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Freitag, 5. März 2010

Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht

Saarbrücken (dpo) - Wieder Ärger mit dem kleinen Timmy (9). Der schon mehrfach auffällig gewordene Junge (wir berichteten) behauptet seit neuestem, er würde von einem Pater belästigt.
"Das macht er nur, um sich dafür zu rächen, dass wir ihn auf ein Jesuiten-Internat gesteckt haben", erklärt seine wütende Mutter gegenüber dem Postillon. "Der Junge will sich nur aufspielen, da zur Zeit überall von Missbrauchsfällen zu hören ist, damit wir ihn wieder nach Hause holen. Dabei läuft doch unsere Ehe gerade wieder so gut".

Die Vorwürfe Timmys sind selbstverständlich haltlos, da sämtliche Vorfälle in katholischen Einrichtungen bereits Jahrzehnte zurückliegen und die Kirche ohnehin für ihre lückenlose Aufklärung bekannt ist. Zudem wurde dem beschuldigten Pater Alfons E. Altmann bei seinen zahllosen, oft nur wenige Monate dauernden Stationen in katholischen Internaten noch nie etwas angelastet.
Altmann sieht die unberechtigten Vorwürfe deshalb gelassen: "Timmy bildet sich solche Dinge ein, weil er einsam ist", so der Mann Gottes. "Er braucht jetzt viel Nähe und Zuwendung, worum ich mich selbstverständlich höchstpersönlich kümmern werde." Damit er aber lernt, in Zukunft keine schlimmen Geschichten mehr zu erfinden, muss der kleine Timmy jetzt zur Strafe einmal die Woche in der Schule nachsitzen - solange bis er in die Pubertät kommt.
jsi, ssi; Foto rechts: Schämt sich, weil er gelogen hat: Der kleine Timmy (9); Foto links: Leidet wie viele andere Jesuitenpater schon seit Jahrzehnten unter einem schwarzen Balken vor den Augen: Altmann.



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