Täter zuschlagen werden. Da die Polizei jedoch davon ausgeht, dass mit Anschlägen nicht vor Jahreswechsel zu rechnen ist, sollen ab dem 1. Januar bundesweit Hausdurchsuchungen durchgeführt werden.
 ssi; Foto: StromBer, CC BY-SA 3.0

Alle Terroranschläge im Postillon-Archiv auf einen Blick:
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Montag, 28. Dezember 2009

Der Postillon deckt auf: Flugzeugattentäter von Detroit unschuldig

Detroit, Amsterdam (dpo) - Spektakuläre Wendung im Fall des mutmaßlichen Flugzeugattentats von Detroit! Der Postillon rekonstruiert eine mögliche Alternative des spektakulären Vorfalls an Bord von Flug 253, die zeigt, wie durch eine unglückliche Verkettung tragischer Ereignisse praktisch jeder zum Attentäter werden kann.

1. Vom Start bis zur Landung erhält der mutmaßliche Attentäter Faruk Abdulmutallab mehrere Flugzeug-Mahlzeiten. Seine Verdauung spielt logischerweise verrückt.
2. Ca. 40 Minuten vor der Landung "beobachten einige Fluggäste, wie der Nigerianer auf der Toilette verschwindet" (Bild.de). Dort bleibt er etwa 20 Minuten, kann sein Leiden aber nur unwesentlich mindern.
3. Zurück an seinem Platz klagt er über Bauchschmerzen und zieht - sein fataler Fehler - eine Decke über seinen Körper (Neue Osnabrücker Zeitung im Artikel "Der Sprengstoff steckte in der Unterhose").
4. Unter der Decke bilden Darmwinde ein explosives Gemisch. Mehrere "Plopps" sind zu hören - "ungefähr so, als ob Knallfrösche in einem Schrank explodierten" (Zeit Online).
5. Ein Funke (Ursache noch unklar) entzündet die Gase und setzt Abdulmutallab in Flammen.
6. Abdulmutallab wird von einem geistesgegenwärtigen Niederländer gelöscht und von Passagieren und Crew als Terrorist verdächtigt.
7. Aus Scham über den peinlichen Vorfall bestätigt der 23-jährige Nigerianer, er habe einen Anschlag geplant und behauptet überdies, von al-Qaida angeworben worden zu sein.
8. Deutlichstes Indiz für die Notlüge Abdulmutallabs ist die absurde Behauptung, "ein hohes Al-Kaida-Mitglied habe ihm die Explosivstoffe in die Unterwäsche genäht" (nn-online).

Der Postillon fordert deshalb: Freiheit für Faruk Abdulmutallab! Verdauungsbeschwerden sind kein Verbrechen.

ssi; Foto rechts oben: Die Beinahe-Unglücksmaschine; Foto links (V Malik): Kein Wunder, wenn der Magen-Darm-Trakt verrückt spielt: Flugzeugessen; Foto rechts unten: Können hohe al-Qaida-Mitglieder überhaupt nähen?

Terror im Postillon-Archiv:
Geheimdienst warnt vor Sprengstoffzäpfchen
Giftanschlag auf Oktoberfest
al-Qaida und die Pleite
Wie glaubwürdig sind die Drohungen im neuen Terrorvideo von al-Qaida?
Kein Platz für Selbstmordattentäter
15/1 Terroranschlag auf New York

Sonntag, 27. Dezember 2009

Perverser Spanner von noch perverserem Spanner beobachtet

Unna (dpo) - Frank R. steckt der Schreck noch immer in den Knochen. Gestern Abend schlich er sich wie jeden Samstag von Gebüsch zu Gebüsch und beobachtete fremde Pärchen durchs Schlafzimmerfenster beim Geschlechtsverkehr, als er sich plötzlich beobachtet fühlte.

Fühlt sich benutzt: Frank R.
"Ich drehte mich langsam um und da sah ich ihn", schildert der 36-jährige Langzeitstudent sein unheimliches Erlebnis gegenüber dem Postillon. Hinter einem Baum stand ein Mann und befriedigte sich selbst, während er zu Frank R. hinüberblickte.
"Offensichtlich törnte es das kranke Schwein an, dass ich anderen Leuten gerne ins Schlafzimmer gucke und mich dabei selbst befriedige", vermutet Frank R. entrüstet. "Wie kann man sich denn an so etwas aufgeilen? Wi-der-lich!"
Als Frank R. versuchte, den Mann zur Rede zu stellen, flüchtete dieser. "Ich wollte die feige Ratte noch fotografieren, doch just in diesem Moment musste auch ich flüchten, weil meine Beobachtungsobjekte mich entdeckt hatten", so R. und weiter: "Ich weiß nicht, ob ich je wieder unverkrampft Leute beim Sex beobachten kann, solange ich befürchten muss, dass mich vielleicht gerade irgend so ein Scheusal beobachtet."
ssi; Foto: © JanMika - Fotolia.com

Intimes im Postillon-Archiv:
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Samstag, 26. Dezember 2009

Bild ist großzügig, der Postillon ist großzügiger!

Berlin (dpo) - Unglaublich großzügig: Deutschlands zweitgrößte Tageszeitung Bild scheut weder Kosten noch Mühen und verschenkt (!) seit dem 26.12.2009 zwölf Tage lang täglich einen Hit aus dem iTunes-Store von Apple. Man muss dafür nur "jeden Tag auf BILD.de vorbeischauen".
Das Faszinierendste an der Sache ist jedoch, dass man die zwölf Geschenke auch völlig ohne Bild.de haben kann, wenn man einfach direkt und ohne Umweg in den iTunes-Store geht. Und: Bei den dort angegebenen Partnern der Weihnachtsaktion taucht Bild noch nicht einmal auf.
Noch großzügiger ist da nur der Postillon, der sich ein Beispiel an dieser ausgeklügelten Gratis-Marketingaktion genommen hat und seinen Lesern zu Weihnachten folgende Highlights schenkt:

1. Ab heute jeden Tag einen Hit aus dem iTunes-Store (Hier klicken!) - WOW!!!
2. Ein Jahresabo der Apotheken Umschau zweimal monatlich zur Selbstabholung in Ihrer Apotheke.
3. Ein Jahr Privatfernsehen mit Werbung über die eigene Satellitenschüssel.
4. Ein Jahresabo Der Postillon gratis.
5. Jede Menge gelbe Säcke zur Selbstabholung bei Ihren lokalen Stadtwerken oder im Wertstoffhof.
6. Das aktuelle Telefonbuch zur Selbstabholung in einem Postamt in Ihrer Nähe.
7. Eine Massage von Ihrem Partner, wenn Sie sie/ihn lieb darum bitten (nur in intakten Beziehungen lieferbar).

Man muss dafür nur jeden Tag auf der-postillon.com vorbeischauen.
ssi; Screenshot: So verschenkt man etwas, was es ohnehin gratis gibt.

Alle Artikel zu Bild im Postillon-Archiv auf einen Blick:
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Alle 12 iTunes Geschenke schon im Voraus aufgedeckt finden Sie übrigens nach dem Klick:
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Freitag, 25. Dezember 2009

Frohe Weihnachten für den kleinen Timmy

Saarbrücken (dpo) - Glück für den kleinen Timmy (9)! Zwar hatten seine Eltern beschlossen, in diesem Jahr bei den Geschenken zu sparen, um sich im Sommer einen Mallorca-Urlaub zu zweit leisten zu können - trotzdem ist es ihnen gelungen, ihrem Sohn ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bereiten.
"Wir wussten, dass sich Timmy die neue Playstation 3 wünscht", erklärt der Vater des Jungen gegenüber dem Postillon. "Deshalb haben wir uns von Freunden, die die Konsole besitzen, die leere Verpackung geben lassen." Diese habe man dann so schlampig verpackt, dass das Logo noch zu erkennen war, und unter den Weihnachtsbaum gelegt.
"Unglaublich, wie sehr sich Timmy gefreut hat, als er zum ersten mal sah, was wir ihm seiner Meinung nach schenken würden", schwärmt Timmys Mutter. "Er hat noch nie so oft gesagt 'Mami, ich hab dich lieb', wie in den Tagen vor der Bescherung. Ich glaube, wir haben einen kleinen Jungen sehr glücklich gemacht."
Als Timmy sein Geschenk endlich öffnete und darin anstelle einer Playstation 3 ein nagelneues "Fang den Hut"-Brettspiel sowie je einen Satz Socken und Unterwäsche vorfand, verschlug es ihm nach Bekunden seiner Eltern die Sprache und er weinte vor Freude - sogar noch am Tag danach.
ssi; Foto rechts: Hat einen kleinen Jungen sehr glücklich gemacht: Alte PS3-Verpackung; Foto links (Miika Silfverberg, CC2.0): Nichts ist schöner an Weihnachten: Strahlende Kinderaugen.

Alle Abenteuer des kleinen Timmys im Postillon-Archiv:
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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Weihnachts-Newsticker (39)

++++ Ausgerechnet an Weihnachten Geburtstag: Jesus bekommt nur einmal im Jahr Geschenke ++++
++++ Enthüllung am Nordpol: Weihnachtsmann will endlich auspacken ++++
++++ Rennt nicht mehr: Rentier geht in Rente ++++
++++ Sensation: Hubble-Teleskop entdeckt Zimtstern ++++
++++ Baumschmuck mit Problemen: Rauschgoldengel hängt an der Nadel ++++
ssi, ano (#2)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Mittwoch, 23. Dezember 2009

Bankraub: Mann mit weißem Bart und rotem Mantel gesucht

Nashville/Tennessee (dpo) - Die US-amerikanischen Polizeibehörden fahnden derzeit im Verbund mit CIA und FBI nach einem Mann mit weißem Bart und rotem Mantel. Er wird laut ABC News mit einem Banküberfall in Tennessee in Verbindung gebracht, bei dem er von einer Überwachungskamera gefilmt wurde.
"Was uns derzeit irritiert sind die millionenfachen Hinweise, die wir trotz des auffälligen Aussehens des Täters aus aller Welt erhalten", wundert sich Sgt. Dean Snurps vom Metro Nashville Police Department. "Der Halunke kann doch nicht überall auf einmal sein."
Um ganz sicher zu gehen, habe man nun jedoch angeordnet, mittels internationalem Haftbefehl alle weltweit Verdächtigen vorläufig festzunehmen.
ssi; Fahndungsfoto (MNPD): Haben Sie diesen Mann schon einmal irgendwo gesehen? Sachdienliche Hinweise an 555-231-COP.

Weihnachten im Postillon-Archiv:
Marx findet Weihnachtsmann doof, Nikolaus cool
Besser bewusst schmausen
Geburtstagskind
König Dezember

Christlicher Schneemann glaubt an ein Leben nach dem Frühling

ssi; Foto (Petritap): Weiß, dass er in der Hölle keine Chance hätte: Schneemann.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
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Dienstag, 22. Dezember 2009

Postillon-Bilderrätsel (6)

Täterätäää. Weil gerade genau die richtige Zeit für Geschenke ist, hat sich die Postillon-Redaktion entschlossen, ausnahmsweise einen Leserwunsch zu erfüllen (siehe Kommentare Newsticker 38) und präsentiert somit stolz das große 4-fach-Bilderrätsel.
Vier unterschiedliche Begriffe gilt es diesmal zu erraten, wobei nur soviel verraten sei: Bei allen Begriffen handelt es sich um Ereignisse oder Phänomene der jüngsten Vergangenheit oder der nächsten Zukunft. In den Kommentaren ist nicht nur jede Menge Raum für die wildesten Spekulationen, sondern ebendort wird auch bald die Lösung zu lesen sein.
Viel Spaß beim Knobeln!


ssi; Foto 1: Wikipedia; Foto 2: Montage; Foto 3: Aka; Foto 4: nicolas genin.

Rätsel im Postillon-Archiv:
Postillon-Bilderrätsel (5)
Postillon-Bilderrätsel (4)
Postillon-Bilderrätsel (3)
Postillon-Bilderrätsel (2)
Postillon-Bilderrätsel (1)

Montag, 21. Dezember 2009

Newsticker (38)

++++ Trommel kaputt: Kleiner Timmy (9) bekommt Standpauke ++++
++++ Ärger im Zoo: Tiger frisst Löwenanteil des rohen Fleisches ++++
++++ Zu viel Schnaps: Flachmann übergibt sich in Brusttasche ++++
++++ Teufelskreis: Frau vergisst jedes Mal, neue Einkaufszettel zu besorgen ++++
ssi

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KI.KA-Praktikanten verstehen Aufregung um gegessenes Brot nicht

Erfurt (dpo) - Bei der Weihnachtsfeier von KI.KA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, kam es offenbar zu einem Zwischenfall, bei dem ein Kastenweißbrot verspeist wurde.
Gegen Ende der Feierlichkeiten hatten sich zwei Praktikanten, die erst seit Anfang Dezember beim Spartensender beschäftigt waren, auf der Suche nach Essbarem von der Festgesellschaft abgesondert.
"Was soll die Aufregung? Wir waren betrunken und hatten echt Hunger", verteidigte sich Max Wöllmer (21) am Montagmorgen. "Aber das Buffet hatte schon geschlossen." Wöllmer und sein Kollege Tim Botzek (20) hatten hinter den Kulissen fieberhaft nach einem Snack gesucht, als sie plötzlich in einer Garderobe mit der Aufschrift "Bernd" ein laut schnarchendes saftiges Kastenweißbrot vorfanden.
"Es schmeckte ganz passabel", so Botzek, "Obwohl es, während wir es schnitten und verspeisten, ständig "Na toll!" oder "Mist!" rief." Außerdem seien "die Hände schon etwas trocken" gewesen.
Zwar haben Wöllmer und Botzek angeboten, für den Laib aufzukommen oder einen neuen zu backen. Dennoch fühlen sie sich laut eigener Aussage seit dem Vorfall von ihren Kollegen gemieden.
ssi; Foto rechts: Wurde zum Mundraubopfer: Kastenweißbrot (Archivmaterial); Foto links (Metoc): Damit wurde das Brot in mundgerechte Happen zerteilt: Tatwaffe.

Weitere Promi-News im Postillon-Archiv:
Exklusiv im Postillon: Pumuckl nackt!
Wurde beim Playboy-Auftritt von Marge Simpson getrickst?
Programmhinweis "Sendung mit der Maus"

Sonntag, 20. Dezember 2009

Das Wort zum Sonntag (54)

Kommentar:
Die Kritiker von Schwarz-Gelb können vor lauter Scheuklappen kaum atmen, denn sie wollen nicht wahrhaben, dass das Wachstumsbeschleunigungsgesetz auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit leistet, während es das Bankkontenwachstum der Hoteliers und Erben beschleunigt: Nie zuvor konnten Hartz-IV-Kinder, Studenten, Niedriglöhner, Arbeits- und Obdachlose so günstig im Ritz absteigen oder steuerfrei erben. Und auch in der Afghanistanpolitik darf sich die Regierung nicht die Butter vom schmackhaft belegten Brot nehmen lassen und bei der Erklärung der eigenen Position vermehrt auf klare Worte setzen à la "Seit dem 4. September wird zurückgebombt!" oder "Wollt ihr die totalen kriegsähnlichen Zustände?"
ssi

Samstag, 19. Dezember 2009

Liliputaner-Lobby unterstützt Wachstumsbeschleunigungsgesetz

ssi; Foto: Hoffen auf gesetzlich beschleunigte Wachstumsimpulse: Minderwüchsige.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
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Links! Zwo! Drei! Vier! (15)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Muriel von überschaubare Relevanz interviewt Karl Theodor zu Guttenberg zur Kunduszszsz-Affäre und stellt fest, dass Ihro Lordschaft nicht nur am Schopf aalglatt ist: Luftschlager

2. Über den Domwurf auf Silvio Berlusconi hat nicht nur der Postillon, sondern die halbe Welt berichtet: In Italien wurde die Souvenir-Industrie angekurbelt, Spam fordert den Abriss des Doms, Lupe rät, den Mund nach dem Essen abzuwischen und Titanic dreht in der Frage, wer denn geistig verwirrt ist, den Spies einfach um.

3. Schon etwas älter (sozusagen ein Ur-Hoax, der bereits 2000 für viel Wirbel sorgte), aber trotzdem komisch: Auf der Seite Bonsai Kitten werden nach altem chinesischen Verfahren in Gläsern gezüchtete, quadratische Katzen vertrieben. Empfehlenswert auch die Reaktionen im Gästebuch (via Spon).

4. Zu Ehren des 20-jährigen Simpsons-Jubiläums in der vergangenen Woche gibt es zum Abschluss noch eine spannende Verfolgungsjagd zwischen Homer Simpson und seinem Nemesis Ned Flanders (Staffel 20, Folge 1):

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 18. Dezember 2009

Statistisches Bundesamt und Medien verschleiern Trend zum "Omasaufen"

Wiesbaden (dpo) - Am Dienstag hat das Statistische Bundesamt die neusten Zahlen zu stationären Behandlungen aufgrund von Alkoholkonsum veröffentlicht. Obwohl 2008 im Gegensatz zu 2007 nahezu alle Altersklassen besorgniserregende Zuwächse verzeichneten (im Schnitt 9,3%), bezog sich das Bundesamt in seiner Presseerklärung ausschließlich auf die Zuwächse bei den Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren, was in den Mainstream-Medien wie schon in den Vorjahren dankbar und unreflektiert aufgenommen wurde (Ausnahme: SpiegelOnline).
Einzig der Postillon hat sich die Mühe gemacht, die Zahlen auszuwerten (siehe Grafik rechts oben, durch Anklicken vergrößerbar). Das verblüffende Ergebnis: Die schlimmsten Trinker im Land sind nicht etwa unsere Jugendlichen, sondern die Ältesten. In den Altersgruppen von 65 bis 115 ist die Anzahl von alkoholbedingten stationären Behandlungen in den vergangenen Jahren überproportional in die Höhe geschnellt. Sie betreiben das, was man landläufig als "Omasaufen" bezeichnet und werden dabei von Presse und Staat sogar noch gedeckt.
"Immer häufiger schleichen sich Senioren nachts aus unserem Stift und lassen sich in einem der zahlreichen Tanzlokale volllaufen", bestätigt die Bielefelder Altenpflegerin Anke Schnurps gegenüber dem Postillon. "Dabei glühen sie nicht selten mit Eierlikör und Klosterfrau Melissengeist vor." Die Folgen sind Kontrollverlust, Trunkenheit im Rollstuhl und sexuelle Ausschweifungen. Viele Alzheimerpatienten treiben es so bunt, dass sie sich am nächsten Tag nicht einmal mehr an ihre wilden Soiréen erinnern können.
"Ich habe immer eine Wärmflasche voll Grog bei mir", gesteht Hildegard M. (87) aus Landau. "Außerdem habe ich Williamsbirnen und andere Obstler für den Winter eingeweckt." Die Rentnerin, die ihr Gebiss über Nacht in Chantré einlegt, wurde bereits achtmal ins Krankenhaus eingeliefert - einmal sogar alkoholbedingt.
Der (nur noch) halbstarke Heiner (92), Hildegards Trinkkumpan von nebenan, treibt den Exzess auf die Spitze, hat sogar noch eine Saufmaschine mit Zweitaktmotor aus dem 2. Weltkrieg. "Damit bin ich im Nullkommanichts voll wie eine Strandhaubitze", prahlt der noch immer aktive Rentner, der sein Trinkgeld früher als Kampftrinker auf Jahrmärkten verdiente. Auf Alkohol-Verbote von seinen Enkeln pfeift er.
Dr. Leonhard Degen vermutet, dass Senioren wie Hildegard und Heiner ihren Altersgenossen etwas beweisen wollen. "Es gilt als 'dufte' zu trinken. Dabei ruinieren sie sich damit ihre Gesundheit", so der Gerontologe. Weitere negative Einflüsse seien Treppenlifte, die das Bierholen aus dem Keller erleichtern und die hohe Arbeitslosigkeit unter Rentnern (über 95%!). Degen ist überzeugt: "Wenn Menschen über 65 weiterhin so exzessiv trinken, dann sterben sie irgendwann."
ssi, jsi; Grafik (Jörg S.): Nicht schwierig auszuwerten: Zahlen für alle Altersgruppen, Foto (Tomas Castelazo): Knülle: Hildegard M.; Foto rechts (Vasconcelos): Bis zur Besinnungslosigkeit: Heiner.

SpiegelOnline berichtet ausgewogener:
Alkoholmissbrauch nimmt zu - bei Jung und Alt

Alkoholprobleme im Postillon-Archiv:
Ratgeber: Wie weiß ich, ob mein Kind trinkt?
Bätzing fordert Anti-Sauf-Unterricht
Werbung lohnt sich doch
Richtig trinken in der Krise
Der Tag des deutschen Bieres
Komasaufen nicht so schlimm
Renaissance des Schnüffelns
Großer Bierskandal

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Polizei sucht dreisten Einbrecher

Magdeburg (dpo) - Ein Unbekannter ist gestern Abend in einen Weiher unweit von Haldensleben eingebrochen. Ersten Ermittlungen zufolge hat sich der Täter mit Hilfe eines Loches Zutritt verschafft.
"Anhand der Schlittschuhspuren in der Umgebung des Loches, die auf ausgefeilte Pirouetten schließen lassen, gehen wir davon aus, dass hier ein Profi am Werk war", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber dem Postillon. "Wir wissen nicht, wonach er gesucht hat, denn in dem Gewässer gibt es keine Wertgegenstände sondern hauptsächlich kaltes, trübes Wasser und ein paar Fische."
Weit könne der Täter allerdings noch nicht gekommen sein, so der Sprecher weiter, denn immerhin habe er seine Schuhe am Ufer vergessen.
ssi; Foto: Untersucht den Einbruch: Polizist in Zivil.

Winterthemen im Postillon-Archiv:
ICE, ICE, Baby!
Heiße Tipps für kalte Tage
Gelb, gut, orthographisch korrekt

Einbrüche im Postillon-Archiv:
Kühlschrank geplündert
Polizei beraubt
Jackpot geknackt
Einfach weg

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Was erwartet uns noch alles in der Kunduz-Affäre? - Ein Ausblick

Kabul, Berlin (dpo) - KSK-Einsatz, Entlassungen, Blutgeld: Beinahe täglich halten neue Sensationsnachrichten mit überraschenden Wendungen in der sogenannten Kunduz-Affäre die Öffentlichkeit in Atem. Der Postillon hat deshalb recherchiert und präsentiert schon jetzt, mit welchen Enthüllungen in den kommenden Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist:

1. Die bombardierten Tanklaster hatten gar keinen Treibstoff geladen. Stattdessen waren sie randvoll mit Kindern und Eichhörnchen.
2. Karl Theodor zu Guttenberg erklärt, bei seinen Aussagen hätte es sich mitnichten um Lügen gehandelt, sondern lediglich um einen "Wahrheitsstabilisierungseinsatz" oder maximal "lügenähnliche Zustände".
3. Ursprünglich sollte die afghanische Hauptstadt Kabul in Schutt und Asche gelegt werden, da sich unter den 3 Millionen Einwohnern auch eine Handvoll Taliban befunden hätten. Da die verweichlichten Amerikaner allerdings dagegen stimmten, wählte die Bundeswehr die Tanklaster als Sekundärziel aus.
4. Oberst Klein ist in Wirklichkeit ein Stasi-Spitzel.
5. Der ehemalige Verteidigungsminister Jung ist in Wirklichkeit eine Frau.
6. Unter den Opfern befanden sich auch der Täter im Fall Mannichl (Schlangentattoo), das Heilbronner Phantom und die kleine Maddie.
7. Der Angriff diente lediglich dazu, den Bekanntheitsgrad der deutschen Streitkräfte zu erhöhen. Bis dahin mussten viele nachfragen: "Bundes... Wer??"
8. Frühe Überlegungen, anstelle von Bomben Miniaturen des Mailänder Doms einzusetzen (siehe Foto), wurden im letzten Moment verworfen.

Für weitere Vorschläge ist wie immer Raum in den Kommentaren (heute streng auf max. 4000 limitiert).
ssi; Foto: Wirft Mailänder Dome ab: F-15E Strike Eagle.

Afghanistan im Postillon-Archiv:
Neue Taktik: Bundeswehr stabilisiert Afghanistan aus der Luft
Bundeswehr weitet Einsatz gegen Zivilbevölkerung aus
Rücksichtsloser Einsatz Guido Westerwelles gegen Afghanistan
Nach gefälschter Wahl: Karsai erklärt sich zu gefälschter Stichwahl bereit
Deutscher Soldat froh, nicht im Krieg, sondern bei Stabilisierungseinsatz gestorben zu sein
al-Qaida und die Pleite
Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA

Interview mit zu Guttenberg auf Überschaubare Relevanz:
Luftschlager

Himmelsschreiber abgestürzt

Jena (dpo) - In einem Waldstück bei Jena ist heute ein Sportflugzeug abgestürzt. Bei der Unglücksmaschine handelte es sich offensichtlich um einen Himmelsschreiber, der normalerweise zur Übermittlung von Gruß- und Werbebotschaften gemietet werden kann.
Augenzeugenberichten zufolge schrieb der Pilot kurz vor seinem Absturz noch folgende Worte in den Himmel: "O VERDAMMT! ICH HABE DIE KONTROLLE VERLOREN! DIE INSTRUMENTE REAGIEREN NICHT MEHR. ICH WERDE WOHL GLEICH ABSTÜRZEN! SAGT MEINER FRAU, DASS ICH SIE LI EAA"
ssi; Foto: Die letzten Lebenszeichen des Piloten.

Flugzeuge im Postillon-Archiv:
Müntefering fast abgestürzt: eine Rekonstruktion der Ereignisse
Drama über den Wolken geht glimpflich aus

Dienstag, 15. Dezember 2009

Schicksal: Siamesische Gummibärchen kurz nach erfolgreicher Trennung im Magen wiedervereinigt

ssi; Foto (Ms Constantine): Kurz vor ihrer Trennung: leckere siamesische Zwillingsgummibärchen.

Siamesische Zwillinge im Postillon-Archiv:
Siamesische Zwillinge wussten nichts voneinander

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
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Wahrsager 2009: Bis auf einen lagen alle falsch

Darmstadt (dpo) - Auch in diesem Jahr hat die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) die Prognosen von Astrologen, Wahrsagern und anderen vermeintlich Zukunftskundigen gesammelt und ausgewertet. Die Bilanz der Augurenzunft war demnach auch 2009 verheerend, denn nur die wenigsten Vorhersagen trafen ein.
Als einzige positive Ausnahme wurde Swami Mortolloni genannt. Der 74-jährige Zen-Voodoo-Priester hatte wie schon in den vergangenen 20 Jahren am 1.1.2008 unter Drogeneinfluss aus Marienkäferinnereien und dem Flug der Boeing gelesen und vorhergesagt, dass 2009 die meisten Prognosen seiner Kollegen nicht eintreffen werden.
ssi; Foto (Amcaja): Hat den Bogen raus: Swami Mortelloni.

Mystery im Postillon-Archiv:
Maja-Kalender sagt Ende der Kindheit für 2012 voraus
Yeti sichtet UFO
Es gibt ein Leben nach dem Tod
Polonaise verschwunden
Ku-Klux-Klan ausgelöscht
Gespenstisch
Phantomschmerzen

Montag, 14. Dezember 2009

Newsticker (37)

++++ Brotzeit vergessen: Hungriger Maurer verputzte Hauswand ++++
++++ Sensationelle Entwicklung: Indische Brauereien schaffen das Kastensystem ab ++++
++++ Amateurhaft: Einbrecher vergessen Räuberleiter am Tatort ++++
++++ Gegen Sabber: Schwabe erfindet Maultaschentuch ++++
ssi, ano (#2)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Berlusconi mit Miniatur-Dom beworfen

Mailand (dpo) - Italien im Schockzustand! Ministerpräsident Silvio Berlusconi wurde am Sonntagabend von einem geistig verwirrten Mann mit einem Souvenir attackiert und dabei verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge warf der Täter eine Miniatur des Mailänder Doms auf Berlusconi und traf ihn im Gesicht.
Beppo Francesconi, ein Sprecher der örtlichen Polizeidienststelle, erklärte gegenüber dem Postillon, dass das Attentat glimpflich verlaufen sei: "Wir können von Glück reden, dass der Angreifer nicht den echten Mailänder Dom geworfen hat, sondern nur eine Miniatur." In diesem Falle hätte der Angreifer auch Umstehende gefährdet.
Mittlerweile gibt es Entwarnung aus dem San-Raffaele-Krankenhaus: "Wir haben die Dom-Nachbildung untersucht und wie es aussieht hat sie - abgesehen von einem leichten Schock - keinen Schaden davongetragen", so der behandelnde Arzt. "Sie muss aber noch mindestens 24 Stunden unter Beobachtung bleiben." Als nächstes wolle man sich um den Ministerpräsidenten kümmern.
ssi; Foto rechts (Chrkl): Wäre beinahe die größte Tatwaffe aller Zeiten geworden: Mailänder Dom; Foto links: Ist es nicht gewohnt, den Kopf hinzuhalten: Silvio Berlusconi.

Weitere Attentate auf Politiker im Postillon-Archiv:
Westerwelle von Ei getroffen
Keine weiteren Drohbriefe an Sarkozy

Berlusconi im Postillon-Archiv:
Schwere Vorwürfe gegen Berlusconi
Wird Tiger Woods der nächste Ministerpräsident Italiens?

Sonntag, 13. Dezember 2009

Das Wort zum Sonntag (53)

Kommentar:
Wie es sich für einen Friedensnobelpreisträger gehört, setzt Barack Obama auf Demilitarisierung: Erst kürzlich beschloss er, 30.000 Soldaten aus den USA abzuziehen. Da kann sich Ölbaron (Haare) Guttenberg, der die afghanische Bevölkerung mit seinen Blitzbesuchen (wie einst Polen/Frankreich) in Angst und Schrecken versetzt, ruhig eine Scheibe von abschneiden, sie langsam rösten und laut schmatzend verputzen. Das alles erinnert den aufmerksamen Beobachter kein bisschen an die Worte des großen Dichters Kalle Bronsky aus Bottrop: "Ich/dicht'/nicht!"
Recht hat er.
ssi

Samstag, 12. Dezember 2009

Links! Zwo! Drei! Vier! (14)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Stefan Niggemeier berichtet im BILDblog über eine kleine Meinungsverschiedenheit zwischen den Chefredakteuren von Deutschlands größter (Der Postillon) und zweitgrößter (Bild) Tageszeitung: Will the real Kai Diekmann please stand up?

2. Markus Riexinger schilderte in der Dezember-Titanic von vor zwei Jahren eine ganz besondere Bundesligapartie: Ein spannendes Fußballspiel

3. Wer wissen möchte, was man im Hause Springer unter Humor versteht, der sollte sich die neue Web-Comedy "Rauf und Runter" auf Bild.de ansehen. Man weiß nicht, was unterirdischer ist, die Schauspieler oder die Gags. Selbst Bild-Leser scheinen das nicht zu fressen - man beachte auch die ab Folge 5 abgestellten Kommentare: Folge 1, Folge 2, Folge 3, Folge 4, Folge 5 (Konsum auf eigene Gefahr)

4. Zuletzt noch eine Nummer von René Marik - passend zum Freitagsartikel des Postillons der Untergang der Titanic aus der Perspektive eines Eisbären (via Johnbook):

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Verstehen Sie Spaß, Herr Babbel?

Stuttgart (dpo) - Der Postillon hat aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass Frank Elstner, dem ab nächstem Jahr Guido Cantz als Moderator der erfolgreichen Sendung "Verstehen Sie Spaß?" nachfolgen wird, ein abschließendes Spezial dreht. Da man alle bisher bekannten Ausmaße des Reinlegens sprengen möchte, wurden die Dreharbeiten bislang streng geheim gehalten. Auch der Sendetermin wird erst nach deren Abschluss bekannt gegeben.
"Bisher haben wir ja mehr oder weniger herumgeblödelt. Zum Schluss möchte ich mir aber nochmal so ein richtiges Denkmal setzen", so Frank Elstner laut einem Show-Insider bei einer internen Besprechung.
Elstners abschließendes Meisterstück, bei dem (der ehemalige) VfB-Trainer Markus Babbel hereingelegt werden soll, wird schon seit einiger Zeit vorbereitet. So konnte man nicht nur Sportdirektor Horst Heldt, sondern die komplette Stuttgarter Mannschaft, verschiedene Bundesligateams und jüngst sogar den rumänischen Club Unirea Urziceni als Lockvögel für sich gewinnen.
Mit einer beispiellosen schauspielerischen Glanzleistung gelang es dem Team und vor allem Horst Heldt, der nach eigener Aussage eigentlich völlig unglaubwürdig wirkt, wenn er versucht böse zu sein, Babbel seit Anbeginn der Saison zu täuschen. Indem sie ihrem Trainer einen langsamen Abwärtstrend vorgaukelte, spielte die Mannschaft weit unter ihren Möglichkeiten und landete sogar auf einem Abstiegsplatz.
Der erste Höhepunkt des kleinen Reinlegers war natürlich Babbels Entlassung, die plötzliche Neuverpflichtung von Nachfolger Gross und der Stuttgarter Sieg gegen Urziceni am vergangenen Mittwoch. Kurz habe man auch überlegt, ob man an diesem Punkt bereits abbrechen solle. Horst Heldt habe jedoch versichert: "Ich kenne Markus nun schon seit vielen Jahren und ich weiß, dass er Spaß versteht. Er soll ruhig noch eine Weile glauben, dass seine Trainer-Karriere für immer beendet ist."
Darüber, wie und wann Elstner den Scherz beenden wird, waren derzeit noch keine genauen Angaben erhältlich. Allerdings gilt es als wahrscheinlich, dass der VfB Stuttgart ohne angezogene Handbremse spielend locker Champions-League-Sieger und Deutscher Meister werde.
jsi; Foto rechts: Denkt, sein Leben macht keinen Sinn mehr und weiß nicht, dass er gerade reingelegt wird: Markus Babbel; Foto links: Die Lockvögel des VfB (außer Babbel Mitte links).

Fußball-Nachrichten im Postillon-Archiv:
Wettskandal um Fußball-Wettskandal
Warum hatt Robert Enke Angst davor, in die Öffentlichkeit zu gehen?
Gab es eine geheime Fußball-WM der Frauen?
Nomen est omen - Kurányi hadert
Uli Hoeneß ist taub
Michael Skibbe erpresst
Rehhagel hält Griechenland in Atem
Volkssport Handball
Ganz enges Höschen

Freitag, 11. Dezember 2009

Eisberg vor Australien soll von Schiff gerammt werden

Sidney (dpo) - Ein 19 Kilometer langer und 8 Kilometer breiter Eisberg treibt derzeit auf die Küste Australiens zu und sorgt dort für Aufregung.
Um etwaige Gefahren für die Schifffahrt auszuschließen, hat die Regierung in Canberra jetzt einen exakten Nachbau des legendären Passagierschiffs RMS Titanic von 1912 in Auftrag gegeben. Ziel der Aktion sei es, den Eisberg mit der "Titanic II" zu rammen und damit zu versenken. "In der Juni-Ausgabe 1911 der Zeitschrift The Shipbuilder wurde das Schiff aus der "Olympic"-Baureihe mit seinen 16 wasserdicht abschottbaren Abteilungen als 'praktisch unsinkbar' bezeichnet", bestätigte ein Regierungssprecher am Freitag Morgen die Pläne. "Deshalb ist dieser schwimmende Koloss die ideale Waffe gegen einen strukturschwachen Eisberg."
Postillon-Informationen zufolge haben sich bereits 2200 Schaulustige um Tickets beworben, um der Versenkung des Eisbergs aus nächster Nähe an Bord beizuwohnen. Aufgrund des großen Andrangs entschied man sich aus Platzmangel, auf Rettungsboote zu verzichten.
ssi; Foto links: Wird den Eisberg zerschmettern: Titanic II; Foto rechts (W'pedia): Kann sich schon mal warm anziehen: Eisberg.

Weitere spannende Geschichten im Postillon-Archiv:
Pech gehabt
Entlassener Zoo-Tierarzt läuft Amok
Giftanschlag auf Münchner Oktoberfest
Yeti sichtet Ufo
Nach Putsch: Auswärtiges Amt spricht Reisewarnung für Balkonien aus

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Newsticker (36)

++++ Ungeeignet: U-Boot-Schleudersitz-Test endet in Fiasko ++++
++++ Nach Einbruch: Eingetretene Tür braucht Spenderscharniere ++++
++++ Chaos im Genlabor: Wissenschaftler zettelt Retortenschlacht an ++++
++++ Studie beschämt Deutschland: Neid-Debatte wird in anderen Staaten besser geführt ++++
ssi, cli (#4)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Schwein wie ein Schwein abgeschlachtet

München (dpo) - Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt derzeit im grausamen Mord an einem unbekannten Hausschwein, dessen stark verstümmelter Leichnam bereits am Dienstag in einem Gebäude der Münchner Firma Südfleisch GmbH gefunden wurde.
"Es sieht alles danach aus, als wäre das Schwein mit einem Elektroschocker betäubt worden", erklärte ein sichtlich erschütterter Polizeisprecher gegenüber der Presse. "Dann wurde es bei lebendigem Leibe an den Füßen aufgehängt und mit einem Messer aufgeschlitzt. Anschließend trennte der Täter seinem Opfer den Kopf ab, ließ es ausbluten und entnahm ihm verschiedene Organe."
Aufgrund der präzisen und minutiösen Durchführung des brutalen Mordes geht das BKA derzeit davon aus, dass es sich bei dem Killer um einen Profi handelt.
Bei Redaktionsschluss war gerade eine Durchsuchung der Kühlräume der Südfleisch GmbH angesetzt, um einen Serienmord auszuschließen.
ssi; Foto links (Jens Jäpel): Das BKA bittet um Ihre Mithilfe: Kennen Sie dieses Schwein?; Foto rechts: Hier geschah die Sauerei: Gebäude der Südfleisch GmbH.

Weitere Artikel aus dem Panoramaressort im Postillon-Archiv:
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Mittwoch, 9. Dezember 2009

So kompensiert die FDP ihre Millionenstrafe

Berlin (dpo) - Am Dienstag hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass die FDP für die Spendenaffäre um ihren früheren Spitzenpolitiker Jürgen Möllemann rund 3,5 Millionen Euro Strafe nachzahlen muss.
Noch am selben Tag beteuerte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen und amtierende Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, man wisse bereits, wie man den finanziellen Schaden kompensieren werde, falls eine Revision des Urteils scheitern sollte: "Wir werden die Beiträge der FDP-Mitglieder drastisch senken, vor allem die unserer Leistungsträger", erklärte Brüderle gegenüber dem Postillon. "Nur durch ein einfacheres, transparenteres und niedrigeres Beitragssystem werden wir die Binnenkonjunktur unserer Mitglieder in Schwung bringen und so das zu erwartende Defizit ausgleichen können", so der 64-jährige Diplom-Volkswirt weiter.
Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, könne man ja immer noch ergänzend die bislang ermäßigten Beiträge von Studenten, Rentnern und Einkommenslosen anheben.
csp, ssi; Foto (Fab): Landet weich: die FDP.

Die FDP im Postillon-Archiv:
Rücksichtsloser Einsatz Guido Westerwelles gegen Afghanistan
Westerwelle im Interview: Wir finanzieren Steuersenkungen nicht mit neuen Schulden, sondern mit neuen Schulden
FDP hält erstes Wahlversprechen
Satirepartei darf zur Bundestagswahl antreten
Ernsthafte Konkurrenz für die FDP
Westerwelle von Ei getroffen
Bitte Lächeln
Kein Ohrenschmaus

Dienstag, 8. Dezember 2009

Wird Tiger Woods der nächste Ministerpräsident Italiens?

ssi; Foto: Hätte das Zeug zum Berlusconi (frauentechnisch): Tiger Woods.

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Italien im Postillon-Archiv:
Schwere Vorwürfe gegen Berlusconi
Italien ist weg
Schon wieder - ehemaliger Kronzeuge umgezogen
Hilfe für die Cosa Nostra

Marx findet Weihnachtsmann doof, Nikolaus cool

München (dpo) - Bereits am vergangenen Freitag äußerte der Münchner Erzbischof Reinhard Marx seinen Unmut über die Vermischung von Weihnachtsmann und Nikolaus: "Wir brauchen nicht den bärtigen, alten Mann im roten Filzkostüm, den die Industrie erfunden hat, um an unser Geld zu kommen."
Stattdessen, so verriet Marx jetzt dem Postillon, sollten die Menschen lieber an den echten Nikolaus denken, einen bartlosen, seit über 1600 Jahren toten Mann im roten Filzkostüm, der Stiefel mit Süßigkeiten befüllt und in einem Haus wohnt, das man zeichnen kann ohne den Stift abzusetzen.
Anschließend betete der katholische Würdenträger zu einem anderen bärtigen, alten Mann in wallenden Gewändern, den die Kirche dazu missbraucht, um an unser Geld zu kommen.
ssi; Foto rechts: Polaroidfoto des echten Nikolauses aus dem 4. Jahrhundert; Foto links (Dieter Schmitt): Alle Jahre wieder: Der Weihnachtsmann.

Weihnachten im Postillon-Archiv:
Besser bewusst schmausen
Geburtstagskind
König Dezember

Religiöses im Postillon-Archiv:
Vatikan verurteilt "Twilight"-Hysterie
Päpstliches Handgelenk gebrochen
Williamson geleugnet
Holocaust? Nie gehört.
Frohe Ostern!
Der Fisch bremst

Montag, 7. Dezember 2009

Ratgeber: Wie hält man die Klimaerwärmung im Alleingang auf?

Kopenhagen (dpo) - In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen beginnt heute die Weltklimakonferenz, auf der über ein künftiges internationales Abkommen zur Reduktion der Klimaerwärmung verhandelt wird. Weil man sich allerdings noch nie auf die Politik allein verlassen konnte, hat der Postillon recherchiert, was jeder Einzelne tagtäglich gegen den weltweiten Temperaturanstieg machen kann - ganz nach dem Motto: "Think Global, Act Local"

1. Kühlen Sie das Klima auf ein akzeptables Maß ab, indem Sie Ihren Kühlschrank immer offen lassen (Achtung: Kühlschranklicht tagsüber aus wegen CO2-Verbrauchs!).
2. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Durch zerbrochene Scheiben können nämlich die gefährlichen Treibhausgase entweichen.
3. Fahren Sie Ihren eigenen CO2-Ausstoß durch regelmäßige Atempausen drastisch herab oder scheiden Sie Ihr ausgeatmetes Kohlendioxid ab (z.B. in eine Tüte) und speichern Sie es unterirdisch.
4. Verkleinern Sie Ihren CO2-Fußabdruck, indem Sie auf Zehenspitzen gehen oder hochhackige Schuhe tragen.
5. Essen Sie möglichst viele Tiere. Rinder beispielsweise zählen zu den weltweit größten CO2-Produzenten.
6. Legen Sie kürzere Strecken, wie z.B. den Weg von der Haustür zum Auto zu Fuß oder mit Bus und Bahn zurück.

In den Kommentaren ist wie immer jede Menge Raum für weitere Vorschläge.
ssi; Foto (Magnus Manske): Von einem Postillon-Weltallkorrespondenten fotografiert: immer wärmer werdende Erde.

Weitere Umwelttipps im Postillon-Archiv:
Ratgeber: So reagiert man auf die Strompreiserhöhungen
Wasser sparen: so geht's richtig
Umweltschutz am Arbeitsplatz

Sonntag, 6. Dezember 2009

Letzter Ausweg Psychopharmaka: Luftballon bekommt Spritze gegen Platzangst

ssi, ark; Foto (Kuebi): Hat gleich keine Platzangst mehr: Luftballon.

Ballons im Postillon-Archiv:
Wasserbombenentschärfung legt Verkehr lahm
Oh Schreck! Seiltänzer verliert die Ballons


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Donnerstag, 3. Dezember 2009

Newsticker (35)

++++ Der Hammer: Leichtathlet gibt seinem Trainer nach heftigem Diskus
die Kugel und verletzt ihn Speer ++++
++++ Widerlich: Vegetarier besteht aus Fleisch ++++
++++ Vernachlässigt: Kettenhund völlig verrostet ++++
ssi, roh (#1)

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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Obama enttäuscht: Wahlversprechen eingehalten

Washington DC (dpo) - US-Präsident Barack Obama hat die Welt mit einer unpopulären Entscheidung überrascht: Genau wie im Wahlkampf 2008 versprochen will er das militärische Engagement in Afghanistan ausweiten.
Obamas politische Unterstützer und Gegner zeigten sich gleichermaßen irritiert von dieser Entscheidung: "Nicht mal auf gebrochene Wahlversprechen kann man sich mehr verlassen", jammerte etwa eine nicht weiter relevante US-Bloggerin. "Hätte ich gewusst, dass er das mit Afghanistan wirklich ernst meint, hätte ich Ralph Nader gewählt".
Auch konservative Stimmen kritisierten Obamas Entscheidung: "Es ist ein Zeichen von Schwäche, solchen Worten auch Taten folgen zu lassen", sagte etwa der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain, und nannte Obamas Vorgehen "enttäuschend und inkonsequent". Das Festhalten an Aussagen aus dem Wahlkampf sei nicht der "Change", den die Amerikaner letztes Jahr gewollt hätten.
mpr; Foto: Schockte die Welt mit gehaltenem Versprechen: Politiker.

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Dienstag, 1. Dezember 2009

Liebhaber aus Schlafzimmer entführt

Bonn (dpo) - Heute Morgen erstattete die Studentin Melanie Boll Anzeige gegen Unbekannt, nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Musikproduzent Jonas (ca. 30) aus ihrer Bonner Wohnung verschleppt wurde.
Gegenüber der Polizei sagte Boll, die Sport und Englisch auf Lehramt studiert, aus, sie habe Jonas (oder Janosch), an dessen Nachnamen sie sich nicht erinnern könne, am Abend zuvor in der Disko kennengelernt und mit zu sich nach Hause genommen. Als sie am nächsten Morgen nach einer gemeinsamen Liebesnacht wieder erwachte, sei ihr Liebhaber spurlos verschwunden gewesen. Dabei habe er der 24-jährigen doch versprochen sie baldmöglich anzurufen und ihr darüber hinaus sogar einen Plattenvertrag in Aussicht gestellt.
Offensichtlich handelt es sich bei den Entführern um professionelle Serientäter. Immerhin sind in jüngster Zeit mehrere Männer, auf die die Beschreibung von Jonas zutrifft, aus den Wohnungen attraktiver junger Frauen verschwunden, so ein Sprecher der Polizei. Lösegeldforderungen gab es bislang allerdings keine.
ssi; Foto (Blurpeace): Macht sich Sorgen um ihren verschwundenen Liebhaber: Melanie Boll.

Weitere mysteriöse Fälle im Postillon-Archiv:
Kühlschrank geplündert
Kettensägenmörder versetzt Holzfällerszene in Angst und Schrecken
Michael Skibbe erpresst

Das Postillon-Archiv

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