Sonntag, 14. Februar 2010

Das Wort zum Sonntag (61)

Kommentar:
Der Postillon stellt sich voll und ganz hinter Deutschlands Chefdiplomaten Guido Westerwelle. Er schreibt in der Welt unter anderem:
Die Mittelschicht in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren von zwei Dritteln auf noch gut die Hälfte der Gesellschaft geschrumpft. Damit bröckelt die Brücke zwischen Arm und Reich. Eine Gesellschaft ohne Mitte fliegt auseinander, und der Politik fliegt sie um die Ohren.
Richtig: Jeder Physiker weiß, dass bröckelnde Brücken zwischen Arm und Reich nur so lange von zwei Dritteln auf die Hälfte schrumpfen können, bis die Gesellschaft ähnlich einer Brückenbröckel-Schrumpfbombe auseinander fliegt, während die Fetzen der offensichtlich nicht zur Gesellschaft gehörenden Politik um die Ohren fliegen. Deshalb sind jene Menschen, die in anstrengungslosem Wohlstand und Dekadenz befächert von kastrierten Steuerzahlern in ihren Hartz-IV-Palästen leben, auch kein gutes Vorbild. Dabei muss doch gerade die Jugend lernen, dass Leistung keine Körperverletzung ist - wenn's sein muss auch mit Gewalt.
Mit Hartz-IV-Empfängern hat Leistungsträger Guido Westerwelle nur eines gemein: Beide leben auf Kosten des Steuerzahlers.
ssi

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2 Kommentare:

  1. Höre ich da etwa leise Zweifel, dass Herr Westerwelle nicht der Segen unserer verkommenen Sozial-Gesellschaft sein könnte?

    Er legt doch nur seine "sauberen" Finger in dreckige Wunden, die er selbst geschlagen hat ...

    Ich zweifele, ob sich Kommentare oder Gedanken über diesen Menschen überhaupt lohnen? Lassen wir ihn rechts oder links liegen. Ich hoffe nur, dass ihn niemand erschießt. Sonst bekommt die FDP in NRW 30 Prozent!
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  2. @ Geheimrat
    Auf unseren Guido zu ballern wär´doch glatte Munitionsverschwendung, der ist sowieso schon auf dem ministeriellen Kamikaze-Trip.

    Man darf bei allem Frust nicht vergessen, daß die Millionärsparteien immerhin vor gar nicht mal so langer Zeit von einer Mehrheit GEWÄHLT worden sind (auch wenn´s hinterher mal wieder keiner gewesen sein will). Auf dem Weg zurück in die spätdekadente Zukunft bleibt uns ja noch die Aussicht auf Panem et Circenses um das Volksempfinden einigermaßen gesund zu halten. Für die Circenses sorgen ja schon unsere privaten TV Sender mit ihren Unterschichtprogrammen wie DSDS etc., für die etwas dünneren Scheiben Panem schnallt und die Regierung den Gürtel eben noch etwas enger.
    Und wer gar keinen Gürtel hat ist eben selbst zum schmarotzen zu faul.

    Anonymus
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