"Als Thomas de Maizière am 17. November ankündigte (Der Postillon berichtete), er erwarte einen Anschlag bis Ende November, dachte ich, das hat noch jede Menge Zeit", rechtfertigte sich ein Schläfer in seiner Berliner Wohnung heute morgen. "Sie wissen ja, wie das ist. Man hat Termine und denkt sich: Nächste Woche kann ich mir auch noch einen Sprengstoffgürtel umschnallen und mich in einer nichtsahnenden Menschenmenge in die Luft jagen. Die laufen einem ja nicht davon."Andere Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet wiederum versprachen, man werde trotz der Verspätung immer noch am ursprünglichen Plan festhalten. Immerhin habe man am Mittwoch, dem 31. November, ja noch den ganzen Tag Zeit für einen Anschlag.
ssi; Foto rechts (Muhammad ud-Deen, CC-3.0): Verschiebt gern auf morgen, was er heute kann besorgen: Berliner Terrorist; Foto links: Vom Wintereinbruch überrascht: Dschihadist aus Hamburg.
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