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Mittwoch, 25. Mai 2011

Verrückter Wissenschaftler entschuldigt sich für Aschewolke aus seinem Vulkan

Freundlich: von Böhze
Reykjavík (dpo) - Der verrückte Wissenschaftler Dr. Ludwig von Böhze hat sich heute in einer auf allen Kanälen gleichzeitig ausgestrahlten, europaweiten Fernsehübertragung für die Aschewolke entschuldigt, die zu einer Sperrung des Luftverkehrs in Großbritannien und Norddeutschland geführt hat. Als Grund für die Unannehmlichkeiten nannte der frühere Biochemiker und Waffentechniker ein "schiefgegangenes Experiment".
Dr. von Böhze, der seine Zulassung bereits vor Jahren wegen zu waghalsiger Experimente verlor und damals allen Rache schwor, die über ihn lachten, erklärte: "In meinem geheimen Labor im Vulkan Grimsvötn ist es leider zu einer kleinen Explosion gekommen, als eine meiner Mensch-Fledermaus-Chimären mithilfe eines meiner Superlaser eine meiner Wasserstoffbomben zerstört hat. Wir haben die Lage wieder unter Kontrolle. Der Flugverkehr dürfte sich in Kürze wieder normalisieren."
Gar nicht wirklich ausgebrochen: Grimsvötn
Von Böhze kündigte außerdem an, dass seine Forschungen, die er auch im Inneren des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull betreibt, bald abgeschlossen sein werden. Spätestens dann werde man wieder von ihm hören. Von Böhze am Ende wörtlich: "Muahahahaha! Muahuahuahaha! Muahahahaha! Muhuhua!"
ssi; Foto links: Roger McLassus, CC BY-SA 3.0

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