Einerseits hat Schwarzer Recht: Würde Kristina Schröder - sagen wir mal als "Geile Kristina" - so an einer Stange tanzen, wie sie ihr Amt führt, dann hätte sie sich längst alle Knochen gebrochen und keinen einzigen Schein im Höschen (Stichwort: Kein Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger).
Andererseits hätte Alice Schwarzer genug vor ihrem eigenen altersfleckigen Ausschnitt zu schminken: Als Vergewaltigervorverurteilungstante im Tittenblatt "Bild" und als Sarrazinnachplapperin in der Kopftuchdebatte hat die ehemalige Frauenrechtsikone derzeit weniger Anspruch, sich zu Feminismusthemen zu äußern, als eine x-beliebige Stripperin (z.B. Amanda Hot).
In meiner Branche ließe sich so ein lächerlicher Streit übrigens ganz einfach regeln: Mit einer knackigen Runde Schlammcatchen. Ich setze auf Alice.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.ssi; Foto (Zappel Jazz, cc-3.0); Cartoon: bob schroeder
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