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Rotes Kreuz auf Blutader gestoßen

Goslar (dpo) - Gute Nachrichten für Patienten, die dringend Transfusionen benötigen: Vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) beauftragte Prospektoren sind am Nordrand des Harzgebirges auf eine reichhaltige Blutader gestoßen. Am Rammelsberg, dem Fundort, wurde in der Vergangenheit auch Gold geschürft, doch Geologen vermuteten aufgrund kleinerer Blutpfützen in der Umgebung schon länger, dass das erzhaltige Gestein auch Blutadern in sich tragen könnte.

"Es war wunderschön", schwärmte Bohrtechniker Dipl. Ing. Egon Schnurps kurz nach dem spektakulären Fund. "Wir wollten schon aufgeben, als plötzlich eine Blutfontäne nach oben schoss und uns alle von oben bis unten nass spritzte, während wir uns in den Armen lagen - ein regelrechtes Blutbad." Seitdem sind alle Flüsse in der Umgebung tiefrot gefärbt.

"Das Blutvorkommen dürfte ersten Vermessungen zufolge rund 800 Millionen Barrel betragen", freute sich ein DRK-Sprecher. "Unsere Blutspendedienste können wir für die nächsten Jahre fast einstellen, denn die Ader hat glücklicherweise Blutgruppe 0 mit einem negativen Rhesusfaktor." Ein HIV-Test stehe allerdings noch aus.

Spätestens in einem Monat wollen die DRK-Ingenieure damit beginnen, das erste Blut zu pumpen und ab dann jährlich ca. 10 Millionen Barrel zu fördern, während der Bundestag bereits den Bau einer staatlich geförderten Blutraffinerie und von Pipelines nach Afghanistan und in andere krisengeschüttelte Regionen debattiert.

ssi; Foto rechts: Hurra, das Blut sprudelt!; Foto links: Idyllisch: Blutrot gefärbter Fluss.
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