Newsticker

Sonntag, 16. Januar 2011

Das Wort zum Sonntag (105)

Es kommentiert Daniel Doyle (US-Republikaner und Korrespondent FoxNews)*:
Das Attentat in Tucson hat uns etwas Wichtiges über den Umgang mit Waffen gelehrt: Sie werden noch immer von viel zu wenigen Amerikanern getragen! Wäre Giffords bewaffnet gewesen und würde unkontrolliert auf jeden fremden Menschen schießen, der sich ihr auf einer politischen Veranstaltung nähert, dann hätte das Attentat verhindert werden können.
Dass die Demokraten jetzt der Tea-Party-Bewegung die Schuld in die Schuhe schieben möchten, ist eine bodenlose Unverschämtheit. Allen, die behaupten, unsere gewalttätige Rhetorik wäre der Auslöser für solche Morde, sollte man aus nächster Nähe mit einer 9-mm Glock ins Gesicht schießen – ohne Rücksicht auf die Umstehenden.
Immerhin droht dem Attentäter jetzt die Todesstrafe. Ein kaltblütiger Mord ist die einzige sichere Methode, um der Allgemeinheit zu demonstrieren, dass man Menschen nicht kaltblütig ermorden darf.
*an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
ssi; Cartoon: Claude Müller Salafia