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Sonntag, 2. Mai 2010

Das Wort zum Sonntag (72)

Allergiewarnung: Der folgende Kommentar kann Spuren von unsinnigen Entenmetaphern enthalten und wurde in einer Fabrik hergestellt, in der Enten verarbeitet werden.

Kommentar:
"Enten! Überall Enten!" Diese drei einfachen Wörter, ausgesprochen von einem berühmten Philosophen, kurz nachdem er dem Wahnsinn anheim fiel, können nicht annähernd die Enten der Apokalypse beschreiben, die zur Zeit gleich dem zu Lande, zu Wasser und in der Luft beheimateten Land-, Wasser- und Luftvogel auf feuerschnaubenden Rössern über unseren Planeten reiten. Zwar ist die Ente der Luft, die Vulkanasche, allmählich vom Himmel, doch schon verschafft die Ente des Wassers, eine Ölpest guttenbergischen Ausmaßes, dem Golf von Mexiko das schlechteste Handicap aller Zeiten. Man muss dennoch auf dem Ölteppich bleiben, denn noch ist nicht ersichtlich, ob es sich bei der dritten und letzten Ente der Apokalypse - nämlich der des Landes - um die Griechenlandkrise handelt oder um die Berichterstattung darüber. Wenigstens Betroffenheitsjournachrist Peter Hahne findet in seiner Bild am Sonntagskolumne, man dürfe kein ganzes Volk haftbar machen. Den Arsch in der Hose, um zuzugeben, dass es sein eigener Arbeitgeber ist, der leider nicht nur Enten, sondern auch Hetze vom Allerfeinsten produziert, hat er leider nicht.
ssi



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