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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Chinesische Bohrung zur Rettung der chilenischen Minenarbeiter erreicht Ziel knapp zu spät

Foto (Screenshot Tagesschau.de): Unten rechts deutlich zu sehen: Chinesische Bohrung.
Copiapó, Wuhan (dpo) - Schlechtes Timing: Kurz nachdem die ersten verschütteten Minenarbeiter in Chile geborgen wurden, erreichte auch eine chinesische Bohrung das unterirdische Gewölbe, in dem die Kumpel in den vergangenen 69 Tagen festsaßen (der Postillon berichtete).

"Wir haben unsere Rettungsbohrung eine Woche, nachdem die ersten Lebenszeichen von den Verschütteten empfangen wurden, exakt auf der anderen Seite der Erde in der Nähe der Unterprovinzstadt Wunan in China begonnen", bestätigte Chun Sao, ein Sprecher des chinesischen Bergbauamtes auf Anfrage des Postillon. "Leider umsonst. Wir konnten ja nicht ahnen, dass die Rettungsaktion der Chilenen schneller verläuft als ursprünglich erwartet."
Da die Evakuierung der Arbeiter jedoch schon bald abgeschlossen ist, soll der direkt durch den Erdkern führende 12.700 Kilometer lange Schacht wieder zugeschüttet werden, sobald China das in der Mine verbliebene Kupfer und Gold abgebaut hat.
ssi



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