Newsticker

Donnerstag, 30. September 2010

Inhibitionist schockt Nudistencamp

Bonn (dpo) - Wie erst heute bekannt wurde, kam es vergangene Woche während der letzten warmen Tage auf einem Nudistencamp in der Nähe von Bonn zu einem Eklat. Ein vermutlich alkoholisierter Mann mittleren Alters drang in das Areal ein und bekleidete sich vor den schockierten Gästen völlig.
Mehrere Mütter versuchten ihren Kindern die Augen zuzuhalten: "Es war schrecklich - am Schluss setzte er sich noch einen Hut auf", schildert Heike K. aus R. die Situation. "Lukas stand einfach nur da und glotzte."
Eine Gruppe männlicher Gäste wollte den Inhibitionisten gewaltsam vom Gelände schaffen, bekam den Mann aber nicht zu fassen. Von der Kleidung abgeschreckt, traute sich keiner richtig zuzupacken.
Erst die eilig herbeigerufene Polizei konnte den Störenfried mit einem Netz einfangen, ausziehen und anschließend vom Feld führen.
Oberkommisar Ludger Schmidt erklärte anschließend, die Polizei wolle solche Taten künftig verhindern, indem Nudisten genauer auf Kleidung durchsucht werden. In diesem Zusammenhang könnte auch ein Nacktscanner zum Einsatz kommen.
jsi; Foto: Wurde von einem mutigen Nudisten fotografiert: Inhibitionist.

Weitere spannende Geschichten aus dem Panorama-Ressort:
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Mittwoch, 29. September 2010

Neuer Abschiebeskandal: Frankreich weist Halbungarn mit griechischen Vorfahren aus

Foto: Französische Polizisten verhaften einen Halbungarn im Elyseepalast.
Paris (dpo) - Obwohl die französische Regierung wegen der Abschiebung von über 8000 Roma nach Rumänien und Bulgarien heftiger Kritik seitens der EU ausgesetzt war, ist jetzt eine neue zugewanderte Minderheit ins Visier der gaullistischen Regierungspartei UMP geraten: Halbungarn mit griechischen Vorfahren.
Bereits in den frühen Morgenstunden stürmten Polizisten ein illegales Lager im Pariser Elysée-Palast und konnten dabei Nicolas S., einen Halbungarn mit griechischen Vorfahren, in Abschiebehaft nehmen. Anschließend wurde er umgehend zusammen mit seiner italienischen Gattin nach Halbungarn ausgeflogen.
Innenminister Brice Hortefeux meldete heute auf einer Pressekonferenz stolz Vollzug: "Damit sind alle uns bekannten in Frankreich lebenden Halbungarn mit griechischen Vorfahren ausgewiesen." Hortefeux betonte: "Es handelt sich hierbei keineswegs um ethnische Diskriminierung oder Rassismus, aber wir wissen doch alle: Niemand braucht Halbungarn mit griechischen Vorfahren. Sie leben auf Staatskosten, sie schaden dem Ansehen der 'Grande Nation' und sie bedrohen den sozialen Frieden."
Menschenrechtler fühlen sich hin- und hergerissen, wie sie auf die neuerliche Abschiebung reagieren sollen: "Die Situation der Halbungarn mit griechischen Vorfahren ist ähnlich wie die der Roma", erklärt Volker Beck, der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag. "In beiden Gruppen zählt die Familie unglaublich viel. Zudem handelt es sich um EU-Bürger, die eigentlich nicht abgeschoben werden dürften." Allerdings, so Beck weiter, ist es sehr unwahrscheinlich, dass gegen die Abschiebung der Halbungarn - ähnlich wie bei den Roma - Zehntausende auf die Straße gehen werden.
ssi; Foto rechts: Landete heute mittag in Halbbudapest: Erster und einziger aus Frankreich abgeschobener Halbungar mit seiner ausländischen Gattin; Foto links (Eric Pouhier, cc-2.5): Hier befand sich die frankreichweit größte Ansammlung von Halb-Ungarn mit griechischen Vorfahren: Elysée-Palast.

Frankreich im Postillon-Archiv:
Keine weiteren Drohbriefe an Sarkozy
Jetzt auch in Frankreich: Gallier hat Schweinegerippe

Dienstag, 28. September 2010

Newsticker (103)

++++ Grausam: Schlangenbeschwörer gibt seiner Geliebten einen Korb ++++
++++ Angeschmiert: Naiver Mann geht Plakatierer auf den Leim ++++
++++ Unfair: Blinder im Darkroom ++++
++++ Schlachtfest: Genmanipulierte Sau lässt sich nicht töten ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Tödlicher Unfall von Segway-Chef aufgeklärt

West Yorkshire/England (dpo) - Nachdem am Sonntag bekannt wurde, dass Jimi Heselden, der Eigentümer des US-Rollerherstellers Segway, mit einem seiner Elektro-Gefährte über eine zehn Meter hohe Klippe in den Tod gestürzt ist, hat die Polizei nun die Black Box der Unglücksmaschine bergen und auswerten können.
"Unser Verdacht nach den ersten Untersuchungen des Unfallortes hat sich bestätigt", so ein Polizeisprecher heute. "Grund für das tragische Unglück war ein defekter Bremsschlauch - vermutlich ein Marderschaden."
Auch der einzige Augenzeuge konnte diese Theorie bestätigen: "Ich sah den Mann auf den Abgrund zurasen", gab der 44-jährige Michael Bentley zu Protokoll, der während des Unfalls gerade spazieren ging. "Er rief immer wieder: 'Oh Gott, die Bremsen versagen!' Das ging ungefähr 15 Minuten so, denn er war noch etwa 600 Meter von der Klippe entfernt."
Bentley sei eine Weile neben Heselden hergeschlendert, habe aber keine Möglichkeit gesehen einzugreifen. "Ich hatte Angst, dass er mich mitreißt und musste deshalb kurz vor dem Abgrund abdrehen", so der Augenzeuge.
Die Firma Segway, deren Aktienkurs unmittelbar nach Bekanntwerden des Unglücks abstürzte, ließ nach dem Unglück durch einen Pressesprecher ausrichten, man werde dem verunglückten Eigentümer ein neues Modell widmen, das noch in diesem Herbst erscheinen soll. Sein Name wird lauten: Segwaaaaaaaaaaaaaaay.
ssi; Foto rechts oben: Wird segway-traditionell bestattet: Jimi Heselden; Foto links (Portmac, cc-2.1-Japan): Neuartiger Segwaaaaaaaaaaaaaaay mit Fallschirm und Anti-Kurioser-Tod-Automatik; Grafik rechts unten: Blieb lange auf gleicher Höhe und stürzte dann akut ab: Aktienkurs von Segway.

Trendsport und Lifestyle im Postillon-Archiv:
Todesfalle Nordic Walking
Neuer Trend: eXtreme Stunt-Hochradfahren

Montag, 27. September 2010

Spontane Partys: Arbeitslose feiern Hartz-IV-Neuregelungen

Foto (Crazynorwegian, cc-2.5): Überall in Deutschland: Spontane Freudenparaden von Arbeitslosen.
Berlin, München, Hamburg (dpo) - Große Freude unter Hartz-IV-Empfängern! Nachdem sich am Wochenende die Spitzen der schwarz-gelben Koalition darauf verständigt hatten, den Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger um fünf Euro zu erhöhen, haben sich deutschlandweit Arbeitslose zu spontanen Freudenfesten und Paraden versammelt.
"Ich weiß noch gar nicht, was ich mit der ganzen Kohle anfangen soll", freut sich etwa Markus M., ein Hartz-IV-Empfänger aus dem Harz. "Soll ich damit ein halbes Mal zum Arzt gehen? Oder mir einen halben Kinofilm ansehen? Vielleicht bezahle ich damit auch einfach die monatlichen Gebühren für ein Girokonto, auf dem ich die fünf Euro vorübergehend anlegen würde, wenn die monatlichen Gebühren für ein Girokonto nicht so teuer wären."
Andere wiederum freuen sich darüber, dass Alkohol und Tabak endlich aus dem Regelsatz gestrichen wurden: "Ich finde Rauchen und Trinken furchtbar. Bis ich vor sieben Jahren arbeitslos wurde, habe ich das Zeug nicht angerührt", erklärt Waldemar B., ein Arbeitsloser aus dem Berliner Stadtteil Köpenick, einem Postillon-Reporter. "Aufgrund der bisherigen Gesetzgebung musste ich jedoch jeden Monat 11,58 Euro verrauchen und Alkohol im Wert von 7,52 Euro trinken. Die Folge: Ich war jeden Tag voll, schlug meine Kinder und leide mittlerweile unter schlimmem Raucherhusten."
Experten rechnen damit, dass die spontanen Freudenfeiern zu Ehren der großzügigen Bundesregierung noch mindestens solange andauern werden, bis der erste Arbeitslose die für einen Internetanschluss vorgesehenen 2,28 Euro nutzt und feststellt, dass 1400 Mitarbeitern der Pleitebank Hypo Real Estate auf Staatskosten Boni im Wert von 25 Millionen Euro ausgezahlt wurden.
ssi; Foto links (Ruben Wisniewski, cc-3.0): Wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag gezündet: Feuerwerk zu Ehren der Regierung; Foto rechts: Muss endlich nicht mehr für 19,10 Euro saufen und rauchen: Arbeitsloser.

Arbeitslosigkeit im Postillon-Archiv:
Arbeitsministerin Steffi von Zampano will Hartz IV umbenennen
Hässliche Ärztinnen mit kalten Händen demonstrieren gegen Abschaffung der Musterung

Sonntag, 26. September 2010

Das Wort zum Sonntag (90)

Kommentar:
"Wehe, wehe, wenn ich auf die Enten sehe!" So mag der Steuerzahler denken, während er am Teich sitzt und mühsam vom Mund abgesparte Brotkrumen ins Wasser wirft. Doch während die fetten Enten den Schnabel nicht voll genug bekommen, können die mageren nur quaken und den Kopf frustriert ins Gefieder stecken. Doch Vorsicht ist geboten: Wer übertrieben lang an abstrusen Entenvergleichen festhält, der hängt irgendwann an nur noch einem Watschelfuß in 700 Metern Höhe auf der Suche nach einem neuen Nistplatz. Deshalb zum Schluss noch eine traurige Nachricht: Am Dienstag war irgendetwas Wichtiges und keiner hat drangedacht - noch nicht einmal die Betroffenen.
ssi; Cartoon: bob schroeder

Alle Wörter zum Sonntag auf einen Blick nach dem Klick:
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Samstag, 25. September 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (51)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Auf ebay läuft zur Zeit die Versteigerung eines "wenig gebrauchten LiPo Turnigy 25-35C 4s 14,8V 5000mAh". Tatsächlich wurde er sogar nur exakt einmal gebraucht und hat ordentlich Power, weswegen der Postillon eine unbedingte Kaufempfehlung ausspricht. Man beachte die Artikelmerkmale und auch die Fragen und Antworten (mit Dank an lollerich).
2. Der bulgarische Grafik-Designer Yanko Tsvetkov hat ein paar aufschlussreiche Europakarten erstellt, in denen die einzelnen Länder in Stereotypen aufgeteilt sind (mit Dank an Natalie): Mapping Stereotypes - The geography of prejudice
3. Herren gehen auf die Herren-, Damen auf die Damentoilette. Dass das nicht immer so leicht zu identifizieren ist, zeigt diese Sammlung der faszinierendsten Toiletten-Piktogramme: Go Where?: Sex, Gender, and Toilets
4. Zu guter Letzt noch ein auf einem Schwein reitender Babyaffe mit passender musikalischer Untermalung. Wem das noch nicht reicht, der findet hier noch ein Hamstervideo mit ähnlicher Didaktik: Hamster on a Piano (Eating Popcorn)

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

Alle Links234s auf einen Blick:
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Freitag, 24. September 2010

Amoklaufbekämpfung: Wolfgang Bosbach will Waffen an Bundesbürger verteilen

Berlin (dpo) - Nach dem erschütternden Amoklauf in Lörrach am vergangenen Sonntag hat Unionsfraktionsvize Wofgang Bosbach (CDU) eine Verschärfung des Waffenrechts abgelehnt. Jetzt geht er noch einen Schritt weiter und fordert, dass alle Bundesbürger mit Schusswaffen ausgestattet werden.
"Wenn wir etwas aus den vergangenen Amokläufen gelernt haben, dann ist das, dass Amokläufer am effektivsten durch den Gebrauch von Schusswaffen gestoppt werden können", so Bosbach gegenüber dem Postillon. "Damit Amokläufe so schnell wie möglich beendet werden können, sollte daher jeder Bundesbürger stets eine Waffe und ausreichend Munition bei sich tragen."
Bosbach betonte außerdem die präventive Wirkung, die eine Umsetzung seines Vorschlages entfalten könnte: "Schon bei den ersten Anzeichen eines Amoklaufs - etwa einer hastigen Bewegung - muss geschossen werden. Ein potentieller Täter wird es sich zweimal überlegen, wenn seine Opfer das Feuer erwidern. Amokläufer sind ja nicht lebensmüde."
Paintball und sogenannte "Killerspiele" lehnt Bosbach allerdings weiterhin ab. Damit werde das Töten nur simuliert, wodurch unmöglich ein Amoklauf verhindert werden kann.
ssi; Foto rechts: Konsequent: Bosbach; Foto links (hiram alejandro rodriguez briceño unter cc-3.0): Werden, wenn es nach Bosbach geht, bald an die Bevölkerung verteilt: Waffen.

Bosbach im Postillon-Archiv:
Deutschland baut Hochsicherheitsgefängnis auf Kuba, um Guantanamo-Häftlinge aufnehmen zu können
Bosbach fordert noch in diesem Jahr Einführung von Nacktflügen

Newsticker (102)

++++ Noch geheim: Neuer Öko-VW fährt mit Golfstrom ++++
++++ Hochstapler: Tausendsassa in Wirklichkeit nur Hundertsassa ++++
++++ Abgekartetes Spiel: Bube legt seine Herzdame aufs Kreuz ++++
++++ Polizei machtlos: Einbruch der Dunkelheit immer früher ++++
++++ Werkzeugmacher spricht Beileid aus: "Ich schwöre, dass meine Äxte höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen!" ++++
++++ Wegen Pferdekuss: Springreiter in der Kritik ++++
ssi, ano (#1,3)

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Donnerstag, 23. September 2010

Geburtenjahrgänge 2012 und 2013 zurückgerufen

Berlin (dpo) - Eingeschränkte motorische Fähigkeiten, unkontrollierter Speichelfluss, ständiges Geplärre: Wegen dieser und zahlreicher weiterer Mängel hat das Familienministerium heute die Geburtenjahrgänge 2012 und 2013 zurückgerufen.

Mittwoch, 22. September 2010

Odol führt umweltfreundlichen Atemroller ein

(dpo) - Jetzt noch frischer? Das Gesundheitunternehmen GlaxoSmithKline, das auch die Traditionsmarke Odol vertreibt, hat mit der Vorstellung eines neuartigen Mund-Roll-On-Stift anscheinend einen neuen Coup gelandet.
"Nicht nur, dass unser neues Produkt ohne schädliche Treibhausgase auskommt, ab sofort muss auch niemand mehr Angst davor haben, sich oder Menschen in der Nähe in die Augen zu sprühen", erklärte ein Konzernsprecher bei der Präsentation. "Außerdem hinterlässt der neuartige Mundroller keine lästigen weißen Flecken auf der Zunge."
Die Anwendung des neuen Produkts ist laut Hersteller denkbar einfach. Man müsse den Atemroller einfach nur so tief wie möglich in den Rachen stecken und den Mundinnenraum dann großzügig bestreichen.
ssi; Foto: Hilft auch gegen schlechten Atem, wenn man sich wegen seines Atemrollers übergeben musste: Atemroller.

Weitere Weltneuheiten im Postillon-Archiv:
Erster Rauchmelder mit Schlummerfunktion entwickelt
Weltweit erster Dönerroboter auf Fachmesse in Berlin vorgestellt

Newsticker (101)

++++ Jeden Tag eine gute Tat: Pfadfinder bringt kranke Rentnerin um die Ecke ++++
++++ Perverses Schwein: Friseur lockt Kinder ++++
++++ Joboffensive: Barilla sucht Spaghettiträger ++++
++++ Wasserschaden: Anwalt sieht seine Fälle davonschwimmen ++++
++++ Kleiner Wurm: Timmy (9) verwendet Malware, um Trojaner zu zeichnen ++++
ssi

Alle Newsticker im Postillon-Archiv:
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Dienstag, 21. September 2010

Zeltlager in München soll wegen Verdacht auf Alkoholkonsum geräumt werden

Foto (Andreas Steinbach): Völlig außer Kontrolle: Zeltlager auf einer Wiesn in München.
München (dpo) - Augenzeugenberichten zufolge soll es bei einem riesigen Zeltlager auf der Münchner Theresienwiese zu Alkoholkonsum und sogar zu sexuellen Ausschweifungen gekommen sein. Die Polizei zieht derzeit alle verfügbaren Kräfte zusammen, um eine Räumung des Geländes vorzunehmen.
"Uns sind Berichte von Anwohnern und besorgten Eltern zu Ohren gekommen, denenzufolge dieses Zeltlager völlig außer Kontrolle geraten ist", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber dem Postillon. "Statt Gitarrenmusik am Lagerfeuer dröhnt Musik aus 2000-Watt-Boxen, statt Vier- oder Sechsmannzelten werden die Teilnehmer in 6000-Mannzelte gepfercht - es ist ein Alptraum."
Ein besorgter Familienvater, der bereits am Samstag seine betrunkene 26-jährige Tochter aus dem Zeltlager geholt hatte, äußerte sich empört gegenüber dem Postillon: "Das ist kein gewöhnliches Zeltlager. Ich habe meine Tochter sofort herausgenommen, als sie mich anrief und sagte, ihr sei schlecht. Es ist übrigens kein Wunder, dass dort Alkohol konsumiert wird: Ich habe weit und breit nicht einen Betreuer gesehen."
Die Räumung des Geländes wurde jedoch erst beschlossen, weil sich der Alkoholmissbrauchsverdacht verfestigte, nachdem immer wieder betrunkene Zeltlagerteilnehmer in der Umgebung aufgegriffen wurden. "Ein wenig getrunken wird bei solchen Zeltlagern ja immer", so der Polizeisprecher. "Aber das geht zu weit." Auch die rund 50 Bierlaster, die das Zeltlager täglich belieferten, hätten die Polizei stutzig gemacht.
Münchens Oberbürgermeister Ude (SPD) äußerte sich ebenfalls besorgt, da sich seinen Informationen zufolge auch zahlreiche internationale Teilnehmer auf dem Zeltlager befinden. "Ich hoffe, bei der Räumung des Geländes stellt sich heraus, dass keiner unserer Gäste aus dem Ausland mit Alkohol in Berührung gekommen ist oder Zeuge sexueller Freizügigkeit wurde", so Ude. "Wie stünden wir Deutschen denn sonst im Ausland da?"
ssi; Foto rechts (Hullbr3ach, cc-2.5): Statt Reitkurse anzubieten, werden Pferde missbraucht, um Alkohol heranzuschaffen; Foto links (wiesnportal): Hat bei einem Zeltlager nichts zu suchen: Zügellosigkeit.

Das größte Zeltlager der Welt im Postillon-Archiv:
Giftanschlag auf Münchner Oktoberfest

Online-Umfrage: Jeder zweite Deutsche lügt im Internet

München (dpo) - Der "Norton Cybercrime Report" ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass 53 Prozent der Deutschen im Internet häufig schwindeln. Da es sich dabei um eine Online-Umfrage handelte, ist das Ergebnis allerdings mit Vorsicht zu genießen. Der Postillon hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut "Opinion Control" genauer recherchiert:
Die 47 Prozent, die angaben, im Internet nicht zu lügen, teilen sich in zwei Gruppen auf. 22 Prozent gaben wahrheitsgemäß an, stets die Wahrheit zu sagen, während 25 Prozent als notorische Lügner ebenfalls behaupteten, stets ehrlich zu sein.
Auch die 53 Prozent Internet-Lügner teilen sich in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe (29 Prozent) sagt die Wahrheit und lügt regelmäßig, was sie jedoch als erfolgreiche Lügner disqualifiziert. Gruppe 2 (24 Prozent) war bis zu dieser Umfrage ehrlich, hat aber hier zum ersten Mal gelogen und behauptet, sie würde lügen, wodurch sich die Lügenbehauptung bewahrheitet hat.
Hinweis: Dieser Artikel stammt von einem Postillon-Online-Redakteur, der beim "Norton Cybercrime Report" angab, stets die Wahrheit zu sagen und ist daher hundertprozentig vertrauenswürdig.
ssi; Foto: Kann bestätigen, dass die Umfrage des "Cybercrime Report" sinnvoll und nützlich ist: richtiger kleiner Junge.

Weitere Umfragen im Postillon-Archiv:
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Montag, 20. September 2010

Newsticker (100) - Das Jubiläum

++++ Täterätääh: Großes Newsticker-Jubiläum beim Postillon ++++
++++ Zur Feier des Tages: Alle bisherigen Newsticker von 1 bis 99 in 388 Zeilen auf einen Blick ++++
++++ Ausgemustert: Nicht mehr aktuelle und unlustige Zeilen wurden entfernt ++++
++++ Um von der Startseite zum Ticker zu gelangen, bitte hier entlang (klicken)! ++++

Sonntag, 19. September 2010

Das Wort zum Sonntag (89)

Kommentar:
Was würden Sie tun, wenn heute Sonntag wäre? Sollte Ihre Antwort lauten "Postillon lesen!", dann lesen Sie vermutlich gerade den Postillon (schönen Gruß an dieser Stelle). Doch nicht nur Sonntagsfragen, auch Sonntagsfahrer beschäftigten uns dieser Tage: So wäre der politische Geisterfahrer Horst Seehofer beinahe mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Dass die Menschen in Bayern trotzdem alles, was ihnen vorgesetzt wird, schlucken und dafür auch noch bezahlen, liegt wohl vor allem daran, dass das Oktoberfest begonnen hat. Irgendwann werden Politiker und Wiesnwirte feststellen, dass man einem nackten Mann nur solange in die Tasche greifen kann, bis er zu Bruch geht. Das ist dann aber nicht unser Bier.
ssi; Cartoon: bob schroeder

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Samstag, 18. September 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (50)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

1. Die gute Stephanie zu Guttenberg kämpft ja jetzt mit dem Pornoblatt Bild gegen Pornos. Stefan Niggemeier hat ein schönes Symbolbild dazu aufgestöbert: Symbolfoto (82)
2. Joscha Sauer, der Macher von Nichtlustig feiert gerade zehnjähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass kann man in seinem Blog lesen (auf der rechten Seite), wie alles anfing. Außerdem läuft gerade eine Serie, in der Cartoonisten-Kollegen wie Rattelschneck oder Perscheid Nichtlustig-Cartoons in ihrem ganz eigenen Stil nachzeichnen: Los geht's hier und dann nach rechts durchklicken.
3. Nicht lustig, aber zu wichtig, um es hier nicht zu verlinken. Zum ersten Mal seit Langem äußert sich ein SPD-Vorsitzender (oder der, der es für ihn geschrieben hat) in intelligenter Weise. Sigmar Gabriel nimmt Sarrazins Buch auseinander: Welch hoffnungsloses Menschenbild!
4. Misheard Lyrics, so nennt man das, wenn man bei einem Song etwas ganz anderes versteht. Auf YouTube hat sich das schon zu einem eigenen Genre aufgeschwungen. Das bisher beste Video mit missverstandenem Text ist aber vermutlich mit Abstand dieses hier (Originaltext zum Mitsingen gibt es hier - mit Dank an den besen!):

Sie haben Vorschläge für Links234? Hinweise auf satirische, lustige, komische Links und Videos bitte in die Kommentare schreiben oder per E-Mail an redaktionÄTder-postillonPUNKTcom schicken.
ssi

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Freitag, 17. September 2010

Trigema-Affe Coco Straboni wechselt zu ProSieben Newstime

Berlin, Burladingen (dpo) - Schock für den T-Shirt- und Tennisbekleidungshersteller Trigema! Der Schimpanse Coco Straboni, das Aushängeschild der Firma aus Burladingen, hat angekündigt, mit sofortiger Wirkung zum Fernsehsender ProSieben zu wechseln. Dort soll er den Posten des Chefredakteurs der Nachrichtensendung 'ProSieben Newstime', die täglich um 18 Uhr ausgestrahlt wird, übernehmen.

Donnerstag, 16. September 2010

Arbeitsministerin Steffi van Zampano will Hartz IV umbenennen

Berlin (dpo) - Sind Namen doch nicht nur Schall und Rauch? Bundesarbeitsministerin Steffi van Zampano plant, den Begriff "Hartz IV" durch die Bezeichnung "Basisgeld" zu ersetzen.
"Wenn ein Name ausschließlich mit schlechten Erfahrungen verbunden ist, dann muss man ihn ändern", erklärte van Zampano gestern auf einer Pressekonferenz. "Oder möchten Sie Ihr ganzes Leben als diejenige bekannt sein, die Internetzensur mit Lügen und faulen Tricks salonfähig machen wollte?"
Die Bildzeitung reagierte prompt und hat inzwischen einen Umschulungskurs für die eigenen Redakteure auf die Beine gestellt. "Es ist nicht einfach", erklärte der Ressortleiter für Hetzkampagnen gegenüber dem Postillon. "Statt 'der faule Hartz-IV-Empfänger sitzt vor der Glotze und betrinkt sich' müssen wir bald schon 'der faule Basisgeld-Empfänger sitzt vor der Glotze und betrinkt sich' schreiben. Ich hoffe, das geht unseren Leuten in den Kopf."
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler wiederum kündigte an, dem Vorbild van Zampanos zu folgen und die ebenfalls negativ konnotierten Begriffe "Aids" und "Krebs" durch die deutlich freundlicheren Wörter "Heidi" und "Baddabing" zu ersetzen.
ssi; Foto (Dirk Vorderstraße, cc-3.0): Findet, Begriffe wie "Hartz IV" sind ein Baddabinggeschwür der Gesellschaft und müssen daher verschwinden: Arbeitsministerin Steffi van Zampano.

The artist formerly known as Ursula von der Leyen (Tafkauvdl) im Postillon-Archiv:
Arbeitsministerin führt "Rente zwölf Jahre vor dem Tod" ein
Exklusiv: Rede von Ursula von der Leyen gegen das Lohndumping aufgetaucht
Arbeitsministerin von der Leyen in Kurzarbeit

Mittwoch, 15. September 2010

Putschisten nutzen Ende der Hauptreisesaison und stürzen König von Mallorca

ssi; Foto: Vom Volk gestürzt und exekutiert: König Drews I.

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Newsticker (99)

++++ Hund zufrieden: Floh abgekratzt ++++
++++ Konsequent: Boxer haut Siegprämie auf den Kopf ++++
++++ Lecker: Zunge schmeckt ++++
++++ Gauleiter: Seuche rafft immer mehr Pferde dahin ++++
ssi

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Dienstag, 14. September 2010

Hässliche Ärztinnen mit kalten Händen demonstrieren gegen Abschaffung der Musterung

Foto (Codeispoetry, cc-3.0): Hässliche Ärztinnen und ihre Angehörigen demonstrieren.
Berlin, München, Hamburg (dpo) - Nachdem bekannt wurde, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht nur die Wehrpflicht, sondern auch die Musterung abschaffen will, kam es in ganz Deutschland zu spontanen Demonstrationen und Kundgebungen von hässlichen Krankenschwestern und Ärztinnen mit kalten Händen. Sie fürchten den Verlust ihrer Jobs in den Kreiswehrersatzämtern, wenn die Musterung abgeschafft wird.
"Die Bundesregierung schickt uns hässliche Ärztinnen und Krankenschwestern nach Jahrzehnten treuen Dienstes einfach in die Arbeitslosigkeit. Das geht so nicht!", erklärt Brigitte Schlüter, eine der Anführerinnen der Demos in Frankfurt, dem Postillon-Redakteur nach einem eiskalten Händedruck. "In herkömmlichen Krankenhäusern wird viel mehr auf das Äußere geachtet. Außerdem besteht nur ein sehr geringer Bedarf an Leuten, die sich auf Hodenuntersuchungen spezialisiert haben."
Den Protesten haben sich inzwischen auch senile Kreiswehrersatzamtsärzte und einige wenige attraktive Krankenschwestern, deren einzige Aufgabe darin besteht, den Gang vor dem Wartezimmer mit den Rekruten auf- und abzugehen, angeschlossen.
ssi; Foto rechts: Hat Angst, dass sie keinen Job mehr findet: Hässliche Ärztin mit kalten Händen.

Mehr zum Thema Politik:
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Montag, 13. September 2010

CDU stellt rechten Parteiflügel zufrieden, indem sie Polen kritisiert, Koran verbrennt und Schwulen verprügelt

Berlin (dpo) - In den vergangenen Wochen ist eine Debatte über das künftige konservative Profil der CDU entbrannt. Dem CDU-Präsidium ist es jetzt gelungen, den Kritikern von rechts vorerst den Wind aus den Segeln zu nehmen.
"Um konservative Wähler zurückzugewinnen, haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, Polen zu kritisieren, ein Exemplar des Korans zu verbrennen und einen Schwulen zu verprügeln", erklärte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gegenüber dem Postillon. Mit diesem Maßnahmenkatalog soll auch den ständigen Drohungen, eine Partei rechts der Union könnte entstehen, entgegnet werden.
Erika Steinbach äußerte sich zufrieden über die Kritik ihrer Partei an Polen. "Wo liegen denn die ganzen KZs?", so Steinbach. "Auschwitz, Sobibor, Treblinka, Chelmno und Belzec - alles in Polen. Erst mobil machen, dann KZs bauen und zuletzt uns arme Vertriebene vertreiben: So geht's ja nicht."
Auch die geplante Verbrennung eines Exemplars des Korans findet Zuspruch in den eigenen Reihen: "Wir haben uns zwar ein noch deutlicheres Zeichen gewünscht", gab ein Sprecher vom Arbeitskreis Engagierter Katholiken in der CDU zu. "Doch das ist immerhin ein Anfang."
Die öffentliche Verprügelung eines Schwulen wiederum darf als ein Zugeständnis an wertkonservative Strömungen innerhalb der Partei gewertet werden.
Kanzlerin Merkel wirkte nach der Entscheidung sichtlich entspannt. Sie sagte: "Jetzt können wir uns endlich wieder auf die Regierungsarbeit konzentrieren." Für den Fall weiterer Querelen von rechts bestünde außerdem die Möglichkeit, Thilo Sarrazin nach seinem Parteiausschluss aus der SPD als Integrationsbeauftragten zu engagieren.
ssi; Foto rechts: Steht wohl kaum zufällig in Polen: Konzentrationslager in Auschwitz; Foto links (el7bara, cc-2.0): Wird verbrannt: Koran.

Newsticker (98)

++++ Immer dasselbe Loch: Gürtel trennt sich von seiner Schnalle ++++
++++ Mundraub: Kieferchirurg erleichtert Patienten um vier Weisheitszähne ++++
++++ Monoton: Musikstudent paukt fürs Examen ++++
++++ Ware zu heiß: Strauchdieb bei Buschfeuer verbrannt ++++

Sonntag, 12. September 2010

Das Wort zum Sonntag (88)

Kommentar:
Irre! Was in der letzten Woche alles los war, geht nur dann auf eine Kuhhaut, wenn man ganz klein schreibt und eine Kuh von der Größe des Planeten Neptun besitzt: Alice Schwarzer sitzt im Namen der Bildzeitung und im Dienste der Vorurteilsfindung über Jörg Kachelmann zu Gericht, Brunner erhielt die Todesstrafe, weil er sich mit zwei Jugendlichen angelegt hat und die Deutschen erhalten lebenslänglich Atomstrom als Strafe dafür, dass sie mehrheitlich Schwarz-Gelb gewählt haben. Aber warum empören wir uns über Sarrazin, über brennende Korane, über Moscheen in der Nähe von Ground Zero oder darüber, dass sich alle empören? Sollten wir nicht lieber die Weltraumkuh vom Eis holen und schlachten, anstatt sie immerzu nur zu bekritzeln und dadurch wenigstens endlich den Welthunger beenden? Die Antwort ist klar: Vielleicht!

ssi; Cartoon: bob schroeder

Samstag, 11. September 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (49)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Donnerstag, 9. September 2010

Verkehrssicherheit: PKW-Notbremse für Beifahrer wird Pflicht

Haben dank der neuartigen Notbremsen endlich Einfluss auf den Straßenverkehr: Mitfahrer.
Berlin (dpo) - Jetzt sind unsere Straßen bald noch sicherer. Nachdem das erst kürzlich eingeführte Unfallverbotsschild (wir berichteten) noch nicht die gewünschte Wirkung entfalten konnte, hat Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) heute in Berlin ein weiteres Konzept vorgestellt, durch das Tausende von Menschenleben gerettet werden sollen. Mithilfe von Notbremsen, die eine sofortige Vollbremsung durch das simultane Blockieren aller Räder auslösen, sollen Mitfahrende in PKWs künftig jederzeit einen Nothalt erzwingen können.

RTL II kauft Rechte für chilenische Minenunglücksshow

Bald auch auf RTL II: Das chilenische Original ist schon jetzt ein Hit.
München (dpo) - Der Privatsender RTL II hat heute in einer Pressemitteilung verkündet, man habe gemeinsam mit dem Fernsehproduktionsunternehmen Endemol die Rechte an der chilenischen Minenunglücksshow "Debajo de la tierra" erworben. Zu dem Schritt habe man sich vor allem wegen des umfangreichen und weltweiten Medienechos des noch immer laufenden chilenischen Originals entschlossen.

Newsticker (97)

++++ Hat 'nen dicken Hals: Mit Obstallergiker ist nicht gut Kirschen essen ++++
++++ Nicht vorschriftsgemäß angekettet: Baulöwe reißt drei Maurer und einen Zimmermann ++++
++++ Weil sie es nicht können: Pfarrer liest Analphabeten die Leviten ++++
++++ Die ewigen Jagdgründe: Bock auf Töten und Fleisch ++++

Mittwoch, 8. September 2010

Frau nach Überdosis Obst und Gemüse in Krankenhaus eingeliefert

Kaiserslautern (dpo) - Am Dienstag wurde eine 37-jährige Frau mit Verdacht auf eine Überdosis Obst und Gemüse in die Lutrina-Klinik in Kaiserslautern eingeliefert. Allem Anschein nach hatte sie die von Ärzten empfohlene tägliche Menge von fünf Portionen Obst oder Gemüse um eine Portion überschritten. Die Frau wurde in ihrer Wohnung neben einem fast leergegessenen Teller mit Apfelstückchen bewusstlos vorgefunden.

Dienstag, 7. September 2010

Zu wenig Dreiäugige mit seltsamer Augenform: 3D-Brille verkauft sich nicht

Foto: Ladenhüter: 3D-Brille.

Newsticker (96)

++++ Gesellschaftsspiel gefressen: Hund bricht Tabu ++++
++++ Ladehemmungen: Schüchterner Computer muss zum Psychiater ++++
++++ Alte Nervensäge: Hirnchirurg braucht neues Operationsbesteck ++++
++++ Zu Tränen gerührt: Mann kocht Zwiebelsuppe ++++

Montag, 6. September 2010

Schwarz-Gelb verlängert Laufzeiten von Atomkraftgegnern um acht bis 14 Jahre

Berlin (dpo) - Unverantwortlich: Jahrelang sah es so aus, als könnten bis spätestens 2022 die letzten Atomkraftgegner stillgelegt werden. Der jüngste Kompromiss von Schwarz-Gelb sieht jedoch vor, dass alte, marode Anti-Atom-Aktivisten noch bis zu acht, jüngere sogar bis zu 14 Jahre weiterlaufen müssen als bislang vereinbart.

Neuer Trend: Immer mehr Teenager lassen sich ihre Organe tätowieren

Düsseldorf (dpo) - Ben (17) hat es geschafft. Soeben ist er aus der Narkose erwacht und darf sich jetzt nach einer sechsstündigen Operation stolzer Besitzer einer Organtätowierung nennen. "Ich habe mir ein Tribal auf den rechten Lungenflügel tätowieren lassen", erklärt der Berufsschüler zufrieden. "Meine Freunde werden staunen, wenn ich das Krankenhaus in drei Wochen verlassen darf. Und sobald ich 18 bin ist und das Geld dazu habe, werde ich das Muster auf den linken Lungenflügel ausweiten."

Sonntag, 5. September 2010

Das Wort zum Sonntag (87)

Kommentar:
Tri tra trallala! Die neusten Umfrageergebnisse sind da! Und die schütteln den Reichstag (heute zum Glück mit Glaskuppel) ordentlich durch. 18 Prozent würden Sarrazin wählen - ein wahrer "Umfrage-Schock für Merkel und Gabriel", so Bild am Sonntag. Dabei kommen bei Bild.de-Umfragen regelmäßig 90 Prozent heraus. Und dass das exakt der Wert ist, den vor einem Jahr auch ein anderer graumelierter Underdog mit Schnurrbart, Brille und nicht ganz so wirren Thesen bekommen hat, daran erinnert sich auch niemand mehr. Was macht Horst Schlämmer heute eigentlich und hat Guido Westerwelle noch seine legendären 18-Prozent-Schuhe?
ssi; Cartoon: bob schroeder

Samstag, 4. September 2010

Links! Zwo! Drei! Vier! (48)

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu: Der Chefredakteur persönlich stellt nicht zwei, nicht drei - nein, vier interes- oder amüsante Fundstücke aus dem weltweiten Internetz vor.

Freitag, 3. September 2010

Welchen neuen Beruf wird Thilo Sarrazin nach seinem Bundesbank-Rauswurf ergreifen?

Frankfurt (dpo) - Jetzt ist es passiert: Die Bundesbank hat Thilo Sarrazin, Deutschlands Klartext-Politiker Nummer 1, wegen seiner umstrittenen Äußerungen vor die Tür gesetzt - und das obwohl er nie ein paar Pfandbons eingesteckt und auch nie von einer betriebseigenen Bulette gebissen hat.
Doch wie geht es jetzt weiter für den Mann der unbequemen Wahrheiten? Der Postillon hat recherchiert und präsentiert seinen Lesern exklusiv die sieben wahrscheinlichsten Berufe, die Thilo Sarrazin als nächstes ausüben könnte:

Donnerstag, 2. September 2010

BP verspricht, sich um ölverschmierte Tiere am Golf von Mexiko zu kümmern

Washington (dpo) - Das internationale Energieunternehmen BP hat heute angekündigt, sich endlich um die ölverschmierten Tiere aus dem Golf von Mexiko zu kümmern.
"Da es unser wertvolles Öl war, das unter anderem Seevögel, Fische und Meeresschildkröten in einen Zustand höchster Geschmeidigkeit versetzt hat, sehen wir es als unsere Pflicht an, uns der Sache anzunehmen", so ein Sprecher des Konzerns heute.
"Wir bitten daher darum, ölverschmierte Tiere umgehend an BP-Sammelstellen abzugegeben - tot oder lebendig."

Newsticker (95)

++++ Kostenlos: Schornsteinfeger geht aufs Haus ++++
++++ Missverständnis: Kriminalbeamter hat sich verhört ++++
++++ 25 Prozent: Halbstarker querschnittsgelähmt ++++
++++ Börse: Störfeuer lässt Kaviarpreise steigen ++++

Mittwoch, 1. September 2010

Rhein-Zeitung schnappt Postillon vielversprechende Lesben-Story weg

Montabaur (dpo) - Höchstgeschwindigkeit! Gewalt! Ein 120-Euro-Gangbang! Ein Dobermann und ein Kätzchen im Fußraum! Einem Postillon-Undercover-Journalisten, der - getarnt mit einem Schnurrbart - monatelang im südwestdeutschen Lesbenmilieu recherchiert hatte, konnte die lokale Rhein-Zeitung im letzten Moment diese Top-Story vor der Nase wegschnappen:

'Postillon Media Holding' steigert Flattr-Einnahmen um 63 Prozent

Hamburg (dpo) - Einem Sprecher der Postillon Media Holding AGmbH 1845 e.V. zufolge konnte das internationale Medienkonglomerat, das unter anderem Wendy, die Bäckerblume, Mösen & Möpse sowie den Postillon vertreibt, seine Flattr-Gewinne von 67,31 € im Juli 2010 um 63 Prozent auf sage und schreibe 109,76 € im August steigern.
"Wir sind zwar etwas enttäuscht darüber, dass wir nicht erneut die angestrebte Verdreifachung realisieren konnten, begrüßen aber dennoch, dass die Einnahmen und damit auch die Qualität unserer Produkte stetig steigen", so der Sprecher.