Berlin (dpo) - Weil immer mehr Bundeswehrsoldaten im umgangssprachlichen Afghanistankrieg verwundet werden, hat die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Elke Hoff jetzt die Einführung eines Verwundetenabzeichen gefordert. Auch Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg befürwortet das Vorhaben.
Der Wehrbeauftragte des Postillons Reinhold Seehund hält derlei Forderungen allerdings für völlig überflüssig: "Für im Gefecht verletzte Bundeswehrsoldaten gibt es bereits heute ein international anerkanntes Verwundetenabzeichen in drei Stufen, das durch Größe und Auffälligkeit den Grad der Verletzung repräsentiert", so Seehund. "Sie tragen die Namen "Narbe", "fehlende Gliedmaßen" und "Sarg"."Afghanistan im Postillon-Archiv:
Bundesregierung will Deutschlands Freiheit künftig auch auf dem Mond verteidigen
Regierung plant schrittweisen Bundeswehrabzug aus Deutschland
Medizinische Studie beweist: Taliban offensichtlich Menschen
Rücksichtsloser Einsatz Guido Westerwelles gegen Afghanistan
Was erwartet uns noch alles in der Kunduz-Affäre? - Ein Ausblick
Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA