Newsticker

Mittwoch, 31. März 2010

Der Postillon boykottiert den 1. April

Hamburg (dpo) - Deutschlands größte Tageszeitung, der Postillon, hat in einem Artikel mit der Überschrift "Der Postillon boykottiert den 1. April" angekündigt, am 1. April 2010 keine Online-Nachrichten zu veröffentlichen. Auch die Print-Ausgabe mit ihren 81.882.342 Abonnenten allein in Deutschland soll am Donnerstag nicht erscheinen.
Der überaus medienscheue Chefredakteur des Postillons erklärte, man wolle damit ein Zeichen gegen den institutionalisierten Klamauk des 1. Aprils setzen: "Andere Zeitungen können die Menschen gerne mit gezielten Falschmeldungen auf den Arm nehmen", erläuterte der smarte Medienmogul. "Aber wir machen da nicht mit! Postillon-Leser wollen keine Lügengeschichten, sondern ehrliche, unabhängige und schnelle Nachrichten - und das schon seit 1845."
ssi; Foto (Diliff): Keine Enten am 1. April - zumindest nicht beim Postillon.

Kritiker hatten Recht: Protonen-Crash im CERN führte bereits gestern zu Weltuntergang

Genf (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, entstand beim gestrigen CERN-Experiment im weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) ein sogenanntes Schwarzes Loch. Dieses habe sich Augenzeugenberichten zufolge rasend schnell ausgeweitet und dabei sämtliche Materie in sich hineingezogen.
"Erst verschwand die Schweiz, dann ganz Europa", bestätigte T.J. Cramer, ein Besatzungsmitglied der Internationalen Raumstation ISS, den spektakulären Vorfall gegenüber dem Postillon. "Und nur wenige Sekunden später war die Erde mitsamt allen Lebewesen weg." Der Astronaut sei daher froh, dass er "zu dem Zeitpunkt nicht unten war".
Die vollständige Vernichtung des Planeten bedeutet einen großen Triumph und die vollständige Rehabilitation für alle Kritiker der Experimente. Weitere Versuche dieser Art werden nach dem desaströsen Vorfall wohl auf absehbare Zeit nicht mehr stattfinden.
ssi; Foto oben (Ute Kraus): Hat alles vernichtet: Schwarzes Loch; Foto rechts (J. Herzog): In so einem Tunnel entstand das Schwarze Loch, das uns alle ins endlose Nichts riss.

Kosmische Meldungen im Postillon-Archiv:
Internationale Raumstation ISS von Marder terrorisiert
Amtliche Mitteilung: Sauerstoffausfall
Der große Postillon-Mondreport
Erde Explodiert

Dienstag, 30. März 2010

Deutschland baut Hochsicherheits- gefängnis auf Kuba, um Guantanamo-Häftlinge aufnehmen zu können

Berlin, Guantanamo (dpo) - Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hat heute beschlossen, dass Deutschland nun doch Häftlinge aus dem umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo aufnehmen wird.
Nachdem zuvor zahlreiche CDU-Politiker wie Wolfgang Bosbach, Clemens Binninger und Sachsens Innenminister Markus Ulbig sicherheitstechnische Bedenken angemeldet hatten, soll nun ein eigens dafür eingerichtetes Hochsicherheitsgefängnis auf Kuba den Neuankömmlingen, die jahrelang ohne Gerichtsverfahren unschuldig inhaftiert waren, ein neues Zuhause bieten.
Laut einer Sprecherin des Kanzleramtes könne die Bundesregierung nur auf diesem Wege sowohl ihren amerikanischen Verbündeten dabei helfen, ihr völkerrechtswidriges Gefangenenlager aufzulösen, als auch die eigenen Sicherheitsinteressen wahren. Ein Hochsicherheitsgefängnis auf fremdem Boden habe zudem den Vorteil, dass die Bundesregierung die aufgenommenen Guantanamohäftlinge dort ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit beherbergen könne.
ssi; Foto oben: Ideale Lösung für das Guantanamo-Problem: Deutsches Hochsicherheitsgefängnis auf Kuba; Foto rechts: Hat wie immer Schiss vor Terroristen: Wolfgang Bosbach.

Sicherheit im Postillon-Archiv:
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nackflügen
Der Postillon deckt auf: Flugzeugattentäter von Detroit unschuldig
Geheimdienst warnt vor Sprengstoffzäpfchen
15/1 Terroranschlag auf New York

Newsticker (59)

++++ Außer Rand und Band: Kamelherde verwüstet Sahara ++++
++++ Ödes Boxtraining: Wladimir Klitschko schlägt Zeit tot ++++
++++ Plan geht voll auf: Angeleinter Hund läuft wie am Schnürchen ++++
++++ Durchgedreht: Fleischwolf droht 500 Gramm Rind, Hackfleisch aus ihm zu machen ++++
++++ Stahldiebstahl: Dieb stahl Stahl ++++
ssi, hal (#5)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Montag, 29. März 2010

Weltweit erster Dönerroboter auf Fachmesse in Berlin vorgestellt

Berlin (dpo) - Auf der Dönermesse Döga in Berlin wurde am Samstag der weltweit erste Dönerroboter (Döner-Robotu) vorgestellt. Er soll nach Aussage der Herstellerfirma Alkadur, einer Tochter von Skynet, "die Welt erobern". Der vollautomatische Tranchierer 800 (T-800) verfügt über ein wahres Arsenal an High-Tech-Instrumenten zur Dönerverarbeitung, darunter zwei japanisches Katanaschwerter aus Edelstahl für die Feinarbeit, ein Rotationsmaschinengewehr zur Zerkleinerung größerer Mengen Fleischs und einen schnurrbartförmigen Gammelfleischdetektor.
"Der T-800 ist mit State-of-the-Art-Militärtechnologie ausgerüstet und wird die Dönergastronomie in Deutschland revolutionieren", schwärmte Fatih Demioglu, ein Sprecher des Herstellers, bei der Vorstellung. "Schon bald wird unser Döner-Robotu in jedem türkischen Schnellimbiss Deutschlands stehen, Fleisch mit tödlicher Präzision schneiden und schmackhaft arrangiert an die Kunden weiterreichen."
Um garantieren zu können, dass der Betrieb reibungslos abläuft, sollen die rund 200.000 Prototypen von einem mit einer künstlichen Intelligenz (KI) ausgerüsteten Zentralcomputer ferngesteuert werden.
ssi; Foto: Ein Segen für die Menschheit: Der neue Tranchierer 800.

Mehr aus dem Postillon-Wissenschaftsressort:
Archäologen finden Mumie von antikem in Spind eingeschlossenem Jungen (9)
Aufmerksamkeitsspanne bei Zeitungsartikeln kurz
Britische Wissenschaftler können G-Punkt nicht finden
Studie: Indianer kennen doch Schmerz

Sonntag, 28. März 2010

Das Wort zum Sonntag (67)

Kommentar:
Die katholische Kirche, Westerwelle, Griechenland und Google haben eines gemeinsam: Sie stehen allesamt in einer Aufzählung zu Beginn des heutigen Kommentars und werden im Folgenden nicht mehr erwähnt. "angbrnväaseonbnrrrrrrrrrrrrrr", schrieb schon in den frühen 80ern ein großer Philosoph versehentlich, als er sich während eines LSD-Flashbacks auf seine elektrische Schreibmaschine setzte. Diese sinnlose Aneinanderreihung von Buchstaben gilt heute wie damals und zeigt deutlich auf, dass wir die Dinge wieder mehr von hinten, also vom Arsch her, denken müssen oder eben (und das ist der springende Punkt: .·.·.·.) nicht. Wem das nicht passt oder wer behauptet, all das wäre aus den nunmehr trauerrandfreien und blutarmen Fingern gesogen, dem sei hiermit unter Zuhilfenahme einer geschüttelten geballten Faust leer gedroht. Hatschiiii! (Gesundheit bitte in den Kommentaren wünschen)
ssi

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Samstag, 27. März 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (28)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Die Causa Jörg K. bewegt nicht nur Boulevard und Feuilleton, auch die Satirepressen wurden angeschmissen und haben so ziemlich alles vom flachsten Hochdruckgebietswitzen bis zu scharfer Medienkritik ins Internet gedruckt. Ein kleiner Auszug: Wenn Meteorologen verhaftet werden (Paramantus), Urteilen Sie über Jörg K., bevor es ein Gericht tut, Ihre Meinung zu Bild, Jörg K.? (beide Narragonien), Sponsorenwechsel (Grillratte), K. vor Gericht (Rürup/Titanic), Immer mehr Politiker für Wetterbericht-Verbot (Glasauge/Welt), Justiz 2.0 - Wie schuldig ist K.? (Spam), Wetter wird besser (Doktor Satori)
2. Für alle, die glauben, sie hätten den Dreh bei Tetris raus, gibt es jetzt die ultimative Herausforderung: First-Person Tetris - einfach mal ausprobieren.
3. Das nervt! Da will man ein hübsches Foto machen und dann steckt irgendjemand seine verdammte Grinse ins Bild! So wie hier: Pinguinbild
4. Was passiert, wenn Menschen mit bestimmten Phobien auf einer Veranstaltung zusammenkommen, zeigt unser Video der Woche sehr anschaulich:


Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 26. März 2010

Archäologen finden Mumie von antikem in Spind eingeschlossenem Jungen (9)

Pompeji (dpo) - Sensationeller Fund bei Ausgrabungen auf dem Gelände des antiken Pompeji! Ein Team von internationalen Archäologen hat in einem früheren Schulgebäude einen mumifizierten Leichnam entdeckt. Er befand sich inmitten der Überreste eines hölzernen Spinds, in dem er am Tag des großen Vulkanausbruchs 79 n.Chr. offenbar eingeschlossenen war.
Der kleine Timotheus (9)
Bei einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte der Leiter der Ausgrabungen Prof. Ryan Harvingtonton, man sei sich mittlerweile sicher, dass es sich bei dem knapp 200o Jahre alten Leichnam um einen Jungen handelt, der zum Zeitpunkt seines Todes ungefähr neun Jahre alt gewesen sein dürfte. Einer Inschrift auf einer Schreibtafel zufolge, die er fest umklammert hielt, lautete der Name des Knaben Timotheus. Auch an der Außenwand des Spinds fanden sich Inschriften wie "Timotheus stultus est" oder "Timotheus asinus est".
"Die Mumie ist in erstaunlich gutem Zustand", führte Harvingtonton weiter aus. "Der Junge war eher unsportlich und trug bronzene Zahnklammern sowie - als Sehhilfe - ein klobiges Gestell mit Meniskenlinsen." Bekleidet war der kleine Timotheus, mit einer kurzärmlige Toga, die zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs jedoch längst außer Mode war. Man gehe daher davon aus, dass sie von seiner Mutter ausgesucht wurde.
"Wir vermuten, dass der kleine Timotheus (9) kurz vor der Katastrophe von größeren Kindern in den eigentlich zur Aufbewahrung von Schulsachen vorgesehenen Spind gesteckt wurde", so Harvingtonton. "Hautabschürfungen an den Unterarmen zeigen, dass an ihm mehrfach sogenannte "Brennnesseln" durchgeführt wurden, bevor er eingeschlossen wurde." Außerdem deuten DNA-Reste in den Ohren darauf hin, dass an Timotheus "feuchte Fuzzis" angewandt wurden, eine alte Kulturtechnik, bei der ein mit Spucke befeuchteter Finger (vorzugsweise der Kleine) in das Hörorgan des Opfers gesteckt wird.
Abschließend erklärte Harvingtonton, man könne froh sein, dass derart brutales Verhalten unter Kindern heutzutage nicht mehr vorkommt.
 ssi

Mehr vom Nachfahren des kleinen Timotheus (9):
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Super-GAU in Windkraftanlage verstrahlt alles im Umkreis von null Kilometern

Drei Stunden Stillstand: Windrad nach Super-GAU
Schwerin (dpo) - In einer Windkraftanlage in der Nähe von Schwerin ist es nach Angaben der Betreiberfirma heute zu einem Super-GAU gekommen. Erste Messungen nach der Katastrophe haben ergeben, dass durch den Unfall das gesamte Gebiet im Umkreis von null Kilometern um die Anlage verstrahlt wurde.
"Weil ein Zwischentransformator ausgefallen ist, konnte für einen begrenzten Zeitraum kein Strom mehr erzeugt werden", erklärte ein Sprecher der Betreiberfirma zerknirscht. "Wir wurden Zeugen des größten anzunehmenden Unfalls bei der Erzeugung von Windenergie."
Zwar konnten Mechaniker die Windkraftanlage binnen drei Stunden wieder zum Laufen bringen, doch die großen Energieunternehmen wie Vattenfall und RWE sehen die Situation kritisch. Sie fragen, wie lange die Menschheit noch auf eine Form der Energiegewinnung setzen will, die im Ernstfall bis zu ihrer Reparatur ausfällt.
ssi

Mehr zum Thema Umwelt:
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Donnerstag, 25. März 2010

Katholische Kirche spricht Wettermann heilig

Rom (dpo) - In einem einzigartigen Schnellverfahren hat die katholische Kirche den bekannten Schweizer Moderator und Wetterexperten Jörg K. schon zu Lebzeiten heilig gesprochen. Der Vatikan ist fest davon überzeugt, dass der derzeit in U-Haft sitzende Mann von Gott gesandt wurde, um die von Missbrauchsvorwürfen heftig gebeutelte Kirche durch ein mediales Wunder zu retten.
"Wir standen mit dem Rücken zur Wand und fürchteten schon, der Allmächtige, hätte uns im Stich gelassen, da boxt uns dieser Mann praktisch im Alleingang aus der Sache raus", jubelt Federico Lombardi, der Pressesprecher des Vatikans bei einer öffentlichen Stellungnahme. "Von einem Tag auf den anderen haben die Medien auf wundersame Weise vergessen, dass in der Kirche Missbrauchsfälle über Jahrzehnte systematisch vertuscht wurden und dass immer noch dieselben Leute in Amt und Würden sind, die diese Strukturen aufgebaut haben."
Alleine Bild.de hat am Mittwoch sieben Artikel (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7) zu Jörg K. produziert und nicht einen einzigen zur katholischen Kirche; aber auch andere Medien überschlagen sich geradezu bei der Berichterstattung über einen Mann, dessen Schuld nicht erwiesen ist.
"Gott hat das in seiner grenzenlosen Weisheit brillant eingefädelt", erklärt Lombardi. "Er wusste, dass deutsche Journalisten wenig Interesse an Recherche haben und sich lieber am tiefen Fall eines Prominenten weiden. Dabei hat die Berichterstattung keinerlei Einfluss auf den Ausgang eines Verfahrens, das auch im Stillen korrekt abgelaufen wäre. Wir hingegen wären unter dem öffentlichen Druck beinahe zusammengebrochen."
Kritische Stimmen, die anmerkten, die Kirche habe - je nach Ausgang des Verfahrens - mit Jörg K. womöglich einen Vergewaltiger heilig gesprochen, wiegelt Lombardi ab: Das sei in der langen Geschichte des Katholizismus noch nie ein Problem gewesen.
ssi; Foto rechts (Bild.de): Muss sekündlich über den Zustand K.s informieren, damit die Öffentlichkeit glotzen kann: Presse; Foto links: Läuft auf Hochtouren: Sauproduktion zum Zwecke der Durchs-Dorf-Treibung.

Der Postillon zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche:
Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals
Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht

Mehr zur Causa K.:
Narragonien: Ihre Meinung zu Bild, Herr K.?
Stefan Niggemeier: Von Unschulds- und anderen Vermutungen
Print Würgt: Was wir schreiben, wenn wir vermuten, Jörg K. wäre unschuldig
Kai Gniffke (Tagesschau): K.

Mittwoch, 24. März 2010

Newsticker (58)

++++ Trend: Immer mehr Gürteltiere schwören auf Hosenträger ++++
++++ Trampolin: Frau aus Warschau nutzt Straßenbahn ++++
++++ St. Pauli: Immer mehr Zeitarbeit in Stundenhotels ++++
++++ Paradox: Katze macht es am liebsten in Hündchenstellung ++++
++++ Heiße Spur: Internet-Detektiv nimmt Twitterung auf ++++
ssi, jsi (#5)

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Schwarm Würste auf Dachboden entdeckt

Freiburg (dpo) - Der Frühling ist endlich da. Doch manchmal bringt er auch unangenehme Überraschungen mit sich. Das merkte auch Günter Henning (41), der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Kappel bei Freiburg lebt.
"Ich wollte nur die Langlaufskier auf den Dachboden bringen, da rieche ich plötzlich Fleisch", schildert Henning. "Knapp unter der Decke an der Nordseite sah ich dann einen gigantischen Schwarm Würste hängen."
Vermutlich waren diese durch eine Lücke ins Innere geschlüpft, die durch einen herabgefallenen Ziegel entstanden war.
Henning ist froh, dass er den Wurstschwarm so früh entdeckt hat, denn gerade Pfefferbeißer können gefährlich werden, wenn sie ihren maximalen Schärfegrad erreicht haben. So aber bleibt ihm genug Zeit, die Würste gemütlich auszuräuchern.
ssi; Foto: Nistet gerne auf Dachboden oder in Rollladenkästen: Schwarm Würste mit Königin (fünfte von links).

Essen im Postillon-Archiv:
Was kommt nach der Lebensmittelampel?
Pfui Spinne! Currywurst wird 60 Jahre alt
Neuer Lebensmittelskandal
Fleischfrei frühstücken
Kannibale verurteilt
Besser bewusst schmausen

Dienstag, 23. März 2010

Zensur! Chinesisches Google zeigt größtenteils unleserliches Gekritzel an

ssi; Screenshot (Google.com.hk): Für Deutsche praktisch nutzlos: 關鍵字是客戶在搜尋引擎尋找您網站所使用的字詞。所以,GOOGLE 在概念上,就是要將您的網頁
根據這些字詞來進行最佳化。您應該挑選最能精確描述您業務的關鍵字.

Google-Suchbegriffe im Postillon-Archiv:
Google-Suchbegriffe der ersten 10 Monate
Google-Suchbegriffe bis Ende 2009

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Flugzeug muss wegen Magenschmerzen umdrehen

Welt.de vom 22.3.2010:
München (dpo) - Sonntagabend musste laut der Zeitung Welt eine kurz zuvor in Richtung Tokio gestartete Lufthansa-Maschine wieder umdrehen. Der Grund: Sie klagte über derartig starke Bauchschmerzen, dass sie sich eine Weiterreise selbst nicht zutraute. "Als der Airbus in unserem Sichtfeld auftauchte, sahen wir gleich, wie bleich die Maschine war", erklärte der Münchener Tower.
Dementsprechend holprig und zittrig erfolgte die Landung. Mehrere Krankenwagen standen bereit, um das Flugzeug bestmöglich betreuen zu können. Mit Magenkrämpfen, Erbrechen und Schwindelgefühlen wurde die Maschine dann ins Krankenhaus gebracht.
Die Untersuchung ergab schließlich, dass sich im Torso der Maschine etwa 80 nahezu unverdaute Passagiere befanden, die in einer Notoperation entfernt werden mussten.
Die Maschine ist mittlerweile wohlauf und absolviert bereits wieder erste Kurzstreckenflüge.
jsi; Screenshot oben: Welt.de; Foto rechts (Trainler): Wurde beim Start speiübel: Lufthansamaschine.

So berichtet die Abendzeitung über den Vorfall:
Flugzeuge im Postillon-Archiv:
Pilotenstreik bei Lufthansa führt zu Absturz von 104 Flugzeugen
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nacktflügen
Der Postillon deckt auf: Flugzeugattentäter von Detroit unschuldig
Himmelsschreiber abgestürzt
Drama über den Wolken geht glimpflich aus

Montag, 22. März 2010

Newsticker (57)

++++ Absehbar: Raupe entpuppt sich als Schmetterling ++++
++++ Achse des Bösen: Grund für Pannenserie bei Toyota endlich gefunden ++++
++++ Gerettet: Schauspieler bekommt Rolle seines Lebens unter der Klotür durchgereicht ++++
++++ Platzhalter: Hier könnte Ihre Newstickerzeile stehen ++++
ssi; jsi (#2)

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Im Interview: Der wegen gefälschter Interviews gefeuerte "Neon"-Redakteur Ingo Mocek

Hamburg (dpo) - Erst vor wenigen Tagen hat sich das Magazin Neon von Redakteur Ingo Mocek getrennt, weil dieser mindestens fünf Interviews mit bekannten Popstars fälschte. Erst eine Anfrage des Managements der Sängerin Beyonce zu einem Interview in der Januarausgabe 2010 (Original hier) sorgte dafür, dass die Sache aufflog.
Jetzt spricht Ingo Mocek exklusiv im Postillon erstmals über seinen Herauswurf und darüber, wie man ein erfolgreiches Fake-Interview führt.

Der Postillon: Herr Mocek, vielen Dank, dass sie uns Rede und Antwort stehen.
Ingo Mocek: Gerne doch. Für ein professionell geführtes Interview konnte ich mich schon immer begeistern.
Postillon: Was sagen Sie zu Ihrem Rauswurf bei Neon?
Mocek: Ich finde das gerade bei einer auf Halbwahrheiten basierenden Quatschzeitung ein wenig zu hart. Würden Sie einen Ihrer Mitarbeiter feuern, nur weil er ein Fake-Interview geführt hat?
Postillon: Keineswegs. Doch kommen wir zur Technik: Wie wichtig ist der Rahmen, in dem man ein Fake-Interview durchführt?
Mocek: Extrem wichtig. Wenn man sich schon etwas aus den Fingern saugt, dann sollte das Ambiente stimmen. Ich finde es übrigens toll, dass wir hier gerade in der Internationalen Raumstation ISS zusammensitzen und der Berliner Philharmonie lauschen dürfen. Sehr stilvoll.
Postillon: Was ist sonst noch wichtig?
Mocek: Man muss sich in das Gegenüber einfühlen können. Erst wenn man sich vorstellen kann, was in so einem Popstar oder einem gefeuerten Neon-Redakteur vorgeht, dann kann man sich an diese Materie heranwagen.
Postillon: Wie sieht es mit der Fragetechnik des Fake-Interviewers aus?
Mocek: Wichtig ist, dass man das Gespräch am Laufen hält. Das Beste an der Sache ist, dass man fragen kann, was man will. Dabei kann man auch schonmal so tun, als wäre der Fake-Interviewpartner unhöflich oder gar arrogant, um etwas Würze in die Unterhaltung zu bringen, Sie Anfänger.
Postillon: Ich sehe, von Ihnen kann man noch viel lernen. Wie sieht es mit dem Schluss eines Gesprächs aus?
Mocek: Idealerweise sollte man ein Fake-Interview immer mit einer brillanten Schlusspointe beenden.
Postillon: Diese Meinung teilen wir nicht.
ssi; Foto: Selber schuld: Wer das liest.

Interviews im Postillon-Archiv:
Interview mit Günter Wallraff: "Ich war ein Mainzelmännchen"
Schäuble und das Grundgesetz: Das Interview
Schwarzarbeit legalisieren: Das Interview
Gräberfund bei Castrop-Rauxel: Das Interview
Interview mit einem Pantomimen

Sonntag, 21. März 2010

Das Wort zum Sonntag (66)

Kommentar:
Soll man schon im Frühling Vitamine zufüttern? Wie geht's dem großen Frechen mit dem Schlappohr? Ist dein Lecksteinverbrauch auch so hoch? Könnte ich mir deinen schwarzen Bock für einige Tage ausleihen? - All diese Fragen ließ Papst Benedikt XVI. in seinem Hirtenbrief an die schafreichen irischen Katholiken unbeantwortet. Doch auch der Brief selbst, abgeschickt vier Monate nach Bekanntwerden des irischen Missbrauchsskandals, wird lange unbeantwortet bleiben, denn: Ein Hirtenbrief ist eben noch lange keine Hirten-E-Mail. Das weiß jeder, der schon einmal einen Brief nach Dublin in Rom eingeworfen hat. Da wünscht man sich doch irgendwie die Heilige Inquisition zurück. Die wäre nämlich ideal dafür geeignet, den Saustall des Schweinehirten und seiner Schweinepriester auszumisten.
ssi

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Samstag, 20. März 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (27)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Gut gekreuzt ist halb gewonnen. Eine Google-Bildersuche mit den Begriffen "animal crossbreeding" oder "animal crossbreed" fördert einige tierisch geniale Photoshoparbeiten zu Tage. Beispiele gefällig? Bitteschön: Kleine Collage (Hatze&Co.), Fischund, Nilkrabbe, Kuatze, Delephant, Schäfervogel, Papagalross, Delphänguru, Zebrosch und ein Pfund.
2. Schon seit über einer Woche steht bei Coffee And TV ein wirklich kurioser Polizeibericht. Für alle, die ihn noch nicht gelesen haben: Hinter all diesen Türen
3. Da können sich Actionhelden 'ne Scheibe von abschneiden: Super smart action squirell (Video)
4. Einfach fein. Martin Sonneborn war im Auftrag der heute-show für Google Home View unterwegs:


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ssi

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Freitag, 19. März 2010

Israel errichtet gigantische Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in Ostjerusalem

Jerusalem (dpo) - Das israelische Innenministerium hat gestern den Bau einer gigantischen Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in dem von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Ostjerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo angekündigt. Der internationale Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten, denn die in Richtung Europa und USA gerichtete Skulptur liegt im besetzten Gebiet, das die Palästinenser als Teil eines künftigen eigenen Staates beanspruchen.

Israels Ministerpräsident Netanjahu spricht von einem "bedauernswerten Vorfall", findet aber, dass der Bau gegen keine Abkommen verstößt: "Niemand sollte sich von diesem riesigen gen Westen zeigenden Stinkefinger provozieren lassen. Er war immerhin schon lange vor dem vereinbarten Baustopp geplant worden", so der Staatschef. "Ich schlage allen vor, nicht zu übertreiben und sich erst einmal zu beruhigen."
Trotz des Streits über die Siedlungsbaupläne sehen die USA ihre Beziehungen zu Israel nicht belastet. In einem Fernsehinterview sagte Obama, Israel sei einer der engsten Verbündeten. Man habe zum israelischen Volk einen besonderen Bund, der nicht einfach verschwinden werde.
ssi; Foto oben: Zeigt direkt gen Washington: Gigantische Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger; Foto rechts: Hält es für Israels verbrieftes Recht, Mittelfinger zu errichten, wo er will: Benjamin Netanjahu.

Der Nahostkonflikt im Postillon-Archiv:
Überraschende Gewalt im Krieg
Kracher zum Jahresende

Überblick zur Politik im Postillon-Archiv:
Hier!

Donnerstag, 18. März 2010

Mann in Schwimmbad von drei Meter hohem Turm gestürzt

Baden-Baden (dpo) - Schrecklicher Unfall in einem Baden-Badener Schwimmbad! Augenzeugenberichten zufolge hat dort ein offenbar verwirrter junger Mann einen drei Meter hohen Turm erklommen und ist anschließend kopfüber in die Tiefe gestürzt.

Steht ungesichert im Hallenbad: Turm
"Dieser Turm steht da einfach so völlig ungesichert herum", berichtete ein Badegast fassungslos. "Und um den Leichtsinn komplett zu machen, ist auch noch eine Leiter daran angebracht."
Nachdem er oben angekommen war, ging der nur mit einer Badehose bekleidete Mann bis an das Ende eines am Turm angebrachten Brettes. Dieses habe instabil gewirkt und stark geschwankt.
"Durch das Wackeln aus dem Gleichgewicht gebracht, begann der arme Kerl auf- und abzuhüpfen", erklärte eine weitere Schwimmbadbesucherin. "Dann fiel er in hohem Bogen vom Turm und überschlug sich dabei zweimal elegant."
Hätte sich unter der wackeligen Konstruktion nicht zufällig ein mit Wasser gefülltes Schwimmbecken befunden, das den Aufprall des Stürzenden dämpfte, hätte der Unfall wohl ein schlimmes Ende genommen. So aber tauchte der Mann schon kurze Zeit später wieder an der Oberfläche auf.
Allerdings stand er offenbar derart unter Schock, dass er laut Augenzeugenberichten den Turm noch zwei weitere Male erkletterte und abermals in die Tiefe stürzte.
ssi

Weitere Nachrichten aus dem Panorama-Ressort im Postillon-Archiv:
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Newsticker (56)

++++ Konsequent: Leichenschmaus mit Totenschein bezahlt ++++
++++ Kälter als man denkt: Griff ins Klo ++++
++++ Tretminen-Skandal: Hund entpuppt sich als skrupelloser Geschäftemacher ++++
++++ Rücktritt: Altes Fahrrad bremst immer noch wie früher ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Mittwoch, 17. März 2010

Gerettet! Horst Köhler beinahe sechs Monate unter Aktenberg begraben

Berlin, Potsdam (dpo) - Rettungsaktion auf Schloss Bellevue! Bundespräsident Horst Köhler wurde heute Morgen von der Feuerwehr aus einem Aktenberg in seinem Arbeitszimmer geborgen. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut.
Laut Bericht der Polizeidienststelle 33 hatte das Staatsoberhaupt am 27. September 2009, dem Tag der Bundestagswahlen, noch bis in die Abendstunden gearbeitet, als plötzlich einige hochaufgetürmte Aktenstapel durch einen Luftzug ins Wanken gerieten und Köhler unter sich begruben.
Beinahe sechs Monate lang lag der CDU-Politiker regungslos unter streng geheimen Papieren und Anträgen. Nach eigener Aussage schlief Köhler in dieser Zeit viel, dachte über Deutschland nach und ernährte sich vornehmlich von Spinnen, Kellerasseln und aus einer Brotzeitdose, die ihm seine Frau am verhängnisvollen Wahltag zusammengestellt hatte.
"Es ist unglaublich, dass niemand etwas gemerkt hat", erklärte ein Sprecher des Präsidenten. "Während der ganzen Aufregung um faule Hartz-IV-Empfänger, gekaufte Ministerpräsidenten und Vorwürfen von Vetternwirtschaft gegen den Außenminister hat niemand an Horst Köhler gedacht." Dass die Weihnachtsansprache 2009 aus Termingründen bereits im August 2009 aufgezeichnet worden war, habe die Situation nicht gerade erleichtert. Köhlers Frau wiederum hatte angenommen, ihr Gatte sei in einer streng geheimen Mission im Ausland unterwegs.
Erst als die Bild-Zeitung vor einer Woche fragte "Wo ist eigentlich SUPER-HORST?", begannen auch andere Medien und schließlich Familienmitglieder sowie Parteikollegen sich zu wundern, wo Köhler geblieben sei. Heute Morgen ging endlich ein Praktikant nachsehen und fand den Verschütteten.
Horst Köhler, immer noch sichtlich erschöpft von seinen Strapazen, befindet sich derzeit in der Berliner Charité und freut sich laut engen Vertrauten bereits darauf, seine Amtsgeschäfte wiederaufzunehmen und endlich wieder "ein unbequemer Präsident" sein zu können.
ssi; Foto rechts: Unter diesem Aktenberg verbrachte Horst Köhler die letzten knapp sechs Monate; Foto links: Will künftig auf einen Computer umsteigen: Immer noch schweißgebadeter Horst Köhler.

Wie der Bundespräsident wieder auf den neusten Stand kommt, lesen Sie bei Narragonien:
Bundespräsident Köhler wieder aufgetaucht

Innenpolitik im Postillon-Archiv:
Guido Westerwelle legt alle Ämter nieder und wird "Welt"-Meinungsredakteur
Westerwelle klarer Gewinner in Paralleluniversum
Union fordert mehr Männer als Gleichstellungsbeauftragte
Deutsche zahlen Millionen für Schweizer CD mit verbrecherischen Inhalten

Skrupellos: Friedhofsgärtner geht über Leichen

ssi; Foto (BA): Hatte außerdem nie Französisch in der Schule und kennt deswegen auch kein "Pardon": gnadenloser Friedhofsgärtner.

Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
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Dienstag, 16. März 2010

Der Postillon braucht Ihre Stimme nicht!

Bonn (dpo) - Frechheit! Der Postillon wurde von Unbekannten für den internationalen Medienpreis der Deutschen Welle, The BOBs ("Best of the Blogs"), vorgeschlagen. "Wer behauptet, ich hätte den Vorschlag selbst eingereicht, um meinen Ruhm zu mehren, der lügt", erklärte der Chefredakteur des Postillons. "Das wäre doch wirklich erbärmlich."
Doch es kommt noch schlimmer: Unter 278 deutschsprachigen Webseiten wurde der Postillon im zweiten Schritt als eine von 11 in der Kategorie "Best Weblog Deutsch" nominiert.

Leser, die sicher gehen wollen, dass ihre Lieblingsnachrichtenseite diesen widerwärtigen Preis auf keinen Fall gewinnt, sollten sich an folgende einfache Regeln halten:

1. Gehen Sie auf keinen Fall auf die Seite, auf der das User-Voting für die BOBs durchgeführt wird. Meiden Sie diesen Link: User-Voting
2. Scrollen Sie unter keinen Umständen nach unten, bis Sie bei der Kategorie "Best Weblog Deutsch" ankommen!
3. Klicken Sie bloß nicht auf Der Postillon in der Liste der Nominierten auf der rechten Seite!
4. Wählen Sie erst recht nicht das Feld "Für dieses Blog voten" aus!
5. Scrollen Sie danach keineswegs nach ganz unten, tragen Sie dort schon gar nicht Ihren Namen oder Ihre E-Mail-Adresse ein und behaupten Sie niemals, Sie hätten das Kleingedruckte gelesen (Newsletter optional)!
6. Geben Sie zum Schluss absolut auf keinen Fall niemals nicht den Code aus dem Bild ein, um zu beweisen, dass Sie keine Maschine sind (Sie werden es ohnehin mehrfach wiederholen müssen, da die Dinger mittlerweile fast unlesbar sind - also lassen Sie's gleich)!
7. Egal was Sie vorher getan haben, klicken Sie unter keinen Umständen auf den "Senden"-Button!
8. Für Blogbetreiber: Rufen Sie auf keinen Fall in Ihrem Blog dazu auf, für den Postillon abzustimmen!
ssi; Foto: Zeigt auf Sie: Mann mit Hut.

Nachtrag: Angesichts der Tatsache, dass der Postillon knapp hinter den Nachdenkseiten auf dem zweiten Platz liegt:
9. Bitte auf keinen Fall mit verschiedenen E-Mail-Adressen und Namen abstimmen!

Guido Westerwelle unterstützt den Nicht-Wahl-Aufruf des Postillons:
Westerwelle warnt vor Weblog

Japan und Australien beenden Thunfischüberfischung bald

Tokio (dpo) - Gute Nachrichten aus dem fernen Osten! Japan und Australien haben angekündigt, in einer gemeinsamen Aktion dafür zu sorgen, dass der akut vom Aussterben bedrohte Blauflossen-Thunfisch künftig nicht mehr gefangen wird.
Der ausgeklügelte Plan der beiden am Pazifik gelegenen Staaten sieht vor, trotz internationaler Proteste und einem angestrebten Handelsverbot einfach weiterzufischen wie gehabt. Der japanische Premierminister Yukio Hatoyama und sein australischer Kollege Kevin Rudd begründeten diesen Schritt damit, dass nur die vollkommene Ausrottung des schmackhaften Fisches einen totalen Fangstopp garantieren könne. Länder wie Japan oder Australien würden sich sonst einfach über internationale Proteste hinwegsetzen und trotzdem weiterfischen.
ssi; Foto rechts (opencage): Wenigstens gibt es in Zukunft noch Fotos davon: Blauflossen-Thunfisch; Foto links (Nemilar): Rotten Thunfisch aus, weil sie ohne ihn nicht leben können: Japaner bei der Sushi-Zubereitung.

Umweltthemen im Postillon-Archiv:
Wildreservat für letzte Hummer eröffnet
Ratgeber: Wie hält man die Klimaerwärmung im Alleingang auf?
WWF: Purzelbaum vom Aussterben bedroht
Wasser sparen: So geht's richtig

Montag, 15. März 2010

Topfpflanze an Vernachlässigung gestorben

Gießen (dpo) - Schrecklicher Vernachlässigungsfall in Gießen! Am Sonntag alarmierten besorgte Anwohner die Polizei, nachdem eine am Fenster platzierte Topfpflanze im ersten Stock eines Mietshauses tagelang kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Ein Sonderkommando stürmte daraufhin die Wohnung und nahm noch vor Ort die Besitzer der Pflanze, Kevin (23) und Selina B. (22), fest.

Völlig vertrocknet: Die Leiche
"Es war furchtbar", erklärte einer der sichtlich erschütterten Beamten. "Der Gummibaum war völlig blattlos und wohl schon seit Wochen tot. Warum entschließen sich Menschen immer wieder dafür, eine Zimmerpflanze zu haben, wenn sie eigentlich noch gar nicht dazu bereit sind, Verantwortung zu übernehmen?" Dem Postillon wurde weiterhin bestätigt, einige jüngere Polizisten hätten den Anblick nicht ertragen und sich noch am Tatort übergeben müssen.
Laut Obduktionsbericht von heute Morgen starb der Gummibaum an Mangel- bzw. Unterbewässerung. Und das obwohl sich nach Polizeiangaben in der Wohnung über 20 Liter in Flaschen abgefülltes Wasser (mit Kohlensäure versetzt) befanden sowie darüber hinaus ein voll funktionsfähiges Leitungswassersystem.
Kurz vor dem Zugriff: Spezialkommando
"Die B.s wirkten wie ganz normale Leute. Im Treppenhaus grüßten sie immer so freundlich", sagte eine Nachbarin, die lieber anonym bleiben will. "Einmal haben sie mich sogar eingeladen und mir anvertraut, bei ihrem Gummibaum handle es sich um einen Wunschgummibaum."
Die übrigen Pflanzen des Ehepaars B., eine Begonie, zwei Azaleen und ein Kaktus, hatten mehr Glück. Sie befinden sich in stabilem Zustand und wurden vorerst in die Obhut einer Gärtnerei übergeben.
Botaniker warnen schon lange, dass deutschlandweit Millionen Zimmerpflanzen von überforderten Heimgärtnern vernachlässigt werden und raten gerade jungen Paaren dazu, sich vor der Anschaffung intensiv beraten zu lassen. Darüber hinaus könnte die Einführung sogenannter "Pflanzenklappen", in die überforderte Besitzer ihre Schützlinge anonym ablegen können, dafür sorgen, dass sich Fälle wie der in Gießen nicht wiederholen.
ssi

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Sonntag, 14. März 2010

Das Wort zum Sonntag (65)

Kommentar:
"Shumësat e emrit po ashtu janë të dukshëm për parregullsitë në një numër të madh të tyre": Einmal mehr hat sich dieses alte albanische Sprichwort in der vergangenen Woche bewahrheitet. Denn: Dass Guido Westerwelle seinen eigentlich schon immer (seit März 2010) im Vorstand von "Ein Herz für Kinder" sitzenden Lebensgefährten nach Südamerika zum Kinderretten mitnahm, ist ein klarer Fall von "të dukshëm", ob der Papst von den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen wusste, kann den Opfern letztendlich "emrit po ashtu" sein und all denjenigen, die behaupten, hier würde bewusst, um einer klaren Aussage zu entgehen, mit willkürlich aus der albanischen Wikipedia kopierten Wörtern um sich geworfen, denen sei in aller Deutlichkeit gesagt: "në një numër të madh!!!"
ssi

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Samstag, 13. März 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (26)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Wie sähen von Kindern gemalte Bilder aus, wenn man sie Realität werden lassen würde? Die Antwort gibt es hier: Children's Drawings Painted Realistically
2. In der Wahrheit (tägliche taz-Satireseite) vom Freitag standen zwei besonders gute Artikel über den Drecksschnee und die miesesten Berufe der Welt: Schnee - Eine Abwägung und Saugrohr im Kacktank
3. Action-Held Chuck Norris feierte am Mittwoch seinen 70. Geburtstag - der perfekte Anlass, um auf die einzig wahre Chuck-Norris-Fanseite Roundhousekick!!! hinzuweisen. Dort gibt es unter relativ durchschnittlichen Chuck-Norris-Witzen immer wieder echte Juwelen zu entdecken: Nunchucks, Word, Super Chuck Norris Bros., Name, Zahnpasta oder Bergsteigen etwa.
4. Das Video der Woche stammt vom amerikanischen Comedy-Duo BriTANicK und folgt einer ähnlichen Didaktik wie dieses aktuelle Onion-Video: Breaking News: Some Bullshit Happening Somewhere. Beides äußerst sehens- und vor allem hörenswert.


Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

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Forbes-Liste der ärmsten Menschen der Welt von Mann aus Sierra Leone angeführt

New York (dpo) - Bei der mit Spannung erwarteten Forbes-Liste der 1.426 ärmsten Menschen der Welt gab es in diesem Jahr eine faustdicke Überraschung. Ein bis dato noch völlig unbekannte Bauer aus Sierra Leone setzte sich unerwartet an die Spitze.

Freitag, 12. März 2010

Selbstmordattentäter nicht sicher, ob er Bügeleisen abgeschaltet hat

ssi; Foto: Überlegt, ob er nicht lieber nach dem Rechten sehen sollte: Selbstmordattentäter kurz vor einem Anschlag.

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Donnerstag, 11. März 2010

Postillon-Kleinanzeige: Besitzer von Schamhaar gesucht

Wer vermisst ein kastanienfarbenes, gekräuseltes Schamhaar von ca. 5 cm Länge? Gefunden wurde es am 9. März auf dem Rand des zweiten Pissoirs von links in einer öffentlichen Toilette im Berliner Stadtteil Wilmersdorf. Der Besitzer sende zwecks Rückerhalt einen frankierten Rückumschlag an die Chiffre Po-453 und lege Finderlohn nach eigenem Ermessen bei.
ssi; Foto: Glück für den Besitzer - verlorenes Schamhaar wurde gefunden.

Weitere Kleinanzeigen im Postillon-Archiv:
Stopp-Schilder günstig abzugeben
Freiwillige gesucht
Dienstwagen zu verkaufen

Newsticker (55)

++++ Sonderangebot: Waffenladen verkauft Y-förmige Steinabschussgeräte zu Schleuderpreisen ++++
++++ Beschaffungskriminalität: Kettenraucher bricht bei Juwelier ein ++++
++++ Gefeuert: Mathematiker wegen Potenzschwäche entlassen ++++
++++ Service: Zahnarzt poliert Patienten die Fresse ++++
ssi, pop (#3)

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Mittwoch, 10. März 2010

Bahn räumt Zugvogelproblem ein

Berlin (dpo) - In einer Pressemitteilung räumte die Deutsche Bahn heute ein, das Thema Zugvögel über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt zu haben. "Mit dem Ziel eines reibungslosen Börsenganges wurde dieses Problem totgeschwiegen", so Bahnchef Grube auf Anfrage des Postillons. "Passagieren wurde systematisch eingeredet, sie würden sich das alles nur einbilden."
Nun aber plant der Logistikkonzern, endlich zu handeln. Die lästigen Zugvögel, die in einer Umfrage gleich nach den hohen Preisen und den häufigen Verspätungen als drittgrößtes Ärgernis bei der Bahn ermittelt wurden, sollen nun endlich bekämpft werden: Ab sofort werden vier bis zehn Raubkatzen pro Abteil für zugvogelfreien Reisekomfort sorgen, so die Ankündigung.
ssi; Foto oben: Nutzen Züge, um - je nach Jahreszeit - von Norden nach Süden oder umgekehrt zu gelangen: Zugvögel; Foto rechts: Sollen zur Zugvogelbekämpfung eingesetzt werden: Raubkatzen (im Bild: Bahnluchs).

Tierplagen im Postillon-Archiv:
Wiesbadenerin von Hai attackiert
Internationale Raumstation ISS von Marder terrorisiert
Reißwolfsrudel machen Lausitzer Großraumbüros unsicher
Wildschweine verwüsten mehrere Webseiten
Grille sucht Liechtenstein heim
Nashörner legen Augsburger Innenstadt in Schutt und Asche

Dienstag, 9. März 2010

Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals

Berlin, Himmel (dpo) - Der Kindesmissbrauchsskandal in katholischen Einrichtungen zieht immer weitere Kreise. Nachdem bekannt wurde, dass es auch bei den 'Regensburger Domspatzen', im direkten Umfeld von Papst-Bruder Georg Ratzinger also, zu körperlicher Gewalt und sexuellen Übergriffen kam, stellt sich jetzt die alles entscheidende Frage: Wieviel hat Gott gewusst?
Experten gehen davon aus, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde über Jahrzehnte hinweg Kenntnis von den Missbrauchsfällen hatte und sie schweigend duldete.
"Gott ist allwissend", bestätigt Postillon-Haustheologe Friedrich Marxinger den schrecklichen Verdacht. "Es ist eigentlich unmöglich, dass er nichts mitbekommen hat." Sollte Gott dennoch nichts bemerkt haben, müsste wiederum die Eignung seiner Herrlichkeit für das Amt als monotheistische Gottheit bezweifelt werden.
Schon mehren sich die Stimmen, die bezweifeln inwiefern Gott unter diesen Umständen überhaupt noch tragbar ist und sogar den Rücktritt fordern. "Bislang hat er sich noch nicht bereit erklärt, dieses heikle Thema an einem Runden Tisch gemeinsam mit Vertretern der Politk zu erörtern", klagt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger. "Lieber nutzt er seine Unsterblichkeit und sitzt alle Probleme aus."
Doch auch ein Rücktritt Gottes würde laut Expertenmeinung nicht unbedingt mehr Aufklärung versprechen. Zwar gilt der designierte Nachfolger im Familienbetrieb, Jesus, als deutlich gesprächsbereiter, allerdings neige er auch dazu, sämtliche Sünden nicht nur zu vergeben, sondern gar in öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf sich zu nehmen.
ssi; Foto rechts oben: Wird er diesmal zurücktreten oder doch nur der Papst (Bauernopfer); Foto links: Setzt Gott mehr und mehr unter Druck: Sabine L.-S. (Name aus Platzgründen gekürzt); Foto rechts unten: Ist er ein geeigneter Nachfolger?

Aus dem Postillon-Archiv:
Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht

Diskutieren Sie mit: Sollte Gott zurücktreten? Halten Sie Jesus für einen geeigneten Nachfolger oder sollte das Amt lieber extern besetzt werden?

Frechheit! Vatertag pfeift Weltfrauentag hinterher

ssi; Foto: Typisch! Kaum war der Weltfrauentag (8. März) vorbei, pfiff ihm auch schon der Vatertag hinterher.

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Montag, 8. März 2010

Newsticker (54)

++++ Keine Ausdauer: Schiedsrichter pfeift aus dem letzten Loch ++++
++++ Kampf gegen Pleite: Griechenland erhebt Steuer auf Schwarzarbeit und Korruption ++++
++++ Skandalös: Academy bekommt verliehene Oscars nicht mehr zurück ++++
++++ Kannibalismus allen wurst: Drei Nürnberger gegessen und keiner gab seinen Senf dazu ++++
ssi, lol (#3), svl (#4)

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Erste Eskimos in Norddeutschland aufgetaucht

Hamburg/Kiel (dpo) - Nun ist endlich geschehen, womit Ethnologen schon lange gerechnet haben: Zwischen Kiel und Hamburg haben sich erstmals seit 32 Jahren wieder Eskimos angesiedelt.
"Schon lange war der Winter nicht mehr hart genug in Deutschland, um Eskimos einen natürlichen Lebensraum bieten zu können", erklärte Völkerkundler Prof. Heribert Herbert vom Eskimologischen Institut Kiel auf Anfrage dem Postillon. "Doch in den letzten Tagen wurden schon 26 Exemplare gesichtet." Eskimos kommen aus dem hohen Norden und wagen sich auf der Suche nach Nahrung normalerweise höchstens bis nach Dänemark.
Während jetzt Hobbyfotografen auf der Suche nach einem einmaligen Schnappschuss aus der ganzen Republik anreisen, sehen Bauern und Forstbeamte aus der Region die Zuwanderung der pelzigen Besucher eher mit Sorge: "Der Eskimo ist ein exzellenter Jäger und Fischer", so die Landwirtschaftsministerin von Schleswig Holstein, Juliane Rumpf. "Das könnte unserem Ökosystem nachhaltig schaden."
Experten geben allerdings bereits Entwarnung. Sobald der Frühling kommt, wird sich ihrer Meinung nach nämlich auch das Eskimoproblem lösen. Ab Temperaturen von über drei Grad werden sich die hitzeempfindlichen Wesen wieder in den Norden zurückziehen oder in einen tiefen Sommerschlaf verfallen.
ssi; Foto rechts (LAC): Hier gelang dem Naturfotografen ein ganz besonderer Schnappschuss: Eine ganze Eskimofamilie wirkt gerade so, als würde sie in die Kamera blicken; Foto links (TeemuN): Eskimobau; Foto rechts unten (ToB): Sind mit Hundeschlitten und Pelz ideal auf die derzeitigen klimatischen Verhältnisse in Norddeutschland vorbereitet: Eskimos.

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Sonntag, 7. März 2010

Das Wort zum Sonntag (64)

Kommentar (Sau-durchs-Dorf-treib-Selbstbaukasten):
Sie sind einfach zu faul/faul/abgestumpft/undankbar, diese spätrömisch/spätgriechisch/spätpubertär/spätosmanisch dekadenten Hartz-IV-Empfänger/Hellenen/Jugendlichen/Türken. Sonst wären sie niemals so arbeitslos/pleite/gewalttätig/schlecht integriert. Trotzdem besitzen sie die Frechheit, uns fleißigen Menschen aus der Mittelschicht/aus Deutschland/aus der Erwachsenenwelt/mit deutschen Vorfahren unser sauer verdientes Erspartes aus der Tasche zu ziehen/ziehen/stehlen/stehlen. Und dann auch noch schwarz arbeiten/sich auch noch bestechen lassen/auch noch Gewaltspiele zocken/auch noch türkisch sprechen! Nicht mit uns. Wir müssen sie zur Arbeit/zum Sparen/zur Tugend/zur Assimilierung zwingen und ihnen dabei klar machen, wer hier am längeren Hebel sitzt.
ssi

Sie stehen auf deutschnationale Arroganz, schrebergärtnerhafte Tugendmeierei und Blödheit bei gleichzeitiger Klugscheißerei? Dann hat Bild genau das Richtige für Sie: Brief an den griechischen Ministerpräsidenten

Siehe dazu auch:
Print Würgt: Griechen und die Bild-Zeitung
BILDblog: Hetzen wird olympisch

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Samstag, 6. März 2010

Was für ein Flop! Räuber stürmen all in Hyatt-Hotel und nutzen big blinde Panik um Pot zu stealen

ssi; Foto (Screenshot YouTube): Die Täter waren keine Flushen, sondern Asse. Sicherheitsleute konnten nicht hold'em.

Der Überfall auf YouTube:
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Links! Zwo! Drei! Vier! (25)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. "Großartiger Leserbrief in der aktuellen SPIEGEL-Printausgabe! Lesen, weitersagen und ggf. mitschämen!" lautet die Bildbeschreibung eines Leserbriefs aus der aktuellen SPIEGEL-Printausgabe auf Twitpic. Das Weitersagen wäre hiermit erledigt: Ich möchte mich beim deutschen Volk...
2. Paramantus hat sich mit dem sogenannten Rotbuch der nordrhein-westfälischen CDU über die NRW-Linke kritisch auseinandergesetzt und stellt die entscheidende Frage: Sind die Linken die neuen Illuminati?
3. Justin ist 29 und lebt mit seinem 74-jährigen Vater unter einem Dach. Irgendwann begann er, die derben und zynischen Sprüche seines Erzeugers zu twittern. Über 1,2 Millonen Follower hat er heute höchstwahrscheinlich deswegen, weil das Ergebnis einfach urkomisch ist: shitmydadsays (engl.)
4. Was sich bisweilen zwischen Apple- und Microsoftfans abspielt, illustriert unser Video der Woche wunderbar. Besonders erhellend ist es, wenn man die Kommentare zum Video unter Aptgetupdate (Mein Herz blutet) mit denen beim Pantoffelpunk (Leiht mir mal jemand sein MacBook?) vergleicht:


Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 5. März 2010

Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht

Saarbrücken (dpo) - Wieder Ärger mit dem kleinen Timmy (9). Der schon mehrfach auffällig gewordene Junge (wir berichteten) behauptet seit neuestem, er würde von einem Pater belästigt.
"Das macht er nur, um sich dafür zu rächen, dass wir ihn auf ein Jesuiten-Internat gesteckt haben", erklärt seine wütende Mutter gegenüber dem Postillon. "Der Junge will sich nur aufspielen, da zur Zeit überall von Missbrauchsfällen zu hören ist, damit wir ihn wieder nach Hause holen. Dabei läuft doch unsere Ehe gerade wieder so gut".
Die Vorwürfe Timmys sind selbstverständlich haltlos, da sämtliche Vorfälle in katholischen Einrichtungen bereits Jahrzehnte zurückliegen und die Kirche ohnehin für ihre lückenlose Aufklärung bekannt ist. Zudem wurde dem beschuldigten Pater Alfons E. Altmann bei seinen zahllosen, oft nur wenige Monate dauernden Stationen in katholischen Internaten noch nie etwas angelastet.
Altmann sieht die unberechtigten Vorwürfe deshalb gelassen: "Timmy bildet sich solche Dinge ein, weil er einsam ist", so der Mann Gottes. "Er braucht jetzt viel Nähe und Zuwendung, worum ich mich selbstverständlich höchstpersönlich kümmern werde." Damit er aber lernt, in Zukunft keine schlimmen Geschichten mehr zu erfinden, muss der kleine Timmy jetzt zur Strafe einmal die Woche in der Schule nachsitzen - solange bis er in die Pubertät kommt.
jsi, ssi; Foto rechts: Schämt sich, weil er gelogen hat: Der kleine Timmy (9); Foto links: Leidet wie viele andere Jesuitenpater schon seit Jahrzehnten unter einem schwarzen Balken vor den Augen: Altmann.

Alle Abenteuer des kleinen Timmys im Postillon-Archiv:
Armer kleiner Timmy
Frohe Weihnachten für den kleinen Timmy
Schlechter Schlichter - Scheidung
Kleiner Timmy zurück bei seinen Eltern
Hart aber fair: Todesstrafe für Teddybär
Lockerer Erziehungsstil
Kleiner Timmy blöd im Kofp
Endlich Ruhe - dank Ritalin
Sand im Sack
Kinderarbeit als Chance

Donnerstag, 4. März 2010

Libysches Handelsembargo stürzt Schweiz ins Chaos

Tripolis, Bern (dpo) - Die Spannungen zwischen Libyen und der Schweiz nehmen weiter zu. Jetzt hat Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi ein vollständiges Handelsembargo gegen die Alpenrepublik angekündigt.
Die Eidgenossen taumeln seitdem am Rande des Abgrunds, denn libysche Im- und Exporte machen weniger als ein 200stel des Schweizer Handelsvolumens aus. In nur wenigen Tagen dürften deshalb Straßenschlachten, Verteilungskämpfe, Kannibalismus und billige Analogkäsefondues den Alltag der Schweizer prägen.
"Nicht nur, dass wir mit Libyen ein wichtiges Land verloren haben, das uns Uhren, Käse und Schokolade abkaufen könnte, aber wie sollen wir nur jemals wieder an so wichtige libysche Erzeugnisse wie Datteln, Kamele oder Sand kommen?", fragte Bundespräsidentin Doris Leuthard sichtlich bestürzt auf einer Notpressekonferenz. "Auch mit Erdöl können uns jetzt nur noch alle anderen erdölfördernden Staaten dieser Welt beliefern."
Auch Wirtschaftsexperten bestätigen, dass die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt kaum eine Überlebenschance haben dürfte, wenn ausgerechnet Libyen plötzlich den gegenseitigen Handel einstellt.
Zudem könnte sich die Lage der Schweiz noch weiter verschlimmern, wenn andere Länder dem libyschen Beispiel folgen. Denn: Muammar al Gaddafi genießt weltweit höchstes Ansehen und Respekt.
ssi; Foto rechts: Muss nur noch abwarten, bis die Schweiz am Ende ist: Muammar al Gaddafi; Foto links (Phaebi): Blasen bereits aus dem letzten Loch: Schweizer ohne Handel mit Libyen.

Internationale Politik im Postillon-Archiv:
Über 11 Millionen Griechen über Nacht vor Gläubigern geflohen
Deutsche zahlen Millionen für Schweizer CD mit verbrecherischen Inhalten
Folgen des haitischen Erdbebens in Deutschland kaum noch zu spüren
Ex-Datensammler mit Schwarzgeldvergangenheit zögert beim Kauf von Steuersünderdatei

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