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Donnerstag, 6. Januar 2011

Westerwelles brillantes Redemanuskript von Hund gefressen

Stuttgart (dpo) - Hat der Mann denn nur noch Pech? Kurz vor der mit Spannung erwarteten großen Rede Guido Westerwelles auf dem Stuttgarter Dreikönigstreffen ist aus dem privaten Umfeld des FDP-Vorsitzenden durchgesickert, dass das Manuskript der "wichtigsten Rede seines Lebens" heute morgen von seinem Hund gefressen wurde.

"Es ist ein Jammer", erklärte ein Insider dem Postillon. "Die zehn besten Redenschreiber der Welt haben an dieser Rede mitgearbeitet. Sie war rhetorisch und inhaltlich derartig brillant, dass Westerwelle schon nach den ersten drei Sätzen wieder der unumstritte Anführer seiner Partei gewesen wäre, nach der Hälfte der Rede wäre die FDP aus dem Umfragetief in Richtung 18 Prozent geklettert und nach dem Verhallen der letzten Worte hätte der ganze Saal geweint."
Guido Westerwelle, der sich das Manuskript leider nicht ein einziges Mal durchgelesen hatte, bevor es von seinem Hund gefressen wurde, saß Augenzeugenberichten zufolge noch Minuten vor seiner großen Rede in der Cafeteria des Stuttgarter Opernhauses und kritzelte hastig etwas auf eine Serviette.
ssi; Foto rechts: Sieht süß aus, ist aber ein redenfressendes Monster: Hund; Foto links (Dirk Vorderstraße, CC3.0): Wird er trotzdem überzeugen?