Newsticker

Mittwoch, 31. März 2010

Der Postillon boykottiert den 1. April

Hamburg (dpo) - Deutschlands größte Tageszeitung, der Postillon, hat in einem Artikel mit der Überschrift "Der Postillon boykottiert den 1. April" angekündigt, am 1. April 2010 keine Online-Nachrichten zu veröffentlichen. Auch die Print-Ausgabe mit ihren 81.882.342 Abonnenten allein in Deutschland soll am Donnerstag nicht erscheinen.
Der überaus medienscheue Chefredakteur des Postillon erklärte, man wolle damit ein Zeichen gegen den institutionalisierten Klamauk des 1. Aprils setzen: "Andere Zeitungen können die Menschen gerne mit gezielten Falschmeldungen auf den Arm nehmen", erläuterte der smarte Medienmogul. "Aber wir machen da nicht mit! Postillon-Leser wollen keine Lügengeschichten, sondern ehrliche, unabhängige und schnelle Nachrichten - und das schon seit 1845."
ssi; Foto (Diliff): Keine Enten am 1. April - zumindest nicht beim Postillon.

Kritiker hatten Recht: Protonen-Crash im CERN führte bereits gestern zu Weltuntergang

Genf (dpo) - Wie erst jetzt bekannt wurde, entstand beim gestrigen CERN-Experiment im weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) ein sogenanntes Schwarzes Loch. Dieses habe sich Augenzeugenberichten zufolge rasend schnell ausgeweitet und dabei sämtliche Materie in sich hineingezogen.

Dienstag, 30. März 2010

Deutschland baut Hochsicherheitsgefängnis auf Kuba, um Guantanamo-Häftlinge aufnehmen zu können

Berlin, Guantanamo (dpo) - Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP hat heute beschlossen, dass Deutschland nun doch Häftlinge aus dem umstrittenen US-Gefangenenlager Guantanamo aufnehmen wird.

Newsticker (59)

++++ Außer Rand und Band: Kamelherde verwüstet Sahara ++++
++++ Ödes Boxtraining: Wladimir Klitschko schlägt Zeit tot ++++
++++ Plan geht voll auf: Angeleinter Hund läuft wie am Schnürchen ++++
++++ Durchgedreht: Fleischwolf droht 500 Gramm Rind, Hackfleisch aus ihm zu machen ++++
++++ Stahldiebstahl: Dieb stahl Stahl ++++

Montag, 29. März 2010

Weltweit erster Dönerroboter auf Fachmesse in Berlin vorgestellt

Berlin (dpo) - Auf der Dönermesse Döga in Berlin wurde am Samstag der weltweit erste Dönerroboter (Döner-Robotu) vorgestellt. Er soll nach Aussage der Herstellerfirma Alkadur, einer Tochter von Skynet, "die Welt erobern". Der vollautomatische Tranchierer 800 (T-800) verfügt über ein wahres Arsenal an High-Tech-Instrumenten zur Dönerverarbeitung, darunter zwei japanisches Katanaschwerter aus Edelstahl für die Feinarbeit, ein Rotationsmaschinengewehr zur Zerkleinerung größerer Mengen Fleischs und einen schnurrbartförmigen Gammelfleischdetektor.

Sonntag, 28. März 2010

Das Wort zum Sonntag (67)

Kommentar:
Die katholische Kirche, Westerwelle, Griechenland und Google haben eines gemeinsam: Sie stehen allesamt in einer Aufzählung zu Beginn des heutigen Kommentars und werden im Folgenden nicht mehr erwähnt. "angbrnväaseonbnrrrrrrrrrrrrrr", schrieb schon in den frühen 80ern ein großer Philosoph versehentlich, als er sich während eines LSD-Flashbacks auf seine elektrische Schreibmaschine setzte. Diese sinnlose Aneinanderreihung von Buchstaben gilt heute wie damals und zeigt deutlich auf, dass wir die Dinge wieder mehr von hinten, also vom Arsch her, denken müssen oder eben (und das ist der springende Punkt: .·.·.·.) nicht. Wem das nicht passt oder wer behauptet, all das wäre aus den nunmehr trauerrandfreien und blutarmen Fingern gesogen, dem sei hiermit unter Zuhilfenahme einer geschüttelten geballten Faust leer gedroht. Hatschiiii! (Gesundheit bitte in den Kommentaren wünschen)
ssi

Samstag, 27. März 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (28)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 26. März 2010

Archäologen finden Mumie von antikem in Spind eingeschlossenem Jungen (9)

Pompeji (dpo) - Sensationeller Fund bei Ausgrabungen auf dem Gelände des antiken Pompeji! Ein Team von internationalen Archäologen hat in einem früheren Schulgebäude einen mumifizierten Leichnam entdeckt. Er befand sich inmitten der Überreste eines hölzernen Spinds, in dem er am Tag des großen Vulkanausbruchs 79 n.Chr. offenbar eingeschlossenen war.

Super-GAU in Windkraftanlage verstrahlt alles im Umkreis von null Kilometern

Schwerin (dpo) - In einer Windkraftanlage in der Nähe von Schwerin ist es nach Angaben der Betreiberfirma heute zu einem Super-GAU gekommen. Erste Messungen nach der Katastrophe haben ergeben, dass durch den Unfall das gesamte Gebiet im Umkreis von null Kilometern um die Anlage verstrahlt wurde.

Donnerstag, 25. März 2010

Katholische Kirche spricht Wettermann heilig

Rom (dpo) - In einem einzigartigen Schnellverfahren hat die katholische Kirche den bekannten Schweizer Moderator und Wetterexperten Jörg K. schon zu Lebzeiten heilig gesprochen. Der Vatikan ist fest davon überzeugt, dass der derzeit in U-Haft sitzende Mann von Gott gesandt wurde, um die von Missbrauchsvorwürfen heftig gebeutelte Kirche durch ein mediales Wunder zu retten.

Mittwoch, 24. März 2010

Newsticker (58)

++++ Trend: Immer mehr Gürteltiere schwören auf Hosenträger ++++
++++ Trampolin: Frau aus Warschau nutzt Straßenbahn ++++
++++ St. Pauli: Immer mehr Zeitarbeit in Stundenhotels ++++
++++ Paradox: Katze macht es am liebsten in Hündchenstellung ++++
++++ Heiße Spur: Internet-Detektiv nimmt Twitterung auf ++++

Schwarm Würste auf Dachboden entdeckt

Freiburg (dpo) - Der Frühling ist endlich da. Doch manchmal bringt er auch unangenehme Überraschungen mit sich. Das merkte auch Günter Henning (41), der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Kappel bei Freiburg lebt.
"Ich wollte nur die Langlaufskier auf den Dachboden bringen, da rieche ich plötzlich Fleisch", schildert Henning. "Knapp unter der Decke an der Nordseite sah ich dann einen gigantischen Schwarm Würste hängen."

Dienstag, 23. März 2010

Zensur! Chinesisches Google zeigt größtenteils unleserliches Gekritzel an

Screenshot (Google.com.hk): Für Deutsche praktisch nutzlos: 關鍵字是客戶在搜尋引擎尋找您網站所使用的字詞。所以,GOOGLE 在概念上,就是要將您的網頁
根據這些字詞來進行最佳化。您應該挑選最能精確描述您業務的關鍵字.

Flugzeug muss wegen Magenschmerzen umdrehen

Welt.de vom 22.3.2010:
München (dpo) - Sonntagabend musste laut der Zeitung Welt eine kurz zuvor in Richtung Tokio gestartete Lufthansa-Maschine wieder umdrehen. Der Grund: Sie klagte über derartig starke Bauchschmerzen, dass sie sich eine Weiterreise selbst nicht zutraute. "Als der Airbus in unserem Sichtfeld auftauchte, sahen wir gleich, wie bleich die Maschine war", erklärte der Münchener Tower.
Dementsprechend holprig und zittrig erfolgte die Landung. Mehrere Krankenwagen standen bereit, um das Flugzeug bestmöglich betreuen zu können. Mit Magenkrämpfen, Erbrechen und Schwindelgefühlen wurde die Maschine dann ins Krankenhaus gebracht.
Die Untersuchung ergab schließlich, dass sich im Torso der Maschine etwa 80 nahezu unverdaute Passagiere befanden, die in einer Notoperation entfernt werden mussten.
Die Maschine ist mittlerweile wohlauf und absolviert bereits wieder erste Kurzstreckenflüge.
jsi; Screenshot oben: Welt.de; Foto rechts (Trainler): Wurde beim Start speiübel: Lufthansamaschine.

So berichtet die Abendzeitung über den Vorfall:

Montag, 22. März 2010

Newsticker (57)

++++ Absehbar: Raupe entpuppt sich als Schmetterling ++++
++++ Achse des Bösen: Grund für Pannenserie bei Toyota endlich gefunden ++++
++++ Gerettet: Schauspieler bekommt Rolle seines Lebens unter der Klotür durchgereicht ++++
++++ Platzhalter: Hier könnte Ihre Newstickerzeile stehen ++++

Im Interview: Der wegen gefälschter Interviews gefeuerte "Neon"-Redakteur Ingo Mocek

Hamburg (dpo) - Erst vor wenigen Tagen hat sich das Magazin Neon von Redakteur Ingo Mocek getrennt, weil dieser mindestens fünf Interviews mit bekannten Popstars fälschte. Erst eine Anfrage des Managements der Sängerin Beyonce zu einem Interview in der Januarausgabe 2010 (Original hier) sorgte dafür, dass die Sache aufflog.
Jetzt spricht Ingo Mocek exklusiv im Postillon erstmals über seinen Herauswurf und darüber, wie man ein erfolgreiches Fake-Interview führt.

Sonntag, 21. März 2010

Das Wort zum Sonntag (66)

Kommentar:
Soll man schon im Frühling Vitamine zufüttern? Wie geht's dem großen Frechen mit dem Schlappohr? Ist dein Lecksteinverbrauch auch so hoch? Könnte ich mir deinen schwarzen Bock für einige Tage ausleihen? - All diese Fragen ließ Papst Benedikt XVI. in seinem Hirtenbrief an die schafreichen irischen Katholiken unbeantwortet. Doch auch der Brief selbst, abgeschickt vier Monate nach Bekanntwerden des irischen Missbrauchsskandals, wird lange unbeantwortet bleiben, denn: Ein Hirtenbrief ist eben noch lange keine Hirten-E-Mail. Das weiß jeder, der schon einmal einen Brief nach Dublin in Rom eingeworfen hat. Da wünscht man sich doch irgendwie die Heilige Inquisition zurück. Die wäre nämlich ideal dafür geeignet, den Saustall des Schweinehirten und seiner Schweinepriester auszumisten.
ssi

Samstag, 20. März 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (27)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 19. März 2010

Israel errichtet gigantische Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in Ostjerusalem

Jerusalem (dpo) - Das israelische Innenministerium hat gestern den Bau einer gigantischen Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in dem von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Ostjerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo angekündigt. Der internationale Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten, denn die in Richtung Europa und USA gerichtete Skulptur liegt im besetzten Gebiet, das die Palästinenser als Teil eines künftigen eigenen Staates beanspruchen.

Donnerstag, 18. März 2010

Mann in Schwimmbad von drei Meter hohem Turm gestürzt

Baden-Baden (dpo) - Schrecklicher Unfall in einem Baden-Badener Schwimmbad! Augenzeugenberichten zufolge hat dort ein offenbar verwirrter junger Mann einen drei Meter hohen Turm erklommen und ist anschließend kopfüber in die Tiefe gestürzt.

Newsticker (56)

++++ Konsequent: Leichenschmaus mit Totenschein bezahlt ++++
++++ Kälter als man denkt: Griff ins Klo ++++
++++ Tretminen-Skandal: Hund entpuppt sich als skrupelloser Geschäftemacher ++++
++++ Rücktritt: Altes Fahrrad bremst immer noch wie früher ++++

Mittwoch, 17. März 2010

Gerettet! Horst Köhler beinahe sechs Monate unter Aktenberg begraben

Berlin, Potsdam (dpo) - Rettungsaktion auf Schloss Bellevue! Bundespräsident Horst Köhler wurde heute Morgen von der Feuerwehr aus einem Aktenberg in seinem Arbeitszimmer geborgen. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut.
Laut Bericht der Polizeidienststelle 33 hatte das Staatsoberhaupt am 27. September 2009, dem Tag der Bundestagswahlen, noch bis in die Abendstunden gearbeitet, als plötzlich einige hochaufgetürmte Aktenstapel durch einen Luftzug ins Wanken gerieten und Köhler unter sich begruben.

Skrupellos: Friedhofsgärtner geht über Leichen

Foto (BA): Hatte außerdem nie Französisch in der Schule und kennt deswegen auch kein "Pardon": gnadenloser Friedhofsgärtner.

Dienstag, 16. März 2010

Der Postillon braucht Ihre Stimme nicht!

Bonn (dpo) - Frechheit! Der Postillon wurde von Unbekannten für den internationalen Medienpreis der Deutschen Welle, The BOBs ("Best of the Blogs"), vorgeschlagen. "Wer behauptet, ich hätte den Vorschlag selbst eingereicht, um meinen Ruhm zu mehren, der lügt", erklärte der Chefredakteur des Postillon. "Das wäre doch wirklich erbärmlich."
Doch es kommt noch schlimmer: Unter 278 deutschsprachigen Webseiten wurde der Postillon im zweiten Schritt als eine von 11 in der Kategorie "Best Weblog Deutsch" nominiert.

Leser, die sicher gehen wollen, dass ihre Lieblingsnachrichtenseite diesen widerwärtigen Preis auf keinen Fall gewinnt, sollten sich an folgende einfache Regeln halten:

Japan und Australien beenden Thunfischüberfischung bald

Tokio (dpo) - Gute Nachrichten aus dem fernen Osten! Japan und Australien haben angekündigt, in einer gemeinsamen Aktion dafür zu sorgen, dass der akut vom Aussterben bedrohte Blauflossen-Thunfisch künftig nicht mehr gefangen wird.

Montag, 15. März 2010

Topfpflanze an Vernachlässigung gestorben

Gießen (dpo) - Schrecklicher Vernachlässigungsfall in Gießen! Am Sonntag alarmierten besorgte Anwohner die Polizei, nachdem eine am Fenster platzierte Topfpflanze im ersten Stock eines Mietshauses tagelang kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Ein Sonderkommando stürmte daraufhin die Wohnung und nahm noch vor Ort die Besitzer der Pflanze, Kevin (23) und Selina B. (22), fest.

Sonntag, 14. März 2010

Das Wort zum Sonntag (65)

Kommentar:
"Shumësat e emrit po ashtu janë të dukshëm për parregullsitë në një numër të madh të tyre": Einmal mehr hat sich dieses alte albanische Sprichwort in der vergangenen Woche bewahrheitet. Denn: Dass Guido Westerwelle seinen eigentlich schon immer (seit März 2010) im Vorstand von "Ein Herz für Kinder" sitzenden Lebensgefährten nach Südamerika zum Kinderretten mitnahm, ist ein klarer Fall von "të dukshëm", ob der Papst von den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen wusste, kann den Opfern letztendlich "emrit po ashtu" sein und all denjenigen, die behaupten, hier würde bewusst, um einer klaren Aussage zu entgehen, mit willkürlich aus der albanischen Wikipedia kopierten Wörtern um sich geworfen, denen sei in aller Deutlichkeit gesagt: "në një numër të madh!!!"
ssi

Samstag, 13. März 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (26)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Forbes-Liste der ärmsten Menschen der Welt von Mann aus Sierra Leone angeführt

New York (dpo) - Bei der mit Spannung erwarteten Forbes-Liste der 1.426 ärmsten Menschen der Welt gab es in diesem Jahr eine faustdicke Überraschung. Ein bis dato noch völlig unbekannter Bauer aus Sierra Leone setzte sich unerwartet an die Spitze.

Freitag, 12. März 2010

Selbstmordattentäter nicht sicher, ob er Bügeleisen abgeschaltet hat

Foto: Überlegt, ob er nicht lieber nach dem Rechten sehen sollte: Selbstmordattentäter kurz vor einem Anschlag.

Donnerstag, 11. März 2010

Postillon-Kleinanzeige: Besitzer von Schamhaar gesucht

Wer vermisst ein kastanienfarbenes, gekräuseltes Schamhaar von ca. 5 cm Länge? Gefunden wurde es am 9. März auf dem Rand des zweiten Pissoirs von links in einer öffentlichen Toilette im Berliner Stadtteil Wilmersdorf. Der Besitzer sende zwecks Rückerhalt einen frankierten Rückumschlag an die Chiffre Po-453 und lege Finderlohn nach eigenem Ermessen bei.
ssi; Foto: Glück für den Besitzer - verlorenes Schamhaar wurde gefunden.

Newsticker (55)

++++ Sonderangebot: Waffenladen verkauft Y-förmige Steinabschussgeräte zu Schleuderpreisen ++++
++++ Beschaffungskriminalität: Kettenraucher bricht bei Juwelier ein ++++
++++ Gefeuert: Mathematiker wegen Potenzschwäche entlassen ++++
++++ Service: Zahnarzt poliert Patienten die Fresse ++++

Mittwoch, 10. März 2010

Bahn räumt Zugvogelproblem ein

Berlin (dpo) - In einer Pressemitteilung räumte die Deutsche Bahn heute ein, das Thema Zugvögel über Jahre hinweg sträflich vernachlässigt zu haben. "Mit dem Ziel eines reibungslosen Börsenganges wurde dieses Problem totgeschwiegen", so Bahnchef Grube auf Anfrage des Postillon. "Passagieren wurde systematisch eingeredet, sie würden sich das alles nur einbilden."

Dienstag, 9. März 2010

Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals

Berlin, Himmel (dpo) - Der Kindesmissbrauchsskandal in katholischen Einrichtungen zieht immer weitere Kreise. Nachdem bekannt wurde, dass es auch bei den 'Regensburger Domspatzen', im direkten Umfeld von Papst-Bruder Georg Ratzinger also, zu körperlicher Gewalt und sexuellen Übergriffen kam, stellt sich jetzt die alles entscheidende Frage: Wieviel hat Gott gewusst?

Frechheit! Vatertag pfeift Weltfrauentag hinterher

Foto: Typisch! Kaum war der Weltfrauentag (8. März) vorbei, pfiff ihm auch schon der Vatertag hinterher.

Montag, 8. März 2010

Newsticker (54)

++++ Keine Ausdauer: Schiedsrichter pfeift aus dem letzten Loch ++++
++++ Kampf gegen Pleite: Griechenland erhebt Steuer auf Schwarzarbeit und Korruption ++++
++++ Skandalös: Academy bekommt verliehene Oscars nicht mehr zurück ++++
++++ Kannibalismus allen wurst: Drei Nürnberger gegessen und keiner gab seinen Senf dazu ++++

Erste Eskimos in Norddeutschland aufgetaucht

Hamburg/Kiel (dpo) - Nun ist endlich geschehen, womit Ethnologen schon lange gerechnet haben: Zwischen Kiel und Hamburg haben sich erstmals seit 32 Jahren wieder Eskimos angesiedelt.
"Schon lange war der Winter nicht mehr hart genug in Deutschland, um Eskimos einen natürlichen Lebensraum bieten zu können", erklärte Völkerkundler Prof. Heribert Herbert vom Eskimologischen Institut Kiel auf Anfrage dem Postillon. "Doch in den letzten Tagen wurden schon 26 Exemplare gesichtet." Eskimos kommen aus dem hohen Norden und wagen sich auf der Suche nach Nahrung normalerweise höchstens bis nach Dänemark.

Sonntag, 7. März 2010

Das Wort zum Sonntag (64)

Kommentar (Sau-durchs-Dorf-treib-Selbstbaukasten):
Sie sind einfach zu faul/faul/abgestumpft/undankbar, diese spätrömisch/spätgriechisch/spätpubertär/spätosmanisch dekadenten Hartz-IV-Empfänger/Hellenen/Jugendlichen/Türken. Sonst wären sie niemals so arbeitslos/pleite/gewalttätig/schlecht integriert. Trotzdem besitzen sie die Frechheit, uns fleißigen Menschen aus der Mittelschicht/aus Deutschland/aus der Erwachsenenwelt/mit deutschen Vorfahren unser sauer verdientes Erspartes aus der Tasche zu ziehen/ziehen/stehlen/stehlen. Und dann auch noch schwarz arbeiten/sich auch noch bestechen lassen/auch noch Gewaltspiele zocken/auch noch türkisch sprechen! Nicht mit uns. Wir müssen sie zur Arbeit/zum Sparen/zur Tugend/zur Assimilierung zwingen und ihnen dabei klar machen, wer hier am längeren Hebel sitzt.
ssi

Sie stehen auf deutschnationale Arroganz, schrebergärtnerhafte Tugendmeierei und Blödheit bei gleichzeitiger Klugscheißerei? Dann hat Bild genau das Richtige für Sie: Brief an den griechischen Ministerpräsidenten

Siehe dazu auch:
Print Würgt: Griechen und die Bild-Zeitung
BILDblog: Hetzen wird olympisch

Samstag, 6. März 2010

Was für ein Flop! Räuber stürmen all in Hyatt-Hotel und nutzen big blinde Panik um Pot zu stealen

Foto (Screenshot YouTube): Die Täter waren keine Flushen, sondern Asse. Sicherheitsleute konnten nicht hold'em.

Links! Zwo! Drei! Vier! (25)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 5. März 2010

Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht

Saarbrücken (dpo) - Wieder Ärger mit dem kleinen Timmy (9). Der schon mehrfach auffällig gewordene Junge (wir berichteten) behauptet seit neuestem, er würde von einem Pater belästigt.
"Das macht er nur, um sich dafür zu rächen, dass wir ihn auf ein Jesuiten-Internat gesteckt haben", erklärt seine wütende Mutter gegenüber dem Postillon. "Der Junge will sich nur aufspielen, da zur Zeit überall von Missbrauchsfällen zu hören ist, damit wir ihn wieder nach Hause holen. Dabei läuft doch unsere Ehe gerade wieder so gut".

Donnerstag, 4. März 2010

Libysches Handelsembargo stürzt Schweiz ins Chaos

Tripolis, Bern (dpo) - Die Spannungen zwischen Libyen und der Schweiz nehmen weiter zu. Jetzt hat Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi ein vollständiges Handelsembargo gegen die Alpenrepublik angekündigt.
Die Eidgenossen taumeln seitdem am Rande des Abgrunds, denn libysche Im- und Exporte machen weniger als ein 200stel des Schweizer Handelsvolumens aus. In nur wenigen Tagen dürften deshalb Straßenschlachten, Verteilungskämpfe, Kannibalismus und billige Analogkäsefondues den Alltag der Schweizer prägen.
"Nicht nur, dass wir mit Libyen ein wichtiges Land verloren haben, das uns Uhren, Käse und Schokolade abkaufen könnte, aber wie sollen wir nur jemals wieder an so wichtige libysche Erzeugnisse wie Datteln, Kamele oder Sand kommen?", fragte Bundespräsidentin Doris Leuthard sichtlich bestürzt auf einer Notpressekonferenz. "Auch mit Erdöl können uns jetzt nur noch alle anderen erdölfördernden Staaten dieser Welt beliefern."

Mittwoch, 3. März 2010

Humbuger SV und Sarkasmussia trennen sich unentschieden

Humbug (dpo) - Ganz großer Spott mit slapsdicker Überraschung am Ende! Das große Stussball-Wortspiel zwischen dem Humbuger SV und Sarkasmussia Blödenquatschmach war hohn in der Endfarce, da tauchte der Humbuger Stürmer Karl Auer durch einem schönen Spaß in die Glosse vor dem gag-närrischen Karikator auf.

Dienstag, 2. März 2010

Newsticker (53)

++++ Lungenkrebs: Marlboro-Cowboy zog schneller als sein Schatten ++++
++++ Untreu: Langjähriger Single betrügt YouPorn mit Internetbekanntschaft ++++
++++ Alzheimer: Betagter Elektroinstallateur verlegt immer öfter Kabel ++++
++++ Studie: Newstickerlesen erhöht Scherzinfarktrisiko ++++

Über 11 Millionen Griechen über Nacht vor Gläubigern geflohen

Athen (dpo) - Schlechte Nachrichten für Gläubiger weltweit! Allem Anschein nach haben die Einwohner von Griechenland in der Nacht von Montag auf Dienstag klammheimlich ihr hoch verschuldetes Land verlassen.
"Als ich heute Morgen zur Arbeit fuhr, war die Autobahn wie leergefegt", erklärte Sveti Jovan Bigorski, ein Mazedonier, der täglich in die nordgriechische Stadt Flórina pendelt. "Und als ich dann ankam, war die Fabrik abgeschlossen."

Montag, 1. März 2010

Ironie des Schicksals: Als Kind zu heiß gebadeter Bundesbankvorstand empfiehlt Bedürftigen kalte Duschen

Foto: Wollte durch ein Interview mit der SZ andere vor seinem eigenen schrecklichen Schicksal bewahren und empfahl Hartz-IV-Empfängern kalte Duschen: als Kind offensichtlich zu heiß gebadeter Thilo Sarrazin.

Ein Platz zu wenig: Reise nach Jerusalem storniert

Frankfurt (dpo) - Dumm gelaufen: Eine 15-köpfige Bibelgruppe aus Frankfurt musste überraschend eine seit langem geplante Reise nach Jerusalem kurz vor Antritt am Flughafen stornieren, weil versehentlich ein Platz zu wenig gebucht wurde.
"Das ist ärgerlich", erklärte Frank Knust, einer der Organisatoren, gegenüber dem Postillon. "Es war immer unser großer Traum, das heilige Land zu besuchen."