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Sonntag, 14. November 2010

Das Wort zum Sonntag (97)

Es kommentiert Amanda Hot (Postillon-Covergirl und als einzige Frau in der Redaktion automatisch Expertin für Genderthemen)*:
Während ich mich bei vielen Anlässen (Hochzeit, Taufe, Kindergeburtstag etc.) gerne ausziehe, neigt Familienministerin Kristina Schröder (CDU) eher zum Anziehen - nämlich von Beleidigungen. Erst kürzlich wurde sie in der Diskussion um Deutschenfeindlichkeit als "deutsche Schlampe" (in meiner von Gastarbeiterinnen dominierten Branche eher ein Kompliment) beschimpft. Nun bescheinigte ihr auch noch Alice Schwarzer, die einzige Frau, die eine Banane quer essen kann, ein "hoffnungsloser Fall" und als Ministerin "schlicht ungeeignet" zu sein.
Einerseits hat Schwarzer Recht: Würde Kristina Schröder - sagen wir mal als "Geile Kristina" - so an einer Stange tanzen, wie sie ihr Amt führt, dann hätte sie sich längst alle Knochen gebrochen und keinen einzigen Schein im Höschen (Stichwort: Kein Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger).
Andererseits hätte Alice Schwarzer genug vor ihrem eigenen altersfleckigen Ausschnitt zu schminken: Als Vergewaltigervorverurteilungstante im Tittenblatt "Bild" und als Sarrazinnachplapperin in der Kopftuchdebatte hat die ehemalige Frauenrechtsikone derzeit weniger Anspruch, sich zu Feminismusthemen zu äußern, als eine x-beliebige Stripperin (z.B. Amanda Hot).
In meiner Branche ließe sich so ein lächerlicher Streit übrigens ganz einfach regeln: Mit einer knackigen Runde Schlammcatchen. Ich setze auf Alice.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Foto (Zappel Jazz, cc-3.0); Cartoon: bob schroeder

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