Sonntag, 28. Februar 2010

Das Wort zum Sonntag (63)

Kommentar:
Das Christentum versucht offensichtlich, die Jugend wieder für sich zu gewinnen und hat sich ähnlich einem sich fortpflanzen wollenden Apfel wieder auf ihre Kernkompetenzen besonnen: Sex (mit ebenjener Jugend), Drugs (Käßmann), Rock & Roll (Papst-CD für Brit-Award nominiert) lautet die viel zu hoch gehandelte Devise. Ob dieser Plan aufgeht wie ein schlecht gebundener Schuh oder hinkt wie ein ungeschickter Vergleich, nachdem er in einen rostigen Nagel getreten ist, wissen bislang nur die Götter, die sich laut Kirche ja nur auf einen beschränken. Übrigens: Dass Altkanzler Schmidt jetzt die Rente ab 70 gefordert hat, hat genausowenig mit seinem biblischen Alter von 91 zu tun, wie die Tatsache, dass er noch nie eine Erhöhung der Tabaksteuer verlangt hat.
ssi

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3 Kommentare:

  1. Wenn ich lese, was Helmut Schmidt inzwischen so von sich gibt, frage ich mich, ob Rauchen nicht doch irgendwann dumm macht.
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  2. Eulenspiegel-LeserMar 1, 2010 10:00 AM
    Das wird wohl eher an der Rundumversorgung die er seit 1974 als Bundeskanzler und seit 1982 als Bundeskanzler a.D. genießt liegen.
    Deutschlands prominentester Raucher wird wohl schon mehrere Millionen Geld an Steuermitteln verprasst haben.
    Wer sich seit Jahrzehnten keine Sorgen um seinen Lebensunterhalt zu machen braucht kann auch von früh bis abend dummes Zeug schwatzen.
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  3. Wo hat Schmidt den vorher denken lassen, als er folgende Rede hielt:

    http://www.weltethos.org/00--home/helmut-schmidt-rede.htm

    Damals dachte ich, Mensch, der hat seinen Fehler erkannt.
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