Sonntag, 1. August 2010

Flattr-Umsatz von Postillon Media Holding mehr als verdreifacht

Hamburg (dpo) - Die Postillon Media Holding AGmbH 1845 e.V. hat heute bekannt gegeben, dass sich die Flattr-Einnahmen des Postillons mehr als verdreifacht haben. "Dank unserer treuen Leser konnten wir unser Ergebnis von 18,33 € für den Monat Juni auf 67,31 € im Monat Juli steigern", erklärte Vorstandsvorsitzender und Chefredakteur Sichermann gegenüber der Presse. "Das sind laut unserer Finanzabteilung, in der aus Kostengründen ausschließlich Milchmädchen beschäftigt werden, ziemlich viele Prozent mehr als im Vormonat."
Sollte der Trend der monatlichen Verdreikommasechssiebenzwoeinszwozwozwofachung anhalten - so das Kalkül der Postillon Media Holding - müsste der August 2010 247,17 € einbringen, der September 907,64 €, der Oktober 3332,97 €, der November 12.239,06 € und der Dezember bereits sagenhafte 44.943,33 €.
Spätestens Mitte nächsten Jahres könnte man sich dann zur Ruhe setzen. Sollte Flattr wider erwarten unterdessen die Beta-Testphase beenden, wie bereits für Juni 2010 angekündigt war, könnte es aber auch deutlich schneller gehen.
ssi; Screenshot rechts (zur Vergrößerung anklicken): Zeigt, dass Artikel über Flattr ganz besonders häufig geflattert werden: Ausschnitt aus der Juli-Abrechnung; Bild links: Eines der beim Postillon angestellten Milchmädchen auf einem Ölgemälde von Eugene de Blaas.

Flattr-Abrechnung Juni mit genauer Aufteilung:
Der Postillon macht dicke Kohle mit Flattr

Das bekamen andere:
Deutsche Flattr-Charts im Juli
netzpolitik.org
Lawblog
Klopfers Web
Peter Piksa
Andreas Grieß
Schockwellenreiter

7 Kommentare:

  1. Bravo, das ist die Art von Transparenz, an der sich Andere ein Beispiel nehmen sollten. Transparency International zum Beispiel. Die haben ihre Flattr-Einnahmen noch nie veröffentlicht!
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  2. na wunderbar. kaum kehrt langsam der wohlstand ein, wird dem milchmädchen gleich ein ölernes denkmal von einem französischen maler gesetzt. man hat's ja.
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  3. Gut zu wissen, dass es der Wohlstandsredaktion satt und gut gibt. Werde sofort meine üppigen Zahlungen einstellen.
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  4. Ich habe den Verdacht, der Postillon bezahlt seine Milchmädchen derart miserabel, dass sie nicht nur als Teilzeitmelkerinnen arbeiten müssen, sondern sogar noch gezwungen sind, 400-Euro-Jobs bei DIW und Ifo-Geschäftsklimaindex anzunehmen. Jedenfalls zeigen die Prognosetechniken ganz verblüffende Parallelen - das kann doch kein Zufall sein???
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  5. Finde ich ja eigentlich positiv, dass der Postillon jetzt auch endlich Pin-Ups auf den Seiten hat, die "BALD"-Zeitung macht das ja erfolgreich schon lange.
    Der Euphemismus "Milchmädchen" ist aber eindeutig frauenfeindlich, nennt sie doch in Zukunft einfach nur Katie Price.

    Frauenfreundlich
    Anonymus
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  6. Räuber HotzenplotzAug 2, 2010 09:20 AM
    Ich weiss schon welche Schlagzeile morgen kommen wird:
    "Postillon Media Holding macht Flattr-Umsatz mit Artikel über Flattr-Umsatz"
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  7. Ihr seit in den “Flattr-Charts” http://diefreiheitsliebe.blogspot.com/2010/09/die-flattr-charts-im-august-welcher.html
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