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Freitag, 30. April 2010

Von FDP und Guttenberg geforderte Verwundetenabzeichen existieren bereits

Berlin (dpo) - Weil immer mehr Bundeswehrsoldaten im umgangssprachlichen Afghanistankrieg verwundet werden, hat die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Elke Hoff jetzt die Einführung eines Verwundetenabzeichen gefordert. Auch Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg befürwortet das Vorhaben.

Der Wehrbeauftragte des Postillon Reinhold Seehund hält derlei Forderungen allerdings für völlig überflüssig: "Für im Gefecht verletzte Bundeswehrsoldaten gibt es bereits heute ein international anerkanntes Verwundetenabzeichen in drei Stufen, das durch Größe und Auffälligkeit den Grad der Verletzung repräsentiert", so Seehund. "Sie tragen die Namen "Narbe", "fehlende Gliedmaßen" und "Sarg"."
ssi; Foto rechts oben (Ravedave): Ein Soldat zeigt stolz sein Verwundetenabzeichen der Stufe 1, verliehen für einen Granatsplitter im Knie; Foto links: Ein Soldat zeigt stolz sein Verwundetenabzeichen der Stufe 2, verliehen für die Entschärfung einer Tretmine; Foto rechts unten: Ein Soldat zeigt stolz sein Verwundetenabzeichen der Stufe 3, verliehen für einen sinnlosen Krieg.



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