Tour de France: Dopingvorwürfe gegen Andy Schleck und Alberto Contador
Donnerstag, 15. Juli 2010
Valence, Marseilles (dpo) - Die Tour de France, seit fast zwei Wochen in vollem Gange, hat ihren ersten Skandal: Dem Luxemburger Andy Schleck und dem Spanier Alberto Contador, den beiden Führenden in der Gesamtwertung, wurde von mehreren Fahrern vorgeworfen, sie hätten gedopt.
"Ich hatte mich gerade bergauf an Alberto [Contador] herangekämpft und wollte ihn überholen, da ist er mir plötzlich mit über 100 Sachen davongefahren", erklärt Samuel Sanchez gegenüber dem Postillon. "Ich konnte nur noch an seinen Abgasen riechen. Mit Training allein kann man das nicht erklären. Hier wurde der Natur eindeutig nachgeholfen."
Auch andere Teilnehmern des wichtigsten Radrennens der Welt verdächtigen Schleck und Contador des Dopings. "Am Ende einer Etappe wirken die beiden überhaupt nicht erschöpft, was auf Epo hinweisen könnte", berichtet etwa ein dänischer Fahrer, der anonym bleiben will. Andere wiederum wollen bei Sprints von Schleck oder Contador ein lautes Knattern bemerkt haben.
Marc Buffet, Chefkontrolleur der WADA, winkt jedoch ab: "Wir haben die beiden mehrfach getestet und konnten keine verbotenen Substanzen in ihrem Blut nachweisen. Die beiden sind absolut sauber, es sei denn, sie verwenden Hilfsmittel, die wir heute noch nicht nachweisen können."
Die beiden Beschuldigten wollten sich zu den Vorwürfen nicht äußern, ließen jedoch durch ihre Sponsoren Suzuki und BMW ausrichten, sie hätten ein absolut reines Gewissen.
Foto oben: Nicolas Ridoin, Ritchyblack; Foto rechts (Wladyslav Sojka): Andy Schleck erreicht bei einem Zwischensprint unglaubliche 193km/h.
Fahrräder im Postillon-Archiv:
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Marc Buffet, Chefkontrolleur der WADA, winkt jedoch ab: "Wir haben die beiden mehrfach getestet und konnten keine verbotenen Substanzen in ihrem Blut nachweisen. Die beiden sind absolut sauber, es sei denn, sie verwenden Hilfsmittel, die wir heute noch nicht nachweisen können."
Die beiden Beschuldigten wollten sich zu den Vorwürfen nicht äußern, ließen jedoch durch ihre Sponsoren Suzuki und BMW ausrichten, sie hätten ein absolut reines Gewissen.
Foto oben: Nicolas Ridoin, Ritchyblack; Foto rechts (Wladyslav Sojka): Andy Schleck erreicht bei einem Zwischensprint unglaubliche 193km/h.
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12 Kommentare:
Andy Schleck ist Belgier geworden? Skandal!
Und dazu auch noch gedopt...Doppelskandal!
Sehr geehrter Postillion,
angesichts der möglichen Brisanz dieser Aufdeckung und zur Wahrung publizistischer Standards muss ich doch um weniger suggestive Dateibezeichnungen Ihrer Bilder bitten.
Mfg,
ein Leser.
Das Dopingmittel heisst "Benzin" und wurde bereits erfolgreich in der Formel 1 getestet.
In der nächsten Saison müssen die Fahrer der Tour de France endlich, wie schon lange gefordert, ein Warnschild tragen: Eilige Medikamente
Anonymus
@Anonym #1:
Hat sich inzwischen wieder zum Luxemburger zurückgedopt. Danke.
Jetzt ist Andy Schleck auch kein Belgier mehr.
Irgendwie muss ich dieses kleine Land (Luxemburg), 24km von hier entfernt, doch verteidigen, wo es dort doch so günstig Benzin (aha!), Kaffee und Zigaretten gibt
Da sind wohl einige Fahrer neidisch?
Schon auf den Bildern ist klar erkennbar, dass weder Schleck noch Contador illegale Substanzen genommen haben!
So ein Quatsch. So hab ich selten gelacht. Da wird geflattered.
Alles Falsch! Das Mittel des Andy Schleck ist der Postillon. Er hat ihn kurz vorher noch auf dem Laptop gelesen und dann in die Pedale getreten. Was das im Körper ausgelöst hatte ist z.Z. unbekannt..... Das Mittel des Anderen ist nicht bekannt. Auf jeden Fall habt ihr die Bilder sauber manipuliert, eigentlich hättet ihr der Gerechtigkeit wegen den lesenden A.S. zeigen sollen. Aber Bescheidenheit ist euch ins Gesäß, äh meine, ins Gesicht geschrieben.
dazu noch ein bild von ed von schleck der an eine kugel eigenblut leckt.. aber das wäre vermutlich zu billig hergeholt
Mir reichts! Ich flatter erst wieder wenn die Flatterknöpfe ohne XSS- und andere Sicherheitskritische Fehler eingebunden werden.
Gruß
der bockige Timmy (9)
Die Italiener sollen ja angeblich ihre Mannschaft mit neuen schuhen ausgerüstet haben, bei denen die Hacken vorne sind. Verschafft Windschattenvorteile und man sieht immer wer hinter einem radelt.
@Johnbook:
So neu sind die Schuhe nicht - die hatten sie vor 70 Jahren schon mal in Feldgrau.
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