Newsticker

Freitag, 30. April 2010

Newsticker (67)

++++ Produziert nur noch Flickenteppiche: Schneider leidet an Stoffwechselkrankheit ++++
++++ Warm und feucht: Wetter outet sich als schwül ++++
++++ Zu spät für Kaczyński: Allergologen warnen vor Polenflug ++++
++++ Lecker: Kuh beißt ins Gras ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Von FDP und Guttenberg geforderte Verwundetenabzeichen existieren bereits

Berlin (dpo) - Weil immer mehr Bundeswehrsoldaten im umgangssprachlichen Afghanistankrieg verwundet werden, hat die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Elke Hoff jetzt die Einführung eines Verwundetenabzeichen gefordert. Auch Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg befürwortet das Vorhaben.
Der Wehrbeauftragte des Postillons Reinhold Seehund hält derlei Forderungen allerdings für völlig überflüssig: "Für im Gefecht verletzte Bundeswehrsoldaten gibt es bereits heute ein international anerkanntes Verwundetenabzeichen in drei Stufen, das durch Größe und Auffälligkeit den Grad der Verletzung repräsentiert", so Seehund. "Sie tragen die Namen "Narbe", "fehlende Gliedmaßen" und "Sarg"."
ssi; Foto rechts oben (Ravedave): Ein Soldat zeigt stolz sein Verwundetenabzeichen der Stufe 1, verliehen für einen Granatsplitter im Knie; Foto links: Ein Soldat zeigt stolz sein Verwundetenabzeichen der Stufe 2, verliehen für die Entschärfung einer Tretmine; Foto rechts unten: Ein Soldat zeigt stolz sein Verwundetenabzeichen der Stufe 3, verliehen für einen sinnlosen Krieg.

Afghanistan im Postillon-Archiv:
Bundesregierung will Deutschlands Freiheit künftig auch auf dem Mond verteidigen
Regierung plant schrittweisen Bundeswehrabzug aus Deutschland
Medizinische Studie beweist: Taliban offensichtlich Menschen
Rücksichtsloser Einsatz Guido Westerwelles gegen Afghanistan
Was erwartet uns noch alles in der Kunduz-Affäre? - Ein Ausblick
Nach afghanischem Luftschlag: Über 100 Tote in den USA

Donnerstag, 29. April 2010

Bindeglied zwischen Fisch und Mensch entdeckt

Lübeck, Hamburg (dpo) - Sensationeller Fang in der Ostsee! Einem Fischkutter ging gestern in der Nähe von Travemünde eine noch unbekannte Tierart ins Netz, bei der es sich um das lange vermisste Bindeglied zwischen Fisch und Mensch handeln könnte.
"Wir holten gerade unseren Fang ein, da zappelte plötzlich dieses Ding zwischen den Fischen", schilderte Knut Feddersen, der Kapitän der "Bianca", dem Postillon. "Es sah aus wie ein Mensch, doch es hatte pechschwarze Haut, ein einzelnes breites Auge mit zwei Pupillen und Flossen an den Füßen. Wir haben es - obwohl es sich heftig wehrte - gleich in einen Wassertank gepackt und dann, als wir wieder an Land waren, vom Institut für Hydrobiologie in Hamburg abholen lassen." Dort wird es derzeit bereits ausgestellt.
Meeresbiologin Prof. Dr. Saskia Pavelcik, die den Fischmann als erste untersuchen durfte, ist sich mittlerweile sicher: Dieser Fund wird alles, was wir bisher über die Evolution wissen, auf den Kopf stellen.
"Das Wesen ist eindeutig das fehlende Bindeglied zwischen Fisch und Mensch. Es ist intelligenter als es aussieht und beherrscht sogar primitive Kommunikationsformen", so Pavelcik. Es würde beispielsweise immer, wenn sich dem Tiefseeaquarium, in dem es sich sich jetzt befinde, Menschen näherten, wild gestikulieren und spitze Schreie ausstoßen. Dabei zeige es meist auf die mit seinem Rüssel verbundenen flaschenförmigen Auswüchse am Rücken und zähle mit den Fingern nach unten.
"Wir wissen noch nicht, was das bedeutet", erklärt Pavelcik bedauernd. "Da der Fischmann aber immer langsamer wird, könnte es sein, dass wir ihn bald sezieren dürfen." Das dürfte noch so manche Überraschung zu Tage fördern.
ssi; Foto rechts oben (W. Willmann, cc-2.0): Diesem Kutter ging der Fischmann ins Netz; Foto links: Lockt Besucher ins Tiefseeaquarium des Instituts: Fischmann; Foto rechts unten (R. Ferrari, cc-2.0): Wirkt fast intelligent: Fischmann beim Versuch der Kontaktaufnahme.

Wissenschaftliche Themen im Postillon-Archiv:
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Mittwoch, 28. April 2010

Gimmick: Das Postillon-Leserkruzifix

Ja, Kruzifix! Kennen Sie das? Sie merken, dass Ihre christlichen Werte (Waisen kloppen, Homos hassen, Egoismus) schon auf Reserve laufen, aber weit und breit ist nirgends ein Kruzifix zum Auftanken oder wenigstens eine niedersächsische öffentliche Schule. Oder noch schlimmer: Plötzlich steht eine Muslima vor Ihnen, die Sie auffordert, sich an das Grundgesetz zu halten und religiöse Symbole aus dem Unterricht zu verbannen und Sie haben weder Kruzifix noch Holzpflock bei sich, um sie zu vertreiben.
Dagegen verschafft der Postillon, der letzte Verteidiger des christlichen Morgen-, Mittag- und Abendlandes, jetzt endlich Abhilfe mit dem original Postillon-Leserkruzifix (Postifix)!
Und so einfach geht's:
1. Drucken Sie sich so viele Kruzifixe aus, wie Sie brauchen (ev. vorher anklicken zur Vergrößerung).
2. Malen Sie entlang der Ränder unseres Erlösers eine gestrichelte Linie.
3. Benutzen Sie Ihre Postillon-Leserschere (Gimmick vom 30. Juli 2009), um unseren Heiland entlang der gestrichelten Linie auszuschneiden. Achten Sie darauf, dass Sie ihn dabei nicht verletzen, er hat schon genug gelitten!
4. Nehmen Sie ein herkömmliches Holzkreuz und entfernen Sie etwaige Jesusse mit einem Schraubenzieher oder Vorschlaghammer.
5. Kleben Sie dann das Postillon-Leserkruzifix vorsichtig mit heiligem Leim (1,95€/kg) auf.

Einsatzmöglichkeiten: Korrekt an die Wand genagelt, vertreibt das Postifix Moslems, klare Gedanken und Vampire bis Stufe 9. Es vermittelt bis zu 1000 Hektoliter christliche Werte bzw. Traditionen (bleifrei) und ist wiederbefüllbar.
Kleiner Tipp: Geht dreimal geknickt (Dreifaltigkeit!) auch prima in die Brieftasche.
Rechtlicher Hinweis: Sollte Ihr Postillon-Leserkruzifix aus Ihrer Zeitung bereits herausgetrennt worden sein, dann können Sie sich unter redaktionÄTder-postillonPUNKTcom für 1,32 Euro E-Mail-Versandkosten ein neues Exemplar bestellen.
ssi; Foto: Da kommen alle unsere Werte raus: Kruzifix.

Weitere Gimmicks im Postillon-Archiv:
Die Postillon-Leserschere
Das Postillon-Klopapier

Das Christentum im Postillon-Archiv:
Welchen neuen Beruf wird Mixa nach seinem Rücktritt ergreifen?
Satanisten klagen über Mitgliederschwund
Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals
Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht
Päpstliches Handgelenk gebrochen
Vatikan verurteilt "Twilight"-Hysterie

Leitfaden: Wie hetze ich gegen ein Land auf?

Das schreibt der Chefred. anderswo:
Sie wollten schon immer einmal gegen ein fremdes Volk aufwiegeln, wissen aber nicht, wie’s geht? BILDblog präsentiert seinen Lesern den ultimativen Leitfaden in 13 Schritten und veranschaulicht diese anhand einiger ausgesuchter "Bild"-Artikel über den drohenden griechischen Staatsbankrott.
(weiter auf BILDblog)

Dienstag, 27. April 2010

Newsticker (66)

++++ Wurde auch Zeit: Lebensmittelkontrolleur sieht sich die Radieschen von unten an ++++
++++ Wegen Rubbellos: Russe letzten Rubel los ++++
++++ Igitt: Geist von totem Lama spuckt nachts im Zoo ++++
++++ Zu schwer: Maharadscha in Heißluftballon muss Palast abwerfen ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Godzilla-Problem in Frankfurt über Jahre sträflich vernachlässigt

Wird für Frankfurt langsam zur Plage: Godzilla
Frankfurt a.M. (dpo) - Bei der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung warf die Opposition aus SPD, Linker und kleineren Parteien der amtierenden Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) vor, das Frankfurter Godzilla-Problem seit Jahren sträflich zu vernachlässigen.
"Schon seit 2002 wütet Godzilla im Großraum Frankfurt und legt ganze Stadtteile in Schutt und Asche", schimpfte Horst Schnetzler (SPD). "Erst gestern wieder wurden zwei Kindertagesstätten zertrampelt." So werde man die vom Familienministerium vorgegebenen Ziele nie erreichen.
Roth wies darauf hin, dass der im Frühjahr 2006 einberufene parteiübergreifende Arbeitskreis 'AK Godzilla' angekündigt habe, in der kommenden Woche erste Ergebnisse zu präsentieren. Außerdem stehe noch ein bei einem unabhängigen Unternehmen in Auftrag gegebenes Gutachten aus, bei dem verglichen werden soll, ob dem angeschlagenen Einzelhandel eine Erweiterung der Fußgängerzone oder doch eher militärische Luftschläge gegen Godzilla mehr Gewinn brächten.
Die Opposition ließ sich vorerst vertrösten. Spätestens in einem Monat müsse das Thema aber wieder auf den Tisch.
ssi

Weitere Naturkatastrophen im Postillon-Archiv:
Kritiker hatten Recht: Protonencrash im Cern führte bereits gestern zum Weltuntergang
Pilotenstreik bei Lufthansa führt zu Absturz von 104 Flugzeugen
Folgen des haitianischen Erdbebens in Deutschland kaum noch zu spüren

Montag, 26. April 2010

Archäologen finden Partei unter neun Jahre dicker Schicht Guido Westerwelle

Berlin (dpo) - Spektakulärer Fund! Archäologen sind unter einer neun Jahre dicken Schicht Guido Westerwelle auf die Relikte einer Partei aus dem vergangenen Jahrhundert gestoßen. Bei ihr könnte es sich - so die These einer Historikerkommission - um die früher in breiten Bevölkerungsschichten akzeptierte liberale Bürgerrechtspartei "FDP" handeln.
"Unsere Grabungen wurden zunächst als überflüssig kritisiert, weil sich niemand vorstellen konnte, dass unter dieser schier undurchdringlichen Schicht Guido Westerwelle noch etwas anderes existiert", erklärt Ausgrabungsleiter Prof. Dr. Heribert Schnurps gegenüber dem Postillon. Erst historische Aufzeichnungen aus dem letzten Jahrhundert, die besagten, dass dort, wo sich heute Guido Westerwelle befindet, früher eine eigenständige Bewegung existierte, hätten den Ausschlag gegeben, unter dem Politiker zu graben.
"Offensichtlich wurde Guido Westerwelle einfach über den Ruinen dieser einst von Meinungsvielfalt geprägten Partei errichtet", vermutet Parteienhistoriker Bernd Rölke, der die Funde auswertet. "Ich vermute unter all dem Schutt aus Klientelpolitik, Leistungsgeilheit und Marktgläubigkeit Westerwell'scher Prägung sogar irgendwo noch die kläglichen Überreste eines sozialliberalen Flügels." Der aber, so Rölke, liegt tief.
Nach seinem spektakulären Fund sieht sich Ausgrabungsleiter Schnurps noch lange nicht am Ziel. "Sobald wir die von einer dicken Schicht Guido Westerwelle bedeckte Bewegung vollständig untersucht haben, wollen wir uns anderen spannenden Themen widmen", so der Archäologe. Kürzlich aufgetauchte Aufzeichnungen lassen nämlich vermuten, dass unter der Afghanistan-Kriegspartei Bündnis 90/Die Grünen eine Friedensbewegung und unter der Agenda 2010 eine ehemalige Arbeiterpartei verschüttet sind.
ssi; Foto oben: Archäologen graben nach dem linken Flügel unter Guido Westerwelle; Foto links: So oder so ähnlich könnte die verschüttete Partei ausgesehen haben.

Die FDP und Westerwelle im Postillon-Archiv:
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Archäologische Funde im Postillon-Archiv:
Archäologen finden Mumie von antikem in Spind eingeschlossenem Jungen
Neue Studie: Alte Römer sagenhaft reich und handwerklich ungeschickt
Überreste von spätantiker Homepage entdeckt
Gräberfund bei Castrop-Rauxel - Das Interview
Die Legionen der Verdammnis

Sonntag, 25. April 2010

Menschenkette von Krümmel bis Brunsbüttel: Der Newsticker

++++ Einen Tag Verspätung: Aktivist bildet kürzeste Menschenkette aller Zeiten ++++
++++ Neuster Schrei: Afrikanischer Kopfjäger trägt Menschenkette ++++
++++ 120.000 Tote: Erster in Menschenkette greift versehentlich in Hochspannungsleitung ++++
ssi; Foto: Kann auf Atomenergie getrost verzichten: Die Sonne.

Atomenergie im Postillon-Archiv:
Super-Gau in Windkraftanlage verstrahlt alles im Umkreis von null Kilometern
Ahmadinedschad setzt Deutschland unter Druck
Super-Gau: Vattenfall räumt Pannen ein

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Das Wort zum Sonntag (71)

Kommentar:
Glaubt man dem Bi-Ba-Boulevard-Butzemann, so hat sich eine neue Achse des Bösen bzw. (Abkürzung für beziehungsweise) die Asche-Achse der Trickdiebe gebildet. Ihre imaginäre Linie führt direkt durch Deutschland (vgl. Grafik rechts) und wir sollten sie scheuen wie vor 20, 30 Jahren das Waisenkind den Mixa: Von Nordwesten werden wir vom isländischen "Asche-Monster" (Bild) abgelenkt, während uns aus dem Südosten die "Pleite-Griechen" (Bild) die Asche aus der Tasche ziehen (ob es dem Lesefluss schadet, soviel in Klammern (z.T. gar Klammern innerhalb von Klammertexten) zu schreiben? Man weiß es nicht. Andererseits lenkt das davon ab, dass die Überleitung in Teil 2 des Kommentars alles andere als gelungen ist. Jetzt aber lieber mal Klammer zu, sonst wird das heutige "Wort zum Sonntag" übernatürlich lang - andererseits gibt's dafür heute mal ein Bild als Entschädigung, auch nicht schlecht). Oder, um es mit den Worten unseres Gastkommentators Guido Westerwelles zu sagen, dessen rhetorisch brillanter Grundsatzrede auf dem FDP-Parteitag der Rest dieser Rubrik gebührt:
"Es geht darum, dass in diesem Land der Veränderungswillen über den Beharrungswillen obsiegt. Wir müssen wieder Zukunft wagen und das ist die entscheidende Herausforderung für unser Land. Wer in dieser Welt nicht zurückfallen will, der muss begreifen, die Zukunft, sie ist offen, sie ist unsere Zukunft und wir wollen sie damit erobern, indem wir mit Mut zur Zukunft uns auch den Veränderungen in der Welt stellen. Etwas Optimismus ist angesagt in diesem Land."
Nieder mit der Gegenwart! Es lebe die Zukunft!
ssi

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
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Samstag, 24. April 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (32)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Anlässlich des furiosen Siegs bei den BOBs wurde der Chefredakteur des Postillons am Freitag in "Die schöne Woche" auf radioeins (RBB) interviewt und konnte einmal mehr eindrucksvoll beweisen, dass er privat gar nicht mal so lustig ist. Anhören kann man sich die Farce hier: Der Postillon im Radio
2. 200 abgetrennte Vorhäute, die Tötung eines fetten Königs und ein ungehorsamer Feigenbaum sind nur einige der Highlights dieser schon etwas älteren Liste der zehn bizarrsten Bibelstellen: Top 10 Bizarre Biblical Tales (wer des Englischen nicht mächtig ist, kann die Stellen auch auf Deutsch in seiner Taschenbibel nachlesen)
3. Bereits seit 1991 verleiht die Harvard-Universität die Ig-Nobelpreise, eine satirische Auszeichnung, die für unnütze, unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Auf Wikipedia findet man die vollständige Liste der Gewinner mit den abenteuerlichsten Begründungen.
4. Das Video der Woche stammt von Rainer von Vielen & Band, ist die Allgäuer Interpretation von Sidos "Mein Block" und zeigt wie eine durchschnittliche bajuvarische Schafkopfrunde endet (via Pickelhering - neu am Satiremarkt):


Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 23. April 2010

Newsticker (65)

++++ Langweilig: Gespräch zwischen Dolmetscher und Papagei dreht sich im Kreis ++++
++++ Zahlt bei Hunnenüberfall: Brandschatzversicherung ++++
++++ Aus Fersen verletzt: Nummer Zehen muss Fußballen an den Nagel hängen ++++
++++ Wirkungslos: Lachgas in Weinflaschen ++++
++++ Auf den Hund gekommen: Sodomist ++++
ssi

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Donnerstag, 22. April 2010

Welchen neuen Beruf wird Mixa nach seinem Rücktritt ergreifen?

Augsburg (dpo) - Der heftig umstrittene Bischof von Augsburg Walter Mixa hat nun doch ein Rücktrittsgesuch bei seinem Chef eingereicht. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass sich der quirlige 68-jährige endgültig zur Ruhe setzen will, hat der Postillon knallhart recherchiert und stellt schon jetzt die drei wahrscheinlichsten neuen Berufe vor, in denen Mixa eher heute als übermorgen wieder voll durchstarten wird.

1. Cocktail-Mixa:
Jahrzehntelang hat Mixa seiner Gemeinde das Blut Christi beim Abendmahl kredenzt. Auch rhetorisch verstand er es, die abenteuerlichsten Prinzipien zu wirren Gleichnissen zu vermixen: Atheismus mit Nationalsozialismus, Kindesmissbrauch mit sexueller Revolution und Schwangerschaftsabbrüche mit dem Holocaust. Das schlägt zwar auf den Magen und macht blöd, aber genau so funktioniert Alkohol ja auch.

2. Preisboxa:
Als Preisboxa auf Jahrmärkten könnte Mixa seine langjährige Erfahrung als geistliches Fliegengewicht einbringen. Auch die nötige Aggressivität, seine legendären Watsch'n und seine hohe Schmerztoleranz sprechen dafür, dass er die rechte und die linke Faust Gottes in Zukunft auf höchstem Niveau schwänge.
Sollte es mit der Boxkarriere nicht hinhauen, könnte Mixa auch im Römisch-Katholischen Ringen zu sportlichen Höchstleistungen auflaufen.

3. Fixa:
Wenn alles nichts hilft, kann Mixa immer noch zur Nadel greifen. Als Fixa qualifizieren ihn sein Hang zur Beschaffungskriminalität, seine galoppierende Realitätsferne, die Möglichkeit, bei sich selbst zu beichten und seine katholische Vorliebe für Gold (Schuss). Außerdem hat Mixa ein Alter erreicht, in dem er in den nächsten zehn Jahren wohl eher an Altersschwäche als an Drogen zugrunde gehen würde.
ssi

Das Christentum im Postillon-Archiv:
Satanisten klagen über Mitgliederschwund
Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals
Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht
Päpstliches Handgelenk gebrochen
Vatikan verurteilt "Twilight"-Hysterie

Mittwoch, 21. April 2010

Mord in der Gerichtsmedizin: Obduktion ergab, dass Opfer aufgeschlitzt wurde

Berlin (dpo) - Bei einer heute Morgen auf mysteriöse Weise in der Gerichtsmedizin aufgetauchten Leiche konnte mittlerweile eine natürliche Todesursache ausgeschlossen werden.
Laut Obduktionsbericht starb der etwa 45 Jahre alte Mann daran, dass ihm mit einem extrem scharfen Gegenstand, etwa einem Skalpell, der Bauch Y-förmig aufgeschlitzt wurde. Anschließend seien ihm verschiedene Organe entnommen und wieder eingesetzt worden.
"Die Täter gingen mit chirurgischer Präzision vor", erklärte der zuständige Rechtsmediziner Gunnar Bromski. "und sind offenbar Profis. Nach ihrer grausamen Tat haben sie die tödliche Wunde sogar wieder vernäht." Bromski vermutet weiter, dass die Täter noch nicht weit gekommen sein können, da der Todeszeitpunkt quasi mit dem Zeitpunkt der Obduktion zusammenfiel.
Als Hauptverdächtiger gilt derzeit der Hausmeister der Gerichtsmedizin, der seit dem Auftauchen der Leiche spurlos verschwunden ist. Dieser sei schon in der Vergangenheit mehrfach negativ aufgefallen, weil er betrunken auf dem Obduktionstisch eingeschlafen war.
ssi; Foto (Würfel): Bei diesem am Tatort gefundenen Skalpell könnte es sich um die Tatwaffe handeln; leider wurde es desinfiziert.

Weitere ungeklärte Kriminalfälle im Postillon-Archiv:
Serienmäusemörder wieder auf freiem Fuß
Dreister Einbrecher gesucht
Schwein wie ein Schwein abgeschlachtet
Perverser Spanner von noch perverserem Spanner beobachtet
Kühlschrank geplündert
Jackpot geknackt
Einfach weg

Dienstag, 20. April 2010

Pfusch am Bau: Komplettes 5. Stockwerk bei neuem Hochhaus vergessen

Frankfurt a.M. (dpo) - Kurz vor der mit Spannung erwarteten Einweihungsfeier eines neuen 22-stöckigen Bürohochhaus kam es heute zu einem Eklat. Nachdem sämtliche Baugerüste abgebaut worden waren, stellte sich heraus, dass das gesamte 5. Stockwerk fehlte.

Wurde einfach vergessen: 5. Stock
"Wir haben strikt nach Vorgabe gebaut", erklärte Frank Most von der Hochtief AG, unter deren Leitung das Gebäude in den letzten acht Monaten errichtet wurde. "Doch offensichtlich haben zwei Seiten in den Bauplänen zusammengeklebt."
Der Baudienstleister kündigte daher an, das vergessene Stockwerk auf eigene Rechnung noch nachträglich einzuziehen.
Da vorgesehen ist, dass ein Großteil der Büros bereits ab Mittwoch bezogen wird, sollen Strickleitern für eine provisorische Verbindung zwischen dem 4. und dem 6. Stock bis zum Ende der Nachbesserungsarbeiten sorgen.
ssi

Weitere Artikel aus dem Panorama-Ressort im Postillon-Archiv:
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Newsticker (64)

++++ Regionale Vorliebe: Hessische Zombies schwören auf Augebbelwoi ++++
++++ Doppelagent entlarvt: Falsch herum montierter Türspion arbeitete jahrelang für die Gegenseite ++++
++++ Um den Finger gewickelt: Junger Vater scheitert beim Windelwechsel ++++
++++ Wieder flüssig: Butter feiert ausgelassen ++++
++++ Aschewolke: Lufthansapiloten hoffen auf Lockerung des Flugverbots, um endlich wieder streiken zu können ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Montag, 19. April 2010

Europa im Glück! Gigantischer Hurrikan wird Aschewolke wegblasen

ssi; Foto: Rast mit über 260 km/h auf Europa zu und wird eine Schneise sauberer Luft und offener Flugkorridore hinterlassen: Hurrikan.

Alternativ-"Nachrichten in Bildern" zur Aschewolke, die bei der Redaktionskonferenz durchfielen (Anklicken zum Vergrößern):


Alle Nachrichten in Bildern auf einen Blick nach dem Klick:
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Sonntag, 18. April 2010

Das Wort zum Sonntag (70)

Dromedar:
Schon eine Zeile weiter oben wird deutlich: Es ist nicht alles, wie es scheint. Nicht die schmutzige Bombe, sondern das Revival von von Vulkanen aus operierenden Superbösewichten, die den europäischen Flugverkehr lahmlegen, ist das drängendste Problem der heutigen Zeit. Das größte Wunder des Christentums ist auch nicht mehr die unbefleckte Empfängnis der heiligen Jungfrau Maria, sondern ab sofort das Wunder der gewaltlosen Watsch'n des Regensburger Bischofs Mixa. !!!Nicht vergessen!!! Diese Passage muss vor Veröffentlichung des Artikels unbedingt entfernt und durch einen Text ersetzt werden, der Einleitung und Schluss sinnvoll verknüpft. !!!Nicht vergessen!!! Genau deswegen müssen wir hier und jetzt dafür sorgen, dass Wasabi-Paste und alle auf Wasabi basierenden Produkte sofort aus den Regalen genommen werden. Alles andere könnten wir den nachfolgenden Generationen nicht zumuten.
ssi

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Samstag, 17. April 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (31)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Das Schöne an Satire ist, dass man auch über den Tod eines Teils der polnischen Elite Witze reißen kann. An das heiße Eisen haben sich ahoi polloi, PPQ und natürlich Titanic mehr oder weniger erfolgreich herangewagt.
2. Boah, ey! Was Bild da abliefert, ist richtig starker Tobak und kann höchstwahrscheinlich zu Hirnblutungen führen: Mein Hund und ich - Werden wir unseren Hunden immer ähnlicher, Ruby? Man kann noch nicht einmal nachvollziehen, warum das "Herrchen" seinen Hund Ruby fragt, ob wir unseren Hunden... Nein, lieber nicht darüber nachdenken.
3. Wie es aussähe, wenn der zweite Weltkrieg auf Facebook stattgefunden hätte, erfährt der geneigte Leser hier: OMG WWII on Facebook!
4. Zuletzt noch ein kurzer Beitrag von Narragonien zum Protest von Michael Preetz gegen die Benachteiligung der Hertha durch die Schiedsrichter:


Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 16. April 2010

Jüngster Mensch der Welt geboren

Genoss den Ruhm, solange er dauerte: kleine Mia (0)
Fürth (dpo) - Sensation im Klinikum Fürth! Dort ist heute der jüngste Mensch der Welt geboren. Die kleine Mia (0) schlug den nur eine Zehntelsekunde zuvor geborenen amtierenden jüngsten Menschen Lakshmir Nehru (0) aus Indien um Bruchteile von Sekunden.
"Wir wussten gleich als wir Mia sahen, dass sie jung ist", erklärte der stolze Vater bei einer Pressekonferenz. "Aber dass sie der jüngste Mensch der Welt ist, hätten wir nie gedacht."
Nur eine Viertelsekunde später war Mia allerdings nur noch der zweitjüngste Mensch, da im peruanischen Lima der noch jüngere García Verlasquez (0) geboren wurde.
 ssi; Foto: Gengiskanhg., cc-3.0

Säuglinge im Postillon-Archiv:
Kleiner Mann aus Vagina entfernt
Studie: Grausame Milchvampire saugen Frauen aus

Scheiß die Wand an! Der Postillon hat bei den BOBs gewonnen!

Berlin (dpo) - Trotz der Verwendung von Fäkalsprache bei der Formulierung von Schlagzeilen und einem innigen Aufruf zur Nichtwahl hat der Postillon sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis bei den BOBs als bester deutscher Weblog gewonnen.
"Wir wollten diesen mit einer Million Euro dotierten Preis zwar nie haben, akzeptieren ihn jedoch zähneknirschend und spenden den gesamten Betrag in kleinen Summen an die FDP, der wir so viel zu verdanken haben", erklärte der Chefredakteur* des deutschen Leitmediums.
Nach diesem unverhofften Etappensieg will sich der Postillon in den kommenden Monaten ganz auf die Wahlen zur Miss Universum 2010, zum Unwort des Jahres und zur stärksten politischen Kraft in NRW konzentrieren.
ssi; Auszeichnungen links: Irre: Mit diesen beiden Buttons darf sich der Postillon fortan und immerdar schmücken; Foto rechts: Beweihräuchert sich selbst, um den Gestank des Eigenlobes zu vertreiben: Der Postillon.

*Name der Redaktion bekannt.

Pressespiegel (wird ergänzt):
Pressemitteilung: The BOBs: "Ushahidi" aus Kenia bestes Weblog
Deutsche Welle: Blog-Award für schlaue Karten
Tagesspiegel: Deutsche Welle zeichnet beste Blogs aus
Die Zeit: Deutsche Welle zeichnet beste Blogs aus

Blogspiegel:
Blogforscher: BEST OF BLOGS 2010
Key We: Coverage re:publica 2. Tag
maiak: 8. Platz für maiak bei Internationalen Weblog-Awards “The BOBs 2010″!
F!XMBR: The BOBs - Der Postillon gewinnt Abstimmung zum Best Weblog Germany
Spiegelfechter: Eine Woche Nerdistan und zurück
Bleib passiv: Danke, Bob!

Donnerstag, 15. April 2010

Bundesregierung will Deutschlands Freiheit künftig auch auf dem Mond verteidigen

Berlin (dpo) - Die deutsche Bundesregierung hat heute angekündigt, spätestens 2011 eine mit Bundeswehrsoldaten bemannte Raummission zum Mond zu starten. Ziel des Einsatzes sei es, die Freiheit Deutschlands künftig auch auf dem beliebten Erdtrabanten zu verteidigen.
Alle im Bundestag vertretenen Fraktionen mit Ausnahme der Linken haben schon vorab Zustimmung für den Einsatz signalisiert.
"Auf dem Mond gibt es keine Schulen, keine Gleichberechtigung, keine Demokratie und vor allem keine stabile Zentralregierung", erklärte Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg auf einer Pressekonferenz. "Wir müssen eingreifen, bevor Terroristen das Machtvakuum auf dem Mond zur Planung von Attentaten auf der Erde nutzen."
Wie lange der Bundeswehreinsatz auf dem Mond dauern soll, wollte zu Guttenberg nicht sagen, um etwaigen Terroristen keine Perspektive zu geben: "Wir werden solange bleiben, bis wir sagen können, dass kein Kamerad umsonst mit einem Sechstel der normalen Geschwindigkeit gefallen ist", so der Minister.
ssi; Foto rechts (Luc Viatur): Aufgrund der niedrigen Schwerkraft ideal für den Einsatz von Leopard-II-Panzern: Brutstätte für Terroristen; Foto links (ISAF): Bereitet seine Truppen auf einen verlustreichen Einsatz auf dem Mond vor: Karl Theodor zu Guttenberg.

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Newsticker (63)

++++ Dreht sich wegen Pfusch von Nachfolger im Grabe um: Lebendig begrabener Leichenbestatter ++++
++++ Inselweite Fahndung: Vulkan auf Island ausgebrochen ++++
++++ Ausgebrannt: Feuerwehrschlauch hielt Druck nicht stand ++++
++++ Westafrikanische Heißgetränke immer beliebter: Kaffee ToGo an jeder Straßenecke erhältlich ++++
ssi, jsi (#4)

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Mittwoch, 14. April 2010

Erster Rauchmelder mit Schlummerfunktion entwickelt

Hannover (dpo) - Endlich kann man sich noch einmal im Bett umdrehen, wenn es brennt; denn der Hersteller für Sicherheitstechnik Bebus hat einen neuartigen Rauchmelder mit Schlummerfunktion speziell für das Schlafzimmer entwickelt.

Ideal für Lang- und Tiefschläfer
Das Alarmgerät wird laut Pressemitteilung mit einer Fernbedienung geliefert, die direkt neben dem Wecker auf dem Nachttisch platziert wird. Mit dieser kann der Rauchmelder im Brandfall ganz einfach per Knopfdruck für jeweils zehn Minuten zum Schweigen gebracht werden.
Informationen des Postillons zufolge tüftelt Bebus außerdem an Alternativen für den eher unangenehmen Pfeifton von Rauchmeldern. Derzeit experimentiert man mit langsam anschwellendem Vogelgesang und mit einer völlig geräuschlosen Dimmerlösung, bei der das Zimmerlicht langsam heller wird.
 ssi; Foto: TDLacoste, CC BY-SA 3.0 

Hinweis: Dieser Beitrag erschien auch in der ersten Ausgabe der Postillon24 Nachrichten

Weitere technische Innovationen im Postillon-Archiv:
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Dienstag, 13. April 2010

Satanisten klagen über Mitgliederschwund

(dpo) - Immer weniger Teilnehmer an schwarzen Messen! Hohe Vertreter der satanischen Kirchen beklagen sich über einen dramatischen Mitgliederschwund. Die Hauptschuld an den jüngsten Austrittswellen sehen sie bei der katholischen Kirche.
"Schon seit Jahrhunderten wildern Christen in unserem Revier", beschwert sich Alistair Valter, Hohepriester der 'Church of Satan'. "Doch seit dem Amtsantritt von Benedikt XVI. ist es unerträglich geworden. Erst die Geschichte mit der Begnadigung des Holocaust-Leugners Williamson (Der Postillon berichtete) und jetzt der Missbrauchsskandal (Der Postillon berichtete)."
Über 100.000 Satanisten hätten seit Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe zum katholischen Glauben konvertiert und jeden Tag werden es mehr. Auch die Vermutung, beim amtierenden Papst oder beim Augsburger Bischof Mixa könnte es sich um den Antichrist höchstpersönlich handeln, treibt viele Gläubige in die Arme der Kirche.
"Wenn sich der Teufel selbst eine Kirche schaffen würde, dann wäre sie genauso aufgebaut wie die katholische", schwärmt Marius Boller (24), einer der zahlreichen Konvertiten. "Zwar wird dort kein Tierblut getrunken, dafür aber das Blut Christi, unseres größten Feindes. Und: Bei den Katholiken wird missbraucht, gelogen und gehetzt. Herrlich!" Auch die verkrampfte Sexualmoral, durch die Millionen von Menschen jeden Tag aufs neue gequält werden, der Hass auf Homosexuelle und die Garantie, dass alle Sünden vergeben werden, seien einladende Gründe, warum immer mehr Satanisten konvertieren.
Hohepriester Valter ist verzweifelt: "Da können wir nicht mithalten. Uns fehlen die Strukturen, die Kirchensteuern und die Skrupellosigkeit der katholischen Kirche, um Unheil in dieser Größenordnung über die Menschheit zu bringen." In solchen Momenten zweifle er, ob es Satan überhaupt gibt.
ssi; Foto rechts oben: Nur noch sieben Satanisten kamen zu dieser schwarzen Messe, die anderen sitzen im katholischen Gottesdienst; Foto links oben: Weiß nicht, wie er den Mitgliedsschwund aufhalten kann: Satanist Alistair Valter; Foto rechts unten: Immer mehr Menschen greifen zum Kreuz anstatt zum nach unten zeigenden Pentagramm; Foto links unten: Lässt den Satanisten keine Chance: Benedikt XVI.

Religion im Postillon-Archiv:
Erste Rücktrittsforderungen gegen Gott wegen Missbrauchsskandals
Kleiner Timmy beschuldigt Pater zu Unrecht
Päpstliches Handgelenk gebrochen
Belgische Burkaträgerinnen müssen ab sofort Burka verhüllen
Tibetanischer Esoterikfreak fasziniert von fernwestlichen Weisheiten
Vatikan verurteilt "Twilight"-Hysterie
Es gibt ein Leben nach dem Tod

Der Missbrauchsskandal anderswo:
Paramantus: Mixa droht mit Prügel
Narragonien: Kirche sucht Mixa-Doppelgänger
BrummKreisel: Katholische Call-Boys

Montag, 12. April 2010

Newsticker (62)

++++ Aufgelöst: Rätsel um verschwundene Brausetablette ++++
++++ Aussage in Stutenskandal verweigert: Wen will Zuchthengst decken? ++++
++++ Tödlicher Tippfehler: Privatdetektiv hat Frau von Klienten abserviert ++++
++++ Beliebt bei Ziegen: Günther Leckstein (CSU) ++++
ssi, aaw (#3)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Serienmäusemörder immer noch auf freiem Fuß

Tübingen (dpo) - Groß war der Schreck, als Gerda Wuffke vor zwei Wochen die erste Mäuseleiche auf ihrer Veranda fand. "Es war grausam", so die 34-jährige alleinstehende Innendekorateurin, "das arme Tier hatte heftige Blessuren und war schrecklich entstellt."
In den Folgetagen tauchten weitere Leichen auf. "Manche der toten Mäuse sahen aus, als hätte ihr Peiniger noch lange mit ihnen gespielt, bevor er sie tötete", schildert Wuffke weiter. "Andere wurden sogar angefressen."
Obwohl der Killer, auf dessen Konto mittlerweile mindestens 13 Morde gehen, selbst vor Ratten und Vögeln nicht zurückschreckt, hat die Polizei noch keine heiße Spur.
Aus Angst, ihr einjähriger Kater Mikesch könnte das nächste Opfer sein, hat sich Wuffke nun entschlossen, ihn solange in der Wohnung einzusperren, bis das Morden ein Ende hat.
ssi; Foto rechts (Terminimaster): Eines der zahlreichen Opfer des Serienmäusemörders; Foto links (IVH): Hat Angst um ihren Kater Mikesch, der gerne lange Streifzüge durch den Ort unternimmt: Gerda Wuffke.

Weitere ungeklärte Fälle im Postillon-Archiv:
Dreister Einbrecher gesucht
Schwein wie ein Schwein abgeschlachtet
Perverser Spanner von noch perverserem Spanner beobachtet
Kühlschrank geplündert
Jackpot geknackt
Einfach weg

Sonntag, 11. April 2010

Das Wort zum Sonntag (69)

Kommentar:
"Starte einen Kommentar nie mit einer goldenen Regel!" lautet die erste goldene Regel des Kommentarschreibens, "Verrate nie die goldenen Regeln des Kommentarschreibens, sonst bist du des Todes!" besagt eine andere. Dieser überaus gelungene Einstieg in diesen Kommentar darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nur einen einzigen Ausweg aus der aktuellen Lage gibt: Deutschland muss jetzt alle Streitkräfte mobilisieren und Kuba attackieren. Erst wenn der dänische Erbprinz wieder auf dem Alabasterthron in Havanna sitzt, werden ungarische Bettenbezieher endlich das Gehalt beziehen, auf das sie sich bezogen, als sie von zu wenig Geld bzw. Beziehungen sprachen. Zwar lautet die dritte goldene Regel des Kommentarschreibens, man solle immer am Ende den eingangs geöffneten Kreis schließen, doch muss hier aus aktuellem Anlass noch folgende Frage in Zeit und Raum geworfen werden: KiK! "Qualität kommt von Quälen"? Das ist doch nicht euer Ernst oder versucht ihr's jetzt mal mit Ehrlichkeit?
ssi

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Samstag, 10. April 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (30)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Bei amazon gibt es ein original "Wenger Schweizer Offiziersmesser Giant Messer, mit Schatulle" für nur 628,84 €. Man beachte sowohl die Bilder des Angebots als auch die größtenteils überaus amüsanten Leserkommentare. (Mit Dank an Boris Z.)
2. In Zeiten von YouPorn und King Orgasmus One ist es doch irgendwie beruhigend, dass die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur auf der Homepage "Kinder in Gefahr" unermüdlich dafür kämpft, dass die Zeitschrift Bravo ("eine Welt von Unmoral") verboten wird. Auch sonst erhält man dort einen faszinierenden Einblick in eine Parallelwelt: Publikationen, Links, Diktatur der Menschenrechte (Mit Dank an Johannes B.)
3. Apropos Kirche: Das aktuelle Titanic-Cover hat für ordentlichen Wirbel und über 100 Beschwerden beim Presserat gesorgt - was Titanic dazu veranlasste, nochmal die alten Klassiker "Spielt Jesus noch eine Rolle" auszupacken. Außerdem hörenswert: Titanic-Leser stellen sich (telefonisch) vor und Titanic-Leser stellen sich (telefonisch) vor II
4. Einfach so und ohne besonderen Grund: Bud Spencer als Baby

Bud Spencer als Baby - MyVideo

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

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Freitag, 9. April 2010

Neue CIA-Taktik sieht vor, dass Osama bin Laden in den nächsten 20 bis 40 Jahren an Altersschwäche stirbt

ssi; Foto: Steuert wegen CIA-Taktik hart auf einen natürlichen Tod zu: Osama bin Laden (53).

Osama bin Laden im Postillon-Archiv:
al-Qaida übernimmt Verantwortung für Erdbeben in Haiti
Bin Laden begeistert von neuen FBI-Fahndungsfotos

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Donnerstag, 8. April 2010

Heftiger Gewaltausbruch lässt neues Land in Zentralasien entstehen

Bischkek (dpo) - Durch einen heftigen Gewaltausbruch, der die gesamte Region erschütterte und in dessen Folge Unmengen von Nachrichten austraten, ist zwischen Kasachstan und China ein neues Land mit einer Fläche von rund 199.900 km² entstanden.
"Noch vor wenigen Tagen befand sich in diesem Gebiet nichts, wofür sich die Menschen oder Medien in Deutschland interessiert hätten", erklärte ein Experte gegenüber dem Postillon. Das erkenne man bereits an der Uneinigkeit darüber, ob man das neue Land Kirgistan, Kirgisistan oder gar Kirgisien nennen soll.
Sowohl Russland als auch China haben bereits Anspruch auf den neuen Nachbarn in ihrer Interessensphäre erhoben.
ssi; Karte (Vardion): Hier verorten die Geographen das durch den Gewaltausbruch neu entstandene Land (rot markiert).

Mehr Politik im Postillon-Archiv:
Deutschland baut Hochsicherheitsgefängnis auf Kuba, um Guantanamo-Häftlinge aufnehmen zu können
Israel errichtet gigantische Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger in Ostjerusalem
Lybisches Handelsembargo stürzt Schweiz ins Chaos
Über 11 Millionen Griechen über Nacht vor Gläubigern geflohen
Folgen des haitischen Erdbebens in Deutschland kaum noch zu spüren

Newsticker (61)

++++ Nach Polterabend: Angehendes Brautpaar steht vor einem Scherbenhaufen ++++
++++ Kontra: Musiker wechselt auf die dunkle Saite und wird Bassith ++++
++++ Berufsrisiko: Putzfrau fällt Lynchmopp zum Opfer ++++
++++ 90-60-90: Schneider vermisst seine Frau jeden Tag aufs Neue ++++
++++ Skandal beim Casting: Dicke bekommen nur Speckrollen ++++
ssi

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Mittwoch, 7. April 2010

Kugelschreiber reißt sich von Kette und bekritzelt ganze Bankfiliale

Buxtehude (dpo) - In einer Buxtehuder Postbankfiliale hat sich heute Morgen ein Kugelschreiber (ultramarinblau) von seiner Kette gerissen und die gesamte Innenausstattung bekritzelt.
Wirkt sonst ganz harmlos: Kettenkugelschreiber
"Es war schrecklich", erklärte ein Angestellter gegenüber dem Postillon und zeigte seinen von oben bis unten beschmierten Unterarm. "Da hat mich das Biest erwischt, als ich es einfangen wollte."
Erst ein herbeigerufener Kulijäger war in der Lage, das wild gewordene Schreibgerät zu stellen. Mithilfe einer frischen Tintenpatrone gelang es ihm, den Stift in eine Federmäppchenfalle zu locken, die erbarmungslos zuschnappte. Anschließend wurde der Kuli in ein Schmierheim gebracht.
Einige Opfer der Attacke
Schmierschützer begründen die sich häufenden Amokkritzeleien damit, dass die Kettenhaltung von Kugelschreibern nicht artgerecht sei und verweisen darauf, dass frei herumliegende Kulis deutlich seltener aggressiv werden – es sei denn, sie geraten in Kinderhände.
 ssi

Weitere Nachrichten aus dem Panorama-Ressort:
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Postillon veröffentlicht Artikel mit Bild von Artikel mit Bild

Hamburg (dpo) - Einem Artikel der Zeitung der Postillon mit einem Bild des Artikels zufolge hat die Zeitung der Postillon heute einen Artikel mit einem Bild des Artikels daneben veröffentlicht. Aus ihm geht hervor, dass die Zeitung der Postillon einen Artikel mit einem Bild des Artikels darüber veröffentlicht hat, dass die Zeitung der Postillon einen Artikel mit einem Bild des Artikels darüber veröffentlicht hat, dass die Zeitung der Postillon einen Artikel mit einem Bild des Artikels darüber veröffentlicht hat, dass die Zeitung der Postillon einen Artikel mit einem Bild des Artikels darüber veröffentlicht hat, dass die Zeitung der Postillon einen Artikel mit einem Bild des Artikels über all das, was vorher bereits genannt wurde, hier aber nicht weiter ausgeführt werden soll, veröffentlicht hat.
Bei diesem Artikel muss es sich laut Expertenmeinung um einen äußerst wichtigen Artikel handeln, da er sonst kaum parallel getwittert, auf Facebook angekündigt und auf zahlreichen Blogs verlinkt worden wäre (weitere Links folgen). Man rechnet daher mit einer anregenden Diskussion im Kommentarbereich des Postillons, die durch einen äußerst kritischen Kommentar des Red. höchstpersönlich angestoßen wurde, in dem sich der Autor des Artikels mit Bild kritisch über die Sinnlosigkeit des Artikels mit Bild und die zunehmende Einfallslosigkeit der Postillon-Redaktion echauffiert. Peinlich allerdings: Vor dem Wörtchen "weshalb" fehlt ein Komma.
ssi; Foto (Screenshot Postillon): Bild des Artikels mit Bild des Artikels mit Bild des Artikels mit Bild des Artikels mit Bild des Artikels...

Ähnlicher Artikel im Postillon-Archiv:
Skandal! Zeitung lenkt mit Foto von Mausmaki von dürftiger Nachrichtenlage ab

Dienstag, 6. April 2010

Neuartige Burkaburka verhüllt verbotene Burka

Brüssel (dpo) - Immer mehr europäische Länder erwägen die Einführung eines Burkaverbots. Das Tragen von Kleidung, "die das Gesicht ganz oder teilweise bedeckt", soll dafür ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden.
Doch es gibt bereits Entwarnung. Schlaue Tüftler haben eine Lösung gefunden, wie das lästige Kleidungsstück aus der Öffentlichkeit verschwindet, ohne dass strenggläubige Burkaträgerinnen zu Hause bleiben müssen. Die sogenannte Burkaburka, ein großes Stofftuch mit einem Sichtfenster auf Augenhöhe, kann bequem über der herkömmlichen Burka getragen werden und verhüllt das Symbol weiblicher Unterdrückung dadurch vollständig.
  ssi; Foto (S. Evans): Elegant: Die Frau rechts im Bild verhüllt ihre Burka dezent mit einer neuartigen Burkaburka. Von ihr geht keine Gefahr aus. Die Frau links im Bild trägt hingegen nur eine gewöhnliche Burka und darf deshalb nicht auf die Straße.

Religion im Postillon-Archiv:
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Montag, 5. April 2010

Newsticker (60)

++++ Vorbildlich: Busfahrer achtet auf seine Linie ++++
++++ 6 Semester Ackerbau: Studienzeit vergeht wie im Pflug ++++
++++ FDP besorgt: Kinder reicher Eltern gegenüber Kindern superreicher Eltern benachteiligt ++++
++++ Rachen ist süß: HNO-Ärztin verliebt sich in Patienten ++++
ssi

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Sonntag, 4. April 2010

Das Wort zum Ostersonntag (68)

Kommentar:
Verraten. An Karfreitag gestorben. Für die Menschen. Wenn wir der Bibel Glauben schenken, dann dürften die drei deutschen Bundeswehrsoldaten, die vor zwei Tagen bei der Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch in einem Hinterhalt gefallen sind, am dritten Tage wiederauferstehen; auch wenn Jesus Christus ob dieses Vergleiches am Kreuz rotieren würde. Da passt es schon wie der Faust auf den Goethe, dass auch Helmut Kohl, der seinen Geburtstag aus Gewichtsgründen auf die komplette letzte Woche verteilt hat, wieder ein Jahr näher an den Zeitpunkt gerückt ist, an dem er die Namen der CDU-Spender mit ins Grab nehmen kann. Immerhin: Krieg hat er keinen angefangen.
ssi

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Samstag, 3. April 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (29)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Viele haben es schon lange geahnt: Bert aus der Sesamstraße ist böse! Das behaupten zumindest die Macher von bertisevil.tv und sammeln fleißig Beweise. Demzufolge hatte Bert unter anderem mit den Marsgesichtern, dem internationalen Hooliganism, Michael Jackson und - natürlich - Hitler zu tun. Bonus: Exklusivinterview mit Ernie
2. Ein korrumpierendes Foto zum Prügel-Bischof (hiermit patentiert, liebe Bild) Mixa gibt es beim Pantoffelpunk: Bischof Walter Mixa schlägt kleine Kinder!
3. Der 1. April hat wieder einmal so manchen Scherzkeks aus seinem Loch gelockt. Auch wenn der Postillon diesen Tag erfolgreich boykottiert hat (siehe auch Paramantus), wollen wir der werten Leserschaft nicht vorenthalten, was die Konkurrenz gemacht hat. Aber Vorsicht ist geboten, denn lustig ist das oft nicht:
Bild (unlustiger unmöglich), Süddeutsche (die Gaga als Dozentin), Titanic (an G+J verkauft, sehr schwach), Tagesschau (Internetabschaltung, hatten wir hier auch schon), Tagesspiegel (deutsch-türkische Straßennamen), Starbucks (große Becher), techcrunch (Google goes nuclear), turi2 (Google kauft Burda, gähn), J. Trittin (Aussteigerprogramm für FDPler), Westerwelle zieht sich für Peta aus und und und... Die meiste Beachtung fand diese Aktion: Meerjungfrau abgemagert
4. Spocht. So hießen die Sportnachrichten, die Olli Dittrich bei RTL Samstag Nacht (1993-1998) präsentieren durfte. Alle Folgen gibt es in schlechter Qualität auf Youtube zu sehen und eine ganz besonders feine gleich hier:


Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 2. April 2010

Redaktionsinterna: Die besten Google-Suchbegriffe im 1. Quartal 2010

(dpo) - Seit der Postillon als letzte große Tageszeitung am 28. Oktober 2008 den Schritt ins Internet wagte, gelangten bereits über 42.000 Leser per Suchmaschine zu ehrlichen Nachrichten. Einige der Suchanfragen zeigen jedoch, dass nicht jeder das gefunden hat, was er eigentlich suchte.
Mit Hilfe von Google Analytics haben unsere unbezahlten Praktikanten in mühsamer Sonn- und Feiertagsarbeit die häufigsten, besten und interessantesten Google-Suchanfragen seit der letzten Suchbegriffsanalyse am 30. Dezember 2009 herausgesucht (Anm. d. Red. im folgenden kursiv geschrieben: Vorsicht! Einige Suchanfragen sind nicht für Minderjährige, Christen und Senioren geeignet):

1. Der Postillon und seine Schreibweisen (wann lernen die Menschen es endlich?): der postillion (2103), derpostillon.de (352), der postelion (6), dfer postillion (6), der postillion (6), der postillion.de (6), postiollon (5), pastillon (4), artikel satire postil (2), de r postillion (2), der posilon (2, Mein persönlicher Favorit), postllon (2), posttilon (2), der opstillon (1), der poatillion (1), der possilion (1), der posrillion (1), der postellon (1), der postelon (1), der postiliant (1), der postiljon (1), der pstillon (1), derpostelion (1), dert postillon (1), gute satireseiten (1; nach 26 Sekunden war dieser Besucher davon überzeugt, hier falsch zu sein), popstillon (1), posillon (1), postillon satiere (1), postillpn (1), psotillon (1), pstillon (1), üpostillon (1)
2. Philosophische Fragen (Lieber Google, sag mir doch mal bitte...): gibt es ein leben nach dem tod? (38), was ist ein postillon (10), mit einer nachbildung welchen gebäudes wurde silvio berlusconi kürzlich attackiert (3), scheck geplatzt was nun (2), was bedeutet das wort interview (2), warum kennen indianer keinen schmerz (2), ab wann ist es eine überdosis heroin (1), arbeitet der kuklux clan fürs fbi (1), bekommen 60jährige frauen noch eine nasse vagina (1), christliche bedeutung lampenschirm (1), darf der papst wixen? (1), findet man nach dem tod friends (1), für wann sagen die maja das ende der welt voraus (1), gibt es ein leben nach dem tod für tiere (1), gummibaum keine blätter gestorben? (1), haben viele männer vaginaallergie? (1), ist jahrelanger liebesentzug in der ehe strafbar (1), kann laserpointer wichsen verhindern (1), kommt das baby aus der vagina (1), laienschauspieler gesucht dresden (1), laienschauspieler wo muss ich mich bewerben für mollige (1), lothar matthäus schulbildung (1), medizinische folgen der zeitumstellung bei tieren (1), plant benedikt der xvi den einsatz von 3000 exorzisten??? (1), schiff das eisberg geramt? (1), schmecken nashörner (1), schutzgeld wer sind die leute (1), von welcher bank sind die daten der neuen steuersünder cd (1), wann ist der kalender zu ende (1), warum machen die illuminaten gift ins essen (1), warum spritzt der mann ab (1), was hat verona pooth für'n hund (1), was ist purzelbaum (1), was macht man beim beinbruch eines kanarienvogels (1), was schreibe ich bei "vorname" hin (1), was ziehe ich an zum ein wohltätigkeitsball (1), wer hat der kase entdeckt (1), wie flüchtet man am besten nach bankraub (1), wie haben die buschneger sex (1), wie töte ich mich erfolgreich (1), wo bekommt man am sonntag luftballons (1), wo wurde horst köhler bestattet (1)
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Alle Angaben wahrheitsgetreu und ohne Gewähr.
ssi

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