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Sonntag, 25. April 2010

Das Wort zum Sonntag (71)

Kommentar:
Glaubt man dem Bi-Ba-Boulevard-Butzemann, so hat sich eine neue Achse des Bösen bzw. (Abkürzung für beziehungsweise) die Asche-Achse der Trickdiebe gebildet. Ihre imaginäre Linie führt direkt durch Deutschland (vgl. Grafik rechts) und wir sollten sie scheuen wie vor 20, 30 Jahren das Waisenkind den Mixa: Von Nordwesten werden wir vom isländischen "Asche-Monster" (Bild) abgelenkt, während uns aus dem Südosten die "Pleite-Griechen" (Bild) die Asche aus der Tasche ziehen (ob es dem Lesefluss schadet, soviel in Klammern (z.T. gar Klammern innerhalb von Klammertexten) zu schreiben? Man weiß es nicht. Andererseits lenkt das davon ab, dass die Überleitung in Teil 2 des Kommentars alles andere als gelungen ist. Jetzt aber lieber mal Klammer zu, sonst wird das heutige "Wort zum Sonntag" übernatürlich lang - andererseits gibt's dafür heute mal ein Bild als Entschädigung, auch nicht schlecht). Oder, um es mit den Worten unseres Gastkommentators Guido Westerwelles zu sagen, dessen rhetorisch brillanter Grundsatzrede auf dem FDP-Parteitag der Rest dieser Rubrik gebührt:
"Es geht darum, dass in diesem Land der Veränderungswillen über den Beharrungswillen obsiegt. Wir müssen wieder Zukunft wagen und das ist die entscheidende Herausforderung für unser Land. Wer in dieser Welt nicht zurückfallen will, der muss begreifen, die Zukunft, sie ist offen, sie ist unsere Zukunft und wir wollen sie damit erobern, indem wir mit Mut zur Zukunft uns auch den Veränderungen in der Welt stellen. Etwas Optimismus ist angesagt in diesem Land."
Nieder mit der Gegenwart! Es lebe die Zukunft!
ssi