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Donnerstag, 6. Mai 2010

Zwei Wochen Kubakrise beim Postillon (7. bis 21. Mai)

Hamburg/Havanna (dpo) - Schock für die Leser! Der Chefredakteur und die gesamte Redaktion (Personalunion) des Postillons verabschieden sich mit sofortiger Wirkung in eine zweiwöchige Pause nach Kuba (so es der isländische Vulkan zulässt).
"Die nächsten 14 Tage sind abgesehen von den Wahlen in England und Nordrhein-Westfalen, dem Bundesliga-Saison- und dem DFB-Pokalfinale, der angespannten Lage in Griechenland und der EU sowie der größten Ölpest aller Zeiten medial ohnehin völlig belanglos", begründete der Chefredakteur die zweiwöchige Schließung von Deutschlands größter Tages-, Zwielichts- und Nachtzeitung. "Postillon-Leser werden außerdem langfristig von dieser Fortbildungsreise profitieren. Wir haben immerhin ein straffes Kulturprogramm."


Kulturprogramm:
- Intensivkurse zu den Themen Pressefreiheit, erfolgreiches Wirtschaften, Arbeitsmoral und Hahnenkampf
- Audienz bei Fidel Castro, bei der der Chefredakteur gedenkt, den Maximo Lider am Bart zu ziehen (bringt Glück!)
- ausführliche Studien, wieviel Rum, Zigarren und Sonne ein einzelner Mensch verkraften kann

Doch wie steht es um die daheimgebliebenen Leser? Wie überleben sie die kommenden zwei Wochen? Auch dafür ist gesorgt. Halten Sie sich einfach an folgende Punkte:

1. Abonnieren Sie, falls nicht schon längst geschehen, den Feed des Postillons. So verpassen Sie nicht, wenn es weitergeht. Auch auf Facebook und Twitter kann man dem Postillon folgen.
2. Schauen Sie doch mal bei den Kollegen rein. Auch bei Paramantus, Narragonien, Lupe, The Onion oder beim Focus handelt es sich um hochklassige Satireprojekte.
3. Sehen Sie sich doch mal im Postillon-Archiv (linke Spalte; kleiner Tipp: per Mausklick auf die Dreiecke klappen die einzelnen Artikel auf und zu) um. Über 1000 Artikel gammeln da vor sich hin und hoffen auf Zuwendung. Wer's knapper mag, der kann sich auch durch ein frisch aktualisiertes Best-Of klicken: Darüber lacht sogar der Chefred. - Die besten Postillon-Artikel auf einen Blick
4. Nutzen Sie Ihre Freizeit, um eine Zeitmaschine zu bauen, mit der Sie zwei Wochen in die Zukunft reisen können. Spätestens wenn sie fertig ist, geht's auch beim Postillon wieder weiter.
5. Reisen Sie selbst nach Kuba und stalken Sie dort den Chefredakteur. Er wird sich freuen.
6. Gründen Sie eine Selbsthilfegruppe namens Anonyme Postilloliker (Nachtrag: schon gegründet) und treffen Sie sich regelmäßig mit anderen Leidensgenossen.
7. Widmen Sie sich doch mal wieder Ihrem Partner oder Ihrer Hand (knick, knack, Sie verstehen schon *zwinker*) anstatt ständig im Internet herumzuhängen. Achtung: Das funktioniert nur, wenn Ihre Geschlechtsorgane durch die Bildschirmstrahlung noch nicht vollständig verkümmert sind.
8. Lassen Sie sich nie, niemals von irgendjemandem vorschreiben, was Sie zu tun oder zu lassen haben! Capisce?
Hasta luego!

ssi; Foto rechts (Agência Brasil): Freut sich schon auf den Chefredakteur: Fidel; Foto links (P.Gabrielsen): Darauf bringt der Postillon seine Leser durch Abwesenheit: Palme; Foto unten (D.Michel): So stellt man sich die Hölle für Masochisten vor: Tropisches Paradies.



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