Newsticker

Sonntag, 31. Januar 2010

Ex-Datensammler mit Schwarzgeldvergangenheit zögert beim Kauf von Steuersünderdatei

ssi; Foto (Mettler): Hat plötzlich Skrupel bei der Datenbeschaffung: Eidgenosse Wolfgang Schäuble.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Das letzte Wort zum Sonntag (59)

Kommentar:
Jetzt wo am Montag das Internet, der schwerste Ausnahmefehler der Menschheitsgeschichte, endgültig abgeschaltet wird (wir berichteten), ist es an der Zeit, dass wir uns auf die wahren Werte im Leben besinnen: "Warenwerte" und "Will-wer-Tee? - es ist noch eine halbe Tasse übrig". Die postinternetale Welt von Morgen (18 Uhr) wird sich von der internetalen Welt von Heute und der praeinternetalen Welt von Vorgestern vor allem durch das Präfix post- unterscheiden.
Doch reden wir lieber über das Wetter: Bereits vergangene Woche konnte man allenthalben die Schlagzeile "Windindustrie wächst um 15 Prozent" lesen. Informationen zur Entwicklung von Regen-, Hagel- und Sonnenscheinindustrie hingegen wurden und werden dreist zurückgehalten, ganz zu schweigen von der Frage, ob das derzeitige Überangebot an Schnee nicht die Weltmarktpreise ruiniert und damit auch den hart arbeitenden kolumbianischen Drogenbaron von nebenan. Schäuble, übernehmen Sie!
ssi (mit Dank an Leser Johannes K.)

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 30. Januar 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (20)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Diesen Samstag zum letzten Mal bevor am Montag das Internet abgeschalten wird (wir berichteten): Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Wem als echtem Carnivoren der Wurstkoffer von Titanic noch nicht reicht, der hat jetzt die Möglichkeit sich auch noch einen Wurstteppich in die Wohnung zu legen: Wurstteppich in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen

2. Der Cartoonist Harm Bengen tut genau das, was ein guter Cartoonist auch tun sollte. Er zeichnet gute Cartoons. Kleine Kostprobe gefällig? Bitte schön: Tüte, Mohikaner, Toiletten und Minarette.

3. Der Spiegel berichtet darüber, wie sich die österreichische Armee mit einem köstlichen Werbespot blamiert hat: Österreichs Armee zieht sexistischen Panzerspot zurück (mit Video)

4. Um beim Thema Kundeninformationen zu bleiben: Der folgende Werbespot für ein Kurzfilmfestival hat völlig zu Recht einen Löwen (Oscar der Werbebranche) bei der 57. Cannes Rolle gewonnen:

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 29. Januar 2010

Internet wird am Montag für immer abgeschaltet

Tokio (dpo) - Die zehn größten Telekommunikationsunternehmen der Welt, darunter die Deutsche Telekom, AT&T und Vodafone, erklärten heute auf einer Pressekonferenz in Tokio das "Experiment Internet" für beendet. Weil das Web nicht den erhofften kommerziellen Erfolg erzielen konnte, sollen am kommenden Montag um 18 Uhr weltweit gleichzeitig alle Server heruntergefahren werden.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Newsticker (47)

++++ Existenzkrise: Imaginärer Freund erhängt sich mit WLAN-Kabel ++++
++++ Hundesteuerflucht: Deutsche Dogge verlegt Haupthundehütte in die Schweiz ++++
++++ Mutprobe: Draufgänger draufgegangen ++++
++++ Dreist: I für Buchstabhochsprung über H missbraucht ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Ahmadinedschad setzt Deutschland unter Druck

Teheran (dpo) - Der iranische Präsident hat die geplante Verlängerung der Laufzeiten veralteter Atommeiler scharf kritisiert. Der Präsident machte erneut deutlich, dass sich Deutschland an das Atomausstiegsgesetz von 2002 halten solle.
"Die Zeit läuft aus", bekräftigte Ahmadinedschad. Der Iran habe bislang sehr viel Geduld mit Deutschland gezeigt und viele Angebote gemacht, iranische fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung zu nutzen. Die deutsche Regierung vertrete "völlig inakzeptable Positionen". Durch die veraltete Technologie und die nicht abreißen wollende Kette an Zwischenfällen gehe eine große Gefahr von Deutschland für die ganze Welt aus.
Außerdem wies Ahmadinedschad auf die auch vom Zentralrat der Umweltaktivisten beklagte Leugnung des Atommüllproblems durch die deutsche Regierung hin: "Jedes Jahr entstehen in deutschen Atomkraftwerken rund 400 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand."
jsi; Foto rechts (Zalcman): Laufzeitverlängerung? Nicht mit ihm; Foto links (Quartl): Bedroht das Existenzrecht umliegender Länder: Deutsche Atomanlage in Krümmel (wir berichteten).

Der Iran im Postillon-Archiv:
Iranische Sicherheitskräfte helfen beim Trauern
Iran feiert Fortschritte bei Atomprogramm
Imageschaden
Tollste Achterbahn aller Zeiten

Mittwoch, 27. Januar 2010

Papale Panne

Vatikan (dpo) - Kann ja mal passion: Papst Benedikt XVI. hatte heute Morgen auf dem Weg zu einer Heiligen Fachmesse eine Panne mit dem Papamobil. Augenzeugen Jehovas riefen ungläubig "Au Wei, Rauch!", als sie das qualmende Gefährt sahen. Andere dachten sogar kurz, aus dem Auspuff fege Feuer.
"Kein Wunder, dass das Getriebe das nicht mehr mitgemacht hat", erklärte Kfz-Mechaniker Emilio Beppone gegenüber dem Postillon. "Die letzte Ölung lag viel zu lange zurück."
Papst Benedikt XVI. selbst war für eine Stellungnahme nicht mehr zu erreichen, da er sich auf den Schreck erst einmal ein heißes Zölibat eingelassen hatte.
ssi; Foto: Bekommt auch neue Heiligenscheinwerfer und neues Kühlerweihwasser: Papamobil.

Passend dazu im Postillon-Archiv:
Strickbetrüger gefasst
Saftlose Zitronenhälfte sieht sich als Presseopfer
Dreharbeiten mehrfach unterbrochen
Multivitamindesaster

Die katholische Kirche im Postillon-Archiv:
Vatikan verurteilt "Twilight"-Hysterie
Päpstliches Handgelenk gebrochen
Williamson geleugnet

Regierung plant schrittweisen Bundeswehrabzug aus Deutschland

Berlin (dpo) - Zwei Tage vor der Afghanistan-Konferenz in London hat Angela Merkel die neue Strategie der Bundesregierung vorgestellt. Mit dem Entschluss, weitere 850 Soldaten in Richtung Afghanistan abzuziehen, sei man dem Endziel eines vollständigen Truppenabzuges der deutschen Streitkräfte aus Deutschland wieder einen Schritt nähergekommen, so die Kanzlerin. Damit müssen nur noch 239.000 in Deutschland verbliebene Armeeangehörige in andere Länder geschickt werden.
"Wir wollen in den nächsten vier Jahren Voraussetzungen dafür schaffen, dass die militärische Präsenz schrittweise zurückgeführt werden kann", fügte Außenminister Guido Westerwelle hinzu. "Wir müssen unsere Jungs aus Deutschland rausholen. Zwar können wir noch kein endgültiges Abzugsdatum nennen, sind aber optimistisch, dass Deutschland ab 2014 größtenteils selbst für seine Sicherheit sorgen kann", so Westerwelle weiter. Die FDP setzt sich schon seit Jahrzehnten für die Abrüstung Deutschlands ein.
Die 850 endlich aus der Bundesrepublik abgezogenen Soldaten indes sind froh, dass sie weg dürfen. "Endlich darf ich wieder zurück in den Krieg", freut sich Stabsfeldwebel Dennis Roisch. "Ich kann es gar nicht erwarten, endlich aus dieser Hölle der Langeweile in meiner deutschen Kaserne rauszukommen." Und auch sein Kamerad Christian Ligendza hält es keinen Tag länger bei seiner hochschwangeren Freundin aus.
Allerdings haben nicht alle Soldaten so viel Glück wie Dennis Roisch und Christian Ligendza. Manch einer kommt von seinen Erlebnissen in Deutschland nämlich derartig traumtisiert nach Afghanistan, dass er dort vor einem Scherbenhaufen steht.
ssi; Foto rechts oben: Wünscht den vollständigen Truppenabzug aus Deutschland: Angela Merkel; Foto links: Wünscht sich weniger Staat im Staat: Guido Westerwelle; Foto rechts unten (Capellmeister): Dürfen endlich zum Auslandseinsatz: Bundeswehrsoldaten.

Afghanistan im Postillon-Archiv:
Was erwartet uns noch alles in der Kunduz-Affäre? - Ein Ausblick
Neue Taktik: Bundeswehr stabilisiert Afghanistan aus der Luft
Bundeswehr weitet Einsatz gegen Zivilbevölkerung aus
Rücksichtsloser Einsatz Guido Westerwelles gegen Afghanistan
Deutscher Soldat froh, nicht im Krieg, sondern bei Stabilisierungseinsatz gestorben zu sein
Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA

Dienstag, 26. Januar 2010

Internationale Raumstation ISS von Marder terrorisiert

Washington DC (dpo) - In den vergangenen Jahren waren an der Internationalen Raumstation (ISS) immer wieder Antriebssysteme ausgefallen, Sonnensegel eingerissen oder die Stromzufuhr zu den Gyroskopen unterbrochen. Wissenschaftler und Ingenieure zerbrachen sich seit 2001 über die Fehleranfälligkeit der in über 350 Kilometern Höhe um die Erde kreisenden Station den Kopf - ergebnislos.
Am Sonntag hat ein Außeneinsatz des russischen Kosmonauten Maxim Surajew jetzt endlich bestätigt, was die Besatzung schon lange befürchtet hatte. "Bei Reparaturen an einem Antriebsmodul stellte ich einen beißenden Uringeruch fest", so der Bordingenieur nach seinem Weltraumspaziergang per TDRS-Satellitenfunk. "Außerdem war das Dämmmaterial angefressen und ein Kabel durchgebissen. Da wusste ich sicher, dass hier ein Marder sein Unwesen treibt." Später konnte man dies mit einer Kamera bestätigen.
Sofort nachdem dies bekannt wurde, hat die NASA in Washington einen Expertenstab aus Zoologen und Mechanikern eingerichtet. "Marder sind dafür bekannt, sich in Fahrzeugen jeder Art einzunisten und können zum Teil beträchtlichen Schaden anrichten", verkündete Kammerjäger und Marderexperte Brian Snurps bei einer Pressekonferenz am Montagabend. Das Tier wurde vermutlich von Reviermarkierungen eines Artgenossen angelockt.
Die Bejagung dürfte sich als äußerst schwierig gestalten, da das Revier eines (Stein-)Marders bis zu 210 Hektar groß sein kann; in der Schwerelosigkeit sogar noch größer. "Er könnte sich praktisch überall verstecken", so Snurps.
Die NASA will jetzt Maßnahmen ergreifen: In den kommenden Wochen wird ein mit einem Raumblaumann ausgestatteter Kfz-Mechaniker in die Erdumlaufbahn geschossen. Er soll ein Mardergitter sowie Ultraschallgeräte an den empfindlichen Außenbereichen der Raumstation anbringen. Bis dahin soll die Besatzung laut Expertenstab ruhig bleiben und, um den Marder abzulenken, regelmäßig Küchenabfälle aus den Luftdruckschleusen streuen.
ssi; Foto rechts oben: Werden in Zukunft ab Werk mit einer Marderabwehranlage ausgestattet: Internationale Raumstationen; Foto links: Der Übeltäter der Gattung Steinmarder; Foto rechts unten: Von der NASA für den Marder-Einsatz entwickelt: Raumblaumann.

Raumfahrt im Postillon-Archiv:
Der große Postillon-Mondreport
Amtliche Mitteilung: Sauerstoffausfall
Erde explodiert
Mars macht mobil

Alle Tiernachrichten im Postillon-Archiv:
Hier!

Montag, 25. Januar 2010

Newsticker (46)

++++ Idealist: Feministischer Turnlehrer leistet Hilfestellung für Frauenbewegung ++++
++++ Déjà-vu: 50% der Leser meinen, diese Tickerzeile schon einmal gelesen zu haben ++++
++++ Kein Spiegelbild: Teenager-Vampirin seit 170 Jahren schlecht geschminkt ++++
++++ Rekord: Kleinste Lupe der Welt nur unter dem Mikroskop erkennbar ++++
++++ Déjà-vu: 50% der Leser meinen, diese Tickerzeile schon einmal gelesen zu haben ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

al-Qaida übernimmt Verantwortung für Erdbeben in Haiti

Dubai (dpo) - Laut dem arabischen Nachrichtensender al-Dschasira hat die Terrororganisation al-Qaida die Verantwortung für das verheerende Erdbeben in Haiti am 12. Januar übernommen. In einem an US-Präsident Barack Obama gerichteten Tondokument erklärte Osama bin Laden, die Naturkatastrophe direkt vor der Haustür der Vereinigten Staaten sollte dem Westen als Warnung dienen.
"Das nächste Mal werden wir es in San Francisco, Los Angeles oder Tokio beben lassen", so der Terrorfürst. "Irgendwann, wenn die Ungläubigen es am wenigsten erwarten, werden wir zuschlagen - vielleicht schon morgen, vielleicht aber auch erst in 10 Jahren."
Experten befürchten jetzt, dass al-Qaida künftig auch nicht mehr davor zurückschrecken werde, Sommerdürren, Überschwemmungen bei Tauwetter oder Hurricans während der Hurrican-Saison einzusetzen.
ssi; Foto: Würde sogar für offene Schnürsenkel die Verantwortung übernehmen: Osama bin Laden.

Osama im Postillon-Archiv:
FBI veröffentlicht neues, überarbeitetes Fahndungsfoto von Osama bin Laden
Bin Laden begeistert von neuen FBI-Fahndungsfotos
al-Qaida und die Pleite

Sonntag, 24. Januar 2010

Das Wort zum Sonntag (58)

Kommentar:
Wie kann er nur? Bereits zum zweiten Mal schmeißt Oskar Lafontaine (SED, Stasi), der alte Drückeberger, hin. Nachdem der pseudosozialistische Villenbesitzer schon 1999 nicht das Rückgrat hatte, seine tiefsten Überzeugungen zu verraten, reichte ihm jetzt ein bisschen Krebs, um einmal mehr feige zu kneifen wie ein Krebs mit seinen Scheren. Mondgesicht Oskar Lafontaine, der immer für ein Messerattentat am Hals zu haben war, hatte nur ein einziges Ziel im Leben: RACHE und den unbändigen Wunsch, ein zweites Ziel im Leben zu finden! Der stets provozierende Saarnapoleon wollte die SPD, seine alte Partei, mit demagogischen, populistischen, demagogischen und populistischen Mitteln sowie ständiger Wiederholung vernichten. Die wahren Hintergründe für den Rückzug des Menschenfängers Lafontaine kennt niemand. Vermutlich brauchte der Charismatiker einfach nur mehr Zeit, um Sahra Wagenknecht flachzulegen.
ssi

Aus dem Postillon-Archiv:
Warum hassen eigentlich alle Lafontaine?

Populismus, Demagogie, Saarnapoleon, Hinschmeißen und Charisma findet man auch hier:
Welt: Demosthenes und Tüsteher
Welt: Die Linke und der Abgang ihres Zampanos
Bild: Die Versuchung
Tagesschau: Politiker, Populist und brillanter Rhetoriker

Samstag, 23. Januar 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (19)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf dem Werberblog Frau Kolossa gibt es einen schicken neuen Hintergrund als Download: Für den Desktop: der Migrationshintergrund. Lesenswert ist auch das ansprechende Silvesterprogramm
2. Nicht alle Klickstrecken sind langweilig. Diese angenehm kommentierte Sammlung von 44 peinlichen Metal-Plattencovern weiß tatsächlich zu unterhalten: Hülle, Hülle, Hülle!
3. Interessanter Link für Satirehistoriker - so sah der Postillon zwischen 1892 und 1910 aus: Süddeutscher Postillon mit Karikaturen und Gedichten von vor über 100 Jahren.
4. Unser Video der Woche dreht sich um den Wilhelmsschrei, ein etwas übertrieben hysterischer Schrei, der in unzähligen Filmen zu hören ist, und sich mittlerweile zum Running Gag entwickelt hat:


Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Freitag, 22. Januar 2010

Euro schwächelt gegenüber Cent

Brüssel, Frankfurt (dpo) - Der Euro wird schwächer und schwächer: Spekulationen um die finanzielle Stabilität einiger Euro-Mitgliedsländer haben die Gemeinschaftswährung vorübergehend auf ein 6-Monats-Tief gedrückt. Zeitweise wurde 1 Euro zu 94,3052 Cent gehandelt.
"Der Cent - früher meist im Schatten des Euros bei Kursen um 1:100 - geht gestärkt aus der Krise hervor", erklärte Wirtschaftsökonom Prof. Guido Pade gegenüber dem Postillon. "Jeder weiß, dass verschuldete Staaten wie Griechenland zum Verbreitungsgebiet des Euros gehören. Das zehrt am Image." Der Cent hingegen, ausgegeben in stabilen Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50, wirkt frisch und unbelastet, so Pade.
Börseninsider raten deshalb allen Anlegern, ihre Euros in Cent zu investieren, bevor die Kurse noch weiter rutschen. Allerdings sind die Preise und Mieten für Schubkarren und Lagerhallen bereits auf einem Allzeithoch.
ssi; Foto links (Contributor): Könnte die neue Leitwährung werden: Cent; Foto rechts oben: Einfach nur schwach: Euro.

Wirtschaftsticker:
++++ 99-Cent-Laden teurer als 1-Euro-Laden ++++ Aldi weigert sich, auf Euro herauszugeben ++++ Mann findet auf Dachboden Flasche randvoll mit Cent-Stücken ++++ US-Rapper 50 Cent startet neue Europa-Tour ++++ Papst fordert Kirchen-Cent ++++ Umbenennung: Leben wir bald in Centpa? ++++

Donnerstag, 21. Januar 2010

Agenda 2010 spaltet Media Markt

Ingolstadt (dpo) - Anfang des Jahres kündigte die Elektromarktkette Media Markt noch stolz ihre Werbekampgne 'Agenda 2010' an, doch mittlerweile ist die Euphorie gewichen. Die Marktleiter von 45 Media-Markt-Filialen haben jetzt angekündigt, dass sie nicht mehr bereit sind, den radikalen Reformkurs der Zentrale mitzugehen. Sie streben die Unabhängigkeit an.
"Wir halten die 'Agenda 2010' für unsozial", erklärte Frank Löwitz, der Sprecher der neugegründeten Gruppierung VASG (Vereinigung Aller Seriösen Geschäftsführer). "Wenn jetzt alle planlos einkaufen, dann geht das zu Lasten des kleinen Mannes." Stattdessen wollen Löwitz und seine Mitstreiter Kunden wie in alten Zeiten lieber durch kompetente Beratung überzeugen als durch billigen Klamauk.
Die VASG ist außerdem enttäuscht von der Basta-Politik des aktuellen Werbemaskottchens Mario "Hö'ma, alle machen gute Vorsätze, aber die, die machen einfach!" Barth. "Die sollten lieber wieder mehr auf die Basis hören, anstatt einfach zu machen", so Löwitz.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird derzeit in der VASG überlegt, mit dem bisherigen Konkurrenten "expert" (Nachfolgeeinkaufsgemeinschaft der "Intercop GmbH") zu fusionieren.
ssi; Foto links: "Jeder zehnte Einkauf für umsonst!" verrät nach Meinung der VASG die Grundwerte von Media Markt; Foto rechts: Glaubt, dit is sein Laden: Mario Barth.

Werbung im Postillon-Archiv:
Endlich: Kinder arbeiten für Kinder
Hinter schwedischen Gardinchen
Werbung lohnt sich doch
We love to entertain you
Großartiger Discounter trickst

Blickeernte 2009 befriedigend

Los Angeles/Kalifornien (dpo) - Der Verband der Models, Sängerinnen und Schauspielerinnen (MSAA) hat heute Morgen auf seinem jährlichen Kongress in Los Angeles die vorläufigen Zahlen der Blickeernte 2009 bekannt gegeben. Insgesamt ist die Branche zufrieden.
"2009 konnten wir, auch wegen des langen Sommers, eine Rekordernte einfahren", erklärte Verbandssprecherin Megan Fox vor mehr als 10.000 attraktiven Frauen. "Das Gesamtvolumen der geernteten Blicke liegt daher rund 6% über der Vorjahresernte". Spärliche Kleidung und viel nackte Haut hätten sich wieder einmal ausgezahlt.
Einziger Wermutstropfen, so Fox, sei der Rückgang neidischer Blicke um 11%, der aber glücklicherweise vom 19%-Anstieg süffisant spöttischer Blicke abgefedert werden konnte. "An dieser Stelle möchte ich mich bei Lady Gaga, Rihanna und Britney Spears bedanken - sowie ganz besonders bei den Boulevardmedien, denen auch das kleinste Fettpölsterchen nicht entgangen ist und ohne die die Blickeernte 2009 deutlich karger ausgefallen wäre." Einen wichtigen Faktor für den höheren Ertrag stellte allerdings auch die immer weitere Verbreitung moderner Erntemaschinen, wie Flickr, Twitter und YouTube, dar.
Die Versammlung löste sich abschließend mit dem Appell auf, auch im Jahr 2010 wieder zahlreiche Blicke zu ernten, denn das ist es, was attraktive Schauspielerinnen, Sängerinnen und Models ernährt und hungern lässt.
ssi; Foto (nicolas genin): Verbandssprecherin Fox ist zufrieden mit der Ernte.

Promi-News im Postillon-Archiv:
KI.KA-Praktikanten verstehen Aufregung um gegessenes Brot nicht
Exklusiv im Postillon: Pumuckl nackt!
9-jährige froh, dass ganze Welt jetzt endlich weiß, wo sie gezeugt wurde
Wurde beim Playboy-Auftritt von Marge Simpson getrickst?
Endlich: Kinder arbeiten für Kinder
Megan Fox doch nicht schizophren

Mittwoch, 20. Januar 2010

Herde Brüllaffen entsetzt über Regierungskoalition

(dpo) - Eine Herde Brüllaffen wurde heute gleich zweimal in Wut und Empörung versetzt. Der erste Schock durchfuhr die äußerst labilen Tiere, als sie erfuhren, die FDP habe Spenden von der Familie von August von Finck, einem Miteigentümer der Mövenpick-Gruppe, erhalten.
"Wer hätte je gedacht, dass die FDP ihre Klientel bedient und gar nicht erst daran denkt, die Situation des kleinen Affen auf der Straße zu verbessern", brüllte ein dominantes Männchen wutentbrannt, was zahlreiche Tiere dazu veranlasste mitzubrüllen. "Und seit wann nimmt diese Partei Spenden aus der Wirtschaft an?"
Andere Brüllaffen zeigten sich von Roland Kochs Vorstoß für eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger enttäuscht. Mehrere der zu über einem Drittel konservativen Primaten schrien laut, sie wären vollkommen überrascht, dass ausgerechnet der hessische Ministerpräsident schärfere Gesetze für eine benachteiligte Minderheit forderte.
Ohrenzeugenberichten zufolge ergingen sich die beiden Gruppen, die bei den Bundestagswahlen zu über 50% Schwarz-Gelb gewählt hatten, solange in wechselseitigen Brüllarien, bis die Dämmerung einsetzte. Dann schrie sich die Herde Brüllaffen, entsetzt über die plötzliche Dunkelheit, wie jeden Abend in einen unruhigen Schlaf.
ssi; Foto oben rechts (Steve): Entsetzt über die Klientelpolitik: Dominantes Männchen; Foto links (Leofleck): Legt kurze Brüllpause ein: Brüllaffe; Foto rechts unten (Ran-man): Ahnte vor der Wahl nichts: Brüllaffenweibchen.

Alle Politik-Artikel im Postillon-Archiv:
Hier!

Alle Tier-Artikel im Postillon-Archiv:
Hier!

Logo, Twitter, Baustelle: Neues beim Postillon

Hamburg (dpo) - Die Postillon-Redaktion kündigt hiermit einige Neuerungen an:

1. Das Postillon-Logo hat Farbe bekommen. Mit bestem Dank an N., J. und vor allem und ganz besonders an Jenny (Arbeit am Stift).

2. Der Postillon twittert wieder. Obwohl der letzte Account ein eher bizarres Ende fand und der Chefredakteur Twitter, Twitterer, twitternde Prominente sowie das System Twitter zutiefst verabscheut, haben wir uns trotzdem dazu entschlossen, weil wir hoffen, damit mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen und ahnungslose Neuleser auf die Seite zu locken. Entsprechend lieblos wird der neue Account auch geführt werden. Zu finden ist das Ganze hier: Der_Postillon
3. Die Adresse http://der-postillon.de leitet nicht mehr auf http://www.der-postillon.com um, sondern dient künftig als Baustelle für einen Totalneubau des Postillons - noch weiter weg vom Blog und noch weiter hin zur Zeitung. Aufgrund mangelnder Wordpress-Fähigkeiten kann das aber noch einige Zeit dauern (Monate). Wer Lust hat, kann jederzeit auf ein Bierchen vorbeikommen und bei den Bauarbeiten zusehen. Wer noch bessere Wordpress-Zeitungs-Themes kennt oder andere Tipps hat, darf sich gerne in den Kommentaren äußern oder per E-Mail Bescheid geben.

Update: der-postillon.de leitet wieder auf .com um. Als Baustelle dient ab sofort der-postillon.de/wordpress.

Feedback erwünscht.
ssi

Dienstag, 19. Januar 2010

Berufsrisiko-Newsticker (45)

++++ Tragischer Arbeitsunfall I: Priester segnet versehentlich das Zeitliche ++++
++++ Tragischer Arbeitsunfall II: Veitstanzlehrer stirbt an Erschöpfung ++++
++++ Berufskrankheit I: Feuerschlucker leidet an Burn-Out-Syndrom ++++
++++ Berufskrankheit II: Bombenentschärfer braucht 7 Stunden, um Geburtstagsgeschenk auszupacken ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

FBI veröffentlicht neues, überarbeitetes Fahndungsfoto von Osama bin Laden

Washington DC (dpo) - Ein vom FBI veröffentlichtes neues Fahndungsfoto von Top-Terrorist Osama bin Laden (wir berichteten) hatte in den vergangenen Tagen für einen Eklat gesorgt. Kurz nach der Veröffentlichung wurde bekannt, dass Haare und Stirnpartie der digitalen Bearbeitung von einem Bild des spanischen Politikers Gaspar Llamazares stammten.
Das FBI hat daraufhin das alte Fahndungsfoto zurückgezogen und ein neues erstellt. "Diesmal können wir hundertprozentig garantieren, dass wir uns nicht bei einem spanischen Politiker bedient haben", erklärte ein Sprecher heute.
Angela Merkel forderte die USA auf, die Anstrengungen bei der Suche nach bin Laden zu intensivieren. "Es wird Zeit, dass diesem - zugegeben überaus gutaussehenden - Schurken endlich der Prozess gemacht wird", so die Kanzlerin wörtlich.
ssi; Foto oben (oda): So könnte Osama bin Laden heute aussehen; Foto rechts: Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Osama im Postillon-Archiv:
Bin Laden begeistert von neuen FBI-Fahndungsfotos
al-Qaida und die Pleite

Lupe zum selben Thema:
FBI: neues Fahndungsfoto von Osama Bin Laden

Montag, 18. Januar 2010

Hotelerbin auf Wohltätigkeitsball angegriffen

Düsseldorf (dpo) - Auf einem Wohltätigkeitsdinner zugunsten hungernder Rinder in Argentinien kam es am Wochenende zu unschönen Szenen. Die Gala, zu der vor allem wohlhabende Düsseldorfer Unternehmer, Prominente und Politiker geladen waren, neigte sich gerade dem Ende zu, als sich plötzlich eine Federboa um den Hals von Bettina von Flips (64) legte.
"Es war furchtbar", schilderte die Hotelerbin. "Ich spürte, dass mich etwas Flauschiges im Nacken kitzelte und dachte, mein Begleiter will mich nur ein wenig necken. Im nächsten Moment zog sich das Biest zusammen und begann, mich zu würgen."
Zum Glück trug von Flips ausgerechnet an diesem Abend einen wertvollen Nerz, der sich solange in der Federboa verbiss, bis diese von ihrem Opfer abließ und sich unter einen Tisch verkroch.
Wenig später konnten Tierpfleger das knapp zwei Meter lange Reptil einfangen und im Aquazoo Düsseldorf unterbringen. Die Polizei fahndet derzeit nach einer extravaganten, wahrscheinlich weiblichen Person, die die Federboa auf die Veranstaltung geschmuggelt hat.
ssi; Foto links: Hatte Glück, dass sie ihren Nerz dabei hatte: Bettina von Flips; Foto rechts: Kann bis zu 3,60 Meter lang werden: Federboa constrictor.

Weitere Tiernachrichten im Postillon-Archiv:
Reißwolfsrudel machen Lausitzer Großraumbüros unsicher
Schwein wie ein Schwein abgeschlachtet
Leider zu spät für den Bundestag: Schaf überspringt 5%-Hirte
Ohne Gerichtsurteil: Kanarienvogel muss lebenslang hinter Gitter
Wildschweine verwüsten mehrere Webseiten
Grille sucht Liechtenstein heim
Kinder von Rabeneltern vernachlässigt
Heldenhafter Kampfhund legt 1000 Kilometer zurück um Besitzer anzugreifen
Nashörner legen Augsburger Innenstadt in Schutt und Asche

Sonntag, 17. Januar 2010

Das Wort zum Sonntag (57)

Kommentar:
Lange genug hat es ja gedauert: Gott hat Haiti in der vergangenen Woche endlich für seine widerwärtige Armut bestraft. In Zukunft wird sich der Haitianer ganz genau überlegen, ob er sich eine stabile Hütte baut und verhungert oder sein knappes Geld in Nahrung investiert und von Schutt erschlagen wird. Unverständlich ist nur die umfangreiche internationale Hilfe, die das völlig falsche Signal vermittelt, man müsse nur auf ein Erdbeben warten und schon ist einem die Aufmerksamkeit, die man viel früher benötigt hätte, sicher. Wenigstens führt mit den USA jenes Land den Hilfseinsatz an, das Haiti mit vergangenen Interventionen in Armut und Bürgerkrieg getrieben hat. Onkel Sam hat sich den Rückweg sicherlich gemerkt.
ssi

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 16. Januar 2010

Newsticker (44)

++++ Distinguierter Killer: Kettensägenmörder tötet mit Stihl ++++
++++ Fühlt sich ausgebeutet: Supermarktkassiererin wird ständig zur Kasse gebeten ++++
++++ "Es knirschte": Spaziergänger wegen Schneckenhausfriendensbruch vor Gericht ++++
++++ Promis in die Pfanne gehauen: Gesundheitsamt schließt Kannibalen-Gerüchteküche ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Links! Zwo! Drei! Vier! (18)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Florian Meimberg (tiny_tales) holt in seinen lustigen, derben, überraschenden Twitter-Kurzgeschichten wirklich alles aus den 140 Zeichen pro Tweet heraus. Schöne Beispiele findet man hier, hier, hier, hier oder hier.
2. Auf 11 Points - Because Top 10 lists are for cowards gibt es wunderbar ironisch kommentierte Top-11-Listen (auf Englisch). Für eine Kostprobe eignen sich die 11 offensichtlichsten Zeitungsartikel aller Zeiten, die 11 schlechtesten japanisch-englischen Übersetzungen in Nintendo-Spielen oder die 11 Fotos, aus denen Schwarze schlecht retouchiert wurden (rein oder raus).
3. Die Redaktion von Politplatschquatsch kommentiert das Zeitgeschehen satirisch-politisch, berichtet absolut neutral über den Halleschen FC und beleuchtet seit neustem die sozio-kulturelle Bedeutung von Google-Suchvorschlägen: "Auf der Suche nach Chuck Norris", "Lebenshilfe aus dem Sehschlitz", "Angela Merkel ist: A,B oder C",
4. Das wöchentliche Video gibt es heute als Link. Dank der aktuell einzigen brauchbaren deutschen Sketch-Comedy-Serie Ladykracher wissen wir jetzt mehr über die Gefahr durch lästige Arschkriecher.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 15. Januar 2010

Mike Mohring hat Recht: Der Postillon erklärt, warum wir mehr Nationalstolz brauchen

Berlin (dpo) - Der thüringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring hat im rechten Propagandablatt "Junge Freiheit" mehr Nationalstolz gefordert. So würde auch die Integration der immer heterogeneren Gesellschaft besser gelingen, "wenn wir dem Stolz auf unser Land mehr Raum geben. Es muß erstrebenswert sein, dazuzugehören".
Auch der Postillon, während des dritten Reiches bekannt unter dem Namen Völkischer Stürmer, unterstützt die Forderung nach mehr Nationalstolz und hat zu diesem Anlass die besten Gründe recherchiert, auf dieses unser Deutschland stolz zu sein:

1. Deutsche Geburt: Eine deutsche Geburt an sich ist ja schon eine reife Leistung: Der deutsche Säugling Mike Mohring beispielsweise schälte sich vor 38 Jahren quasi im Alleingang aus dem geschundenen Volkskörper seiner Mutter, zerbiss die Nabelschnur und gab sich selbst einen zünftigen Klaps auf den strammen Hintern. Worauf er aber wirklich stolz sein kann, ist, dass er kraft seines eigenen Willens ausgerechnet in Deutschland geboren ist. Während die meisten Ausländer irgendwo anders auf der Welt geboren werden (häufig in China und Indien), erblickte Mike Mohring wie über 90% aller Deutschen das Licht der Welt in Deutschland.

2. Deutsche Geschichte: Auch wenn man selbst keinen Deut dazu beigetragen hat, muss man auf die deutsche Geschichte einfach stolz sein. Immerhin stellt Deutschland einige der berühmtesten Dichter, Massenmörder, Erfinder, Rassisten, Komponisten und Kriegsverbrecher der Welt. Achtung: Auf die Geschichte kann man zwar stolz sein, keinesfalls jedoch aus ihr lernen (siehe Mike Mohring).

3. Deutscher Erfindungsgeist: Currywurst, Holocaust, Schrebergarten und Wachstumsbeschleunigungsgesetz: Die fettsüchtige, antisemitische, uncoole und besserverdienende Welt hat in der Vergangenheit immer wieder vom deutschen Erfindungsgeist profitiert. Und: Wer wie Mike Mohring zu unkreativ ist, um selbst etwas zu erfinden, dem bleibt immerhin der Stolz darauf.

4. Deutsche Wirtschaft: Die deutsche Wirtschaft schenkt nicht nur exzellentes Bier aus - nein, sie bewegt auch viel. Siemens lässt ganze Ortschaften für Staudammprojekte bewegen, Adidas bewegt träge Kinderhände und Bayer sogar Rohstoffe aus Kriegsgebieten. Auch der deutsche Export ist ein weltweites Erfolgsmodell. Nur die USA und Russland verdienen mehr mit dem Verkauf von Waffen als Deutschland. Wen erfüllt das nicht mit Stolz?

Fazit: Der Mann mit dem englischen Vornamen und dem negroiden Nachnamen hat Recht. Wir brauchen tatsächlich mehr Nationalstolz!
Da (National-)Stolz, wie jedes andere Gefühl auch, völlig kontrollierbar ist und nicht etwa ein Ergebnis persönlicher Erfahrungen, müssen Sie sich nur ganz doll konzentrieren. Et voilà! Schon schwellen Ihnen Brust und Penis und alle Ausländer in Ihrer Umgebung integrieren sich binnen Sekunden.
ssi; Foto rechts oben: Stolz auf seine Nationalität: Mike Mohring; Foto Geburt: Tomen.

Weitere tolle Ideen der CDU im Postillon-Archiv:
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nacktflügen
Adoptionsrecht für Homosexuelle - so könnte es gehen
Bald annähernd gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West?
Jürgen Rüttgers und die Rumänen

Bin Laden begeistert von neuen FBI-Fahndungsfotos

Geheimversteck bin Laden (dpo) - Bereits vergangene Woche veröffentlichte das FBI neue Fahndungsfotos des meistgesuchten Terroristen der Welt, Osama bin Laden. Der mittlerweile 53-jährige al-Qaida-Anführer ist darauf einmal mit und einmal ohne Bart zu sehen.
"Osama war vor allem vom bartlosen Foto angetan", erklärte heute ein enger Vertrauter bin Ladens gegenüber dem arabischen Sender Al Jazeera. "Er findet, er sieht darauf aus wie ein richtiger Draufgänger." Außerdem kämen seine sinnlichen Lippen und sein Schlafzimmerblick so besser zur Geltung. Sofort nachdem er das Foto zum ersten Mal gesehen habe er sich den Bart abrasiert.
Außerdem ließ der Terrorfürst nachfragen, ob das FBI noch weitere Bilder mit dem Computer erstellen könnte - idealerweise eines mit Schlangentätowierung unter dem rechten Auge oder eines mit einem coolen Augenbrauen-Piercing.
ssi; Fotos: Sieht dank FBI jetzt aus wie ein französischer Filmstar: Osama bin Laden.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Exklusiv: Rede von Ursula von der Leyen gegen das Lohndumping aufgetaucht

Berlin (dpo) - Ursula von der Leyen beweist derzeit, dass sie als Arbeitsministerin ideal besetzt wurde. Denn: Kaum im Amt nahm sie sofort den Kampf gegen das Lohndumping bei Schlecker auf.
Doch wie gelang der smarten 17-fachen Mutter die schnelle Umstellung von Familie auf Arbeit, von Kinderporno auf Dumpinglohn? Dem Postillon wurde aus dem engsten Umfeld von von der Leyen ein streng vertrauliches Redemanuskript für einen Vortrag, den die Ministerin in Kürze halten wird, zugespielt.
Lesen Sie exklusiv:
Bekämpfung des Lohndumpings (Entwurf) <-- Hier oder auf Bild rechts oben klicken! jsi, ssi Die ursprüngliche Rede mit Video findet man bei Netzpolitik: Die Demagogie der Zensursula

Merkel bereut, Horst Köhler einen Laserpointer zu Weihnachten geschenkt zu haben

ssi; Idee: The Onion; Originalfoto (Jaquez): Hofft, dass die Batterien bald alle sind: Angela Merkel.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Rotes Kreuz auf Blutader gestoßen

Goslar (dpo) - Gute Nachrichten für Patienten, die dringend Transfusionen benötigen: Vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) beauftragte Prospektoren sind am Nordrand des Harzgebirges auf eine reichhaltige Blutader gestoßen.
Am Rammelsberg, dem Fundort, wurde in der Vergangenheit auch Gold geschürft, doch Geologen vermuteten aufgrund kleinerer Blutpfützen in der Umgebung schon länger, dass das erzhaltige Gestein auch Blutadern in sich tragen könnte.
"Es war wunderschön", schwärmte Bohrtechniker Dipl. Ing. Egon Schnurps kurz nach dem spektakulären Fund. "Wir wollten schon aufgeben, als plötzlich eine Blutfontäne nach oben schoss und uns alle von oben bis unten nass spritzte, während wir uns in den Armen lagen - ein regelrechtes Blutbad." Seitdem sind alle Flüsse in der Umgebung tiefrot gefärbt.
"Das Blutvorkommen dürfte ersten Vermessungen zufolge rund 800 Millionen Barrel betragen", freute sich ein DRK-Sprecher. "Unsere Blutspendedienste können wir für die nächsten Jahre fast einstellen, denn die Ader hat glücklicherweise Blutgruppe 0 mit einem negativen Rhesusfaktor." Ein HIV-Test stehe allerdings noch aus.
Spätestens in einem Monat wollen die DRK-Ingenieure damit beginnen, das erste Blut zu pumpen und ab dann jährlich ca. 10 Millionen Barrel zu fördern, während der Bundestag bereits den Bau einer staatlich geförderten Blutraffinerie und von Pipelines nach Afghanistan und in andere krisengeschüttelte Regionen debattiert.
ssi; Foto rechts: Hurra, das Blut sprudelt!; Foto links: Idyllisch: Blutrot gefärbter Fluss.

Medizin und Gesundheit im Postillon-Archiv:
Hier!

Dienstag, 12. Januar 2010

Arbeitsministerin von der Leyen in Kurzarbeit

Berlin (dpo) - Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage hat die Bundesregierung heute angekündigt, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorläufig nur noch in Kurzarbeit auf 28-Stunden-Basis zu beschäftigen.
"Es war kein leichter Schritt für uns und es hat absolut nichts mit der Arbeitsleistung von Frau von der Leyen zu tun", erklärte Finanzminister Wolfgang Schäuble anschließend gegenüber dem Postillon. "Sobald sich die Auftragslage bessert, kann sie wieder voll durchstarten."
Sie habe schon so etwas geahnt, als sie Bundeskanzlerin Merkel in ihr Büro bat und Schäuble dort bereits mit bedröppelter Mine wartete, kommentierte die Arbeitsministerin die Entscheidung später während einer Raucherpause hinter ihrem Ministerium. Von der Leyen: "Merkel sagte zu mir: 'Entweder du gehst in Kurzarbeit oder wir müssen dich gehen lassen.' Was hätte ich machen sollen? Ich brauche den Job."
Die 51-jährige Mutter von sieben Kindern äußerte außerdem ihren Unmut darüber, dass es wieder nur die Kleinen treffe und nicht etwa den Finanzminister, der auf dem Geld sitze, oder den Außenminister, der sofort die Koalition platzen lassen könnte.

ssi; Foto: Muss ihre Familienplanung überdenken, da sich der Bezug von Kurzarbeitergeld auch auf einen späteren Anspruch auf Elterngeld leistungsmindernd auswirkt: Ursula von der Leyen.

Nachrichten aus Politik und Wirtschaft im Postillon-Archiv:
Rücksichtsloser Einsatz Guido Westerwelles gegen Afhanistan
Die Kosten der Krise
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nacktscannern
Schäuble genervt von Vorgänger Steinbrück

Peinlich: Lampenschirm blamiert sich auf Party

ssi; Foto (ClintJCL): Hat offensichtlich ein Alkoholproblem: Lampenschirm.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Montag, 11. Januar 2010

Newsticker (43)

++++ Ideal zum Abnehmen: Light-Wolf hat gerade mal zwei Kalorien ++++
++++ Romantisch: Mann mit schwerer Kindheit findet seine Trauma-Frau ++++
++++ Wirtschaftskrise: Bundesministerium für Erholung rechnet 2010 mit hohem Schlafdefizit ++++
++++ Neugierig: Wissenschaftler sezieren Wissenschaftler, um mehr über Wissenschaftler herauszufinden ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Peyman Amin nach seinem Rauswurf bei "Germany's Next Topmodel": Das Interview

München (dpo) - Nach vier Staffeln "Germany's Next Topmodel" hat sich Heidi Klum von Mitjuror Peyman Amin getrennt, obwohl dieser fest damit gerechnet hatte, auch in der 5. Staffel dabei zu sein. Da der enttäuschte Modelagent sich leider entschieden hat, zu dieser Thematik lieber dem unbedeutenden Medienmagazin DWDL Rede und Antwort stehen als dem Postillon, mussten wir uns folgendes Interview aus den Fingern saugen:

Der Postillon: Herr Amin. Wie fühlen Sie sich?
Peyman Amin: Schlecht. Ich war gerne Jury-Mitglied bei "Germany's Next Topmodel". Es hat mich sehr überrascht, als Heidi nach einer übertrieben langen Pause und einer kurzen Werbeunterbrechung zu mir sagte: "Peyman, ich habe heute leider kein Foto für dich."
Postillon: Was stört Sie an Ihrem Rauswurf am meisten?
Amin: Mich stört, dass eine völlig unqualifizierte Person willkürlich über mein Schicksal und meine Karriere entschieden hat. Mein Traum, weiterhin Topmodel-Juror zu bleiben, ist geplatzt wie eine Seifenblase. Niemand sollte soviel Macht haben.
Postillon: Was denken Sie, was Sie falsch gemacht haben?
Amin: Nun ja... Der Rausschmiss kam so kurz nach den Feiertagen. Vielleicht bin ich einfach zu fett - an meiner Personality kann es ja kaum liegen, oder? (schluchzt)
Postillon: Wir bedanken uns für dieses Gespräch. Viel Glück für die Zukunft.

ssi; Foto: Nicht jeder hat das Zeug zum Topmodel-Juror: Peyman Amin.

Klum und andere Promis im Postillon-Archiv:
Essen by Heidi Klum
KI.KA-Praktikanten verstehen Aufregung um gegessenes Brot nicht
Exklusiv im Postillon: Pumuckl nackt!

Alle Interviews im Postillon-Archiv auf einen Blick:
Hier!

Sonntag, 10. Januar 2010

Neuer Hitler-Skandal aufgedeckt

(dpo) - Der Postillon enthüllt einen brandaktuellen Hitler-Skandal: Immer mehr Webseiten nutzen notdürftig zusammengezimmerte Geschichten ohne jegliche Substanz als Anlass, mit Hitler-Bildern schamlos Klicks zu generieren.
Postillon-Chefredakteur Stefan S. dazu: "Es ist eine Schande, dass die Medienlandschaft solch ein Verhalten nicht ächtet! Die Nazi-Zeit ist ein ernstes Thema und sollte nicht für solch billigen Pseudo-Journalismus missbraucht werden."
Die beanstandeden Online-Beiträge sind zum großen Teil selbstreferenziell und zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass komplett sinnfreie Textblöcke verwendet werden, um den dürftigen Inhalt der Meldung aufzubauschen - etwa durch Einschübe, die keinerlei zusätzliche Information beinhalten, oder angehängte Nebensätze, die letzten Endes nur noch einmal wiederkäuen, was im vorangegangenen Teil des Satzes schon gesagt wurde.
Gemein ist ihnen aber vor allem, dass sie oft gar keinen wirklichen Bezug zu Hitler haben, was sich dem durch die Hitler-Bilder angelockten Leser aber in der Regel erst nach dem Lesen des kompletten Beitrags erschließt. Der Postillon distanziert sich hiermit ausdrücklich von solchen Praktiken!
mpr; Fotos: Dreist: Mit solchen Bildern werden arglose Leser getäuscht.

Weitere dreiste Lesertäuschungen im Postillon-Archiv:
Skandal: Zeitung lenkt mit Foto von Mausmaki von dürftiger Nachrichtenlage ab
Ruchloser Geselle

Hitler im Postillon-Archiv:
Hier!

Das Wort zum Sonntag (56)

Kommentar:
Da staunen Merklior und Horsthasar, die Schwarzen aus dem Gesternland! Rum das Steuer, runter die Steuer und fertig ist die geistig-politische Wende, die Kasper Westerwelle, der größte Politikergeist unserer Zeit (GröPuZ), völlig spontan mit nur einer Woche Vorankündigung auf dem Dreikönigstreffen ausgerufen hat. Dass so ein U-Turn bei Glatteis in Zeiten von BLIZZARD! Daisy gar nicht so einfach ist und leicht zu schmerzhaften und teuren Unfällen führen kann, weiß jeder Autofahrer, der mit seinem schicken "Wir-wollen-mehr-Zukunft-Wagen" schon einmal während eines BLIZZARDs! einen U-Turn bei Glatteis vollzogen und dadurch einen schmerzhaften und teuren Unfall gabaut hat. Es kann aber auch sein, dass das Fahrzeug überhaupt nicht reagiert und einfach weiter geradeaus rutscht.
ssi

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
Hier!

Samstag, 9. Januar 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (17)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Der/die/das nach der Muse der Geschichtsschreibung benannte Blog Klio surft beschäftigt sich mit Fundstücken zur Geschichtsdarstellung im Internet (sehr hitlerlastig). Wer ein wenig stöbert, stößt dort auf einige komische Juwelen wie z.B. Toilettenschmiererei, Hitler crucified my son, Nahtzee, Noch ein Webcomic oder einfach nur Bacon Hitler.

2. Nicht nur am Credo "Steuersenkungen, Steuersenkungen, Steuersenkungen" erkennt man, dass die FDP von heute kaum noch etwas mit der FDP der 70er Jahre zu tun hat. Der ultimative Beweis dafür, dass der Linksliberalismus in der Freien Demokratischen Partei schon lange im Koma liegt, ist die Homepage des Freiburger Kreises. Die seit 2005 nicht mehr aktualisierte Website des "linken" Flügels der FDP, dient maximal noch als Museum für die Anfänge des Internets: Der Freiburger Kreis.

3. Dass gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem Disney-Klassiker Pocahontas und James Camerons Science-Fiction-Spektakel Avatar nicht von der Hand zu weißen sind, zeigt diese Kurzzusammenfassung der Handlung von Matt Bateman: Disney's Pocahontas James Cameron's Avatar.

4. Was könnte ein geschichtslastiges Links234 stilgerechter abrunden als mit "Istanbul" von They Might Be Giants? Wahrscheinlich so einiges, aber das interessiert an dieser Stelle nicht:

ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
Hier!

Freitag, 8. Januar 2010

So überleben Sie den BLIZZARD! am Wochenende

(dpo) - Nachdem die Bildzeitung durch den Artikel "Erster Metereologe warnt vor einem Blizzard" erst aus einem Schneesturm einen BLIZZARD! machte, obwohl es sich dabei eigentlich um ein ausschließlich nordamerikanisches Wetterphänomen handelt, nur um dann mit dem Artikel "Angst vor Blizzard" Angst vor dem selbsterfundenen BLIZZARD! zu schüren, bleibt dem Postillon nichts anderes mehr übrig, als auf diesen medialen Zug aufzuspringen und diesen unfassbar langen Satz mit der Ankündigung zu beenden, dass die eigens eingerichtete BLIZZARD!-Redaktion ebengenannten Postillons recherchiert hat und den Lesern nachfolgend sieben exklusive Tipps präsentiert, wie sie sich am besten gegen den BLIZZARD! wappnen können:

1. Auch während eines BLIZZARDs! muss der Bürgersteig vor Ihrem Haus eisfrei sein. Sollte Ihnen das Streusalz ausgegangen sein, können Sie auch auf andere salzige Lebensmittel wie Kapern, Ölsardinen oder gut abgehangenen Räucherschinken zurückgreifen.
2. Hängen Sie Ihre Fenster aus, um zu vermeiden, dass diese durch die extremen Windstärken des BLIZZARDs! eingedrückt werden.
3. BLIZZARD!-Kenner legen sich Vorräte an. Nutzen Sie die ausgehängten Fenster Ihrer postillonlesenden Nachbarn, um dort hemmungslos zu plündern.
4. Vermeiden Sie Panik während des BLIZZARDs!! Hysterische Mitmenschen können Sie am einfachsten mit lautem Kreischen und wildem Herumgefuchtel zur Raison bringen.
5. Fangen Sie sich ein wenig Wind mittels zuvor gebackener Windbeutel. Schon in ein paar Jahren könnten Souvenirs vom großen BLIZZARD! 2010 Spitzenpreise bei Online-Auktionen erzielen.
6. Um es während des schrecklichen BLIZZARDs! kuschlig warm zu haben, auch nachdem die Ukraine mal wieder den Gashahn zugedreht hat, sollten Sie sich vorsorglich Gasvorräte in den Räumen Ihrer Wohnung anlegen. Bei zusammengebrochener Stromversorgung können Sie außerdem auf Kerzenlicht und andere offene Flammen zur Beleuchtung zurückgreifen (via Anonym in den Kommentaren).
7. Ein BLIZZARD! ist kalt. Halten Sie sich deshalb unbedingt an die "Heißen Tipps für kalte Tage".
ssi

Wetter-Phänomene im Postillon-Archiv:
Ratgeber: Heiße Tipps für kalte Tage
So kommen Sie sicher durch den heißesten Tag des Jahres
World of Windcraft

Das Thema BLIZZARD!/Kälte anderswo:
BILDblog: Eiskalt abgeschrieben
Paramantus: Tränen gegen Eisesglätte
Titanic: So schlimm wird die Eishölle

Donnerstag, 7. Januar 2010

Newsticker (42)

++++ Ferndiagnose: Urologe erhält Pipifax ++++
++++ Beschwerde: Restaurantgast findet ein H in Buchstabensuppe ++++
++++ Zu komisch: Clown in Lachhaft genommen ++++
++++ Alles voll Tinte: Wütendem Aquariumbesitzer platzte der Kraken ++++
ssi, fld (#3)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
Hier!

Glaubwürdig: Hysteriker Wiefelspütz rügt Hysterie in Nacktscannerdebatte

Berlin (dpo) - Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Dieter Wiefelspütz, der sich in der Vergangenheit mehrfach für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren und den Abschuss von entführten Flugzeugen einsetzte, hält die Debatte um den Einsatz von Körperscannern für überzogen.
"Die Diskussion nimmt beinahe hysterische Züge an", sagte Wiefelspütz am Montag gegenüber der taz, derselbe Mann übrigens, der im vergangenen Jahr kurz nach dem Amoklauf von Winnenden beinahe ein Paintballverbot durchsetzte (wir berichteten). Laut Wiefelspütz, der nach jedem Amoklauf reflexartig nach dem Verbot von Killerspielen ruft verschleiere der reflexartige Ruf nach besserer Sicherheitstechnik nämlich, dass im Falle des vereitelten Anschlags die Sicherheitsbehörden in den USA und den Niederlanden versagt hätten. "Der Einsatz von Körperscannern ist kein Patentrezept", so Wiefelspütz, der die vonderleyenschen Internetsperren für ein Patentrezept gegen Kinderpornographie hält, weiter.
Der für seine intelligenten Diskussionen auf abgeordnetenwatch.de berühmte SPD-Experte, glaubt nicht, dass Passagiere schon 2010 an deutschen Flughäfen abgescannt werden: "Wir brauchen vielmehr eine intelligente Diskussion darüber, welche Daten wir sammeln wollen, statt immer mehr Kontrolle zu fordern." Abschließend befand Wiefelspütz, ein strenger Verfechter von Vorratsdatenspeicherung, Anti-Terrordatei (inkl. "sexueller Auffälligkeiten"), Online-Durchsuchung und der Erfassung von Mautdaten zur Strafverfolgung, die unspezifische Datensammelwut der US-Behörden hätte dazu geführt, dass relevante Aspekte übersehen worden waren, wie etwa eine explizite Warnung durch den Vater des mutmaßlichen Attentäters.
ssi; Foto (D. Vorderstraße): Könnte mit dem Dampf, den er plaudert, eine Stadt von der Größe Mexiko Citys mit Energie versorgen: Dieter Wiefelspütz (SPD).

Zum Thema Sicherheit im Postillon-Archiv:
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nacktflügen
Der Postillon deckt auf: Flugzeugattentäter von Detroit unschuldig
Geheimdienst warnt vor Sprengstoffzäpfchen
Verschärfung des Waffenrechts naht

Mittwoch, 6. Januar 2010

Britische Wissenschaftler können den G-Punkt nicht finden

London (dpo) - Einem Bericht der Sunday Times zufolge haben Wissenschaftler des King's Cross College in London eine neue Studie zur weiblichen Sexualität veröffentlicht. Aus der Studie geht hervor, dass es das Lustzentrum der Frau, den sogenannten G-Punkt, nicht gibt. Trotzdem konnten die britischen Forscher mit einer faustdicken Überraschung aufwarten.
"Wir konnten zwar den G-Punkt nicht finden, dafür aber den i-Punkt", erklärte Studienleiter Professor Tim Spector gegenüber dem Postillon. Der i-Punkt befindet sich beim kleinen "i" nur wenige Millimeter oberhalb des länglichen Schafts und dient, so vermuten Spector und sein Team, der Kenntlichmachung des ansonsten eher unauffälligen Buchstabens in handschriftlichen Texten.
Form und Größe des i-Punkts können dabei stark variieren. Sogar herzförmige Exemplare sollen schon gesichtet worden sein.
ssi; Foto (Acf): Kein Punkt weit und breit: g.

Sex im Postillon-Archiv:
Perverser Spanner von noch perverserem Spanner beobachtet
Was ist los in deutschen Schlafzimmern?
Weniger als erwartet
Warte, ich zieh mir noch kurz was von H&M über
Liebhaber aus Schlafzimmer entführt

Das Postillon-Archiv

Sponsors : Hangup Circle | Customize Blogger Template | Best Blogger Themes
Copyright © 2013. Der Postillon - All Rights Reserved
Template Design by Razor Madush | Published by New Blog Themes
Powered by Blogger