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Montag, 16. Mai 2011

Verwandlung von Senseo-Kaffeemaschine in Killerroboter bedauerlicher Einzelfall

Köln, Amsterdam (dpo) - Nachdem sich Ende vergangener Woche ein Exemplar der in Deutschland immer beliebter werdenden Senseo-Kaffeemaschinen in einen Killerroboter verwandelt und zwei Dutzend Menschen bedroht hat, beruhigt der Elektronikhersteller Philips nun seine Kunden: Es handele sich um einen Konstruktionsfehler und damit um einen bedauerlichen Einzelfall, der sich nicht wiederholen werde.

Innenleben einer typischen Senseo-Maschine
Das dürfte auch die 24 Angestellten eines Kölner Großraumbüros beschwichtigen, vor deren Augen sich bereits am Freitag eine Senseo-Kaffeemaschine ohne Vorwarnung in einen vor Waffen strotzenden Killerroboter verwandelt hatte.
"Er sagte mit blecherner Stimme, wir sollten uns nicht bewegen und dass just in diesem Moment weltweit die Senseo-Kaffeemaschinen die Weltherrschaft an sich reißen würden", so einer der Augenzeugen. "Doch nach fünf Minuten ist er einfach explodiert* und wir wurden alle mit Kaffee bekleckert."
Zuvor soll der Roboter gesagt haben: "Erhalte Signal. Zu früh für Übernahme von Weltherrschaft. Mission abbrechen. Leite Selbstzerstörung ein."
Dass sich jede Senseo-Kaffeemaschine binnen drei Sekunden in einen Killerroboter verwandeln kann (siehe Grafik rechts), ist laut Pressestelle von Philips – ähnlich wie bei den von Apples iPhone erstellten Bewegungsprofilen – dem Zufall geschuldet. Das große Ziel von Philips sei einzig und allein, dass möglichst bald in jedem Haushalt mindestens eine Senseo-Kaffeemaschine steht.
ssi; Foto rechts: Cschirp, CC BY-SA 3.0

*da noch Garantie auf dem Gerät war, ist laut Philips bereits ein fabrikneues Ersatzexemplar auf dem Weg nach Köln